36:53

destressU - Selbstfürsorge im Job

by Nadine Horn

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Was wir von der Generation Z mit Blick auf mehr Selbstfürsorge im Job lernen können, hat mich im Gespräch mit Sebastian Pleiß interessiert. Sebastian ist 26 Jahre alt und hat aus meiner Sicht in seinen jungen Jahren ein sehr hilfreiches Mindset entwickelt. Vielleicht ist das ein stückweit Teil seiner Persönlichkeit oder aber auch Teil der Lebensphilosophie einer neuen Generation. Wie er zu Arbeit und Leben steht, erfährst Du im Gespräch. Und auch, was ihm hilft, entspannt zu bleiben.

Transkription

Ich finde,

Stress ist halt echt immer etwas,

Was im Kopf entsteht und ich habe mehr und mehr gelernt,

Mit diesen Situationen umzugehen.

Also für mich war das anfangs auch immer schwierig,

Klarzukommen in so einer Situation oder mich selber zu sortieren,

Aber genau dieses Sortieren ist dann irgendwie auch der Schlüssel.

Herzlich willkommen bei Distressio,

Dem Podcast für weniger Stress im Job.

Ich bin Nadine Kurz und als Organisationspsychologin begleite ich Menschen in Unternehmen dabei,

Um eine Balance zwischen Leistung und Gesundheit zu finden und hier im Podcast spreche ich mit inspirierenden Menschen aus der Wirtschaft,

Die ihre Experten-Tipps für ein wirkungsvolleres und gesünderes Arbeiten mit uns teilen.

Heute begrüße ich Sebastian Pleiß im Podcast.

Ich freue mich sehr,

Dass du heute hier bist,

Lieber Basti.

Danke für die Einladung.

Wir kennen uns ja aus unserer alten Welt,

Aus dem HR-Management der Rewe Group.

Damals fand ich schon immer faszinierend,

Wie entspannt du immer gewirkt hast,

Selbst in den stressigsten Situationen.

Vielleicht ist das ein Stück weit Teil deiner Persönlichkeit oder auch Teil der Lebensphilosophie einer neuen Generation.

Ich finde heute mal spannend zu hören,

Wie du das siehst und welche Impulse du vielleicht auch den Hörerinnen und Hörern dazu mit auf den Weg geben kannst.

Aktuell bist du Projektmanager und Business Analyst in einer Digitalagentur und als du mir das gesagt hast,

Habe ich mich gefragt,

Machst du jetzt zwei Jobs gleichzeitig?

Also man muss sagen,

Das spielt ineinander ein.

Projektmanager war die eigentliche Stellenbezeichnung.

Mehr und mehr hat sich auch gezeigt,

Dass Business Analyst,

Also diese Analyse,

Bevor man überhaupt ein Projekt managt,

Also diese Anbannungsphase,

Einfach eine Rolle spielt,

Eine große Rolle spielt.

Und deswegen ist es jetzt bei mir mittlerweile so eine Hybrid-Stelle.

So kann man es vielleicht zusammenfassen.

Und wir sind ja damals,

Habe ich ja gerade eben gesagt,

Bei der REWE zusammen gestartet und wie bist du denn jetzt sozusagen zu einer Digitalagentur gekommen?

Also nach welchen Kriterien hast du dir denn neuen Arbeitgebern ausgesucht?

Das ist eine gute Frage.

Bei mir war dann gar nicht so der Wunsch,

Hey,

Ich will in eine kleine Digitalagentur,

Sondern eher,

Ich würde gerne mal in ein kleineres Unternehmen.

Und das war so mein Mindset in der Zeit und ich habe es dann mehr oder weniger einfach auf mich zukommen lassen und keine konkrete Entscheidung gefällt und bin dann damals über die Agentur Kamano,

Über die damalige Projektmanagerin,

Die ja auch mit unserer Abteilung damals zu tun hatte,

Ins Gespräch gekommen und habe ihr dann auch erzählt,

Dass ich Interesse daran habe,

In ein kleineres Unternehmen zu wechseln und in der Abteilung war auch schon klar,

Dass ich eigentlich auf der Suche bin nach etwas Kleinerem,

Nach ein bisschen Abwechslung und ja,

Dann hat sich das glücklicherweise gefügt.

Ich bin auch froh,

Dass es noch vor Corona geklappt hat,

Weil viele Freunde von mir auch in dieser Corona-Phase gewechselt sind und dieses klassische Corona-Onboarding funktioniert.

Aber mir war es schon wichtig,

Auch von Beginn an direkt im Team zu sein,

Im Face-to-Face-Kontakt mit den Kollegen.

Also das heißt,

So dieses In-Beziehung-Gehen ist für dich auch sozusagen wichtig für den Job?

Auf jeden Fall,

Ja.

Wir sind auch relativ verteilt als Agentur und der Kunde sitzt beispielsweise in München,

Nürnberg und Berlin,

Wir sitzen in Köln und durch Corona habe ich die Leute halt noch nie gesehen.

Irgendwie ist es auch schade,

Dass ich die Kunden in dem Fall nicht persönlich kenne.

Was meinst du denn,

Was kann man denn auch tun oder was hilft dir oder euch in der Agentur dabei,

Da trotzdem für eine gute Beziehung zu sorgen,

Auch wenn es dann zum Beispiel nur digital ist mit bestimmten Kunden,

Macht dir da was Spezielles zu?

