
Additthana Parami - Entschlusskraft & Durchsetzungskraft
Additthana parami unterstützt die Beharrlichkeit, mit der wir unseren Weg zu einem Ziel verfolgen. Es leitet die richtige Richtung ein. Wie alle Flüsse im Meer enden, vereinen sich alle Resultate unserer guten Taten in einem Strom, der zu unserem Erfolg führt!
Transkription
Heute möchte ich über das achte Parami sprechen,
Das Parami der Entschlossenheit oder Entschlusskraft,
Aditana Parami.
Aditana Parami ist sehr wichtig,
Ich sage das bei jedem Parami,
Alle sind sie natürlich wichtig,
Aber ohne dieses Aditana Parami ist es für uns eigentlich unmöglich,
Die anderen Paramis zu entwickeln.
Also wenn man sich das erste Parami,
Zum Beispiel Dana Parami anschaut,
Diese Großzügigkeit,
Wie kann das entstehen ohne Entschlusskraft oder Entschlossenheit?
Also man braucht erstmal diese Entschlossenheit,
Jetzt Großzügigkeit zu üben und dann muss man natürlich auch etwas dafür tun.
Also es reicht nicht nur einen Wunsch zu machen und zu sagen,
Okay ich bin jetzt dann großzügig,
Sondern man muss natürlich dann auch großzügig sein und das üben.
Also da kommen mehrere Paramis zusammen,
Erstmal der Entschluss,
Der da ist und dann eben auch noch die Energie,
Die dahinter steckt,
Das dann auszuführen,
Das wäre eben Virya Parami und auch Geduld und Ausdauer,
Das durchzuziehen,
Also Kanti Parami.
Die arbeiten da sehr nah zusammen,
Um eben dann wirklich da eben Großzügigkeit zu üben.
Also erstmal Entschluss machen,
Der Entschluss oder diese Entschlossenheit,
Das ist immer sowas wie ein Plan für Dinge,
Ich plane in meinem Leben etwas,
Eben mehr Großzügigkeit zu entwickeln oder mehr zu praktizieren,
Mehr Meditation,
Mehr Metta,
Mehr liebende Güte zu entwickeln.
Also da ist erstmal dieser Plan da,
Dieser Entschluss,
Den man macht und dann eben ist es wichtig,
Das natürlich auch zu praktizieren und zu machen.
Für uns Meditierende bedeutet das natürlich in erster Linie,
Dass man diese Entschlossenheit hat,
Die vier edlen Wahrheiten zu verwirklichen,
Zu verstehen,
Wirklich in tief verstehen und um das zu erreichen,
Braucht man natürlich sehr viel heilsames Karma,
Also was wir Kusala Tama nennen.
Wir müssen halt sehr viele heilsame Sachen im Leben entwickeln,
Um eben zu diesem Ziel der vier edlen Wahrheiten hinzukommen.
Also erstmal heilsames Kusala entwickeln und dann natürlich auch Versuchen unheilsames,
Was man auch Kusala Tama nennt,
Zu vermeiden.
Das ist gang und gäbe,
Also das geht nicht ohne das.
Es ist natürlich dann so,
Dass es nicht immer klappt.
Es ist ganz klar,
Wir sind Menschen,
Wir nehmen uns vor,
Da irgendwie Heilsames zu tun,
Sehr heilsam zu sein,
Unheilsames zu vermeiden.
Aber wir kommen immer wieder vom Weg ab.
Das ist ganz normal.
Das heißt,
Dann sind Umstände,
Sind Freunde,
Es ist einfach eine Situation,
Wo Hindernisse reinkommen,
Die versuchen zu vermeiden,
Dass wir eben da erfolgreich sind.
Unseren Weg weitergehen und unser Ziel da auch erreichen.
Und da ist es dann halt wichtig,
Dass wir erkennen,
Okay,
Was sind denn die Ursachen?
Also Ursache,
Wirkung erkennen.
Was sind denn die Ursachen?
Warum ist in mir was Heilsames?
Also warum entstehen heilsame Eigenschaften in mir?
Wie sind da die Umstände?
Welche Menschen zum Beispiel helfen mir dabei?
Es ist so,
Wenn man mit bestimmten Menschen zusammen ist,
Dann entsteht einfach ein heilsamer Geist oder der Wunsch zu praktizieren oder einfach großzügig zu sein,
Mitfühlend zu sein.
