
Gedanken loslassen | Hier und Jetzt ankommen
Das Gehirn produziert ca. 70 000 Gedanken und Bilder täglich. Diese Gedanken treiben uns ständig, oft unbewusst. Es sind schließlich unsere eigenen Gedanken, die unsere Stressreaktionen auslösen. Diese Meditation hilft dabei, unsere Gedanken zu aktzeptieren, loszulassen und unsere Aufmerksamkeit zum Hier und Jetzt zu bringen. Durch das Spüren des Atems und Körpers werden Gedanken weniger aktiv und so gewinnen wir an mentaler Kraft.
Transkription
Wir suchen eine gemütliche Position.
Wir setzen uns hin,
Der Rücken ist gerade,
Die Füße sind flach auf dem Boden,
Die Hände liegen auf dem Schoß.
Unsere Haltung zeigt,
Dass wir präsent sind,
Trotzdem auch entspannt und langsam und sehr bewusst schließen wir dabei unsere Augen.
Das erste,
Was wir in dieser Meditation machen werden,
Ist das Beobachten der Gedanken.
Das Gehirn produziert sehr viele Gedanken,
Ständig und jetzt beobachten wir unsere Gedanken,
Als wären wir im Kino,
Ohne die Gedanken oder die Bilder,
Die das Gehirn produziert,
Zu bewerben.
Manche Gedanken sind nett und schön,
Andere Gedanken sind vielleicht nicht so schön oder sogar verrückt.
Ohne zu bewerben,
Beobachten wir die Gedanken und Bilder,
Die ganz spontan hochkommen.
Wir setzen uns und nicht aktiv in Verbindung mit diesen Gedanken oder mit diesen Bildern.
Wir sitzen im Gedankenkino und beobachten werdenfrei,
Ohne zu werden,
Beobachten wir unsere Gedanken und die Bilder,
Die spontan hochkommen.
Diese Gedanken,
Die ständig hochkommen,
Die nennen manche Leute auch einen Affe.
Es wäre,
Als hätten wir einen Affe im Kopf und der Affe redet ständig,
Benutzt Bilder,
Benutzt Worte.
Das ist die innere Stimme,
Die uns ständig treibt.
Sehr häufig hören wir diese Stimme nicht bewusst,
Sie treibt uns aber ständig und jetzt hören wir diese Stimme einfach zu,
Ohne uns aktiv in Verbindung zu setzen mit dem,
Was der Affe uns erzählt.
Jetzt nehmen wir uns Zeit,
Um sehr bewusst im Moment anzukommen,
Hier und jetzt.
Wir lassen unsere Gedanken einfach gehen und bringen sehr bewusst unsere Aufmerksamkeit zum hier und jetzt.
Die Gedanken,
Die wir produzieren,
Die sind entweder Vergangenheit oder Zukunft,
Aber jetzt bringen wir sehr bewusst unsere Aufmerksamkeit zum hier und jetzt.
Was uns dabei hilft,
Um im hier und jetzt anzukommen,
Ist unsere Aufmerksamkeit auf den Körper zu lenken.
Der Körperspüren bringt uns ganz stark ins hier und jetzt.
Wir nehmen die Kühle oder Wärme des Körpers wahr und spüren einfach,
Was im Körper da ist.
Ohne zu bewerten,
Spüren wir den Körper,
Ohne zu versuchen etwas zu ändern,
Spüren wir einfach,
Was im Körper da ist.
Das Einzige,
Was jetzt wichtig ist,
Ist hier und jetzt sein.
Nur das Sein hier und jetzt ist wichtig.
Hier und jetzt werden wir nichts ändern,
Wir sind nur.
Hier und jetzt müssen wir nichts ändern,
Wir sind nur.
Und jetzt bringen wir sehr bewusst unsere Aufmerksamkeit zum Atem.
Der Atem passiert hier und jetzt und auch beim Beobachten des Atems können wir sehr bewusst unsere Aufmerksamkeit zum hier und jetzt bringen.