Also intern haben wir jetzt letzte Woche endlich mal wieder eine Feier gehabt,

Beziehungsweise ein Workshop mit einem Abendessen und dann waren wir noch in der Bar und wir haben uns teilweise eine Ewigkeit nicht gesehen,

Also wirklich viele Monate bis Jahre und das war tatsächlich was,

Was natürlich richtig gut geklappt hat.

Also ich glaube,

Wir waren alle ein bisschen geflasht davon,

Wie cool es eigentlich war.

Weil wir alle in diesem ganz normalen Modus waren,

Dass digital einfach jetzt normal ist und ich will es auch gar nicht verteufeln,

Aber es war dann einfach super schön,

Die Leute mal persönlich wieder zu sehen.

Und das macht ihr dann unter Kollegen sozusagen?

Und wie ist es dann mit Kunden?

Also wenn ihr euch jetzt nicht persönlich sehen könnt,

Gibt es da irgendwie was,

Wo ihr sagt,

Okay,

So stärken wir zumindest digital unsere Verbindung?

Ja,

Also dann ist vielleicht der persönliche Aspekt der Punkt,

Wo man das Meeting startet,

Der Termin geht eine halbe Stunde und man merkt nach 15 Minuten,

Dass man eigentlich nur über private Themen gesprochen hat und dann sich selber so ein bisschen dabei erwischt,

Was aber auch irgendwie sehr schön ist.

Braucht es dann auch wahrscheinlich.

Genau,

Das ist vielleicht diese Kompensation von dem nicht mehr persönlich treffen und Smalltalk halten,

Sondern dass man das teilweise dann so ein bisschen in den Calls integriert,

Wenn möglich.

Ich habe jetzt auch schon einige Male gehört,

Bei Freunden von mir,

Bei denen im Betrieb gibt es dann so Digital Spaces,

Wo sie sich quasi einwählen können zwischen Terminen,

Um miteinander zu sprechen,

Also einfach wie ein digitales Büro,

Wo man sich einwählt.

Das finde ich eigentlich auch eine ganz schöne Variante.

Klar,

Wenn man sich jetzt konzentrieren muss,

Dann wird es eher schwierig,

Aber wenn man mal ein bisschen freiere Zeit hat,

Sage ich mal nicht Freizeit natürlich,

Sondern Arbeit,

Wo man keine hundertprozentige Konzentration braucht,

Dann finde ich das auch eine ganz charmante Lösung.

Ja,

Cool.

Und wenn ich jetzt zum Beispiel so an Agentur denke,

Dann denke ich mir,

Boah,

Das ist bestimmt ein total stressiges Arbeiten,

Weil es ja auch ganz häufig so mit sehr viel Zeitdruck verbunden ist.

Ist das so?

Es gibt so Phasen und so Phasen,

Also es ist nie permanent stressig und es ist nie permanent langweilig.

Also es ist eigentlich ein ganz schöner Mittelweg,

Bei uns zumindest,

Oder für mich,

Mir kommt es so vor.

Also was für mich eine große Umstellung war,

Von diesem großen Unternehmen zu einer kleinen Agentur,

War einfach Auftragsgeschäft,

Dass man Projekte hat und Dienstleister ist und eine Dienstleistung erbringt und dementsprechend auch gegenüber dem Auftraggeber auftritt und da einfach so eine Bringschuld hat,

Die hat man ja gewissermaßen im Unternehmen auch,

Wenn man als normaler Mitarbeiter dort arbeitet,

Aber das war irgendwie nochmal eine andere Verpflichtung,

Finde ich.

Am Ende ist das Ziel,

Auf ein gemeinsames Projekt hinzuarbeiten oder ein Projektziel hinzuarbeiten und dann sollte das auch der Fokus sein,

Dass man sich quasi gemeinsam auf etwas committet und als ein Team versteht,

Statt als zwei Parteien.

Dann klappt es auf jeden Fall sehr gut,

Ist meine Erfahrung.

Also das heißt,

Das ist schon mal irgendwie eine Variante,

Die dazu führt,

Dass man sich nicht zusammen stresst.

Super wichtig,

Klar zu kommunizieren,

Welche Erwartungshaltung auf den Seiten besteht.

Also man könnte jetzt sagen,

Auf beiden Seiten,

Fragezeichen,

Aber es ist schon wichtig,

Dass nicht nur der Auftraggeber sagt,

In den nächsten drei Wochen muss das und das stehen,

Sondern es muss auch wirklich auf beiden Seiten einfach so eine Harmonie gewissermaßen bestehen.

Also man muss nicht miteinander kuscheln in Terminen oder so,

Aber man braucht einfach klar gesteckte Ziele,

Klar gesteckte Timings,

Die gut geschätzt sein sollten,

Weil da besteht halt immer ein großes Konfliktpotenzial.

Wenn wir als Agentur sagen,

Ja,

Das kriegen wir in zwei Wochen hin,

Im Auftraggeberunternehmen wird dann alles vorbereitet,

Vielleicht auch ein Rahmen Kommunikation auf dieses Ziel hin in zwei Wochen und dann ist es aber erst in drei Wochen fertig.