Es sind Menschen,
Es sind auch bestimmte Plätze zum Beispiel,
Die das in uns erwecken.
Und das sollte man wirklich dann auch immer achten drauf.
Okay,
Wenn Heilsames im Geist ist,
Woher kommt es?
Wie sind die Umstände?
Wie ist es entstanden?
Also die Ursache dafür.
Und dann natürlich,
Wenn man das mal weiß,
Sollte man das kultivieren,
Also immer wieder machen,
Immer wieder eben an solche Orte gehen oder mit solchen Menschen zusammen sein und dann eben das auch praktizieren.
Das ist sehr wichtig.
Und natürlich geht es dann auch mit dem Gegenteil so,
Dass man erkennt,
Okay,
Wenn Unheilsames im Geist da ist,
Entsteht,
Dass man eben auch da sieht,
Okay,
Was sind die Ursachen?
Warum ist mein Geist jetzt so?
Warum ist da jetzt Geiz?
Oder warum bin ich nicht ehrlich oder einfach unheilsam?
Auch das hängt mit Umständen zusammen.
Auch das hat eine Ursache.
Und dann eben versuchen,
Auch das zu erkennen und zu vermeiden,
Dass man sich in solche Umstände wieder hineinbegibt oder mit solchen Menschen dann auch zusammen ist oder an solchen Plätzen ist,
Wo Unheilsames entsteht.
Zumindest,
Wenn man einfach wirklich noch nicht diese innere Kraft hat,
Damit umzugehen und das loszulassen.
Also wieder Heilsames,
Das im Geist auftaucht,
Fördern,
Versuchen zu erkennen,
Woher kommt es und das immer wieder zu machen.
Unheilsames im Geist versuchen loszulassen,
Zu vermeiden oder wenn es eben schon entstanden ist,
Versuchen loszulassen und auch erkennen,
Wie es entstanden ist.
Das geht wieder zurück auf diese Essenz der Lehre vom Buddha,
Wo jeder Buddha immer wieder gelehrt hat,
Heilsames zu tun,
Unheilsames versuchen zu vermeiden und den Geist zu reinigen.
Es ist ganz normal,
Dass immer wieder Heilsame und Unheilsame Sachen im Geist entstehen.
Da kann man gar nichts dagegen machen,
Das ist halt einfach so.
Aber man kann versuchen,
Schnell zu erkennen und dann eben nicht danach zu handeln.
Wenn man jetzt sich durch einen Aditan,
Durch so einen Entschluss auf dem Weg begibt und irgendein Ziel erreichen will und dann sieht,
Okay,
Dann wird man abgelenkt.
Meist sind es eben Sinnesgenüsse,
Die dazu führen.
Man hört halt gern schöne Klänge,
Sieht gern schöne Formen,
Riecht gern gute Gerüche und schmeckt gern gute Geschmäcker und mag gern sanfte Berührungen oder so.
Also dass alle Sinnestore praktisch da halt gerne Sinnesobjekte erfahren,
Die dann zu angenehmen Gefühlen führen.
Das ist,
Was uns meist ablenkt davon.
Oder eben die sogenannten weltlichen Dhammas,
Die Lokadhammas,
Also dass man daran anhaftet,
Gelobt zu werden oder verehrt zu werden,
Eben Wohlbefinden zu erfahren und eben derartige Sachen.
Also diese Lokadhammas,
Die können da reinkommen und uns ablenken von unserem Weg.
Und da muss man eben vorsichtig sein.
Sehen,
Wenn diese Dinge einen wegziehen,
Von unserer Entschlossenheit ein bestimmtes Ziel zu erreichen,
Dass man da halt auch lernt,
Loszulassen.
Da wird auch im Matshimanikaya darüber auch gesagt,
Es gibt vier Arten von Entschlossenheit.
Und die erste ist eben Entschlossenheit,
Weise zu sein oder zu verstehen,
Wie man unterscheidet,
Was ist richtig,
Was nicht.
Also Weisheit,
Entschlossenheit zu Weisheit.
Das zweite ist die Entschlossenheit,
Wahrhaftig zu sein,
Ehrlich zu sein.
Dann die Entschlossenheit,
Nekamma,
Ein anderes Parami wieder,
Also Entschlossenheit zu Verzicht oder zum Loslassen,
Dass man loslassen kann.
Und die vierte Entschlossenheit wäre halt,
Den Geist zu beruhigen,
Dass Geistesruhe im Geist entsteht.
