26:01

Wie das Denken unserer Kreativität und Authentizität im Weg stehen kann

by Miriam Amavi

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Ich spreche darüber, warum uns das Denken und Analysieren manchmal in unserer Kreativität und Authentizität im Weg steht und was passiert, wenn wir uns wieder selbst ermächtigen. Manchmal braucht es, um zu erschaffen, einfach nur Schweigen und kein Denken. Sobald wir anfangen zu analysieren und abzuwägen fließt all die kreative Energie ab, mit der wir gerade noch etwas erschaffen wollten. Wir leben nicht mehr im Herzen sondern im Kopf. Was ich genau damit meine, erzähle ich in der Folge!

Transkription

Du hast meinen Podcast Peaceful Self-Project,

Ich bin Miriam und bevor es mit dieser Folge losgeht,

Möchte ich noch ganz kurz sagen,

Dass es einen Newsletter gibt,

Beziehungsweise eine Benachrichtigung,

Wenn ich eine neue Podcast-Folge hochgeladen habe,

Wo du dich eintragen kannst und bekommst du meine E-Mail und das kannst du machen unter www.

Miriambrennig.

De slash E-Mail und ja,

Ich schicke auch keine andere Sachen nur,

Wenn eine neue Folge rauskommt und ich würde mich freuen,

Wenn du dich da einträgst,

Falls du darauf Lust hast und ja,

Dann geht es jetzt los mit dieser Podcast-Folge.

Viel Spaß.

Ich habe gerade so ein Bild in meinem Kopf und ich weiß nicht,

Irgendwie im Moment,

Keine Ahnung,

Im Moment passieren irgendwie ganz viele Sachen in meinem Leben,

Die mir irgendwie Dinge so ganz mehr klar machen,

Keine Ahnung,

Aber die irgendwie,

Ich weiß nicht,

Irgendwie fühlt sich alles gerade so,

Es fühlt sich so ein bisschen so an,

Als wäre ich die ganze Zeit,

Als würde ich die ganze Zeit so mein Leben,

Ja als würde ich so mein,

Durch mein Leben gehen mit so einer beschlagenen Scheibe,

Ohne irgendwie immer so richtig erkennen zu können,

Was gerade passiert und was gerade,

Wie ich mich verhalte und keine Ahnung und jetzt plötzlich wird diese Vision ein bisschen klarer oder die ganze Zeit wird,

Weiß ich nicht,

Irgendwie fühlt sich das so ein bisschen so an,

Als würden plötzlich Dinge mehr Sinn machen für mich und irgendwie plötzlich Dinge,

Es fällt mir wie die Schuppen von den Augen,

Ich will jetzt nicht sagen,

Irgendwie ich bin jetzt beleuchtet oder sonst was,

Gar nicht,

Überhaupt nicht,

Aber ich merke einfach,

Wie voll viel einfach passiert und das finde ich irgendwie mega cool und wie sehr das,

Wie viel schöner das das Leben macht und wie viel freier und keine Ahnung,

Es ist,

Es ist irgendwie mega schön,

Aber ich habe,

Ich habe gerade ein Bild vor meinen Augen gehabt,

Weil ich ganz viel darüber geredet und gedacht über den inneren Dialog,

Den man die ganze Zeit führt und ist dann irgendwann so das Bild gekommen,

Ganz oft ist es ja so,

Wenn man mit Freunden spricht oder mit irgendwelchen Leuten und meinetwegen erzählen die einem irgendwie eine krasse Sache oder erzählen einem irgendwas,

Was,

Was einem ein bisschen die Worte verschlägt und ganz oft ist es ja so,

Wenn man in der Konversation ist,

Hört man nur noch so mit halbem Ohr zu und versucht sich die ganze Zeit schon eine,

Eine Antwort zurechtzulegen oder man durchscannt so sein Gehirn,

Okay,

Was habe ich erlebt,

Was so ähnlich war,

Was kann ich dazu sagen,

Was habe ich,

Diese ganzen Gedanken,

Die man während eines Gesprächs eben hat,

Anstatt eben wirklich aufmerksam zuzuhören und manchmal,

Wenn man dabei eben authentisch sein möchte und komplett sich auf diese Konversation,