Das ist natürlich so ein Klassiker,

Wo einfach Konfliktpotenzial steht,

Weil Kosten aufgewendet werden und einfach diese Erwartungshaltung dann nicht erfüllt wird und das sollte man auf jeden Fall da gewährleisten und das hilft auch Stress zu vermeiden.

Also lieber mit ein bisschen Puffer planen und Erwartungsmanagement ist da vielleicht so das Stichwort.

Hast du denn Stress,

Also kennst du Stress?

Jein,

Also ich kenne Stress und ich kenne auch irgendwie keinen Stress,

Also ich habe viele Phasen in der Agentur,

Bei der Arbeit,

Wo beispielsweise gerade sehr heiße Projektphase ist,

Kurz vor dem Release oder vor dem Relaunch von der Website oder so,

Da wird es meistens intensiver,

Arbeitsintensiver,

Einfach mehr Aufgaben in weniger Zeit,

Das dann gepaart mit einem anderen Projekt,

Was in der gleichen Phase ist und vielleicht einem Kollegen,

Der dann im Urlaub ist,

Kann so etwas wie Stress führen,

Also es kann sich dann sehr schnell quasi hochschaukeln.

Ich finde,

Stress ist halt echt immer etwas,

Was im Kopf entsteht und ich habe mehr und mehr gelernt,

Mit diesen Situationen umzugehen,

Also für mich war das anfangs auch immer schwierig klarzukommen in so einer Situation oder mich selber zu sortieren,

Aber genau dieses Sortieren ist dann irgendwie auch der Schlüssel,

Weil wenn man sich anschaut zu Zeitpunkt X,

Das und das und das habe ich jetzt vor mir und muss ich abarbeiten,

Dann kann man anfangen zu priorisieren,

Zu strukturieren und sich dann ransetzen,

Pakete schnüren,

Ich arbeite jetzt das ab,

Dann das,

Dann das und versuchen einfach diese Pakete Stück für Stück abzuarbeiten in dieser priorisierten Reihenfolge und wenn irgendwann dann der Punkt kommt,

Wo man merkt,

Okay,

Ich sitze jetzt schon ziemlich lange hier,

Die Liste wird nicht weniger,

Dann muss man halt schauen,

Welche Möglichkeiten man hat,

Entweder muss man dann mit dem Auftraggeber sprechen in dem jeweiligen Projekt und sagen,

Hey,

Können wir Thema A umpriorisieren bzw.

Einfach ein bisschen umverteilen,

Sage ich mal,

Oder man wendet sich an seinen Arbeitgeber,

Das ist,

Glaube ich,

Auch etwas sehr Legitimes,

Was man dann auf jeden Fall machen sollte,

Gerade wenn es über längere Phasen ist,

Dann sollte man natürlich da auch Bescheid geben,

Hey,

Gerade ist irgendwie zu viel und ich habe das Gefühl,

Dass das gerade nicht mehr funktioniert.

Bei mir ist es dann irgendwann,

Dass ich das Gefühl habe,

Dass ich nicht mehr die Qualität einfach abliefern kann,

Was ich dann schade finde,

Weil ich habe ja auch an mich selber den Anspruch,

Eine gewisse Qualität abzuliefern und eigentlich das Wichtigste Spaß an der Arbeit zu haben,

Also klar möchte ich die Ziele erfüllen und dass der Kunde am Ende glücklich ist und das Projekt irgendwann fertig ist,

Aber noch wichtiger ist eigentlich,

Dass ich jeden Tag glücklich zur Arbeit gehe,

Es gibt dann Tage,

Wo das ein bisschen schwieriger ist,

Wo man sich ein bisschen mehr aufraffen muss,

Aber am Ende ist man ja seines Glückes Schmied und solange man die Möglichkeit hat und die Flexibilität,

Das selber zu bestimmen und Maßnahmen zu treffen,

Sollte man es meines Erachtens auch tun und einfach früh genug Bescheid sagen,

Wenn es zu viel wird und vielleicht auch so ein bisschen selber für sich Stress reflektieren.

Das heißt,

Also wenn du jetzt sagst,

Ich sage dann irgendwie meinem Chef oder dem Arbeitgeber Bescheid,

Es ist zu viel,

Ist es denn auch so,

Dass das dann gehört wird?

Auf jeden Fall,

Ich glaube,

Dass es auch kein,

Nichts Selbstverständliches in einem Unternehmen,

Gerade in Agenturen,

Es ist ja auch häufig so,

Dass es diesen Ruf gibt,

Dass man verheizt wird und ich glaube,

Das ist sowohl in Agenturen als auch in größeren Unternehmen teilweise der Fall und dann gibt es wahrscheinlich Vorgesetze,

Die dafür empfänglich sind,

Für dieses Feedback und welche,

Die es nicht sind,

Die dann meines Erachtens auch,

Aber auch so ein bisschen die Rolle als Vorgesetzten verfehlen.

Zusammengefasst,

Bei mir in der Agentur wird das auf jeden Fall gehört,

Wenn ich mal sage,

Hey,

Es ist gerade zu viel,

Können wir da irgendwie was umschiften und dann wird halt geschaut,

Welcher Kollege könnte mir gerade in diesem Moment helfen,

Der vielleicht auch schon ein bisschen mit dem Thema eingearbeitet ist,

Wir sind auch eine sehr kleine Agentur und dann ist es sehr schön,

Weil wenn ich zum Beispiel eine Projektmanager-Kollegin habe,

Die dann übernehmen könnte,

Die kennt sich auch ein bisschen dem Projekt aus,

Weil sie beispielsweise eine Urlaubsvertretung für mich macht,

Wenn ich im Urlaub bin und dann lässt sich das bei uns tatsächlich eigentlich ganz gut immer umverteilen.

