
Alles wird gut – Meditation bei Corona-Ängsten
Zeit für eine kurze Beruhigung. Diese geführte Meditation hilft dir, dich auf eine positive Zukunft zu konzentrieren und somit den Stress und die Angst in den Corona-Virus-Tagen besser zu überstehen. Indem du dich für ein paar Minuten gedanklich in eine Welt begibst, wie du sie kennst und die dir Stabilität und Freude verleiht, kannst du dich entspannen und dich von den Ängsten weg auf das große Gesamtbild — dass alles nur vorübergehend ist — besinnen. Alles wird gut. Alles ist gut.
Transkription
Ich weiß,
Dass in den letzten Tagen und Wochen sich deine Welt auf den Kopf gestellt hat.
Nichts ist so,
Wie es einmal war und möglicherweise machst du dir große Sorgen um deine Zukunft,
Beruflich wie privat,
Um deine Liebsten,
Um deine Gesundheit und fragst dich,
Ob das Leben je wieder normal sein wird.
Es ist absolut okay,
Diese Gedanken zu haben.
Es ist absolut verständlich,
Dass unser Gehirn auf so etwas mit großer Anspannung reagiert.
Es ist etwas Unbekanntes.
Niemand weiß so richtig,
Was dieser Coronavirus mit sich bringt,
Wie lange das dauern wird,
Wie sich unser Leben verändern wird.
Deswegen ist es umso wichtiger,
Dass wir in Zeiten wie diesen uns auf uns besinnen und uns auf die Möglichkeiten,
Die wir haben,
Indem wir die Dinge so interpretieren,
Wie es sich gut anfühlt für uns.
Dass wir uns auf diese Möglichkeiten zurückbesinnen.
Die Nachrichten,
Die du täglich liest,
Sind beängstigend,
Aber wir müssen uns immer daran erinnern,
Dass diese Nachrichten nur Informationen sind und wie wir diese interpretieren,
Absolut in unserer Hand liegt.
Aus diesem Grund würde ich gerne mit dir eine Visualisierung heute durchführen.
Und wenn du dich fragst,
Wozu,
Das habe ich mich nämlich auch vor ein paar Jahren gefragt,
Als ich damit angefangen habe,
Würde ich dir gerne erklären,
Dass unser Gehirn so funktioniert,
Dass es normalerweise keinen Unterschied verspürt zwischen etwas Realem oder etwas,
Was wir uns vorstellen.
Zum Beispiel,
Wenn du zur Arbeit fährst und dir plötzlich der Gedanke kommt,
Dass du dein Bügeleisen nicht ausgeschaltet hast.
Erlebst du einen Moment des Horrors,
Weil du dir vorstellst,
Was alles passieren könnte und fährst vielleicht in Panik zurück nach Hause.
Und dabei erkennst du,
Dass eigentlich nichts passiert ist und dein Bügeleisen nicht eingeschaltet ist.
Diese Hormonik,
Die dein Körper überschüttet haben und diese Panik,
Die du verspürt hast,
Die war real.
Obwohl dein Gedanke vielleicht eigentlich nichts mit der Realität zu tun hat.
Und das meine ich,
Wenn ich sage,
Dass unser Gehirn eigentlich genauso die Dinge erlebt,
Ob wir sie uns vorstellen oder wir sie wirklich durchleben.
Und das wollen wir uns zunutze machen.
Deswegen würde ich vorschlagen,
Entspannst du dich,
Legst dich am besten hin oder wenn du nicht die Möglichkeit dazu hast,
Setz dich hin,
Schließt deine Augen und atmest einfach mal dreimal tief durch.
Lass deinen Gedanken freien Lauf und stell dir das vor,
Was dir in den Sinn kommt,
Wenn du jetzt einfach dem folgst,
Was ich dir erzähle.
Stell dir vor,
Du wachst auf.
Es ist Montagmorgen.
Du holst dir einen Kaffee in der Küche.
Du machst dich fertig für die Arbeit.
Die Sonne scheint draußen.
Es ist ein richtig schöner Tag.
Du gehst raus zu deinem Auto und siehst deinen Nachbarn rauskommen.
Du begrüßt ihn.
Vielleicht machst du noch einen Witz.
Du setzt dich ins Auto und fährst los zur Bäckerei.
Dort holst du wie immer dein Brötchen.
Du sprichst mit der Verkäuferin.
Vielleicht lacht ihr kurz.
Hinter dir ist eine Schlange.
In der Ecke sitzen zwei Freundinnen,
Die gerade einen Kaffee trinken.
Alles ist wie immer.
Du gehst zurück zum Auto und Menschen laufen an dir vorbei.
Kinder gehen zur Schule.
Die Vögel singen.
Du fährst weiter.
In der Arbeit angekommen ist alles wie immer.
Stress,
Deadlines,
Aber auch gute Laune.
Deine Lieblingskollegen sind schon in der Kaffeeküche.
Du gehst kurz rein,
Begrüßt sie.
Einige umarmst du sogar.
Du holst dir deinen ersten Kaffee und gehst zu deinem Laptop.
E-Mails staunen sich schon in deinem Postfach.
Es gibt viel zu tun.
Und obwohl es viel zu tun gibt,
Hast du ein Lächeln auf den Lippen.
Denn das Leben ist wieder normal.
Alle sind wieder da.
Die Menschen umarmen sich.
Die Menschen haben was zu tun.
Das Leben geht weiter.
Du wirst gebraucht.
Und so vergeht der Tag.
Und abends,
Wenn du nach Hause kommst,
Wartet auf dich vielleicht schon jemand.
Deine Familie,
Deine Liebsten oder vielleicht auch niemand.
Aber du genießt dann die Ruhe oder die Liebe.
Und du genießt die Normalität.
Vielleicht bestellst du dir was zu essen.
Vielleicht schaust du einen Film,
Liest ein Buch oder gehst spazieren.
Aber du spürst,
Dass das Leben wieder pulsiert.
Alles ist wie immer.
Alles ist in Bewegung.
Die Menschen haben keine Berührungsängste mehr.
Es sind immer die gleichen Nachrichten.
Social Media ist genauso wie immer.
Jeder spricht über seine Themen.
Du atmest tief durch.
Du legst dich wieder ins Bett.
Es ist an der Zeit zu schlafen.
Leg deine Hände auf dein Herz.
Du spürst es schlagen.
Du hast ein Lächeln auf den Lippen.
Und du sagst Danke.
Danke,
Dass ich gesund bin.
Danke,
Dass wir alle das so gut überstanden haben.
Danke,
Dass das Coronavirus passiert ist.
Danke,
Dass das Leben weitergeht.
Verbleib ein bisschen in dieser Lage.
Verbleib ein bisschen mit diesem Gefühl der Normalität.
Alles ist wie immer.
Und es fühlt sich gut an.
Und wenn du soweit bist,
Öffne wieder deine Augen.
Willkommen zurück.
Alles wird gut.
Alles ist gut.
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