Auf diesen Menschen,

Auf diese Energie einlassen möchte,

Das einfach,

Ja,

Da einfach,

Wenn man da ins Herz geht und wirklich zuhört,

Dass es vielleicht manchmal auch einfach nur Schweigen braucht und manchmal,

Es kann ja sein,

Dass die Person einem was erzählt und man denkt sich,

What,

So,

Was kann ich dazu sagen,

Wie kann ich,

Oder man versucht der Person gleich Lösungsvorschläge,

Wenn irgendeine Person über ein Problem redet,

Versucht man direkt gleich,

Okay,

Was kann ich dazu sagen,

Was habe ich daraus gelernt,

Was habe ich in meinem Leben erlebt,

Was,

Was der Person helfen könnte oder was,

Sich gleich 10.

000 Lebensvorschläge zu überlegen,

Weil man will der Person ja auch helfen und man will,

Dass es der Person besser geht,

Aber vielleicht kennt man das selber,

Wenn es einem gerade nicht so gut geht oder man irgendwas erzählt und einem werden so die ganze Zeit Lösungsvorschläge gegeben,

Schläge,

Ratschläge und man denkt sich einfach nur so,

Ich brauche gerade einfach nur jemanden,

Der zuhört oder der mich in den Arm nimmt oder was auch immer und kann einfach auch manchmal sein,

Dass,

Dass man einfach gerade keine Antwort hat und es wird in dem Moment halt unauthentisch und irgendwie krampfhaft und irgendwie unangenehm,

Wenn man dann so versucht,

Gleich irgendwie der Person irgendwelche Lösungsvorschläge zu geben,

Die,

Die man selber gar nicht meint und die man,

Die sowieso überhaupt nicht vom Herzen kommen und die einfach nur so Mittel zum Zweck irgendwie sind,

Um die Konversation so am Laufen zu halten oder dass es nicht irgendwie komisch wird oder dass es nicht,

Dass es eben keine Stille gibt und vielleicht braucht es manchmal einfach nur,

Dass es,

Dass Stille da ist,

Wenn sie da sein will.

Also wenn,

Wenn,

Wenn es einem zum Beispiel die Worte verschlägt,

Dass es einem einfach die Worte verschlägt.

Warum nicht?

Dass,

Wenn man keinen Ratschlag hat,

Dass man einfach keinen Ratschlag hat.

Dass,

Wenn man nicht weiter weiß,

Wenn man keine Antwort hat,

Wenn man noch nie was dergleichen erlebt hat oder was,

Was man dazu sagen könnte,

Dass es einfach so ist.

Und das finde ich irgendwie ist so voll der schöne Gedanke oder voll das schöne Bild,

Einfach zu erlauben,

Mit einer Person in Kontakt zu treten,

Ohne,

Ja,

Einfach vollkommen authentisch.

Und mir ist dann auch bei diesem Gedanken,

Dieser,

Dieses Bild gekommen,

Dass wir am Ende diese gleiche Situation die ganze Zeit mit uns selber haben.

Also ich kann es zumindest so,

Dass,

Wenn ich irgendein Gefühl habe oder irgendwas erlebe,

Was mir gerade gar nicht in den Kram passt oder was ich gar nicht mag,

Was ganz unangenehm ist,

Was ganz blöd ist,

Dass dann diese innere,

Dieser innere Dialog anfängt.

So,

Was kann ich jetzt machen,

Dass es verändert,

Dass ich das verändern kann?

Man fängt an,

Es zu analysieren.

Wie soll ich das interpretieren?

Wie,

Wie kann ich,

Wie soll ich jetzt weitermachen?

Was bedeutet das für mein Leben?

Was bedeutet das für mich?

Was bedeutet das für andere?

Was,

Was bedeutet das für die Zukunft?

Was für die Vergangenheit?

