
MSC Mitgefühl Geben und Empfangen
Diese Meditation aus dem Mindful Self-Compassion (MSC) Programm von Germer & Neff hilft uns in Situationen, wo jemand, der uns am Herzen liegt, leidet, unseren Empathieschmerz über den Atem mit Mitgefühl zu umsorgen und dadurch aus der Fülle dem anderen Mitgefühl zukommen zu lassen. Ideal für Personen, die für andere Fürsorge tragen oder Empathieschmerz empfinden.
Transkription
Die folgende Meditation heißt Mitgefühl geben und empfangen.
Sie ist Teil des Programmes Mindful Self-Compassion,
Was von Christopher Görmer und Kristin Neff entwickelt wurde.
Mein Name ist Dr.
Christine Brehler und ich bin MSC-Lehrerin und Ausbilderin.
Diese Meditation baut auf dem liebevollen Atmen auf und wir erweitern es jetzt um eine andere Person,
Die gerade belastet ist,
Die uns am Herzen liegt und die unser Mitgefühl braucht.
In dieser Meditation haben wir die Möglichkeit Empathieschmerz,
Der auftaucht,
Wenn jemand,
Der uns am Herzen liegt,
Leidet,
Zu verwandeln in Mitgefühl für uns und Mitgefühl für das Gegenüber.
Finde eine bequeme Haltung im Liegen oder im Sitzen.
Wenn du sitzt,
Schau,
Dass deine Wirbelsäule aufrecht ist,
Dein Brustkorb offen.
Höre,
Wie die Erde dich trägt und hält und dein Körper sich dort ganz niederlassen kann.
Schließe die Augen oder lasse deinen Blick auf etwas vor dir ruhen.
Und dann nehm drei tiefe und entspannende Atemzüge.
Dann spüre den Kontakt deines Körpers zum Boden und spüre,
Wie du bedingungslos getragen und gehalten wirst.
Und dann schau,
Wo du jetzt deine natürliche Atembewegung am leichtesten spüren kannst.
Im Bauch oder an der Brust.
Und dann entscheide dich für eine Stelle und lass da deine Aufmerksamkeit nieder.
Und dann lass dich von dieser sanften Atemwelle beruhigen,
Zentrieren oder umsorgen,
Was auch immer du gerade brauchst.
Und spüre,
Wie du geatmet wirst.
Du darfst dich ganz deinem Atem anvertrauen.
Dann spüre,
Wie dein Atem für dich sorgt und vertraue dich ihm ein bisschen mehr an,
In dem Bewusstsein,
Dass er das schon dein ganzes Leben lang für dich tut.
Lass dich wiegen,
Umsorgen,
Beruhigen,
Zentrieren.
Genieße den Rhythmus des Ein und Aus,
Des Auf und Ab.
Dann lade ich dich ein,
Dich auf die Einatmung zu fokussieren.
Spüre,
Wie es sich im Körper anfühlt,
Einzuatmen.
Lass die Ausatmung ganz natürlich geschehen.
Vielleicht spürst du,
Wie dein Körper bei jeder Einatmung belebt und gestärkt und vielleicht erfrischt wird.
Spüre diese Empfindung und wenn du magst,
Genieße sie.
Nimm wahr,
Wie du ganz natürlich mit jeder Einatmung etwas Gutes empfängst,
Ohne irgendetwas leisten zu müssen.
Ganz natürlich.
Wenn du magst,
Dann kannst du dieser Einatmung etwas beimengen.
Etwas,
Was du jetzt gerade brauchst,
Vielleicht eine Qualität.
Frag dich,
Was brauche ich jetzt gerade wirklich?
Was würde mir gut tun?
Und dann menge diese Qualität der Einatmung bei,
Vielleicht in Form von einem Wort,
Wie Mut,
Hoffnung,
Liebe,
Gelassenheit.
Menge es dem bei oder in Form von einer Farbe oder einem anderen Bild.
Du bist ganz frei.
Und dann spüre,
Wie bei der Einatmung ist dein ganzer Körper,
Dein ganzes Wesen erfüllt und nährt.
Etwas Gutes für dich einatmen.
Lass es so leicht sein wie einatmen.
Lass es deine innere Schale füllen.
Ein für mich.
Und dann lade ich dich jetzt ein,
Den Fokus auf deine Ausatmung zu lenken.
Lass dich spüren,
Wie dein Körper ganz natürlich loslässt und sich entspannt bei jeder Ausatmung.
Lass die Einatmung ganz natürlich geschehen.
Nimm die subtilen Empfindungen in deinem ganzen Körper wahr.
Das Loslassen ist das Entspannt.
Genieße diese.
Und wenn du magst,
Dann kannst du jetzt an eine Person denken,
Die dir am Herzen liegt und die vielleicht belastet ist und Mitgefühl braucht.
Während du ausatmest,
Lass diese Person teilhaben an dieser natürlichen Entspannung,
Die du beim Ausatmen spürst.
Und dann atme ein für dich und aus für dein Gegenüber.
Und dann lass einen ganz natürlichen und ausgeglichenen Fluss entstehen.
Einatmen für mich und ausatmen für dich.
Mit Gefühl ein für mich und mit Gefühl aus für dich.
Und halte die Person ganz leicht in deinem Gewahrsein,
Ohne irgendetwas verändern zu wollen.
Einfach nur einatmen für mich und ausatmen für dich.
Und immer wenn du merken solltest,
Dass du leerer wirst,
Dann fokussiere dich nur auf dich.
Fülle deine Schale wieder ganz an,
Bis sie wieder voll ist,
Über die Atmung und sie ganz natürlich überfließt.
Wenn du magst,
Kannst du dem Atem wieder eine Farbe schenken,
Die dich und den anderen sanft umhüllt und stärkt.
Ohne Anstrengung,
Einfach nur atmen.
Ein für mich und aus für dich.
Es ist genug für alle da,
So wie Sonnenlicht.
Wenn du magst,
Kannst du dir vorstellen,
Dass ihr beide von einem Ozean von Mitgefühl getragen werdet und die Atembewegung ist wie eine sanfte Wellenbewegung zwischen euch beiden hin und her.
Dann löse dich von dem Fokus auf deinem Atem und halte einen Moment inne und schau,
Was du der Person gegenüber gerade empfindest.
Und wenn da Mitgefühl da ist,
Dann nimm das bewusst wahr,
Wie sich das anfühlt.
Und falls du merken solltest,
Dass du gerade müde bist,
Dann gönn dir Zeit,
Dich nur auf dich zu fokussieren,
Bis deine Schale wieder ganz voll ist.
Und dann lass dich und dein Erleben wieder genauso sein,
Wie es jetzt gerade ist.
Bedanke dich bei dir,
Wieder für die Zeit zu üben,
Dein Herz für dich und auch für die anderen zu öffnen und gib dir Zeit,
Da immer mehr ein Gleichgewicht zu finden.
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