
Wann Mitgefühl kraftvoll sein muss
In diesem Vortrag aus dem Audio-Kurs "Kraftvolles Selbstmitgefühl: Dich selbst angesichts von Verletzung und Ungerechtigkeit ermächtigen" lernst Du, dass Selbstmitgefühl angesichts von schädlichem Verhalten nicht schwach und passiv sein kann, sondern kraftvoll und weise. Dafür gilt es die Kraft der Wut, die von Fürsorge motiviert ist, zu nutzen, um uns zu schützen, ohne aggressiv oder unterwürfig zu sein. Weitverbreitete Missverständnisse und Ängste halten uns jedoch von diesem Prozess ab.
Transkription
Fällt es dir schwer,
Dich vor anderen zu schützen,
Die dich verletzen oder dir anderweitig schaden wollen?
Lässt du es häufig zu,
Dass andere deine Grenzen überschreiten oder überschreitest du sie gar selbst?
Fällt es dir schwer,
Für dich selbst einzustehen,
Wenn andere dich ungerecht behandeln oder versuchen,
Dich auszunutzen?
Verurteilst du dich vielleicht sogar dafür,
Dass du in diesen Situationen Wut empfindest?
Oder fällt es dir dann schwer,
Überhaupt Wut zu empfinden?
Wenn ja,
Dann könnte dieser Kurs dich interessieren.
Das Ziel ist es,
Die Energie der kraftvollen Selbstliebe in dir zu wecken.
Jeder von uns braucht sie,
Um sich in Situationen zu schützen,
In denen wir Gefahr laufen,
Verletzt oder ausgenutzt zu werden.
In diesem Teil will ich weitverbreitete Missverständnisse über Wut aus dem Weg räumen.
Es ist egal,
Ob du mit der Ungerechtigkeit eines Chefs oder Chefin konfrontiert bist,
Der dich ständig Überstunden machen lässt und deine Grenzen nicht respektiert,
Oder du von einem Partner oder Partnerin emotional missbraucht wirst,
Oder ob du mit der Ungerechtigkeit und Benachteiligung eines ganzen Systems,
In dem du arbeitest,
Oder einer Kultur,
In der du lebst,
Konfrontiert bist.
Der Prozess zur inneren Ermächtigung ist weitgehend derselbe,
Unabhängig von der äußeren Situation.
Andernfalls ist unsere Praxis des Selbstmitgefühls unvollständig.
Am zentralsten ist für mich dabei,
Den weisen Umgang mit Wut zu erlernen,
Damit wir diese nicht länger gegen uns selbst richten und stattdessen lernen,
Ihre Energie sinnvoll zu nutzen.
Wenn Wut von authentischer Fürsorge getrieben ist,
Ist sie eine kraftvolle Manifestation von Mitgefühl.
Stell dir Folgendes vor.
Ein Kleinkind läuft Gefahr,
Auf eine befahrene Straße zu laufen und von einem Auto angefahren zu werden.
Der Elternteil schreit das Kind an und rennt los,
Um es schnell zu packen und somit zu beschützen.
Der Elternteil mag nach außen hin wütend erscheinen,
Aber das harte Äußere wird in Wirklichkeit von Wohlwollen angetrieben,
Nicht von Böswilligkeit.
Was die meisten Menschen davon abhält,
Sich die eigene Wut näher anzuschauen,
Ist die Annahme,
Dass sie gleichbedeutend sei mit Aggression.
Beginnen wir mit ein wenig Soziobiologie und Psychologie.
Als Spezies haben wir es geschafft,
Den Planeten zu beherrschen,
Was positive und negative Auswirkungen hat.
Unsere starke Macht-Unterwerfungsmentalität ist eine der Gründe dafür.
Wir haben jedoch auch eine Mentalität für Zusammenarbeit,
Wettbewerb,
Sexualität,
Fürsorge geben und Fürsorge empfangen.
Mit anderen Worten,
Dies sind unsere groben,
Vorinstallierten Vorlagen dafür,
Wie wir miteinander umgehen können.