Und die ganze Zeit versucht man irgendwie,

Diese Sache zu lösen oder diese Sache zu interpretieren,

Irgendwie Sense daraus zu machen.

Und was,

Wenn man einfach diese,

Diese Situation oder diesen Moment annimmt und einfach eben nicht versucht,

In diese Antwort zu gehen und einfach dieses Erlebnis hat.

Und das finde ich irgendwie ist auch so ein voll schönes,

Voll,

Also ich weiß nicht,

Beruhigendes Bild,

Also für mich zumindest,

Mir einfach zu sagen,

Okay,

Ich erlebe das gerade und mir hat es gerade einfach die Sprache verschlagen oder ich bin jetzt einfach gerade so drauf.

Und auch zu wissen,

Dass es nicht für immer ist und das,

Dem zu vertrauen,

Dass die Lösungen sich von ganz alleine irgendwann zeigen,

Wenn man eben offen bleibt,

Wenn man eben nicht direkt zumacht.

Und zumachen bedeutet eben,

In die Analyse gehen,

In dieses,

Oh,

Was mache ich jetzt?

Was mache ich jetzt?

Überlegen,

Was es zu bedeuten hat.

Direkt zu überlegen,

Wie löse ich das jetzt?

Wen kann ich anrufen?

Was kann ich machen?

Wie kann ich das,

Was für Personen brauche ich?

Es ist einfach erstmal das,

Was es ist und sich selbst nicht zu überfordern,

Indem man die ganze Zeit sich versucht,

Lösungsvorschläge zu geben,

Auch wenn es sich in dem Moment manchmal so anfühlt,

Als bräuchte man unbedingt einen Lösungsvorschlag.

Aber vielleicht braucht es im Inneren einfach wirklich auch nur diesen Raum und diese Umarmung,

Die jemand anders vielleicht braucht,

Wenn er gerade das Gleiche erlebt hat und man mit dieser Person gerade spricht oder wie auch immer.

Und was ist auch irgendwie ganz,

Ganz witzig,

Weil ich ja vorhin gesagt habe,

Dass alles so ein bisschen klarer gerade wird und ich so ein bisschen mehr sehen kann und fühlen kann und zulassen kann.

Und ich habe dann auch irgendwie ganz oft oder ich weiß nicht,

In den letzten Tagen kam mir ganz oft dieser Gedanke,

Ich habe keine Zeit mehr dafür,

Ich habe keine Zeit mehr dafür,

Ich habe keinen Bock mehr,

Ich habe darauf echt keine Lust mehr.

Und ich habe mich dann auch ein bisschen gefragt,

Worauf habe ich keine Lust mehr?

Warum habe ich keine Zeit mehr?

Wofür habe ich keine Zeit mehr?

Das hat für mich nicht so richtig Sinn ergeben und das hat dann irgendwie heute erst so Klick gemacht,

Dass ich dann irgendwann gemerkt habe,

Ich habe keine Zeit mehr für dieses Rumlamentieren,

Für dieses Denken,

Für dieses Abwägen,

Analysieren.

Was bedeutet diese Situation für mich?

Was bedeutet diese Angst?

Was bedeutet dieses Gefühl?

Was bedeutet,

Wie kann ich das lösen?

Wie komme ich aus dieser Situation heraus?

Wie geht es mir besser?

Und wie,

All diese Gedanken.

Es ist so absurd.

Es ist so absurd,

Wie viele Gedanken wir den ganzen Tag haben und wie viel wir immer versuchen einzuordnen und die ganze Zeit alles in Schubladen zu packen.

Und ich weiß,

Dass ich auch das wahrscheinlich bis so ewig noch so weitermachen werde.

Ich sage nicht,

Dass ich jetzt wirklich nie wieder Zeit dafür habe,

Mir Gedanken zu machen.

Dafür ist das einfach,

Glaube ich,

Noch zu stark in meinem Verstand drinnen.

Und wir als Menschen leben halt im Moment noch so in unserer Realität.

Und ich denke,

Aber es fühlt sich irgendwie so gut an,

Diese Momente zu haben und zu lernen,

Was es bedeutet.

