
Im Kontakt mit meinem Atem - Achtsamkeitsmeditation
Grade etwas schnell unterwegs? Mit dieser Anleitung kommst du wieder in Kontakt mit deinem Atem und verankerst dich in der Gegenwart. Präsent und geerdet kannst du dich danach wieder deinem Alltag widmen. Schweizerdeutsch gesprochen.
Transkription
Du hörst jetzt eine angeleitete Atemübung.
Bei dieser Übung geht es nicht darum,
Etwas Bestimmtes zu leisten oder ein Ziel zu erreichen.
Es geht vielmehr darum,
Kennen zu sein mit dem,
Was ist,
Mit dem wie der Atem jetzt gerade stattfindet.
So,
Wie er jetzt gerade ist.
Such dir eine Position,
Die das unterstützt.
Im aufrechten und entspannten Sitzen,
Ohne anzulehnen.
Vielleicht auch im Liegen.
Was dir am angenehmsten ist.
Es ist hilfreich,
Wenn du jetzt nicht gestört wirst.
Wenn du einen Raum hast,
In dem du dich sicher fühlst.
Möglicherweise das Handy auf einen Flugmodus setzen.
Den Körper warnen,
Wie sein Gewicht auf der Unterlage ruht.
Vertrauensvoll das Gewicht abgeben.
Am Boden,
An der Unterlage,
An der Erde.
Kontaktflächen spüren.
Wie berührt dein Körper den Untergrund?
Wie fühlt sich dein Körper jetzt gerade an?
In diesem Moment.
So,
Wie er jetzt gerade ist.
Der Fokus jetzt auf den Atem richten.
Der Atem,
Der uns begleitet,
Seit wir den ersten Atemzug bei der Geburt gemacht haben.
An was merkst du,
Dass du atmest?
Es gibt verschiedene Stellen am Körper,
Wo der Atem deutlich spürbar ist.
Zum Beispiel die Nasenflügel.
Die Luft,
Die durch die Nase einströmt.
Und etwas wärmer wieder ausströmt.
Eine andere Stelle ist der Brustkorb.
Mit jedem Atemzug,
Mit jedem Einschnaufen,
Weitet sich dieser ein wenig aus.
Und fällt wieder gut zusammen mit dem Ausatmen.
Wo spürst du das im Brustkorb?
Wie weit ist die Bewegung wahrnehmbar?
Gerade so,
Wie sie sich dir in diesem Moment zeigt.
Eine andere Stelle am Körper ist der Bauch.
Auch hier ist der Atem deutlich spürbar.
Die Bauchdecke,
Die sich hebt und senkt.
Die sich ausdehnt und wieder zusammenfällt.
Im Rhythmus des Atems.
Manchmal ist es auch hilfreich,
Wenn man die Hand auf den Bauch legt,
Um die Bewegung deutlich wahrzunehmen.
Vielleicht spürst du es dir aber auch gar nicht gut.
Auch das ist okay.
Möglicherweise gibt es eine ganz andere Stelle am Körper,
Wo du den Atem deutlich spürst.
Such dir diese Stelle aus,
Wo der Atem für dich am deutlichsten und am angenehmsten spürbar ist.
Mit Aufmerksamkeit in diese Stelle gehen.
Wahrnehmen.
Ohne irgendetwas zu verändern.
Es gibt in diesem Moment nichts zu tun.
Nichts zu erreichen.
Und es muss auch gar nichts geändert werden.
Ganz egal,
Wie sich das im Moment anfühlt.
Es darf genau so sein,
Wie es gerade ist.
Erkunden.
Freundlich,
Bestimmt und liebevoll.
Die Aufmerksamkeit immer wieder an diese Stelle bringen,
Wo du den Atem am deutlichsten spürst.
Das ist dein Anker.
Hier kannst du immer wieder zurückkommen.
Atmen.
Ich atme.
Und ich muss atmen.
Wahrnehmen,
Wie der Rhythmus im Moment gerade stattfindet.
Nichts verändern.
Sich der Weisheit deines Körpers anvertrauen.
Auch wenn es nicht immer verständlich ist.
Das direkte Erfahren vom Atmen liegt im Zentrum von deinem Fokus.
Gedanken analysieren.
Verstehen wollen.
Loslassen.
Einfach wahrnehmen,
Wie es jetzt gerade ist.
Und jetzt.
Ich atme.
Ausatme.
Wieder und wieder.
Alles darf so sein,
Wie es jetzt gerade ist.
Wenn du die Übung verlängern möchtest,
Kannst du auf die Pause-Taste drücken.
Und das einfach für dich noch ein wenig weitermachen.
Wenn du abschliessen möchtest,
Dann folge dieser Aufnahme weiter.
Mit dem Gewahrsein wieder zurück in den Körper.
Vielleicht nur die Bewegungen des Schnaufens insgesamt nachspüren.
Im ganzen Körper.
Dann langsam wieder Bewegung einbringen.
Dich stricken,
Vielleicht räkeln.
Und wieder zurück mit der Aufmerksamkeit.
In den Raum.
Wie schön,
Dass du dir Zeit genommen hast für diese Übung.
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