
Innerer Frieden - Buddhistische Vergebungsmeditation
Die Buddhistische Lehre geht davon aus, dass wir anderen nur in dem Maß unser Herz öffnen können, in dem wir dies uns selbst gegenüber vermögen. Diese Meditation hilft uns, Frieden zu schließen - mit uns selbst, den Menschen, die uns verletzt haben und auch mit den Menschen, denen wir Unrecht getan haben. Auch wenn die Vergebung auf symbolischer und energetischer Ebene geschieht: Lass Dich überraschen, was im Außen in Bewegung kommt. Music: Ashot Danielyan
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass du hier bist und dir die Zeit für diese Meditation nimmst.
Diese Vergebungsmeditation möchte dich darin unterstützen,
Raum für Inneren und damit auch Frieden im Außen zu schaffen.
Und dafür gebührt dir jetzt schon Anerkennung.
Du kannst nichts falsch machen.
Ich bin Kaithana und ich führe dich durch die Meditation und werde immer wieder Pausen einlegen,
Damit du genug Zeit hast.
Wenn du möchtest,
Kannst du auch etwas zum Schreiben bereithalten,
Um dir Personen oder Erinnerungen zu notieren,
Die im Laufe der Meditation vielleicht auftauchen.
Du kannst diese Meditation natürlich so oft wiederholen,
Wie du möchtest.
Finde eine für dich bequeme Meditationshalt.
Wenn du magst,
Schließe die Augen,
Fühle den Boden unter dir,
Der dich trägt und unterstützt.
Wenn du sitzt,
Richte deine Wirbelsäule entspannt in Richtung Himmel auf,
Als würde ein zarter Faden deinen Körper nach oben ziehen.
Entspanne deine Schultern,
Vielleicht hilft dir,
Wenn du sie etwas rollst nach vorn und hinten.
Lockere deinen Kiefer und komme ganz sanft mit deinem Atem in Kontakt.
Stell dir vor,
Wie du ihn aus deinem Becken,
Durch den Bauch,
Durch deine Brust nach oben ziehst,
Die Brust weitest und beim Ausatmen durch die Nase sanft hinausatmest.
Wiederhole das noch einige Male,
Du ziehst den Atem von unten aus deinem Wurzelschakra durch den Bauch,
Weitest den Bauch,
Weitest deine Brust und beim Ausatmen lässt du die Luft sanft durch deine Nase gehen.
Gedanken,
Die dich ablenken möchten,
Dürfen einfach wie Wolken am Himmel vorbeiziehen.
Lenke deine Aufmerksamkeit einfach immer wieder sanft auf deinen Atem.
Schau,
Ob du mit dir selbst,
Mit einem warmen Gefühl des Wohlwollens in Kontakt treten kannst.
Stell dir vielleicht vor,
Wie sich beim Atmen dein Herz immer ein Stück mehr weitet und du diese Wärme und das Wohlwollen wie ein Licht immer heller scheinen lässt.
Empfinde so eine offene,
Neugierige innere Haltung,
So gut wie du es im Moment kannst.
Atme mit dieser Weite ruhig und tief,
Tief aus dem Becken durch den ganzen Körper.
Lass nun vor deinem inneren Auge eine Situation auftauchen,
Mit der du mit dir selbst haderst oder keinen Frieden findest.
Vielleicht machst du dir Vorhaltungen,
Dinge,
Die du heute vielleicht bereust,
Möglicherweise eine Entscheidung,
Von der du heute weißt,
Dass sie negative Folgen hatte,
Vielleicht eine Gewohnheit,
Eine Eigenschaft oder ein Muster,
Das du nicht ablegen kannst,
Obwohl du dich bemühst.
Wähle die Situation,
Die dir als erstes in den Sinn kommt.
Ich pausiere die Meditation jetzt und lasse dir genügend Zeit.
Wenn du nun deine Situation gefunden hast,
Gib den Gefühlen,
Die aufkommen,
Raum,
Sie dürfen alle da sein.
Wende dich nun mit folgenden Worten liebevoll an dich selbst und wenn du möchtest,
Lege deine Hände dabei auf dein Herz.