Und diese vier Entschlossenheiten gilt es zu entwickeln.
Auch da wieder eben schauen,
Wie entsteht es,
Wie entsteht in mir eben so ein Zustand von Wahrhaftigkeit,
Von Geistesruhe,
Wie entsteht in mir eben dieses unterscheidende Denken,
Dass ich echt erkenne,
Was ist heilsam,
Was nicht.
Und wie entsteht dieser Nekamma-Geist,
Also dieser Geist des Loslassens und eben das dann fördern.
Auf der anderen Seite eben wieder,
Wie entsteht in mir eben Unwissenheit,
Also Verblendung nicht weise zu sein,
Also diese Unweisheit,
Wenn man es so bezeichnen will.
Warum entsteht das,
Wo kommt das her,
Dass ich unweise handle,
Denke und so weiter.
Oder dass man so eine Sorglosigkeit mit Wahrhaftigkeit hat.
Also das ist ja auch so,
Dass es unter bestimmten Umständen einfach so ist,
Dass man das nicht mehr so sehr ernst nimmt und einfach sorglos mit Wahrhaftigkeit umgeht,
Was auch nicht positiv ist.
Oder dass man eben dann wieder anhaftet,
Anhaftung entsteht und dass der Geist halt unruhig wird.
Woher kommt es,
Unter welchen Umständen entsteht das und dann eben versuchen diese Umstände zu vermeiden oder loszulassen,
Wenn sie halt auftauchen.
Also das wäre eben der Weg,
Dass wir wirklich da sozusagen zielgerecht auf unser Ziel losgehen.
Und das,
Was das Ganze da zündet oder eben ankurbelt,
Ist eben dieser Entschluss,
Dass man in eine bestimmte Richtung geht.
Das ist jetzt natürlich,
Worüber ich jetzt gesprochen habe,
Das geht halt wirklich auf das ultimate Ziel hin,
Eben Befreiung zu erlangen,
Erleuchtung zu erlangen.
Aber das ist auch mit allen kleinen Entschlüssen,
Die man sozusagen im Leben hat,
Bestimmte Dinge,
Ziele,
Missionen,
Die man durchziehen will oder erreichen will.
Und wo immer wieder auch Hindernisse reinkommen.
Ihr habt bestimmt von dem großen Adithan vom Buddha schon gehört.
Also der hat ja wirklich das ultimate Adithan gemacht,
Als er sich damals da vor 2600 Jahren unter diesem Bodhibaum in Bihar,
Also im heutigen Bihar,
In Bodh Gaya gesetzt hat und dann eben diesen Entschluss gemacht hat.
Also ich werde unter diesem Baum sitzen und mich nicht bewegen,
Bis ich alle Antworten habe,
Bis ich alles voll verstanden habe.
Auch wenn meine Haut verrottet,
Mein Körper verfällt,
Ich sterbe.
Ich werde nicht aufstehen,
Bis ich das Licht gesehen habe,
Also die Erleuchtung erlangt habe.
Und das ist natürlich das ultimate Adithana.
Und es war bei ihm ja auch erfolgreich.
Aber dazu muss ich auch sagen,
Man soll halt auch mit Weisheit mit Adithana umgehen.
Das heißt,
Wenn ihr euch jetzt unter dem nächsten Apfelbaum setzt und dann den Entschluss macht,
Okay,
Ich werde mich jetzt nicht mehr bewegen,
Auch wenn der Körper verrottet und stirbt,
Bis ich Erleuchtung erreicht habe,
Dann wird es vielleicht noch nicht funktionieren.
Wahrscheinlich eher nicht.
Und ich kann da auch wirklich aus Erfahrung sprechen,
Weil ich in meinem ersten Jahr als Nonne eben auch so reagiert habe.
Ich habe mich dann auch da auf dem Walking Path im Tempel da unter dem Baum gesetzt und jetzt bleibe ich sitzen,
Bis ich erleuchtet bin.
Ich bin da wirklich acht Stunden lang gesessen,
Also hatte sehr gute Ausdauer und furchtbare Schmerzen im Rücken und bin dann draufgekommen,
Dass mich da bestimmt schon fünf,
Sechs Stunden die Ameisen gebissen haben und mir den Rücken blutig gebissen haben.
Und es hat doch nicht ausgereicht.