Wenn wir uns verletzt oder ungerecht behandelt fühlen,
Erfahren wir die Dominanz eines Mächtigeren.
Eine instinktive Reaktion ist es,
Den Unterdrücker anzugreifen,
Um Macht über ihn zu erlangen.
Man könnte es mit einer Gruppe von Menschen vergleichen,
Die einen Putsch durchführen,
Um einen Diktator mit aggressiven Mitteln zu stürzen.
Da die Rebellen durch aggressive Mittel an die Macht gekommen sind,
Müssen sie Gewalt anwenden,
Um an der Macht zu bleiben und die Kräfte des Diktators zu unterdrücken.
Dadurch wird der Kreislauf von Macht und Unterordnung aufrechterhalten.
Die andere instinktive Reaktion ist Unterwerfung.
Wir kapitulieren,
Geben auf,
Geben nach und nehmen eine untergeordnete Position ein und unterdrücken jegliche Gefühle der Wut,
Da sie unser Überleben gefährden würden.
Wie aber kann man dann einem Tyrannen wirksam die Stirn bieten?
Wenn wir die Geschichte betrachten,
Können wir feststellen,
Dass das,
Was bei der Erreichung bestimmter Ziele oft funktioniert hat,
Der anhaltende gewaltlose Widerstand einer kritischen Masse von Menschen war.
Denke zum Beispiel an Gandhis Salzmarsch,
Der die britische Besteuerung indischen Salzes beendete.
Oder an den Marsch der Menschen in Ostberlin,
Der die Mauer zum Fall brachte.
Oder an die Frauenmärsche,
Die dazu beitrugen,
Viele Täter sexueller Gewalt vor Gericht zu bringen.
Welche Mentalität ist hier also im Spiel?
Meines Erachtens geht es um Kooperation und Sorge um das Gemeinwohl.
Du fragst dich vielleicht,
Bezieht sich Fürsorge nicht auf beruhigende,
Tröstende und andere sanfte und private Arten,
Liebe zu schenken?
Ja,
Aber das sind nicht die einzigen Manifestationen der Fürsorge.
Cornel West sagte einmal,
Zärtlichkeit ist,
Wie Liebe sich im Privaten zeigt.
Gerechtigkeit ist,
Wie Liebe sich in der Öffentlichkeit zeigt.
Im Primaten muss die Liebe auch manchmal klar und kraftvoll sein,
Z.
B.
Wenn ein Elternteil sein Kind davor schützt,
Sich selbst versehentlich zu verletzen.
Stell dir einen Elternteil vor,
Der sein Kind nicht vor Schaden bewahrt,
Indem er sie oder er keine Grenzen setzt.
Sie würden das Kind essen lassen,
Was es will,
Ins Bett gehen lassen,
Wann es will,
Es entscheiden lassen,
Ob es zur Schule gehen will oder nicht.
Das wäre vernachlässigend und nicht fürsorglich.
Dieser Person fehlt es an kraftvoller Liebe.
Ein Elternteil hingegen,
Der ein Kind unnötigerweise beschämt,
Weil es eine 2 anstelle einer 1 in der Schule bekommen hat,
Zeigt sich als kraftvoll,
Aber auf eine missbräuchliche Art und Weise.
Wir wissen,
Dass die mit dem Fürsorgesystem verbundenen Hormone,
U.
A.
Oxytocin,
Sowohl an der Brutpflege und dem Aufbau von Bindung zwischen den Gruppenmitgliedern als auch an der Aggression beteiligt sind,
Die dazu dient,
Den Nachwuchs vor Raubtieren oder die eigene Gruppe vor Angriffen von außen zu schützen.
Wenn sowohl ein beschämender als auch ein beschützender Elternteil nach außen hin wütend aussehen können,
Wie können wir sie dann voneinander unterscheiden?
Sie unterscheiden sich in ihrer Absicht.
Der eine wird von Böswilligkeit oder egozentrischen Zielen getrieben,
Wie z.
B.
Dem Bedürfnis,
Dass das eigene Kind ausschließlich hervorragende Noten erreichen soll,
Um somit das gesellschaftliche Ansehen des Elternteils zu verbessern oder aufrechtzuerhalten.