Also es wird gehört und es funktioniert dann meistens auch,

Aber ich bin mittlerweile auch gewachsen in der Aufgabe,

Also der Zeitpunkt,

Wo ich dann sage,

Jetzt wird es mir zu viel,

Ich brauche dann irgendwie Hilfe,

Der verschiebt sich irgendwie ein bisschen nach hinten,

Weil ich mehr Stressbewältigungsstrategien entwickelt habe mit der Zeit einfach.

Ja,

Dann erzähl doch gerne mal,

Was hast du denn so für Bewältigungsstrategien für dich entdeckt?

Priorisierung,

Ganz klar.

Das kann manchmal,

Also Priorisierung kann kollidieren mit Meinungen anderer und darüber dann zu sprechen,

Finde ich,

Ist immer sehr hilfreich,

Wenn jemand etwas sich in den Kopf gesetzt hat und sagt,

Das muss unbedingt fertig werden bis Zeitpunkt X.

Ich aber das Gefühl habe,

Das ist ein Thema,

Was vielleicht der Person in dem Moment wichtig erscheint,

Aber für den Nutzer beispielsweise am Ende,

Der das Produkt nutzt,

Eigentlich gar nicht so eine große Rolle spielt.

Dann versuche ich halt da ins Gespräch zu gehen und zu schauen,

Hey,

Können wir uns da nochmal darüber unterhalten,

Ob das wirklich gerade unsere Prio 1 sein sollte oder ob wir nicht erst mal Thema 2,

3 erledigen sollten.

Also Priorisierung.

Da wieder Kommunikation.

Kommunikation,

Genau,

Richtig.

Dann ist es auch diese typische Kopfsache,

Dass man Stress empfindet,

Weil man denkt,

Man hat Stress,

Also dass man sich so reinsteigert.

Da habe ich auch privat viel mich mit beschäftigt,

Mit Gedankenmustern.

Das ist für mich so ein bisschen der Schlüssel,

Dieses typische,

Ich kriege das jetzt nicht kennen,

Dieses typische kleine Äffchen,

Was im Kopf sitzt und einfach nur quasseln möchte und einem versucht,

So ein bisschen reinzureden,

Dass man darüber auch wieder reflektiert,

Das versteht.

Also dieses in sich reinhören,

Das finde ich einfach ein Wunderwerk für alle Situationen im Leben.

Nicht nur um Stress zu bewältigen,

Sondern das sollte man einfach insgesamt mehr machen vielleicht.

Ich finde auch Sport natürlich ganz wichtig,

Wobei ich mich da immer ein bisschen selber erwische,

Dass ich in so ein Loch falle und schon mal längere Zeit keinen Sport mache.

Das bahnt sich dann irgendwann an und ich merke,

Jetzt war ich zwei Monate nicht beim Sport,

Vielleicht sollte ich das mal wieder tun.

Gerade während Corona hat das auch eine große Rolle gespielt,

Weil natürlich auch die Fitnessstudios zu waren.

Klar,

Man kann dann joggen gehen,

Aber es gibt Sportarten,

Die einem liegen und Spaß machen und die einem nicht so liegen.

Vielleicht merkst du auch dann,

Dass du länger nicht beim Sport warst,

Wenn der Stress wieder gestiegen ist.

Ja,

Das vielleicht auch.

Ja,

Auf jeden Fall.

Also körperlicher Ausgleich zu gedanklicher Arbeit ist auf jeden Fall sehr wichtig.

Ja,

Also bei mir ist es definitiv so,

Deswegen hatte ich gerade den Gedanken,

Ich merke,

Dass ich mich lange nicht bewegt habe,

Wenn der Stress steigt.

Es ist ja dann auch so,

Dass man in den Situationen häufig sagt,

Ich habe jetzt keine Zeit dafür und genau dann,

Finde ich,

Sollte man sich die Zeit nehmen,

Weil dann ist es wieder notwendig.

Auf jeden Fall.

Was da auch immer hilft,

Finde ich,

Ist Meditation.

Viele Leute halten das so ein bisschen für hokus pokus,

Aber ich finde,

Dass das einfach was ist,

Was man in seinen Alltag integrieren sollte.

Machst du das regelmäßig?

Ja oder nein.

Auch hier dieses Sportphänomen wieder.

Aber ich versuche das auf jeden Fall regelmäßig zu machen.

Bin gerade auch so ein bisschen in einer eigenen Challenge,

Das in einem gewissen Zeitraum jeden Tag zu machen,

Sodass es einfach zur Gewohnheit wird.

Lustigerweise war ich vor zwei Wochen im Urlaub und genau in der Zeit habe ich es nicht gemacht,

Was eigentlich auch komisch ist.

Da hätte ich die Zeit gehabt,

Aber das war so ein Urlaub,

Wo wir einfach sehr viel unterwegs waren und dann ist es irgendwie ein bisschen in den Hintergrund geraten,

Vielleicht aber auch,

Weil ich sehr entspannt war in dieser Zeit.

