
Morgenmeditation: Das Sakralchakra
Tag 2 auf der Chakrareise. Heute widmen wir uns dem Sakralchakra und dem Element Wasser. Dem Fließen lassen ist die Sinneswahrnehmung des Fühlens zugeordnet. Wir setzen die Intention, authentisch zu fühlen und uns so anzunehmen, wir uns genau in diesem Augenblick erfahren.
Transkription
Es ist 7 Uhr morgens und wir starten gemeinsam in diesen Tag heute mit einer Praxis für das zweite Chakra.
Ihr könnt auf einem Kissen sitzen,
Wer mag auch auf einem Stuhl,
Aber es wird heute leichter sein,
Wenn wir auf einem Kissen sitzen oder auf unserer Matte.
Wir finden uns auf dem Sitz ein und beginnen,
Indem wir ein bisschen Bewegung in unseren Sitz bringen.
Also wir kreisen vielleicht etwas nach vorne und strecken die Arme mal nach oben,
Strecken uns ganz lang nach oben,
Gähnen einmal.
Und mit dem nächsten Einatmen heben wir die Arme wieder zu den Seiten nach oben und mit dem Ausatmen twisten wir nach rechts.
Die rechte Hand kommt hinter uns,
Die linke Hand auf das rechte Knie und wir schauen einmal über die rechte Schulter.
Wir atmen ein,
Heben beide Arme wieder nach vorne und atmen aus und wir drehen uns nach links.
Linke Hand kommt hinter uns,
Rechte Hand auf das linke Knie und wir schauen einmal über die linke Schulter.
Wir kommen wieder nach vorne und legen einmal das rechte Ohr zur rechten Schulter und kreisen mit dem Kopf über vorne,
Bis wir mit dem linken Ohr an der linken Schulter sind und kreisen über vorne wieder.
Rechtes Ohr auf rechte Schulter und wir kreisen nochmal über vorne nach links.
Dann ballen wir die Hände zu leichten Fäusten und trommeln uns einmal auf die Nieren am unteren Rücken und wir trommeln uns einmal auf die Brust.
Dann strecken wir den linken Arm aus und klopfen ihn von beiden Seiten ab und wir strecken den rechten Arm aus und klopfen ihn von beiden Seiten ab.
Wir legen die Hände ab und schließen die Augen und verbinden uns mit der Energie des Morgens.
Wir werden ganz präsent im Körper,
Fühlen uns ein und kommen langsam in unsere Haltung,
Lassen die Wirbelsäule aufsteigen,
Gleichzeitig die Schultern sich entspannen.
Wer möchte,
Kann die Schultern auch nochmal hochziehen und dann fallen lassen.
Dann wird der Hals frei,
Der Kiefer wird spannungsfrei,
Die Augen werden entspannt,
Die Stirn entspannt sich und wir atmen durch die Nase ein und durch Nase oder Mund aus.
Ein und aus,
Ein und aus,
Ein und aus,
Ein und aus.
Dann fühlen wir uns einmal in unseren Sitz ein,
In unsere Erdung,
Fühlen den Kontakt mit dem Boden und bevor wir an das zweite Chakra gehen,
Stellen wir sicher,
Dass wir gut geerdet sind,
Dass wir in unserer Wurzel sind.
Gleichzeitig bringen wir auch nochmal die Aufmerksamkeit zur Kopfkrone und wir versuchen,
Diese energetische Linie zu erfüllen zwischen Wurzel und Kopfkrone,
Diesen lebendigen Austausch.
Wenn wir jetzt einatmen,
Ziehen wir die Energie aus der Wurzel nach oben zur Kopfkrone und beim Ausatmen bringen wir die Energie wieder hinab von der Kopfkrone zur Wurzel und in den Boden hinein.
Wir atmen die Energie aus der Erde in die Wurzel hoch zur Kopfkrone und atmen aus,
Lassen die Energie hinabsteigen durch den Energiekanal zur Wurzel und in den Boden hinein.
Ein und aus,
Ein zur Krone,
Aus zur Wurzel,
Ein zur Krone und aus zur Wurzel,
Ein immer durch die Nase,
Aus durch Nase oder Mund,
Ein zur Krone und aus zur Wurzel.
Dann legen wir die linke Hand auf den unteren Bauch,
Unterhalb des Bauchnabels und die rechte Hand kommt an den unteren Rücken auf die gleiche Seite auf dem Rücken,
Also auf die gleiche Höhe wie die linke Hand,
Die am unteren Bauch ist,
Auf der gleichen Höhe ist die rechte Hand am unteren Rücken.
Und wir fühlen die Energie unserer Hände einmal von vorne und einmal von hinten,
Fühlen die Wärme,
Die in diesem Bereich von beiden Seiten eindringt und wir verbinden uns mit der Sinneswahrnehmung des Gefühls,
Des Fühlens.
Das Sakralchakra ist dem Element Wasser zugeordnet,
Dem fließenden.
Während das erste Chakra mit Stabilität zu tun hat,
Mit Erde,
Geht es mit dem Element Wasser um das Fließen und um das Akzeptieren des Fließens,
Um das Mitfließen.