Der andere ist von Fürsorge für das langfristige Wohlergehen des Kindes motiviert.
Wenn Du oder jemand anderes das nächste Mal Wut zeigen,
Frage Dich,
Welche Absicht treibt dieses Verhalten an?
Wohlwollen und Fürsorge oder Böswilligkeit und egozentrische Ziele?
Jemand kann auch scheinbar nette und freundliche Worte sagen und dabei von dem Wunsch motiviert sein,
Andere für egozentrische Ziele zu manipulieren.
Die Absicht hinter dem Verhalten ist also maßgeblich nicht die vordergründige Emotion.
Missverständnis Nummer 1.
Mitgefühl ist immer sanft und niemals durchgreifend.
Hoffentlich haben wir jetzt das Missverständnis aus dem Weg geräumt,
Dass Liebe immer sanft und niemals durchgreifend sei.
Um uns selbst zu schützen,
Brauchen wir das Feuer der Wut,
Um auf kraftvolle Weise selbstliebend zu werden.
Um dies zu entwickeln,
Werden wir mit Wut arbeiten müssen.
Leider ist Wut in den meisten unserer inneren Systeme eine zensierte Emotion.
Keine Sorge,
Wir werden Schritt für Schritt damit arbeiten,
Um sie in Klarheit und weise Handlung umzuwandeln.
Und nicht,
Indem wir Dich in eine hysterische oder aggressive Person verwandeln,
Die niemand um sich haben will.
Missverständnis Nummer 2.
Wut ist gleichbedeutend mit Aggression.
Wut ist eine Emotion,
Die uns helfen soll,
Uns durch Angriff zu verteidigen.
Sie geht also mit einem sehr starken Impuls einher,
Aggressiv handeln zu wollen.
Kein Wunder also,
Dass viele von uns denken,
Dass die Emotionen der Wut und die Aktionen der Aggression dasselbe seien.
Da aggressives Handeln meist destruktive Folgen hat und deshalb in vielen Gesellschaften nicht geduldet wird,
Haben viele Menschen Angst davor,
Selbst in aggressives Handeln zu verfallen und wurden dementsprechend sozialisiert.
Das führt dazu,
Dass viele Menschen unbewusst jegliche Gefühle der Wut unterdrücken.
Jetzt,
Da wir wissen,
Dass Wut von Fürsorge motiviert sein kann,
Wäre es schade,
Die wichtige Botschaft zu verpassen,
Die uns eine gesunde Wut vermittelt,
Nämlich,
Hey,
Jemand verletzt deine Grenzen und nutzt dich aus.
Wache auf,
Setz dem ein Ende.
Es gilt zu lernen,
Das Gefühl der Wut zu empfinden und dabei achtsam zu bleiben,
Anstatt sich von ihr mitreißen zu lassen,
Damit wir der Antwort auf die Frage lauschen können,
Was treibt meine Wut an?
Was will sie mir sagen?
Missverständnis Nummer drei.
Mitfühlende Menschen müssen immer nett und lieb sein.
Ein weiteres Missverständnis lautet,
Mitgefühl bedeutet,
Nett zu anderen zu sein.
Nett zu sein und dabei seine eigenen Grenzen zu überschreiten,
Mag als gesellschaftlich wünschenswert gesehen werden,
Hat aber nichts mit echtem Mitgefühl und gutem Tun zu tun.
Nett zu sein und dabei seine eigenen Grenzen zu überschreiten,
Wird von dem Wunsch angetrieben,
Geliebt zu werden.
Es liegt ihm meist ein Selbstzweifel und ein Gefühl von Unzulänglichkeit und Mangel zugrunde.
Echtes Mitgefühl für sich selbst und für andere wird von Fürsorge und einfühlsamer Anteilnahme angetrieben und nicht von dem Bedürfnis des Egos,
Von anderen Anerkennung zu bekommen.
Es liegt ihm ein Gefühl von Vertrauen,
Verbundenheit und Fülle zugrunde.