Man fällt auch aus dem Alltag so ein bisschen raus,

Wo man so seine täglichen Routinen vielleicht nicht so erwartet.

Ja,

Absolut.

Aber da fördert man halt auch diese Fähigkeit,

Sich selber zu verstehen und Intuition zu fördern,

Zu verstehen,

Was ist dieses Bauchgefühl und auch zu merken,

Wie gut es funktioniert und wie effizient es ist,

Auf sein Bauchgefühl zu hören.

Weil ja häufig findet man sich selber in Situationen,

Wo man eigentlich längere Zeit unzufrieden mit ist,

In verschiedenen Lebensbereichen und da dann einfach mal schneller aufs Bauchgefühl zu hören,

Was einem ja sagt,

Eigentlich bist du nicht ganz so zufrieden mit der Situation.

Ja,

Das finde ich auch einen sehr guten Aspekt,

Den man so durch Meditation lernen kann.

Wie,

Du hast gerade gesagt,

Du versuchst das so in deine Routinen zu integrieren,

Wie lange machst du das und wo rein knüpfst du es sozusagen,

Gibt es da irgendwie so einen speziellen Ablauf,

Den du da vielleicht hast?

Den habe ich tatsächlich noch nicht ganz raus.

Ich mache es meistens nach der Arbeit,

Wenn ich dann nach Hause komme oder schon zu Hause bin und so die Zeit zwischen Laptop zu und Kochen.

Das ist eigentlich so ein Zeitraum,

Wo ich mich gerne dann 20 bis 30 Minuten auf meinen Meditationskissen setze und einfach mir Meditationsmusik anmache und dann die ersten fünf Minuten eigentlich da sitze und meinen Gedanken zuhöre,

Wie sie einfach durch meinen Kopf rauschen,

Dass ich mir dann über irgendwelche Ereignisse am Tag,

Die nochmal Revue passieren lasse,

Mir aber auch viele Sachen durch den Kopf gehen,

Wo ich mir denke,

Da habe ich eigentlich gerade nicht so Lust drauf,

Darüber nachzudenken.

Also bitte,

Liebe Gedanken,

Könnt ihr mal gerade Pause machen,

Ich würde mir gerne die Zeit nehmen und das funktioniert auch tatsächlich ganz gut.

Ich lasse das immer zu,

Die ersten Minuten,

Dass mich das quasi so ein bisschen noch beschäftigt und habe dann meistens so einen Moment,

Wo ich innerlich dann sage,

Okay,

Jetzt lasse ich einfach mal ruhen und lasse fallen und versinke einfach in diesem Zustand,

Wo man in sich selber kehrt.

So ein schönes Übergangsritual,

So hört sich das an.

Ja,

Auf jeden Fall.

Nach der Arbeit ist es ein bisschen anstrengender als zu anderen Tageszeiten vielleicht,

Weil man da einfach noch sehr geladen ist und man hatte die Ereignisse des Tages so ein bisschen im Kopf in den Momenten.

Und ich habe es auch jetzt einige Male morgens gemacht und nach dem Aufstehen,

Das war tatsächlich auch sehr gut.

Das hat wesentlich besser funktioniert oder es war einfacher,

Sich selber zu finden innerhalb von kürzerer Zeit als nach dieser Arbeitsroutine.

Auch spannend,

Das so für sich auszuprobieren.

Auf jeden Fall,

Ja.

Vor dem Schlafen gehen,

Das ist mal der nächste Plan,

Dass ich das mal ausprobiere,

Weil das natürlich auch ganz schön ist,

Ein schönes Ritual,

Um danach einzuschlafen,

Weil man dann nicht mehr im Bett liegt und diese Gedanken wälzt,

Sondern die Gedanken vielleicht versucht vorher leicht wälzen zu lassen,

Aber dann relativ schnell den Tag abzuschließen damit.

Und vielleicht noch was ganz spannend war,

Wie ich eigentlich so Meditation zu Meditation gefunden habe.

Das hat nämlich mit dem Schlafen zusammen,

Hängt das zusammen.

Ich habe nämlich früher immer Schwierigkeiten einzuschlafen,

So mit dem Alter 15,

16 hat das angefangen,

Weil war so ein bisschen die Herausforderung,

Weil habe ich nicht rausgefunden lange Zeit.

Also ich wusste nicht,

Woran es liegt,

Dass ich nicht einschlafe.

Ich lag einfach im Bett und war dann teilweise um,

Ich sage mal,

11 Uhr im Bett und habe dann einfach ein,

Zwei Stunden da gelegen,

Quasi in den dunklen Raum gestarrt,

Wurde auch mit den Augen geschlossen und bin dann von einer Seite auf die andere Seite,

Auf die andere Seite,

Habe ich im Bett gewälzt und konnte einfach nicht einschlafen,

Habe auch in der Zeit Sport gemacht,

Also ich war auch eigentlich erschöpft körperlich und da habe ich dann abends im Bett gelegen und irgendwann kam ich auf den Trichter,

Dass mich halt meine Gedanken wach halten und das war dann so ein bisschen meine Challenge,

Lange Zeit das zu verstehen,

Das zu beobachten in diesen Momenten und dann habe ich mir auch selber so kleine Herausforderungen gestellt,

Wie ich versuche jetzt mal nicht zu denken und dann war ich bei dem Gedanken,

Wenn ich jetzt denke,

Nicht zu denken,

Ist das nicht irgendwie auch ein Gedanke?