Einfach so,

Ich habe da keinen Bock mehr drauf.

Es fühlt sich die ganze Zeit so ein bisschen so an,

Als würde mich irgendwie die ganze Zeit so was zurückziehen,

Immer so klein machen und immer so,

Ich muss denken,

Denken,

Denken.

Und es fühlt sich so an,

Als wäre das Wichtigste,

Was ich machen muss.

Und in letzter Zeit habe ich immer mehr das Gefühl,

Oh,

Come on,

Nee Mann,

Nein,

Ich bin dafür zu groß geworden.

Es klingt jetzt vielleicht ein bisschen komisch,

Aber ich habe das Gefühl,

Ich wachse da gerade so ein bisschen raus.

Es ist ja auch immer so,

Immer wie gesagt,

Man vergisst es dann wieder und dann wird man wieder so voll zum Opfer und zum,

Oh,

Ich weiß nicht,

Ob ich das kann und Gedanken und so.

Und dann erinnert man sich und meditiert und dann fühlt man sich wieder ganz groß und ist so,

Oh,

Ich werde das nie wieder vergessen.

Und dann vergisst man es.

Aber das ist der Prozess,

Das ist genau das Leben,

Das ist Menschsein.

Manchmal vergessen wir es,

Manchmal erinnern wir uns.

Und ich weiß,

Ich genieße einfach diese Momente gerade ganz doll,

Wo ich mich erinnere und wo es nicht aus so einem Opfer,

Also weil ganz oft hatte ich ja auch ganz oft dieses Gefühl,

Oh,

Ich kann das nicht mehr und ich will es nicht mehr.

Eigentlich so den gleichen Gedanken,

Aber das war immer aus dem Opfer,

Aus der Opferrolle heraus,

Aus diesem Machtlosen heraus.

Aber wenn man sich dann selbst ermächtigt und ich glaube,

Das kann man nicht erklären,

Wie man das genau macht,

Weil ich das,

Also ich glaube,

Man muss das selber für sich verstehen oder erleben.

Und ich habe keine Ahnung,

Vielleicht,

Also ich,

Wie gesagt,

Ich bin nicht hier,

Um das jemandem beizubringen oder so.

Ich bin einfach nur irgendwie hier,

Um von meinen Erfahrungen zu berichten,

In der Hoffnung,

Dass es irgendwem die Sicht ein bisschen klarer vielleicht macht.

Aber ich weiß nicht,

Also zumindest immer,

Wenn ich mich dann so selbst ermächtige und mich wieder an meinen eigenen Wert erinnere und wieder mich daran erinnere,

Dass ich groß bin und dass ich die Sachen einfach,

Dass ich einfach Bock habe zu leben und dass ich einfach keinen Bock habe mehr,

Die ganze Zeit mich selbst zurückzuhalten und die ganze Zeit in diese Angst reinzukaufen.

Die ganze Zeit nichts mehr zu machen.

Und mir fallen Dinge immer noch mega schwer.

Und das ist alles nicht Friede,

Freude,

Eierkuchen.

Das meine ich gar nicht.

Ich glaube,

Damit geht es los.

Immer mehr so,

Immer weniger Sinn darin zu sehen,

Sich selber die ganze Zeit runterzumachen,

Die ganze Zeit klein zu machen,

Die ganze Zeit zu glauben,

Diesen Stimmen zu glauben,

Die einem die ganze Zeit erzählen,

Dass man was nicht kann und dass man sich nicht zeigen darf und dass man sich klein halten muss und dass man anderen gefallen muss.

Und diese ganzen Stimmen oder diese ganzen Sachen,

Die wir so gesellschaftlich lernen,

Dass man irgendwann einfach da keinen Bock mehr drauf hat.

Und plötzlich irgendwann ist es einfach,

Da habe ich keine Zeit mehr.

Das entspricht mir nicht mehr.

Und das bedeutet auch nicht,

Dass das eine besser oder schlechter ist als das andere.

Es ist einfach nur anders.

