
Meditation für Einsteiger
by Shunya
Diese geführte Meditation für Einsteiger und alle, die eine kurze Pause vom Alltag machen wollen, enthält auch eine Anleitung für eine gut ausgerichtete Meditationshaltung. Neben der Körperhaltung geht es in dieser Meditation um die innere Haltung. Viel Freude beim Meditieren!
Transkription
Ein herzliches Hallo aus Hamburg.
Ich bin Germaine von Buddha Balance und diese Meditation ist für dich,
Wenn du gerade mit dem Meditieren beginnst oder auch wenn du einfach eine kurze Pause von deinem Alltag machen möchtest.
Finde zunächst in einer aufgerichteten und entspannten Körperhaltung.
Wenn du auf einem Stuhl sitzt,
Dann schau,
Dass deine Fußsohlen einen guten Kontakt zum Boden haben und dass du dich nicht anlehnst,
Damit du mit geradem Rücken sitzen kannst.
Auch wenn du auf einem Kissen sitzt,
Achte auf einen guten Kontakt zum Boden und zu deiner Sitzunterlage.
Das Becken ist ganz leicht nach vorn geneigt,
Ohne ein Hohlkreuz entstehen zu lassen.
Die Wirbelsäule ist aufgerichtet,
Der Rücken ist gerade,
Die Schultern sind entspannt.
Wenn du magst,
Kannst du deine Schultern noch einmal nach oben zu den Ohren ziehen und ganz bewusst fallen lassen.
Vielleicht machst du das nochmal,
Damit deine Schultern wirklich ganz entspannt sind.
Deine Hände kannst du unterhalb des Bauchnabels ineinanderlegen.
Vielleicht magst du deine aktive Hand in die passive Hand legen.
Bei Rechtshändern liegt dann die rechte Hand in der linken Hand.
Du kannst deine Hände aber auch einfach auf den Oberschenkeln ablegen.
Auf jeden Fall sollte die Haltung deiner Hände die Entspannung in den Schultern fördern.
Dein Kinn neigt sich ganz leicht in Richtung Brustkorb.
Der Kiefer ist entspannt,
Der Mund kann leicht geöffnet sein,
Auch wenn die Lippen aufeinander liegen.
Die Zunge kannst du hinter deinen Schneidezähnen am Gaumen ablegen.
Die Augen sind entweder geschlossen oder du richtest den Blick auf den Boden vor dir,
Ohne dort etwas erfassen zu wollen.
Lass deine Muskeln im Gesicht ganz weich werden.
Insbesondere die vielen kleinen Muskeln um deine Augen und um deinen Mund herum dürfen sich jetzt ganz und gar entspannen.
Wenn du magst,
Zieh deinen Mundwinkel etwas nach oben.
Lass deinen Atem ganz natürlich fließen und nimm deine gesamte Körperhaltung wahr.
Diese Körperhaltung ist gekennzeichnet von einem aufgerichteten Rückgrat und einem offenen Herzen.
Nimm wahr,
Dass du jetzt in deiner Meditationshaltung angekommen bist und begreife dies nicht einfach nur intellektuell,
Nicht weil du dich erinnerst,
Dass du dich ja hingesetzt hast und dass du gerade deinen Körper noch mal durchgegangen bist,
Sondern spüre in deinen Körper hinein.
Spüre deinen Körper von innen heraus,
Sitzend.
Vielleicht kannst du irgendwo in deinem Körper ein Kribbeln wahrnehmen.
Ein solches Kribbeln können wir meist in den Händen ganz besonders gut spüren.
Diese Energie,
Dieses Kribbeln in den Händen,
Das ist immer da,
Aber wenn du zur Ruhe kommst,
Kannst du dieses Kribbeln deutlich wahrnehmen.
Bemerkst du vielleicht ein Gluckeln oder Grummeln in deinem Verdauungstrakt?
Auch dieses freundliche Glucksen ist ganz normal und verschafft sich in der Entspannung einfach mehr Aufmerksamkeit.
Kannst du deinen Herzschlag spüren?
Ganz sicher kannst du deinen Atem fühlen,
Wie er durch die Nase einströmt und über die Luftröhre in die Lungen gelangt und dort deinen Brustkorb waltet.
Und auch die sanften Bewegungen deines Zwerchfels und der Bauchdecke wirst du mit jedem Atemzug wahrnehmen können.
Dabei ist es nicht notwendig,
Den Atem irgendwie zu beeinflussen.
Du kannst deinen Atem ganz natürlich fließen lassen und ihn einfach nur beobachten.
Und so,
Wie du jeden Atemzug annimmst und wieder loslässt,
Kannst du auch aufkommende Gedanken und Emotionen kurz wahrnehmen und dann wieder loslassen,
Ohne auf sie einzugehen.
Kehre dann einfach zur Beobachtung deines Atems zurück,
Für zwei Minuten in Stille.
Und jetzt nimm noch einmal deine Haltung wahr,
Das starke aufgerichtete Rückgrat und das offene Herz und die Motivation,
Deine Haltung nicht nur intellektuell zu begreifen,
Sondern wirklich von innen heraus zu spüren.
Und so magst du jetzt auch die Themen deines Alltags nicht nur rational erfassen,
Sondern mit Gelassenheit und einem offenen Herzen annehmen.
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