Also es war gar nicht so einfach,

Da irgendwie hinter zu kommen,

Aber dieses komplette Ausschalten der Gedanken hat dann halt kurzzeitig immer funktioniert für ein paar Sekunden und dann habe ich gemerkt,

Von irgendwo kommt jeder so ein Gedanke reingeschossen und ja,

Das hat dann ganz gut geklappt.

Ich habe es dann geschafft,

Schneller einzuschlafen,

Lag nicht mehr stundenlang wach,

Sondern es ging dann irgendwann ratzfatz und dann einige Zeit später,

Ein paar Jahre später,

Habe ich mich mehr und mehr mit Buddhismus beschäftigt und Spiritualität und bin da auch auf das Thema Meditation gestoßen und habe dann Meditationsanleitungen gesehen,

Also gelesen und gemerkt,

Okay,

Da habe ich irgendwie innerlich,

Ist es irgendwie gereift,

Ohne dass es von außen mir jemand erklärt hat,

Sondern es ist quasi aus mir selber herausgekommen und ja,

Das war ganz schön.

Sehr cool.

Ich habe ja eingangs schon erwähnt,

Dass ich mir selber so ein bisschen die Frage stelle,

Ist das so ein Stück weit,

Bist das du,

Also ist das deine Persönlichkeit oder siehst du das sozusagen auch bei anderen Menschen in deiner Generation,

Dass sie sich einfach mehr mit sich jetzt auch beschäftigen,

Als vielleicht Menschen aus meiner Generation,

Die dann so schnell in Burnout rennen,

Weil eben so viel Fremdbestimmung da ist,

So viel im Außen auch passiert und wenig so eine Innschau betrieben wird,

Kommt das jetzt so langsam?

Zum Teil,

Ich glaube,

Viele Leute in meinem Alter,

Dieser klassische Generation Z auch,

Da ist irgendwie nicht mehr so die Sehnsucht nach Sicherheit und materiellem Besitz,

Also es wird ja auch immer bekannter,

Wie reiche Leute nicht wirklich glücklicher sind.

Ich glaube,

Das spielt irgendwie auch eine Rolle,

Weil früher dachte man,

Glaube ich,

Lange Zeit,

Reiche Leute sind glücklicher,

Also da kam,

Glaube ich,

Lange Jahrzehnte der Ansporn her,

Irgendwie viel zu arbeiten,

Viel zu erreichen im Leben in dieser Hinsicht und ich glaube,

Auch durch so Sachen wie das Internet,

Social Media,

Ist es einfach transparenter geworden,

Dass man auch mehr und mehr Storys hört von Leuten,

Die alles erreicht haben auf dieser Ebene,

Beruflich oder Vermögen angehäuft haben,

Die das aber gar nicht glücklich gemacht haben und ja,

Viele Leute brauchen oder möchten dann halt auch einfach diesen Ausgleich haben,

Dieses nicht klassische 9-to-5 oder viel länger,

Sondern nehmen sich mehr Freizeit,

Um sich mit sich selber zu beschäftigen,

Hobbys nachzugehen,

Sport zu betreiben und ich finde das eigentlich eine ganz schöne Priorisierung,

Auch wieder,

Wenn wir bei dem Wort sind,

Weil man muss halt für sich selber herausfinden,

Was einem wichtig ist und ich finde das vollkommen legitim,

Dass Leute dann sagen,

Ich möchte weniger Zeit mit Arbeit verbringen,

Jetzt mit Freizeit,

Wenn dann in der Freizeit noch was Sinnvolles geschieht,

Umso schöner,

Viele Leute nutzen vielleicht die freie Zeit dann auch nicht so wirklich sinnvoll aus meiner Sicht,

Aber ja,

Ich finde das irgendwie eine legitime Entwicklung und es gibt auch mehr und mehr Leute bei mir im Umfeld,

Die eine 4-Tage-Woche machen,

Was ich auch irgendwie ein ziemlich cooles Konzept finde,

Es ist irgendwie so ein Mittelding zwischen Teilzeit und Vollzeit und dann quasi den Freitag rauslassen,

Arbeitsbedingt entfallen lassen und ja,

Es haben mir verschiedene Leute berichtet,

Dass sie es gemacht haben und damit super happy sind,

Weil man in der 4-Tage-Woche ebenfalls sehr viel schafft,

Wenn nicht sogar das gleiche wie bei einer 5-Tage-Woche,

Es ist halt nur ein bisschen komprimierter,

Man arbeitet vielleicht fokussierter,

Konzentrierter,

Aber hat dann so ein 3-Tage-Wochenende,

Was ja irgendwie noch was ganz anderes ist als Samstag,

Sonntag.

Der Sonntag ist irgendwie auch schon immer so halb wieder Montag,

Finde ich,

So ist es zumindest bei mir,

Es ist zwar ein schöner Tag,

So ein schöner Ruhetag,

Weil ja auch irgendwie alles zu hat und es auf der Straße wesentlich ruhiger ist,

Aber für mich,

Also ich genieße den Sonntag dann auch immer sehr,

Aber trotzdem folgt darauf irgendwie der Montag und damit bleibt der Samstag eigentlich so das Kernwochenende und das erweitert sich halt irgendwie,

Wenn man so einen Freitag noch dazu hat,

Also diese freie Zeit wird da länger und die Möglichkeiten,

Die man machen kann,

Auch mal übers Wochenende vielleicht irgendwo hinzufahren,

So kleine Trips zu machen,

Kurze Reisen,

Ich glaube,

Das könnte bei mir in den nächsten Jahren irgendwann dann auch mal das Ziel sein,

Das zu machen.