Tatsächlich erfordert mitfühlendes Handeln Mut und beinhaltet oft,
Dass wir in einer sozial unerwünschten Weise handeln.
Echtes Mitgefühl schert sich nicht darum,
Was andere denken,
Es muss nur das tun,
Was es für das Gemeinwohl tun muss.
Diese Energie der Weisheit und des durchgreifenden Mitgefühls wird im tibetischen Buddhismus von Khandro Rinpoche so beschrieben.
Eine schneidende,
Klare und brillante Weisheit,
Die kompromisslos und ehrlich ist.
Mit ein bisschen Zorn.
Vielleicht wie eine Mutter,
Der es nichts ausmacht,
Dass ihr pubertierendes Kind sie hasst,
Weil sie Hausarrest gegeben hat,
Da der Teenager zuvor über Drogenkonsum gelogen hatte oder eine andere Vereinbarung gebrochen hat.
Echtes Mitgefühl ist daher weise,
Weil es nicht aus dem Auge verliert,
Was langfristig für das Wohlergehen der Menschen hilfreich wäre,
Anstatt sich auf das Kurzfristige zu konzentrieren.
Es ist nicht vom Ego geleitet und handelt dem sogar zuwider.
Es macht dem nichts aus,
Sich unbeliebt zu machen.
Missverständnis Nummer 4.
Mitgefühl ist nur was für Weicheier Die Annahme,
Dass Mitgefühl immer weich,
Schwach und im Wesentlichen passiv sei,
Ist schlichtweg falsch.
Wenn sie mit Ungerechtigkeit,
Ausbeutung oder böswilliger Verletzung konfrontiert werden,
Erkennen viele Menschen,
Dass sie nur die sanften Manifestationen des Mitgefühls praktiziert haben.
Dies zeigt sich oft in Ängstlichkeit und einer Neigung,
Konflikte vermeiden zu wollen,
Anstatt solche Situationen als Chance für eine Vertiefung von Selbstmitgefühl zu nutzen.
Leider nehmen viele Menschen die spirituelle Umgehung rund um die unangenehme Realität von Beziehungen und verpassen dabei die besten Wachstumschancen.
Solche Formen von Pseudomitgefühl erweisen echtem Mitgefühl einen schlechten Dienst.
Weisheit hilft uns klar zu sehen und zu verstehen,
Was unser Leiden verursacht.
Stell dir zum Beispiel einen intelligenten und sehr verständnisvollen Arzt oder Ärztin vor,
Die dich gründlich untersucht,
Deine Symptome diagnostiziert und dir geduldig erklärt,
Warum du dich so fühlst,
Wie du dich fühlst und warum deine Symptome nachvollziehbar sind.
Diese Person wäre kein guter Arzt oder Ärztin,
Wenn sie nicht wüsste,
Wie sie die Symptome behandeln soll.
Wir brauchen also die Fähigkeit,
Sowohl die Ursachen zu verstehen und uns in den Schmerz einzufühlen,
Als auch den Mut und die Fähigkeiten,
Den Schmerz aktiv zu lindern.
Mitgefühl ist daher immer bereit,
Zu helfen und gegebenenfalls zu handeln.
Jede Art von Schmerz oder Leid erfordert zudem eine andere Behandlung.
Wir müssen erst einmal richtig differenzieren und diagnostizieren.
Wenn jemand einen geliebten Mensch verloren hat und trauert,
Bieten wir der Person Mitgefühl und Trost an.
Trost mag so aussehen,
Als würden wir nichts tun,
Aber in Wirklichkeit sind wir sehr aktiv,
Indem wir mit dem Schmerz sind,
Anstatt die Person im Stich zu lassen,
Weil es für uns unangenehm wird.
Wenn jemand offenbart,
Dass er missbraucht wird und Schutz braucht,
Dann können wir auch unser Mitgefühl anbieten.
Aber wir sitzen nicht einfach nur da und trösten die Person,
Ohne etwas gegen den Missbrauch zu unternehmen.
Das wäre so,
Als gäbe man jemandem die falsche Medizin und würde ihr bewusst schaden.