Wir spüren einfach,
Was da ist und wenn wir wieder zum Gedankenkino eingeladen werden,
Dann lassen wir unsere Gedanken einfach gehen und bringen unsere Aufmerksamkeit wieder zurück zum Atem.
Wir spüren den Atem an verschiedenen Stellen in unserem Körper,
So wie zum Beispiel im Bauch,
Vielleicht bewegt der Bauch sich beim Atmen,
Vielleicht spüren wir den Atem auch an der Nase,
Wie die Luft rein und wieder rausströmt.
Wir spüren den Atem auch im Rücken,
In den Schultern und wir spüren den Atem auch im Brustkorb,
Wie der sich beim Atmen ausdehnt und auch wieder zusammenzieht.
Immer wieder.
Jetzt bringen wir unsere Aufmerksamkeit zu dieser Stelle in unserem Körper,
Wo wir den Atem am besten spüren können und wir versuchen unsere Aufmerksamkeit an diese Stelle zu halten und wenn die Gedanken wandern,
Dann ist das okay.
Dann bringen wir unsere Aufmerksamkeit wieder sehr bewusst zum Atem und jetzt bringen wir sehr bewusst unsere Aufmerksamkeit zu den Füßen.
Vielleicht sind die Füße warm oder kalt oder wir spüren sie kaum.
Wir spüren einfach,
Was da ist.
Die Füße sind sehr still,
Bewegen sich nicht.
Wir spüren einfach,
Was da ist und jetzt bringen wir sehr bewusst unsere Aufmerksamkeit zu den Beinen.
Vielleicht spüren wir den Muskeln in den Beinen oder wir spüren,
Wie wir den Sitz berühren.
Wir spüren einfach,
Was da ist und jetzt bringen wir unsere Aufmerksamkeit zu den Händen.
Die Hände liegen sehr still auf dem Schoß.
Sie sind einfach da und wir spüren sie.
Vielleicht spüren wir,
Wie die Hände sehr ruhig da liegen oder wie die Luft die Hände berührt.
Wir spüren einfach,
Was da ist.
Wir benutzen die Hände sehr oft und bewegen sie viel,
Aber hier und jetzt sind die Hände still und spüren wir sie und jetzt bringen wir sehr bewusst unsere Aufmerksamkeit zum Bauch.
Vielleicht bewegt der Bauch sich beim Atmen.
Vielleicht ist er ganz still.
Wir spüren einfach,
Was da ist.
Ohne zu bewerten,
Spüren wir den Bauch und jetzt bringen wir sehr bewusst unsere Aufmerksamkeit zum Rücken.
Wir spüren,
Wie wir sitzen,
Ob der Rücken gerade ist oder nicht.
Wir spüren einfach,
Was da ist.
Wir spüren die Schultern.
Vielleicht,
Wie sie sich beim Atmen bewegen.
Wir spüren einfach,
Was da ist und jetzt bringen wir unsere Aufmerksamkeit zum Kopf.
Der Kopf bewegt sich nicht,
Da ist er still.
Wir spüren den Mund,
Die Lippen,
Die Zunge.
Wir spüren,
Wie die Zunge die Zähne berührt.
Wir spüren die Nase.
Vielleicht spüren wir,
Wie die Luft rein und raus strömt.
Vielleicht spüren wir sogar die Nasenspitze.
Wir spüren die Muskeln im Gesicht.
Wir haben im Gesicht sehr viele Muskeln,
Die wir sehr oft benutzen,
Aber jetzt sind die Muskeln still und entspannt.
Wir spüren einfach,
Was da ist.
Wir spüren die Augen und den Stirn.
Wir spüren die Ohren und jetzt bringen wir unsere Aufmerksamkeit zum ganzen Körper.
Wir sind hier und jetzt,
Nirgendwo anders.
Wir sind hier und jetzt.
Wir sind präsent,
Wach,
Aber auch entspannt und jetzt öffnen wir wieder langsam und sehr bewusst die Augen.
Jetzt sind wir offen und bereit für das,
Was das Leben uns weiter bringt.
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