Nach acht Stunden bin ich aufgestanden,
Ohne erleuchtet zu sein,
Weil ich musste halt unbedingt auf die Toilette.
So lief das bei mir.
Also es war noch zu früh für diesen großen Entschluss.
Was ich damit sagen will,
Man muss halt natürlich seinen Hausverstand da auch einschalten und Entschlüsse machen,
Die vielleicht auch wirklich zumindest 50-50 erreicht werden können.
Das heißt jetzt aber nicht,
Dass ihr nicht einen Entschluss machen sollt,
Okay,
Ich will erleuchtet werden oder ich will ein Buddha werden.
Manche gehen sogar so weit.
Natürlich kann man solche Adhitanas machen,
Aber vielleicht jetzt nur nicht heute.
Ich will das,
Dass das passiert,
Wenn eben alle Paramis zusammenkommen und ich eben dann halt so weit bin.
Also heutzutage mache ich Entschlüsse,
Also wenn die Zeit reif ist,
Dann möchte ich das erreichen.
Ich bin da ein bisschen runtergegangen mit der Stärke.
Aber Adhitana zu machen ist wichtig.
Also man sollte da jetzt auch nicht sagen,
Okay,
Dann mache ich lieber kein Adhitan,
Weil wenn ich es dann nicht durchziehe,
Dann ist es ja auch blöd und so.
Man sagt,
Wenn man Entschlüsse macht,
Wäre es wirklich gut,
Solche zu machen,
Die man wahrscheinlich erfüllen kann,
Weil jedes Mal,
Wenn ich ein Adhitan durchziehe,
Also so einen Entschluss durchziehe und wirklich das mache,
Wozu ich mich entschlossen habe,
Dann stärkt das dieses Parami im Geist.
Das heißt,
Meine Kraft,
Mit Adhitan umzugehen,
Wird immer stärker und das nächste Mal,
Wenn ich einen Entschluss mache,
Wird es noch wahrscheinlicher,
Dass ich es durchziehen kann.
Wenn ich allerdings jetzt ein Adhitan nicht durchziehe und aufgebe,
Dann reduziert sich das ein bisschen.
Das heißt,
Es wird beim nächsten Entschluss wahrscheinlich etwas schwieriger werden.
Also das ist schon so.
Deshalb versuchen,
Nicht zu große Dinge sich vorzunehmen,
Zumindest im gegenwärtigen Moment,
Wie ich schon gesagt habe,
Jetzt erleuchtet werden oder so.
Aber man kann,
Was ich dann auch sehr oft gemacht habe,
Um Adhitanaparami zu entwickeln,
Einfach einen Entschluss machen,
Ich habe früher Räucherstäbchen angezogen,
Räucherstäbchen in die Erde gesteckt,
Ich sitze jetzt so lange,
Bis dieses Räucherstäbchen abgebrannt ist.
Es kommt dann natürlich darauf an,
Man kann so kleine Räucherstäbchen anzünden,
Dann ist es nicht so schlimm,
Aber wenn es lange sind,
Die können über eine Stunde gehen,
Dann muss man halt dann auch wirklich so lange sitzen bleiben.
Und das zu machen,
Das ist etwas,
Was man wirklich auch erreichen kann.
Worauf man dann aber auch achten muss,
Es ist so,
Wenn ich ein Adhitana mache,
Zum Beispiel mit so einem Räucherstäbchen,
Dann ist es oft so,
Dass einfach nach ein paar Minuten dann extreme Schmerzen auftauchen.
Auf einmal tut alles sehr weh,
Was normalerweise überhaupt kein Problem ist,
Oder wenn ich sage,
20 Minuten dauert so ein Räucherstäbchen,
Kein Problem,
Kann immer 20 Minuten sitzen,
Aber wenn ich dieses Adhitan mache,
Dann ist was,
Nach 5 Minuten tut alles total weh.
Oder nach 5 Minuten ruft jemand an oder klopft an die Tür,
Also irgendwelche Hindernisse kommen rein.
Und das ist sogar sehr oft so.
Ich glaube,
Es hängt damit zusammen,
Dass da einfach die Energien sich ausgleichen.
Wenn eine starke Energie ins Heilsame geht,
Kommt dann auch eine Energie vom Unheilsamen hoch,
Irgendetwas,
Was das vermeiden will.
