
I Am Meditation
Begleite mich auf dieser Reise zu deinem wahren Selbst. Wir lassen alle Identitäten hinter uns und entdecken, was verbleibt. Inspiration für diese Meditation ist das traditionelle Neti Neti aus dem Jnana Yoga. Sei gespannt, wo dich diese Reise hinbringt.
Transkription
Herzlich willkommen zu der heutigen Meditation.
Die heutige Meditation «Ich bin» mag für einen oder andere vielleicht etwas abstrakt sein.
Versuche darum einfach die Worte nicht mit deinem Mind,
Mit deinem Kopf zu erfassen,
Sondern lass dich einfach darauf ein.
Finde für die Meditation ein ruhiges Plätzchen und lege gerne deine Hände mit den Handflächen nach oben auf deine Beine oder in deinen Schoß ab.
Du kannst jeden Zickfinger oder Daumen zusammenbringen,
Wenn du gerne ein Mudra machen möchtest.
Und bringe nochmal deine Schultern hoch zu den Ohren.
Behalte sie dort gerade ein bisschen.
Und lass sie einfach lackieren.
Spüre,
Wie sich die Hände entspannen.
Mach das noch zwei Mal.
Nimm mit der Einatmung die Schultern hoch zu den Ohren.
Behalte sie gerade einen kurzen Moment und lass sie einfach lackieren.
Und noch ein letztes Mal.
Finde für dich einen bequemen und frechen Sitz.
Und wenn du so weit bist,
Schliesse deine Augen.
Wir starten,
Indem wir einfach unseren Atem beobachten.
Das ist alles.
Während wir unseren Atem beobachten,
Nicht mehr wahr,
Wie er spontan aufkommt und um uns geht.
Der Atem kommt,
Wir nehmen das Gefühl wahr und der Atem strömt um uns aus.
Du bist dabei der Beobachter.
Als Beobachter bist du präsent,
Bevor der Atem einströmt.
Du bist präsent,
Während du den Atem wahrnimmst.
Und du bist präsent,
Während der Atem um dich ausströmt.
Dein Bewusstsein ist ganz präsent.
Sei im Wissen,
Dass du den Atem nicht anhalten kannst.
Würdest du versuchen,
Den Atem anzuhalten,
Würdest du den Bier stecken.
Das ist das Prinzip aller Erfahrungen.
Alle Erfahrungen kommen auf,
Du nimmst sie wahr und sie gehen um dich.
Du kannst keine deiner Erfahrungen festhalten.
Bring jetzt deine Aufmerksamkeit zu deinem Gehör.
Was kannst du in diesem Moment hören?
Du hörst meine Stimme und vielleicht ein paar Geräusche hier und da.
Auch hier gilt das gleiche Prinzip.
Du nimmst die Geräusche wahr,
Die aufkommen,
Wo sie da sind und wie sie auch um dich gehen.
In Achtsamkeit.
An beobachtende Achtsamkeit.
Du bist völlig präsent.
Bring jetzt deine Aufmerksamkeit in deinen Körper.
Nimm hier das gleiche Muster wahr.
Jede Sensation,
Die du in deinem Körper spürst,
Kommt auf und vergeht um dich.
Stell dir jetzt ein Bild in deinem Bewusstsein vor.
Irgendein Bild,
Aber etwas ganz Einfaches.
Du kannst dir z.
B.
Eine Kerze vorstellen.
Oder einfach die Farbe Rot.
Oder ein Punkt.
Irgendein einfaches Bild.
Und falls du dich jetzt noch nicht entscheiden konntest,
Lass uns doch eine Kerze vorstellen.
Nimm wahr,
Wie in diesem Moment das Bild entsteht.
Du es wahrnimmst,
Aus Nein aber um mich vergeht.
Du kannst nicht daran festhalten.
In deinem Bewusstsein,
In deiner Achtsamkeit.
Achtsamkeit ist immer präsent.
Mit jeder Wahrnehmung von etwas.
Aber die Achtsamkeit ist sogar präsent bei der Abwesenheit einer Wahrnehmung.
Ruf jetzt eine Emotion in dein Bewusstsein.
Lass uns doch die Emotion der Liebe aufrufen.
Bring diese Emotion,
Dieses Gefühl in dein Bewusstsein.
In dem du die Aufmerksamkeit auf ein Objekt der Liebe bringst.
Das kann eine Person sein.
Das kann auch ein Hund oder eine Katze sein.
Es kann ein Gemäude sein.
Der Sternenhimmel.
Irgendeine Erfahrung oder Erinnerung.
Und auch hier gilt das gleiche Prinzip.
Du bist um mich der Beobachter dieser Emotion.
Dieses Gefühl.
Wie es aufkommt.
Wie es da ist.
Und auch wie es um mich geht.
Jetzt gehen wir etwas tiefer.
Bring deine Aufmerksamkeit in dein Herz.
In der Mitte deiner Brust.
Und fokussiere dich hier auf deinen Herzschlag.
Als eine Sensation.
Vielleicht als Geräusch.
Oder als Gefühl.
Nimm deinen Herzschlag wahr.
Als ein Geräusch.
Als Sensation.
Oder als Gefühl.
Bring deine Aufmerksamkeit in deine Fingerspitzen.
Versuche deine Hände offen zu behalten.
Die Handflächen sind nach oben gerichtet.
Bring jetzt deine Aufmerksamkeit in deine Fingerspitzen.
Und spüre hier deinen Herzschlag.
Es sollte dir möglich sein etwas wahrzunehmen.
Vielleicht als Kribbeln.
Oder sonst als Gefühl.
Es sollte dir möglich sein deinen Herzschlag in deinen Fingerspitzen wahrzunehmen.