Und ist unsere Arbeitswelt dann reif dafür?

Ich würde sagen,

Ja.

Es ist auch hier wieder abhängig vom Unternehmen und was das Unternehmen für Leitplanken setzt und wie das Unternehmen das an die Mitarbeiter kommuniziert.

Es wird bestimmt mehr und mehr in den nächsten Jahren der Fall sein,

Dass das Unternehmen einführen und es wird Unternehmen geben,

Die das dann auch leben,

Das quasi vorleben und es wird auch Unternehmen geben,

Wo das nicht der Fall ist,

Wo es positiv verkauft wird,

Ähnlich wie das Thema Homeoffice.

Das gibt es ja auch.

Viele Unternehmen,

Die sagen,

Ja,

Ja,

Macht,

Macht,

Alles gut und dann aber das irgendwie bei gewissen Vorgesetzungen nicht so gut ankommt.

Aber die haben dann wahrscheinlich auch ausgedient,

Solche Firmen,

Die sich da lange versperren.

Ich glaube schon,

Persönlich.

Also ich glaube,

Dass dynamische Arbeitswelten besser funktionieren,

Dass Unternehmen hier auf jeden Fall mitgehen müssen,

Weil sie auch alleine schon bei der Mitarbeiterfindung,

Bei der Mitarbeitersuche Probleme kriegen werden.

Weil jemand jetzt aus meiner Generation oder ich selber,

Ich wünsche mir auch Flexibilität seitens Arbeitgeber,

Dass da die Bereitschaft ist und mir Freiheiten gesetzt werden,

Dann funktioniere ich auch wesentlich besser in meinem Beruf.

Wenn ich selber entscheiden kann,

Gehe ich heute ins Büro oder fühle ich mich vielleicht körperlich nicht so wohl,

Arbeite ich dann an dem Tag lieber zu Hause.

Je mehr Freiraum ich da irgendwie habe,

Desto besser geht es mir auch mit der Arbeit und desto effizienter arbeite ich auch,

Für mich subjektiv gesehen,

Auf jeden Fall.

Und ich finde,

Da können wir uns als,

Ich sage mal,

Mittlere Generation,

So würde ich mich jetzt mal bezeichnen,

Meine Generation,

Uns einiges abgucken von euch,

Weil da einfach auch viel mehr Mut da ist,

Finde ich,

Das auch einzufordern.

Wie würdest du denn sagen,

Können wir denn so als Arbeitnehmer das auch so mitgestalten,

Diesen Wandel hin zu dieser neuen,

Dynamischeren Arbeitswelt?

Fordern,

Fordern,

Fordern.

Nein,

Also ich bin kein Verfechter von so viel fordern,

Dass das Gespräch oder das Verhältnis zum Arbeitgeber schlecht wird dadurch,

Weil natürlich stehen irgendwie auch wirtschaftliche Interessen im Raum,

Was ja auch super sinnvoll ist und wenn es das nicht gäbe,

Gäbe es auch kein Unternehmen,

Glaube ich.

Deswegen ist das auch wieder so ein Balanceakt,

Aber ich glaube,

Wenn man selbstbewusst in seinem Job arbeitet,

Wenn man in einem Job ist,

Wo man sich wohl fühlt und deswegen auch gute Leistung erzielt,

Dass man dann auch etwas fordern kann von seinem Arbeitgeber,

Da ein bisschen entgegenzukommen.

Und natürlich,

Je mehr Leute das machen,

Desto eher gehen Unternehmen darauf ein und verstehen,

Dass das sinnvoll ist,

Dass das nicht bedeutet,

Die Person will nur vier Tage bei mir arbeiten,

Sondern die Person schafft vielleicht in den vier Tagen den Arbeitsload von fünf Tagen,

Ohne dass man die Person jetzt super stresst,

Sondern einfach,

Weil es strukturierter abläuft oder konzentrierter,

Fokussierter.

Es soll natürlich auch nicht auf Kosten von persönlichen Beziehungen gehen zu anderen Arbeitskollegen dann,

Aber ich glaube,

Durch so Sachen,

Wie wir jetzt zu Beginn darüber gesprochen haben,

Priorisierung,

Strukturiertes Arbeiten,

Tools,

Finde ich auch ein ganz wichtiges Thema.

Also wir arbeiten auch viel mit Ticketsystemen und ich finde,

Das ist super genial für die Arbeitsweise,

Weil man es auch,

Man schafft einfach super viel aus seinem Kopf,

Dass es nicht mehr lokal gespeichert wird,

Sondern halt digital gespeichert wird.

Und dadurch hat man mehr Freiraum,

Mehr Arbeitsspeicher in seinem eigenen Kopf,

Weil man quasi die Festplatte nicht so voll packt,

So kann man es vielleicht sagen.

Und seine To-Dos halt auch digital dann bündelt.

Und ich finde,

Das ist auch so ein Effizienzgewinn,

Wodurch auch diese vier Tage Woche realistischer wird.