Ich kann mich erinnern,
Mein zweiter Lehrer,
Achan Sang,
Ein sehr,
Sehr guter Lehrer,
Der hat das damals auch oft gesagt,
Er ist schon 2004 gestorben,
Aber der hat das zum Beispiel gesagt bei jungen Männern,
Die Mönch werden wollten.
Die kamen in den Tempel,
Waren dann so richtig enthusiastisch,
Also ich will jetzt Mönch für den Rest meines Lebens werden.
Und da hat Achan Sang immer gesagt,
Easy,
Easy,
Nehmt euch vor,
Jetzt Mönch zu werden und lasst es offen,
Wie lange es auch sein wird.
Weil oft,
Wenn man sich vornimmt,
Ich bleibe mein ganzes Leben,
Dann kommen die Hindernisse so stark hoch oder Temptations,
Also diese ganzen Versuchungen.
Und dann halten sie nicht durch und gehen dann nach ein paar Wochen oder Monaten wieder nach Hause.
Also der hat das wirklich empfohlen,
Also man sollte so ein starkes Adhitan gar nicht machen,
Zumindest am Anfang,
Weil die Kraft dahinter einfach nur nicht so stark ist,
Wie oft die Hindernisse,
Die dann da auch reinkommen.
Und deshalb mit Hausverstand da umgehen mit Adhitan.
Man kann sich vornehmen,
Okay,
Ich sitze 20 Minuten,
Okay,
Gut.
Und dann versuchen das durchziehen oder 30 Minuten oder so.
Oder für die,
Die schon sehr lange praktizieren und eventuell auch Vertiefungskonzentration haben,
Also Chana erreicht haben,
Das ist ganz spannend auch,
Dann kann man so Adhitans machen,
Okay,
Ich will jetzt 10 Minuten in Chana,
Also in diese Vertiefung gehen und dann eben gucken.
Also das kann dann sehr schnell gehen,
Dass man in die Vertiefung geht und das Spannende dabei ist,
Dass man exakt nach 10 Minuten wieder rauskommt,
Wenn man sich 10 Minuten vorgenommen hat.
Oder wenn man schon sehr geübt ist,
Vielleicht,
Okay,
Ich gehe jetzt eine Stunde in Chana und man kommt exakt nach einer Stunde raus.
Also das kann man natürlich dann alles mal probieren.
Aber wie gesagt,
Man muss halt auch sehen,
Was kann man.
Also wenn ich jetzt meditieren anfange,
Ist es vielleicht noch nicht die Zeit zu sagen,
Ich gehe jetzt in Vertiefung,
Weil es vielleicht halt dann nur Wunschgedanken sind und noch nicht funktionieren kann.
Aber wenn ich das schon mal erlebt habe und es funktionieren kann,
Dann ist es eine ganz gute Sache,
Das auch auszuprobieren.
Selbst jetzt,
Wenn man nicht in Chana geht und einfach sagt,
Okay,
Ich setze mich jetzt hin und bleibe da eine Stunde in Meditation.
Auch dann kann man erkennen,
Dass es wahrscheinlich genau eine Stunde ist,
Bis man da die Augen wieder aufmacht,
Ohne Wecker oder sonst irgendwas.
Also das funktioniert wirklich.
Ausprobieren.
Sonst wisst ihr natürlich nicht,
Ob es auch wirklich funktioniert.
Dann gibt es natürlich da jetzt auch verschiedene Arten Adhitaner zu sehen.
Also ich muss jetzt auch sagen,
Hier in Thailand zum Beispiel,
Wenn die Leute sagen Adhitan,
Ich mache jetzt Adhitan,
Es wird sehr viel praktiziert,
Meist wenn die Leute was Heilsames tun.
Ist natürlich auch logisch,
Wenn immer Heilsames da ist,
Ist auch eine Energie da,
Eine kräftige Energie,
Die dann in eine bestimmte Richtung sozusagen geleitet werden kann.
Alles Heilsame,
Was ich tue,
Hat natürlich ein Resultat,
Was auch wieder heilsam ist.
Wenn ich da aber keine Entschlüsse mache,
Also kein Adhitan,
Wie ich will,
Dass sich das auswirkt,
Dann wirkt es sich halt irgendwie aus.
Also kommt irgendwann was Gutes auf mich zu,
Aber ich weiß nicht was.
Wenn ich das aber in eine bestimmte Richtung leite,
Dann kann sich das auch auf diese Weise auswirken.