Und das Fließen spüren wir im Gefühl.
Wir lösen die Hände wieder,
Aber versuchen mit unserer Aufmerksamkeit in dieser Gegend zu bleiben,
Im Unterbauch und wir stellen die Frage,
Wie fühlen wir uns in diesem Bereich,
Aber versuchen nicht zu antworten,
Sondern nur mit einem Gefühl zu antworten.
Nicht indem wir dieses Gefühl in ein Wort packen.
Also wir machen nicht,
Dass wir sagen,
Das Gefühl ist gut oder schlecht oder irgendwie bewertend,
Sondern ich frage,
Wie fühlst du dich im unteren Bauch und du antwortest einfach mit deinem Gefühl.
Und was immer du fühlst,
Akzeptierst du ganz.
Du versuchst nicht,
Dich besser zu fühlen,
Anders zu fühlen,
Sondern so wie du dich heute fühlst,
Das akzeptierst du voll und ganz,
Das lässt du fließen.
Du staust diesen Fluss nicht,
Um ihn zu begreifen,
Sondern du lässt ihn fließen.
Es ist ganz wichtig,
Dass wir lernen,
Unsere Gefühle authentisch anzunehmen.
So oft müssen wir im Alltag uns verstellen,
Wenn wir vielleicht einkaufen sind oder irgendwie reagieren müssen auf Leute,
Auf Situationen,
Die uns nicht bekannt sind.
Wir lernen wieder,
Authentisch zu fühlen,
Das Gefühl nicht einzuordnen,
Nicht zu kategorisieren,
Sondern es einfach wahrzunehmen und zu akzeptieren.
Wenn wir dieses Gefühl akzeptieren,
Akzeptieren wir diesen Moment und gewinnen diese gewisse Freiheit.
Wir verbinden uns jetzt mit dem Fließen,
Indem wir mit dem Einatmen die Brust nach oben und vorne öffnen und mit dem Ausatmen uns einrunden und den Bauchnabel zur Wirbelsäule ziehen.
Wir atmen ein,
Öffnen die Brust nach oben und vorne,
Atmen aus,
Runden uns ein und ziehen den Bauchnabel zur Wirbelsäule.
Und jetzt machen wir diese Übung,
Inspiriert vom Kundalini-Yoga,
Etwas schneller.
Und bei der Ausatmung können wir ein leichtes Ha sprechen,
Also ungefähr so.
Eine schnellere Bewegung,
Wir kreieren Wärme.
Immer mit dem Einatmen die Brust nach oben und vorne öffnen und mit dem Ausatmen uns einrunden.
Vielleicht wird uns schon wärmer.
Immer durch die Nase ein und beim Ausatmen so ein leichtes Ha.
Und noch fünf.
Und wir beobachten,
Bleiben mit der Aufmerksamkeit in der Gegend des unteren Bauches und beobachten,
Was hat diese Bewegung mit uns gemacht.
Fühlen wir uns aufgewühlt?
Fühlen wir die Energie vielleicht pulsierend,
Fließend?
Fühlen wir eine Wärme?
Und wir bringen nochmal Entspannung ins Gesicht,
Lassen die Gesichtszüge weich werden,
Lassen die Augen weich werden und fühlen uns nochmal in den unteren Bauch ein.
Und wir atmen durch die Nase ein und stellen uns vor,
Da ist so ein Energieball im unteren Bauch,
Der wächst mit dem Einatmen und mit dem Ausatmen lassen wir die Aufmerksamkeit im unteren Bauch.
Wir atmen ein,
Der Energieball im unteren Bauch lädt sich auf,
Wird größer.
Beim Ausatmen strahlt dieser Energieball in alle Richtungen.
Wir atmen ein,
Die Energie fließt in den Energieball.
Wir atmen aus,
Der Energieball strahlt aus.
Ein Energieball im unteren Bauch wächst aus,
Er strahlt in alle Richtungen aus.
Ein,
Der Ball wird aufgeladen.
Aus,
Der Ball strahlt.
Ein und aus.
Und dann atmen wir nochmal tief ein,
Halten den Atem kurz und mit einem Seufzer lassen wir los.
Und wir legen die linke Hand auf das Brustbein,
Die rechte Hand auf die linke und fühlen die Energie,
Die fließt durch deine Hände.
Wir setzen die Intention,
Am heutigen Tag ganz bewusst darauf zu achten,
Dass wir unsere Gefühle so annehmen,
Wie sie sind.
Dass wir versuchen,
Unsere Gefühle in ein authentisches Verhalten nach außen hin zu übertragen,
Aber unsere Gefühle diesen gesamten Tag durch zu akzeptieren,
Nicht gegen unsere Gefühle anzukämpfen.
Und dann falten wir nochmal die Hände zusammen und bringen die Daumen zur Stirn.
Ich habe einen klaren und liebenden Geist.
Und die Daumen zum Mund.
Ich habe eine klare und liebende Stimme.
Und die Daumen zum Herzen.
Ich habe ein klares und liebendes Herz.
Namaste.
Die Seele in mir erkennt die Seele in dir.
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