Und um das nochmal so zu dem zurückzubeziehen,

Was ich am Anfang gesagt habe,

Dieses manchmal braucht es vielleicht einfach nur Schweigen.

Vielleicht braucht es manchmal gar nicht diese Analyse und all das.

Und ich glaube,

Dass es das eben genau bedeutet,

Was ich gerade gesagt habe.

Dieses ich brauche das nicht mehr,

Ich kann das nicht mehr.

Dass das eben das Schweigen ist,

Weil dann plötzlich handelt man einfach nur noch.

Und man handelt vom Herzen aus authentisch.

Man macht genau das,

Worauf man gerade Lust hat.

Und ich glaube,

Das Problem ist überhaupt nicht,

Was man tut,

Ob man jetzt,

Keine Ahnung,

Was man studiert,

Was man arbeitet,

Wie viel Geld man verdient.

Das ist alles,

Das Einzige,

Was es so schwer macht,

Ist diese ganzen Gedanken darüber.

Dieses ganze Herumreden,

Dieses ganze Analysieren,

Abwägen,

Überlegen,

Strategisch überlegen,

Wie mache ich das jetzt am besten.

Und dann geht diese ganze Kraft einfach flöten,

Mit der man eigentlich diesen Wunsch hatte oder diese Intention hatte.

Weil alles entsteht in diesem Universum durch eine Intention.

Oder durch einen Wunsch oder durch einen Gedanken.

Und dieser Gedanke,

Wenn der vom Herzen kommt oder dieses Gefühl oder diese Intention,

Wenn die vom Herzen kommt,

Dann ist sie kraftvoll und kommt voll von einem.

Wenn man diesen Entschluss getroffen hat,

Ich will das und das machen.

Und dabei zu nehmen,

Wie viel Kraft dahinter steckt oder diesen Wunsch zu haben,

Ich möchte so und so sein oder ich möchte mich mit dieser Person verabreden oder ich möchte da und dahin fliegen.

Ich möchte in den Regen rennen,

Keine Ahnung.

Weiß ich nicht.

Und dann,

Ganz oft,

Was wir dann machen,

Ist halt,

Aber ich weiß ja nicht,

Eigentlich kann ich das nicht und ich bin irgendwie,

Ich habe dafür nicht genug.

Ich bin dafür nicht,

Ich weiß nicht,

Ich bin nicht wertvoll genug dafür und ich weiß auch gar nicht,

Ob die Person mich mag.

Und ich glaube,

Ich werde dann aber nass,

Wenn ich in den Regen gehe und wie soll ich denn meine Klamotten wieder trocknen.

Und ich sage nicht,

Dass man völlig leichtsinnig sein soll und bei minus 30 Grad ohne jegliches Training und sonst was sich nackt ausziehen soll und eine Stunde im Eis badet.

Das meine ich überhaupt nicht.

Man hat ja einen Verstand.

Und darüber habe ich auch,

Glaube ich,

Schon mal geredet,

Über diese psychologische Angst oder diese psychologische Analysen und so weiter.

Oder eben dieses Verstand und man hat den Verstand,

So zum Beispiel jetzt Corona,

Man hat einfach den Verstand,

Jetzt nicht super nah an irgendwen reinzugehen und den Ding anzuniesen oder sich,

Wenn jemand so aussieht,

Als würde er gleich niesen,

Sich direkt darunter zu stellen.

Sondern man hat einfach den Verstand,

Okay,

Ich halte jetzt Abstand,

Aber alles,

Was diese psychologische Angst ist,

Ist den ganzen Tag darüber zu überlegen,

Wie ich jetzt am besten mich nicht anstecke.

Und Corona übernimmt so den ganzen Tag und übernimmt alles,

Was man denkt.

Und man guckt die ganze Zeit News und man stellt es gar nicht mehr ab.

Und dann hat man Corona-Ticker und kriegt alle fünf Minuten eine Benachrichtigung aufs Handy.

Und man kann sich ja wahnsinnig machen.

Und was,

Wenn man es einfach lässt,

Wenn man einfach leben will,

Wenn man einfach sein will.

