
Konzentration auf den Atem
by Shunya
Diese 20minütige Konzentrationsübung richtet sich an Menschen, die ihre Achtsamkeit und ihre Konzentrationsfähigkeit trainieren möchten. Wir üben hier die Konzentrative Meditation anhand des Atems und der wachsamen Entspannung des Körpers. Durch regelmäßiges Üben von Konzentration und Achtsamkeit kann sich schon bald eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität entwickeln, da wir besser mit unseren Emotionen und mit Stress umgehen können.
Transkription
Herzlich willkommen zu dieser Meditation,
Die eine Konzentrationsübung mit Unterstützung des Atems und der Entspannung ist.
Binde zunächst in deine Wohlfühl-Meditationshaltung.
Schau,
Dass du gut geerdet sitzt,
Einen guten Kontakt zum Boden hast.
Richte deine Wirbelsäule auf.
Lass deine Schultern ganz locker los.
Vielleicht magst du deine Schulterblätter noch etwas mehr zusammenbringen,
Damit du gut aufgerichtet bist und offen im Herzraum sitzen kannst.
Oft ist es hilfreich,
Wenn man dazu die Hände noch etwas mehr an den Rumpf heran holt.
Du kannst deine Hände einfach ineinanderlegen,
Den Bauchnabel oder sie einfach auf den Oberschenkeln ablegen.
Schau,
Dass die Haltung deiner Hände die Entspannung deiner Schultern fördert und du im Herzen offen und weit bist.
Mit dem Einatmen zieht dein Scheitel jetzt noch etwas mehr in Richtung Decke,
Sodass du dich noch mehr aufrichtest.
Dein Blick geht vor dir auf den Boden,
Ohne dort etwas sehen zu wollen.
Du kannst natürlich deine Augen auch schließen.
Deine Muskeln im Gesicht entspannen sich jetzt,
Werden ganz weich.
Deine Stirn blättert sich.
Die kleinen Muskeln um die Augen herum lassen los.
Der Kiefer ist ganz locker,
Die Zähne sind nicht zusammengebissen,
Sodass sich auch die Muskeln um deinen Mund herum jetzt ganz entspannen.
Vielleicht magst du ein leichtes Lächeln aufsetzen.
Atme entspannt ein und aus.
Richte dich mit dem Einatmen noch etwas mehr auf und lasse mit dem Ausatmen die Anspannung des Körpers noch mehr los.
Nimm deine aufgerichtete,
Entspannte Körperhaltung wahr.
Dein starkes Rückgrat trägt dein sanftes Herz.
Die Aufrichtung deines Körpers bringt dich in eine Haltung von ruhiger Wachsamkeit.
Lasse deinen Körper immer mehr zur Ruhe kommen.
Entspanne deinen Körper mit dem Ausatmen.
Atme aus und löse dich von Verspannungen und Gedanken.
Lasse alle Anspannungen und Gedanken los,
So wie ein Baum,
Der im Herbst seine Blätter fallen lässt.
Nimm deine Atemräume wahr.
Nimm wahr,
Wie der Atem dein Zwerchfell in Bewegung setzt,
Wie sich deine Bauchdecke wölbt und wie sich dein Brustkorb mit jedem Atemzug weitet.
Lasse deinen Atem los und lasse ihn ganz natürlich fließen,
Ohne ihn zu beeinflussen.
Beobachte deinen Atem einfach.
Dein Atem fließt ruhig und natürlich.
Dein Körper ist entspannt,
Ruhig und wachsam.
Das ruhige Sitzen hilft deinem Geist,
Zur Ruhe zu kommen.
Wenn Geräusche oder Gedanken dich ablenken,
Lasse sie einfach los und kehre zurück in die wache Entspannung.
Bleibe aufmerksam und folge deinem Atem.
Nimm alle Empfindungen wahr,
Die in Verbindung mit deinem Atem aufkommen.
Wie ist dein Atem so?
Ist dein Atem langsam oder ist er schnell?
Ist dein Atem flach oder ist er tief?
Ist dein Atem kurz oder lang?
Fein oder grob?
Beobachte deinen Atem.
Jeder Atemzug ist einzigartig.
Lerne jeden neuen Atemzug kennen.
Atme ganz entspannt und natürlich.
So,
Als würdest du schlafen,
Dabei aber wach und achtsam sein.
Die Ruhe deines Atems lässt auch dein Geist immer ruhiger werden.
Wenn du merkst,
Dass du abgelenkt warst,
Bleibe ruhig und gelassen.
Du musst deine Konzentration nicht verstärken oder verschärfen.
Bleibe ganz entspannt.
Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit bei deinem Atem und bei allen Empfindungen,
Die mit deinem Atem in Verbindung stehen.
Nimm alles wahr,
Achtsam,
Wach und entspannt.
Vertraue deinem Körper,
Der für dich atmet und beobachte,
Wie heilsam dieses ruhige Atmen auf deinen Geist wirkt.
Und jetzt,
Zum Ende dieser Meditation,
Wende dich in liebevoller Güte an dein Herz.
Vielleicht magst du deine Hände auf dein Herz legen und dich bei dir bedanken für deine Geduld und für die Zeit,
Die du dir für diese Übung genommen hast.
Atme noch einmal bewusst tief ein und lang aus.
Nimm deinen ganzen Körper wahr.
Nimm auch den Raum um dich herum wahr.
Und dann löse dich jetzt in deinem Tempo und in aller Ruhe von dieser Meditation.
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