Wenn ich mir wissentlich oder unwissentlich,
Durch Unachtsamkeit oder meine Verblendung selbst geschadet habe,
Mich verletzt,
Mich kleingemacht oder respektlos behandelt habe oder hart über mich selbst urteile,
Weil ich in meinen Augen Fehler begangen habe,
Vergebe ich mir selbst mit aller Bereitschaft,
Die ich im Moment fühle.
Und wenn ich mir im Moment nicht vergeben kann,
Noch nicht,
Vergebe ich mir auch dies in dem Vertrauen,
Dass ich mein Bestes gebe und Frieden finden werde.
Atme tief weiter,
Während ich diese Worte noch zweimal wiederhole und wende dich dir selbst zu wie einem geliebten Freund,
Den du tröstest.
Wenn ich mir wissentlich oder unwissentlich,
Durch Unachtsamkeit oder meine Verblendung selbst geschadet habe,
Mich verletzt,
Mich kleingemacht oder respektlos behandelt habe oder hart über mich selbst geurteilt habe,
Weil ich in meinen Augen Fehler begangen habe,
Vergebe ich mir selbst mit aller Bereitschaft,
Die ich im Moment fühle.
Und wenn ich mir im Moment noch nicht vergeben kann,
Vergebe ich mir auch dies in dem Vertrauen,
Dass ich mein Bestes gebe und Frieden finden werde.
Wenn ich mir wissentlich oder unwissentlich,
Durch Unachtsamkeit oder meine Verblendung selbst geschadet habe,
Mich verletzt,
Mich kleingemacht oder respektlos behandelt habe oder hart über mich selbst geurteilt habe,
Weil ich in meinen Augen Fehler begangen habe,
Vergebe ich mir selbst mit aller Bereitschaft,
Die ich im Moment fühle.
Und wenn ich mir im Moment noch nicht vergeben kann,
Vergebe ich mir auch dies in dem Vertrauen,
Dass ich mein Bestes gebe und Frieden finden werde.
Atme tief weiter,
In dem Bewusstsein,
Dass du dir selbst Fehler zugestehen kannst,
Weil wir alle Menschen sind.
Lass vor deinem inneren Auge eine Situation erscheinen,
Bei der es dir schwerfällt,
Eine andere Person zu vergeben.
Ich gebe dir jetzt Zeit,
Deine Situation zu finden.
Sieh die Person vor dir und lasse folgende Worte in dich einsinken.
Wenn du möchtest,
Lasse deine Hände mit den Handflächen nach oben auf deinen Oberschenkeln ruhen in einer gebenden,
Schenkenden Geste,
Denn du möchtest Vergebung bieten.
Wenn mir eine Person wissentlich oder unwissentlich durch Unachtsamkeit oder ihre eigene Verblendung geschadet hat,
Vergebe ich ihr in dem Maße,
In dem ich jetzt dazu bereit bin.
Wenn ich im Moment noch nicht vergeben kann,
Vergebe ich mir auch dies in dem Vertrauen,
Dass allein mein Wunsch,
Dies zu tun,
In meinem Herzen einen Samen für Frieden legt.
Atme tief,
Während ich diese Worte noch zweimal wiederholen werde und lass alle Gefühle,
Die aufkommen und hochkommen,
Einfach da sein,
Gib ihnen Raum,
Sei achtsam mit dir selbst und gehe genau die Schritte,
Die im Moment möglich sind.
Wenn mir eine Person wissentlich oder unwissentlich durch Unachtsamkeit oder ihre Verblendung geschadet hat,
Vergebe ich ihr in dem Maße,
In dem ich jetzt dazu bereit bin.
Wenn ich im Moment noch nicht vergeben kann,
Vergebe ich mir auch dies in dem Vertrauen,
Dass allein mein Wunsch,
Dies zu tun,
In meinem Herzen einen Samen für Frieden legt.
Wenn mir eine Person wissentlich oder unwissentlich durch Unachtsamkeit oder ihre Verblendung geschadet hat,
Vergebe ich ihr in dem Maße,
In dem ich jetzt dazu bereit bin.