Und dann haben die Dinge plötzlich ganz viel Kraft und sind vom Herzen und plötzlich passieren Dinge,

Die man niemals erwartet hätte.

Und man lebt nach seinen eigenen Werten und nach seiner eigenen Authentizität.

Schwieriges Wort.

Und dann,

Weiß nicht,

Vielleicht wird das Leben dann viel spannender,

Lustiger,

Passiert mehr oder weniger oder wie auch immer.

Aber es ist auf jeden Fall vom Herzen und kraftvoller.

Und wie gesagt,

Dieses ganze Denken und so nimmt dann dieser Intention oder diese Entscheidung,

Die man getroffen hat oder diesen Wunsch,

Den man hat,

Der so kraftvoll ist und der von Herzen kommt und liebevoll ist und authentisch ist.

Das nimmt dem die ganze Zeit so dieses,

Es ist so ein bisschen wie wenn man so ein Bild malen will und man hat so eine Idee und man hat das Bild so fertig,

So die Intention hat sich entwickelt und hat sich gerade gebacken und ist jetzt aus dem Ofen raus und du hast dann das Bild.

Okay,

Das war eine komische Metapher.

Aber stell dich vor,

Ihr habt jetzt so ein Bild gemalt und das ist die Intention und dieses Bild.

Und dann fangt ihr an so zu sehen,

Oh,

Das ist aber noch nicht perfekt.

Und dann malt man so lange weiter,

Das ist glaube ich ganz,

Wenn man schon mal ein Bild gemalt hat,

Weiß man,

Irgendwann muss man einen Schlussstrich ziehen.

Weil wenn man immer weiter malt und immer weiter malt und immer weiter nachdenkt und immer weiter überlegt und analysiert und guckt und wie mache ich das am besten und wie gucke ich und wer,

Mal gucken,

Wer das Bild überhaupt mag.

Und die Person mag es eigentlich mehr so,

Deswegen mache ich da ein bisschen mehr Orange rein,

Aber die andere Person hasst Orange,

Deswegen mache ich es wieder weg.

Und dann mache ich vielleicht ein bisschen mehr Blau rein,

Weil das ist ja auch besser für meine Gesundheit und das ist auch besser für mein Geld.

Und dann mache ich noch ein bisschen Rot rein,

Weil es ist ja eigentlich,

Es ist ja eigentlich auch,

Passt besser zu Instagram.

Und weiß nicht,

Vielleicht mache ich lieber,

Oh,

Vielleicht mache ich lieber gar kein Bild.

Wen interessiert eigentlich mein Bild?

Ich mache das jetzt weg,

Schmeiße es in den Müll.

Und am Ende sieht das Bild halt einfach komplett,

Ist das Bild versaut,

Ist es nichts mehr zu erkennen.

Und ich glaube,

Das ist ein bisschen das,

Was wir mit unseren Wünschen,

Mit unseren Ideen,

Mit unserer Kreativität,

Mit unserer Authentizität manchmal machen irgendwie.

Oder zumindest kenne ich das von mir,

Dass ich einfach irgendwie einen Wunsch habe oder was auch immer.

Und dann denke ich so lange,

Oder wenn ich mit einer Person spreche und denke darüber nach,

Wie antworte ich jetzt am besten.

Und dann plötzlich wird es ganz krampfhaft und ganz eklig und ganz unangenehm und gar nicht schön.

Und das machen wir so den ganzen lieben langen Tag mit uns selbst.

Und zumindest kenne ich das so und ich glaube,

Viele,

Viele andere Menschen kennen das auch.

Umso besser,

Wenn du es nicht kennst,

Dann hörst du wahrscheinlich über diesen Podcast nicht.

Ja,

Aber das ist so ein bisschen mein,

Mein,

Mein Input für heute.

Ich weiß nicht,

Es ist irgendwie gerade so ein Thema,

Was mich fasziniert und was ich ganz spannend finde und voll befreiend darüber nachzudenken,

Dass jeder sich einfach den Raum nehmen darf,

Weil wir sind alle Teil dieses Universums.