Und gehe jetzt mit deiner Aufmerksamkeit von deinen Fingerspitzen zu deinem Bauch.
Und stelle hier das gleiche pulsierende Gefühl fest.
Dein Herzschlag.
Den du in deinem Bauch spürst.
In deinen Lungen.
In deinen Organen.
In deinem Verdauungstrakt.
In deinem Bauch.
Überall.
Auch hier kommt das Pulsieren des Lebens auf.
Es ist spürbar.
Und nein,
Nicht mehr zu mir.
Der Puls des Lebens,
Den wir auch Herzschlag nennen.
Es ist eine Wahrnehmung,
Die aufkommt.
Die da ist.
Und die um mich geht.
In deinem Bewusstsein.
Wir gehen zum nächsten Schritt.
Spüre deinen gesamten Körper.
Das Innere deines Körpers.
Ausser das Pulsieren.
Das Aufkommen und wieder das Pulsieren des Lebens.
Aus deinem Bewusstsein.
Dein Körper ist nichts anderes als dein Bewusstsein,
Das sich gerade selbst wahrnimmt.
Sehr gut.
Und jetzt gehen wir zu der nächsten Phase.
Bring deine Achtsamkeit zu deinem Herz.
Und frage dir jetzt gedanklich,
Wer bin ich?
Oder noch besser,
Was bin ich?
Suche hier nicht nach einer Antwort.
Sei einfach offen für Gedanken oder Ahnung,
Die auftauchen.
Irgendein Gefühl,
Ein Bild,
Eine Sensation,
Irgendetwas.
Was bin ich?
Wir gehen jetzt noch etwas tiefer und fragen,
Was oder wer ich wissen möchte,
Wer ich bin.
Was ist es?
Was ist es,
Was ich selber wissen möchte?
Du musst nicht raten,
Du musst dir nichts vorstellen.
Lass einfach die Frage zu.
Was möchte ich wissen,
Wer ich bin?
Und natürlich,
Die Antwort ist ich.
Ich möchte wissen.
Aber was ist ich?
Jetzt kommen wir zu der dritten Frage.
Was will es?
Was will es?
Erlobe dir jede spontane Sensation,
Jedes Bild,
Jedes Gefühl oder jeden Gedanken,
Der in diesem Moment zu dir kommt.
Und nimm es einfach wahr.
Jetzt frage dich,
Was ist mein Ziel,
Meine Aufgabe?
Was ist mein Ziel von dieser Existenz?
Wieso existiere ich?
Sorge dir auch hier nicht um die Antwort,
Weil die kommt zu dir,
Wenn immer es dazu Zeit ist.
Aber frage dich,
Was ist meine Aufgabe?
Und jetzt noch die letzte Frage.
Wofür bin ich dankbar?
Und denke daran,
Dass ich in diesem Kontext nicht eine Person bin,
Aber das Bewusstsein.
Wofür ist es dankbar?
Jetzt gehen wir langsam durch einen Prozess der Meditation,
Der auch netti netti genannt wird.
Dabei enthüllen wir uns von unseren Schichten aus Erfahrungen.
Du kannst starten mit «Ich bin» und einheichst einfach deinen vollständigen Namen an.
Ich z.
B.
Sage «Ich bin Sabrina Krattinger».
Vornamen und Nachnamen.
Und wiederhole das für dich.
Anstelle,
Dass du deinen Namen wiederholst,
Bringst du auch jetzt dein Bewusstsein zu Erfahrungen,
Die du in letzter Zeit in deinem Leben gemacht hast.
Alles,
Was in deinem Leben passiert ist,
Aktuell.
In deiner Beziehung,
Bei der Arbeit,
Geld,
Deadlines,
Versprechen,
Stress.
Lass einfach die Erfahrungen aufkommen und sie nicht mehr wahr.
Sehr gut.
Und jetzt lass deinen Nachnamen gehen und wiederhole nur noch deinen Vornamen.
Ich bin Sabrina.
Wir können jetzt auch mal aufhören mit den Wiederholungen.
Und jetzt holen wir unser Bewusstsein,
Erfahrungen und Erinnerungen aus unserer Kindheit.
Und während unseres Erwachsenwerden.
Schau einfach ganz spontan,
Was auch immer aufkommt.
Erfahrungen aus unserer Kindheit.
Und jetzt lassen wir auch unseren Vornamen gehen und wiederhole einfach noch «Ich bin».
Und lass langsam alle Erfahrungen los.
Alle Erfahrungen.
Lass alle Erfahrungen los,
Weil sie grundsätzlich nur noch darum sind.
Was übrig bleibt ist «Ich bin».
Und wenn du jetzt möchtest,
Kannst du «Ich bin» mit einem Mantra ersetzen.
In diesem Fall «So ham».
«So ham» ist die Vibration des Atems.
Der Puls des Lebens.
Wiederhole das Mantra.
«So ham».
«So ham».
«So ham».
Und jetzt löse dich auch von diesem Mantra.
Lass es gehen und komme einfach in das «Sein».
In dein Bewusstsein,
Deine Existenz.
Einfach «Sein».
Das ist der Zustand,
Der alle Möglichkeiten beherbergt.
Alle Kreativität.
Alles kommt aus diesem Zustand.
Erhole dich in diesem Zustand von «Sein».
Das «Sein» hat keine Form,
Keine Farbe,
Keinen Sound.
Es ist einfach.
Nicht mehr wahr,
Wie du bewusst bist.
Bevor wir jetzt zurückkommen,
Bringe deine Aufmerksamkeit zurück in deinen Körper.
Spüre dein Herz.
Spüre deinen Atem.
Atme tief durch deine Nase ein.
Und atme durch deinen Mund um dich aus.
Und wenn du dann so weit bist,
Öffne deine Augen und komme zurück ins «Hier und Jetzt».
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