11:45

Atmung für Körperakzeptanz

by Doris Müllner

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Meditation
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Dein Atem ist ein kraftvoller Anker – besonders an Tagen, an denen du dich unwohl in deinem Körper fühlst. Diese kurze, sanfte Praxis hilft dir, dich wieder mit deinem Körper zu verbinden, ihn bewusster wahrzunehmen und mit mehr Mitgefühl zu begegnen. In dieser 10-minütigen Atempraxis erwarten dich: - bewusste Atemführung - achtsame Körperwahrnehmung - kleine Impulse zur Selbstfürsorge Diese Praxis eignet sich ideal: - zum Start in den Tag - in stressigen Momenten - an Tagen, an denen du Selbstkritik spürst

Transkription

Hallo,

Schön,

Dass du da bist.

Willkommen zu deiner Atempraxis für Körperakzeptanz.

Ich bin Doris und wir gehen heute in ein Pranayama,

Das heißt in eine geleitete Atempraxis,

Die dazu dient,

Den Körper wahrzunehmen und auch mehr diesen Schritt zu Wertschätzung,

Zu Akzeptanz zu gehen.

Da müssen wir heute gar nicht hinkommen,

Aber vielleicht ist es so der erste Schritt auf einer Reise,

Den wir dahin gehen.

Du kannst dich sehr gerne bequem hinsetzen.

Ich sitze hier ein bisschen erhöht.

Hinlegen geht auch.

Manchmal beim Liegen driften wir ein bisschen ab,

Aber guck einfach,

Was für dich heute passt.

Und wenn du soweit bist,

Dann geht's los.

Und finde hier noch mal eine bequeme Haltung.

Vielleicht willst du dich noch mal ein bisschen bewegen,

Ausschütteln.

Im Sitzen sollten irgendwann die Füße einschlafen.

Streck sie gerne aus und hol sie dann wieder zu dir.

Leg die Hände bequem auf den Körper.

Du könntest dich hier in den Arm nehmen,

Sie aber auch einfach auf den Beinen neben dem Körper ablegen.

Schau einfach,

Was für dich jetzt gerade so passend ist.

Und lass uns hier ein paar Mal durch die Nase einatmen und leise oder laut über den Mund aus.

Und vielleicht gedanklich.

So über das Ausatmen mehr Richtung Boden sinken,

Ankommen.

Auch vielleicht so eine gewisse Weichheit einladen,

Besonders in die Körpervorderseite,

Dass wir hier atmen können.

Nimm wahr,

Wie es ist,

Hier zu sitzen,

Zu liegen,

Zu sein.

Erstmal auf körperlicher Ebene.

Was kannst du spüren?

Ganz wertfrei.

Einfach nur schauen,

Was da ist.

Wie sieht deine innere Landschaft aus,

Wenn du den Blick darauf längst?

Das heißt,

Dein Innenleben,

Deine Gefühlswelt.

Und auch hier wollen wir ganz wertfrei sein.

Einfach nur schauen,

Was wir so sehen können.

Und dann schauen wir noch mal zu dem Atem.

Wo nimmst du gerade die Bewegung wahr?

Vielleicht mehr im Brustkorb,

Vielleicht mehr im Bauchraum,

Vielleicht so ein bisschen an beiden Stellen.

Und wenn du möchtest,

Bringst du eine Hand auf den Bauchraum,

Die andere kann auch auf den Herzraum oder beide zum Bauch.

Körpervorderseite weich werden lassen,

Damit wir Raum haben,

Hier zu atmen.

Einatmen,

Erlaube dem Bauch,

Sich auszudehnen.

Bequem die Lungen füllen und ausatmen.

Alles entspannen,

Bequem ausatmen.

Manchmal fällt es uns schwer,

In dem Bauchraum zu atmen,

Weil wir den vielleicht manchmal anspannen,

So nach innen ziehen.

Das heißt,

Erlaube dir weich zu werden,

Lockere gerne auch mal den Kiefer aus.

Und diese Bauchatmung passiert,

Indem wir einfach tiefer,

Länger atmen,

Ohne dass wir dabei über so ein bequemes Volumen gehen,

Dass es angespannt wird.

Vielleicht findest du auch nur eine kleine Bewegung im Bauchraum,

Auch hier wertfrei,

Erwartungsoffen.

Vielleicht nimmst du dabei die Wärme deiner Hände wahr,

Diese liebevolle Berührung,

Zuneigung,

Die wir uns hier schenken,

Während wir einfach nur atmen.

Wenn du möchtest,

Kannst du zwischen den Atemzügen auch Pausen machen,

Aber das nur,

Wenn du nicht schwanger sein solltest oder es sich auch einfach gut anfühlt.

Da können wir bequem einatmen,

Mal ganz kurz pausieren,

Wie so innehalten und ausatmen.

Auch hier die Atemlehre spüren.

Optional oder du atmest einfach bewusst weiter ein und aus.

Das Gesicht ist weich,

Die Schultern lockern.

Und wenn du möchtest,

Können wir auch mit Ein- und Ausatmung so Affirmationen verkoppeln.

Das kann zum Beispiel sein,

Einatmen.

Dankbarkeit oder Wertschätzung für unseren Körper einatmen,

So in die Lunge einsaugen,

Auf alle Zellen verteilen und ausatmen,

Kritik oder Abwertungen abgeben.

Vielleicht hast du auch deine eigenen Themen,

Die da passen oder du atmest einfach nur,

Ohne diese Affirmationen zu integrieren.

Sollte dir schwindlig werden,

Kannst du jederzeit die Augen öffnen,

Ein paar mal durch den Mund vielleicht ausatmen und dann wieder zum Atem zurückkehren oder auch einfach nur eher so eine Meditation übergehen.

Bleib noch einen Moment beim Atmen,

Bei der Affirmation.

Dann lasse den Atem einfach frei fließen,

Die Affirmation ziehen mit dem Wissen,

Dass wir sie erinnerlicht haben,

Dass wir diese vielleicht ersten oder weiteren Samen hier gesät haben auf unsere Reise zu mehr Körperakzeptanz.

Vielleicht willst du dich in den Arm nehmen,

Ein bisschen streicheln.

Sanftes Wiegen könnte auch angenehm sein.

Vielleicht ein paar mal über die Nase ein und wieder über den Mund ausatmen.

Den Blick auf die innere Landschaft lenken und schauen,

Was ist präsent,

Ohne dass wir irgendeine Erwartungen dabei haben.

Komm dann mit deiner Aufmerksamkeit mehr in den Raum zurück.

Spür deine Unterlage.

Spür vielleicht den Kontakt zu deinem Körper.

Nimm Geräusche um dich herum wahr,

Die Temperatur im Raum.

Blinzel dann gerne sanft auf.

Schau dich noch mal in deinem Raum um,

Was kannst du sehen.

Vielleicht willst du noch mal sanft dich streicheln,

Dich vielleicht ein bisschen drücken,

Mit dem Körper wieder zur Mitte kommen.

Wenn es sich passend anfühlt,

Die Hände vorne auf dem Herzraum zusammenbringen,

Einatmen und ausatmen.

Dich in Dankbarkeit verbeugen,

Dass du dir die Zeit hier genommen hast,

Über die Bewegung hinaus Yoga zu praktizieren,

Auf deinem Weg zu mehr Körperakzeptanz.

Ich danke dir,

Dass ich dich dabei begleiten durfte.

© 2026 Doris Müllner. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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