Und deshalb,

Weil wir in diesem Universum uns befinden und weil wir Teil dieses Universums sind oder weil wir einfach hier sind,

Bedeutet das gleichzeitig,

Ist gleich.

Wir sind Teil des Universums und dadurch sind wir alle gleich viel wert.

Und das bedeutet nicht,

Dass der eine mehr oder andere weniger.

Und das Problem liegt niemals in der Sache selbst,

Sondern irgendwie zumindest denke ich das im Moment.

Status quo ist das mein,

Mein Gedanke,

Sondern in der Bewertung und in den Gedanken,

Die wir darüber denken und so.

Ich hoffe,

Ich habe meinen Punkt klar gemacht.

Also vielleicht braucht es manchmal einfach nur den Raum,

Dass sich was,

Dass was entwickeln darf,

Dass sich was entstehen darf.

Und ja.

Achso,

Ich weiß nicht,

Ob ich darüber gesprochen habe.

Wenn wir uns dann für was entschieden haben und eben nicht diesen Raum,

Also in diese Richtung gehen von analysieren,

Denken,

Blablabla.

Was passiert dann?

Ich glaube,

Was dann passiert,

Ist einfach,

Dass ganz viele Dinge,

Also weil diese Intention so klar ist und dadurch hat man auch eine klare Frequenz,

Auf der das schwingt,

Dass es dadurch gleichzeitig das anzieht,

Was dieser Frequenz entspricht und dass es dann plötzlich ganz einfach wird.

Das heißt,

Wenn wir uns mit einer Person unterhalten und ganz doll uns selbst erlauben und die Person erlauben und man nicht die ganze Zeit überlegt,

Wie spreche ich jetzt am besten mit dieser Person oder was auch immer,

Dann wird es ganz herzlich und ganz offen und ganz vertraut und ganz,

Da ist plötzlich ganz viel Raum da und jeder darf so sein,

Wie er ist und keiner gehört jemand anderem oder sonst was.

Und plötzlich darf da ganz viel entstehen und es darf ganz viel sein und man wird so wirklich akzeptiert,

Wie man wirklich ist und man muss sich keine Sorgen mehr machen,

Dass man irgendwie ertappt wird oder was auch immer.

Und ich glaube,

Dass wenn man sich selber dann einfach lässt und auch dieses Denken so sein lässt und einfach sich entscheidet,

Okay,

Ich habe jetzt diese Intention,

Dass es dann einfach so ist und dass es dann gar keine Frage mehr gibt.

Es gibt dann keine Frage mehr,

Glaube ich jetzt diesen Stimmen in meinem Kopf,

Die mir sagen,

Dass es nicht geht.

Plötzlich ist es einfach,

Ist diese Entscheidung einfach wichtiger und ist,

Weil sie einfach entschieden ist.

Es ist auch so eine Sache,

Die man irgendwie nicht in Worte fassen kann,

Irgendwie.

Und dann lebt man sein eigenes Leben und dadurch entstehen,

Glaube ich,

Ganz,

Ganz krasse Sachen und wunderbare Sachen und alles hat irgendwie mehr Kraft,

Weil man sich selbst ermächtigt hat.

Und es bedeutet nicht,

Dass andere sich nicht ermächtigen dürfen.

Alle dürfen sich ermächtigen und alle haben Platz,

Sich zu ermächtigen.

Ist auch ganz oft so,

Glaube ich,

Dieser Glaubenssatz,

Es ist nicht genug für alle da.

Es ist genug für alle da,

Vor allem von der Liebe.

Liebe kann gar nicht ausgehen.

Und das denken wir irgendwie immer,

Dass wir unsere Liebe irgendwie schützen müssen oder dürfen nicht so verschwenderisch sein,

Bla bla bla.

Und klar,

Es gibt zwei Extreme.

Es gibt einmal dieses Extrem,

Ich fühle mich als totales Opfer und erlaube mich selber nicht und zeige mich nicht und mache mich klein und sonst was.