Also wenn ich jetzt einen Wunsch habe,
Gute Gesundheit zu haben,
Dann ich mache was Heilsames und mache dann Wünsche,
Okay,
Ich möchte gute Gesundheit haben.
Oder ich möchte Erleuchtung erreichen,
Was auch immer.
Und es gibt auch ein bekanntes Chanting,
Das ist ein Segen,
Den wir Mönche und Nonnen geben,
Wenn Menschen uns unterstützen.
Und da ist ein Teil davon eben auch,
Der sagt,
Wie alle Flüsse letztendlich im Meer münden,
So sollen all die heilsamen Dinge,
Die ich getan habe,
Sollen diese Resultate,
Wie diese Flüsse auch,
Zusammenkommen auf ein Meer von heilsamen Resultaten.
Und das soll sich auf diese oder jene Weise auswirken.
Also das funktioniert auch.
Und hier in Thailand wird das halt dann oft so gemacht,
Dass manche sagen,
Okay,
Ich möchte zur Zeit von Maitreya Buddha wiedergeboren werden als Mensch und dann Erleuchtung erlangen.
Weil das eine sehr spezielle Zeit ist,
Maitreya hat so viele Adhitaner und Entschlüsse gemacht,
Maitreya ist der nächste Buddha,
Und er hat diese Entschlüsse gemacht,
Dass alle Menschen,
Die zu seiner Zeit,
Also wenn er Buddha wird,
Geboren werden,
Also wenn du als Mensch dann geboren wirst,
Sollten Erleuchtung erreichen.
Also das ist dann praktisch ziemlich einfach,
Dann Erleuchtung zu erreichen.
Auch unter dem Umstand,
Weil das menschliche Leben soll dann an die 100.
000 Jahre sein.
Und Maitreya wird 80.
000 Jahre alt,
Sagt man.
Und wenn man 100.
000 Jahre zum Meditieren hat,
Dann sollte der Dümmste meditieren,
Oder sorry,
Der Ungeschickteste wahrscheinlich auch Erleuchtung erreichen.
Das haben wir in dem Leben halt nicht,
Da haben wir halt 10 Jahre,
20 Jahre,
30 Jahre.
Und da sterben wir und müssen halt wieder durch Windeln und Schule und all das,
Bis wir halt dann wieder einen Lehrer finden.
Das dauert halt.
Deshalb ist das halt wirklich eine sehr gute Zeit,
Das zu machen.
Und manche Thais,
Oder sehr oft,
Noch viel öfter machen sie die Wünsche,
Geben Reis an die Mönche,
Geben Almosenspeise und dann Adhitan.
Möge ich das nächste Mal in der Lotterie gewinnen,
Also das wird noch viel öfter gewünscht.
Das ist natürlich jetzt nicht unbedingt das,
Was man unter Adhitaner-Barami versteht.
Aber naja,
Ist halt auch verständlich,
Die Leute wollen halt Wohlstand.
Aber das ist nicht,
Was man unbedingt da jetzt machen sollte.
Okay,
Also nochmal zusammengefasst,
Adhitaner ist sowas,
Das ist ein Plan für mein Leben.
Ich mache einen Plan oder Pläne und dieser Entschluss soll mich eben praktisch dahin führen.
Und dann ist es gut und wichtig,
Das immer wieder auch zu wiederholen,
Weil es sich irgendwo einprägt in unserem Geist.
Und spontan auch immer wieder auftauchen wird,
Wenn man Heilsames tut.
Und eben versuchen,
All die Dinge,
Die einen davon ablenken,
Zu vermeiden.
Oder wenn man halt schon mal was tut,
Was einem halt Spaß macht und man hat Freude dran und so,
Ist ja auch nicht schlimm.
Aber trotzdem immer wieder zurückkommen auf diesen Weg.
Immer sich bewusst sein,
Dass man einen Weg einschlagen will und eben das Ziel auch erreichen will.
Und dabei hilft uns einfach Adhitaner.
Gut,
Ich hoffe,
Das war ein bisschen hilfreich für euch.
Und ich wünsche euch,
Dass ihr eure guten Wünsche alle erfüllt bekommt.
Oder selbst erfüllt damit.
Und schaut euch noch andere Lehrreden dazu an.
Es ist immer nur sehr basic,
Was ich euch da natürlich jetzt gebe,
Aber ich hoffe,
Es hilft ein bisschen.
Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag und hoffe,
Wir sehen uns bald wieder.
Alles Gute.
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