Da die Person Sicherheit und Schutz braucht,
Helfen wir der Betroffenen,
Personsicherheit zu finden und sich selbst zu schützen.
Das sagt uns der gesunde Menschenverstand.
Noch schlimmer wäre es in einer solchen Situation,
Die Person dazu aufzufordern,
Sich voreilig in den Täter einzufühlen,
Indem man ihr suggeriert,
Dass auch der Täter leiden müsse und dass es nicht dessen Schuld sei.
Dies würde den vorhandenen Schmerz entwerten und den wichtigsten Schritt überspringen,
Der darin besteht,
Der Person zu helfen,
Sich selbst zu schützen.
Wenn die betroffene Person sich auf die verfrühte Empathie mit dem Täter einlässt,
Bevor sie sich schützen kann,
Würde sie sich wahrscheinlich noch mehr Schaden aussetzen.
Im Buddhismus wird dies als Idioten-Mitgefühl bezeichnet.
In der Psychologie ist es als unterwürfiges Mitgefühl bekannt.
Es beschreibt eine Form des Pseudomitgefühls,
Dem die Weisheit fehlt zu wissen,
Was in der Situation wirklich hilft und dem es an Mut fehlt,
Danach zu handeln.
Selbstmitgefühl angesichts von Verletzung oder Ungerechtigkeit bedeutet also,
Dass wir nicht einfach nur da sitzen,
Sondern dass wir unsere Weisheit erwecken,
Um etwas Wohlüberlegtes zu tun,
Das tatsächlich hilft.
Missverständnis Nummer 5.
Wenn jeder seine Wahrheit ausspricht,
Dann gibt es kein Miteinander mehr.
Viele Menschen gehen davon aus,
Dass wir nicht mehr miteinander auskommen würden,
Wenn jeder selbstermächtigt wäre,
Da die scheinbar unvereinbaren Wahrheiten uns zu sehr polarisieren würden.
Dadurch käme das Leben zum Stillstand,
Da wir uns alle nun auch streiten,
Anschreien oder ignorieren würden.
Ich bin mir sicher,
Dass dies nicht passieren würde.
Denn unser kraftvolles Selbstmitgefühl hilft uns dabei,
Eine ruhige,
Weise und mutige Denkweise zu entwickeln,
Die,
Wenn nötig,
Bereit ist zu handeln,
Um uns zu schützen und zu unterstützen.
Aber nicht durch aggressives,
Sondern durch kluges und beharrliches Handeln,
Das niemandem schadet.
In Beziehungen mit anderen Menschen bedeutet das,
Dass ich lerne,
Ruhig und klar meine Wahrheit auszusprechen und dem anderen eine Chance gebe,
Mich zu hören und meine Wahrnehmung zu verstehen.
Die andere Person mag eine andere Wahrheit haben und ich kann ihr auch ruhig zuhören und versuchen,
Deren Standpunkt nachzuvollziehen,
Sodass wir lernen,
Uns darauf zu einigen,
Nicht einer Meinung zu sein und dennoch wohlwollend verbunden zu bleiben.
Das eröffnet die Tür zu echtem Dialog und zu echter Demokratie.
Natürlich braucht es zum Zusammenleben die Fähigkeit,
Einen Kompromiss einzugehen.
Und wir können diesen gemeinsam erarbeiten,
Sobald alle Stimmen gehört und verstanden worden sind.
Wichtig zu wissen ist,
Dass zum kraftvollen Selbstmitgefühl gehört,
Dass wir persönliche Verantwortung für unser Wohlergehen übernehmen und diese Verantwortung nicht an andere abgeben.
Sich selbst treu zu sein kann natürlich bedeuten,
Sich von Menschen zu entfernen,
Die Deine Wahrheit nicht hören oder verstehen können oder nicht bereit sind,
Diese zu respektieren.
Jede Situation führt zu einer anderen bewussten und weisen Handlung bzw.
Nicht-Handlung,
Die Du für Dich selbst entdecken wirst.
Treffen Sie Ihren Lehrer
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