Und dann gibt es das andere Extrem,

Ich mache mich extrem groß,

Ich muss besser sein als alle anderen und ich muss mehr und mehr und mehr und so.

Es geht einfach darum,

Wieder ins Herz zu finden und das Herz,

Wenn man wirklich authentisch in seinem Sein ist,

Mit seinem Herz verbunden,

Dann wird es nicht dieses over the top und under the surface geben,

Sondern einfach nur das,

Was da ist.

Und das wird dann geliebt von anderen,

Von anderen vielleicht nicht,

Aber das ist dann eben auch okay,

Weil es genauso sein muss.

Und ja,

I think that's it von mir.

Ich laber,

Ja.

Ich laber halt,

Was ich laber.

Ich laber nicht zu viel,

Nicht zu wenig.

Ich laber,

Es ist genau das,

Was es ist.

Und ich wünsche dir einen ganz wunderbaren Tag.

Ich hoffe,

Du konntest was damit anfangen.

Mich würde voll interessieren,

Wie du das siehst.

Bei Instagram heiße ich miriambrennig.

Du kannst mir aber auch gerne bei Insight Timer ein kleines Kommentar hinterlassen,

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Und ich schicke auch keinen anderen Shit,

Sondern einfach nur,

Wenn mal eine neue Folge rauskommt.

Und ja,

Teil die Folge super gerne mit deinen Friends,

Falls da was dabei war,

Was jemand anderes vielleicht hören muss oder so.

Und see,

That's it.

Vielen Dank fürs Zuhören und ich wünsche dir einen ganz wunderbaren Tag.

Ich hoffe,

Wir sehen uns beim nächsten Mal wieder.

Tschüss.

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Sabine

July 10, 2023

Wundervoll! So viel Wahrheit und Ehrlichkeit! Dankeschön, Miriam! 🙏☀️💚

Steff

July 15, 2021

Das ist kein Labern. Denn es ist superschön und stringent dem Höhrer nahegebracht, was so wichtig ist. Ich konnte viel damit anfangen und fühle mich sehr verstanden durch deine autenthischen Worte! DANKE DAFÜR!!! Ich hab grade den FullTimeJob “Krankheitsbewältigung“ und genau das was du sagst sind due wichtigsten Essenzen, Prozess-Inhalte meiner Wege, die ich sehe und gehe um zu lernen mich neu zu finden, mich wieder aufzubauen Stück für Stück. Ich wurde krank, bin eingeschränkt, doch dazu habe ich mich “zerdacht“ in mutlose, entwertete Winzigkeit. Zu erkennen dass man im eigenen Käfig sitzt, und damit SELBST DIE MACHT HAT SICH ZU BEFREIEN, ist n renzenlos wertvoll und eine kostbare Erfahrung, an die man sich gar nicht oft genug gegenseitig erinnern sollte. Bzw. Sich auch selbst den Raum und die Zeit geben um über Verluste trauern zu dürfen... sich nicht wie ein Roboter schnell zurück zu 100% Leistung zu peitschen!!! Wie du sagst, “Nein! Ich muss gar nix. Ich darf einfach SEIN.“ Ich ziehe an, was ich ausstrahle! Ich strahle aus, was ich denke, weil das meine Gefühle und mein Handeln prägt. Mögen unsere Herzen immer offen und ehrlich sein für unsere Nächsten WIE UNS SELBST!!! Dass du deine Gedanken/wörtliche Gegühle ;) teilst hilft sicher nicht nur mir! Du bist wertvoll. Danke. Grüße von Steff aus Basel

Joe

February 1, 2021

Hi Miriam, du laberst keineswegs irgendwelches Zeug sondern deine Gedanken und Ideen sind sehr spannend und hilfreich! Also ganz herzlichen Dank, dass du sie teilst ... Joe P.S.: leider kann ich deine Newsletter Adresse nicht finden - vielleicht könntest du sie hier kurz angeben? Danke! Danke für die Rückmeldung - Adresse gefundenen und Newsletter abonniert ...

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