Wie ist das eigentlich so am Arbeitstag selber?

Machst du dann während der Arbeit auch spezielle Sachen,

Um dich nochmal so ein bisschen zu pegeln,

Runter zu pegeln vom Stresslevel oder irgendwas energetisches,

Was dich wieder aktiviert?

Gibt es da irgendwelche Sachen,

Die du vielleicht auch nochmal teilen kannst?

In der Mittagspause einen Spaziergang,

Hilft auf jeden Fall.

Ansonsten,

Ich versuche einfach zwischendurch durchzuatmen und mich wirklich dann kurz hinzusetzen und einmal tief durchatmen.

Das mache ich auch gerne vor Terminen,

Die jetzt in der größeren Runde sind,

Wo ich beispielsweise was vorstellen muss.

Ich bin da nicht super nervös vor diesen Terminen,

Aber ich mag es dann einfach nochmal so mir ein,

Zwei Minuten zu nehmen,

Nochmal mich hinzusetzen,

Tief durchzuatmen und dann in den Termin zu gehen.

Und ich finde,

Das sind so immer ganz gute Reset-Knöpfe,

Um sich nochmal ein bisschen zu erden für diesen Moment,

Der darauf folgt.

Und ansonsten finde ich auch ziemlich gut,

Wenn man im Büro ist und in der Mittagspause irgendwie auswärts essen geht.

Das ist auch ein ziemlich guter Lifehack,

Habe ich für mich so gemerkt.

Wir sitzen ja selber am Friesenplatz und haben natürlich dadurch unbegrenzte Auswahl kulinarisch und testen dann auch viele Sachen aus.

Und das ist auch was,

Was einen so ein bisschen aus diesem gewohnten Muster dann rausholt.

Und ansonsten vielleicht noch,

Was jetzt nicht für den Tag selber ist,

Aber was ich immer sehr gut finde,

Sind einfach Reisen.

Wenn man seine Urlaube damit verbringt,

Nicht zwei Wochen am Hotel zu liegen,

Sondern zu reisen,

Zu erleben,

Erfahrungen mitzunehmen,

Das inspirieren zu lassen.

Das ist,

Finde ich,

Auch etwas,

Was häufig ein bisschen schlecht geredet wird,

Dass die Generation so viel unterwegs ist,

So viel reisen will.

Sabbatical hier,

Sabbatical da.

Aber ich glaube,

Das ist auch was,

Wodurch man sich energetisch sehr gut aufladen kann.

Und das hält für mich immer sehr lange an,

Diese Sachen,

Die man von so einer Reise mitnimmt.

Gehört ja auch zum Leben dazu,

Leben im Arbeiten.

Absolut,

Ja.

Hast du denn so zum Abschluss noch mal so einen Tipp,

Wenn jetzt die Hörerinnen oder Hörer morgen anfangen möchten,

Sich einfach so ein bisschen mehr um sich selbst zu kümmern?

Was ist so der erste Schritt,

Den du gehen würdest,

Was du so mitgeben könntest?

Ich könnte sagen Meditation,

Aber das ist immer so ein bisschen gekoppelt mit,

Man muss sich Zeit nehmen.

Und sich Zeit nehmen als spontanen Tipp rauszuhauen,

Ist meistens ein bisschen schwierig oder wird dann eher selten umgesetzt.

Aber dieses Durchatmen vor einem Termin,

Finde ich,

Kann man auf jeden Fall mitnehmen.

Es gibt ja auch Apps,

Die einen dann erinnern,

Alle zwei Stunden einfach mal kurz sich vom Bildschirm wegzudrehen,

Durchzuatmen und einfach zu beobachten,

Was in einem selber gerade passiert.

Also,

Was geht da gerade in mir vor?

Ist das gut,

Ist das schlecht?

Sollte ich etwas ändern oder passt einfach gerade alles?

Das ist ja auch eine schöne Erkenntnis.

Aber ich glaube,

Das ist was,

Was jeder eigentlich sofort umsetzen kann.

Und vielleicht muss es auch nicht nur auf Arbeit bezogen sein.

Ich finde es einfach ein sehr gutes Werkzeug,

Was sich in den Alltag integrieren lässt,

Was wenig Zeit beansprucht,

Aber sehr viel Wirkung hat.

Danke dir,

Basti,

Für deine Zeit.

Hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Vielen lieben Dank für die ganzen Impulse,

Die du mitgegeben hast.

Danke dir nochmal und eine schöne Zeit.

Danke dir.

Vielen Dank,

Dass du heute wieder reingehört hast in diese Folge.

Wie muss sich die Arbeitswelt verändern,

Dass es einfach dynamischer wird und auch viel mehr auf den Menschen abzielt.

Und da spielt natürlich auch Selbstversorgung eine ganz große Rolle.

Und da hat Basti auf jeden Fall ganz viele Sachen geteilt,

Die auch ich ganz spannend fand.

Vielleicht magst du mich gerne wissen lassen,

Welche Gedanken dich hier zu beschäftigen.

Alle Links dazu findest du wie immer in den Show Notes.

Genauso wie auch Sebastians Kontakt.

Ich freue mich sehr,

Wenn du beim nächsten Mal wieder mit dabei bist bei Distress You,

Dem Podcast für weniger Stress im Job.

4.6 (7)

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October 9, 2022

Vielen Dank für die Tipps

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