Wenn ich im Moment noch nicht vergeben kann,
Vergebe ich mir auch dies in dem Vertrauen,
Dass allein mein Wunsch,
Dies zu tun,
In meinem Herzen einen Samen für Frieden legt.
Atme ruhig weiter,
Bis wir zum dritten Teil der Meditation kommen.
Jetzt stell dir eine Situation vor,
In der du jemanden verletzt hast.
Vielleicht konntest du um Vergebung bitten,
Vielleicht ist das auch nicht mehr möglich und quält uns.
Ich gebe dir jetzt Zeit,
Deine Situation zu finden.
Jetzt stell dir die Person vor,
In deinem Geiste,
Von der du Vergebung wünschst und lasse folgende Worte in dich einsinken.
Wenn du möchtest,
Lass deine Hände mit den Handflächen nach oben auf deinen Oberschenkeln liegen und spüre,
Wie eng Empfangen und Geben miteinander verbunden sind.
Wenn ich einer Person wissentlich oder unwissentlich durch meine Unachtsamkeit oder Verblendung geschadet habe,
Bitte ich von Herzen um Vergebung und nehme diese in dem Maß an,
Zu dem ich im Moment bereit bin.
Wenn die Person mir nicht vergeben möchte,
Vergebe ich ihr dies und finde Frieden in meiner ehrlichen Bereitschaft.
Ich wiederhole diese Worte noch zweimal.
Wenn ich einer Person wissentlich oder unwissentlich durch Unachtsamkeit oder Verblendung geschadet habe,
Bitte ich von Herzen um Vergebung und nehme diese in dem Maß an,
Zu dem ich im Moment bereit bin.
Wenn die Person mir nicht vergeben möchte,
Vergebe ich ihr dies und finde Frieden in meiner ehrlichen Bereitschaft.
Wenn ich einer Person wissentlich oder unwissentlich durch Unachtsamkeit oder Verblendung geschadet habe,
Bitte ich von Herzen um Vergebung und nehme diese in dem Maß an,
Zu dem ich im Moment bereit bin.
Wenn die Person mir nicht vergeben möchte,
Vergebe ich ihr dies und finde Frieden in meiner ehrlichen Bereitschaft.
Wenn du möchtest,
Lege deine Hände wieder auf dein Herz,
Atme ruhig weiter und nimm wahr,
Was du fühlst.
Vielleicht ist da Trauer,
Vielleicht Erleichterung,
Ein Gefühl von Frieden,
Von Wohlwollen dir selbst und allen Menschen gegenüber,
Vielleicht ein Gefühl von Verbundenheit oder Bedauern,
Es darf alles da sein.
Vielleicht wirst du dir auch mit einem Lächeln bewusst,
Dass wir alle nur Menschen sind und uns manchmal aus unserer Verblendung und Unachtsamkeit heraus verletzen und wir selber da keine Ausnahme sind.
Stell dir vor,
Dieses warme,
Versöhnliche Gefühl wird von deinem Herz aus durch deinen Atem in jede deiner Zellen gepumpt.
Schicke diese Energie durch deinen ganzen Körper,
Du kannst dir das wie ein Licht vorstellen,
Vielleicht ist es auch warm,
Ein nährendes Licht,
Kannst ihm auch eine Farbe geben und verteile Energie,
Bis jede deiner Zellen wie ein Glühwürmchen friedlich strahlt.
Erkenne dich dafür an,
Dass du einen Samen des Friedens gesät hast,
Den du nun hegen und pflegen kannst,
Bis er eine starke Pflanze ist,
Denn der Frieden,
Den wir in uns selbst spüren,
Ist ein großer Schatz und der größte Beitrag,
Den wir zum Frieden in dieser Welt leisten können.
Atme noch einige Male tief ein und aus,
Fühle den Boden unter dir,
Komm langsam in Bewegung,
Bewege deine Zehen,
Deine Hände,
Komm in deinem Tempo wieder hier und jetzt an und wenn du soweit bist,
Öffne deine Augen,
Namaste.
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