
Einfache Atemmeditation
by Ann Majerus
Bei dieser Meditation wird die Achtsamkeit auf den Atem gerichtet. Das rückwärts Zählen der Atemzüge fördert die Konzentration und unterstützt die Aufmerksamkeit, beim Atem zu bleiben. Wichtig ist dabei nicht, ob und wann man unten ankommt, sondern nur die Qualität der Achtsamkeit beim Atem.
Transkription
Nimm dir Zeit in einen Sitz zu kommen,
Der für dich bequem ist.
Es ist nicht wichtig,
Ob du auf dem Boden,
Auf einem Meditationskissen oder auf einem Stuhl sitzt.
Wichtig ist nur,
Dass der Sitz so bequem und gleichzeitig so aufrecht wie möglich ist.
Wenn du in deinem persönlichen Sitz angekommen bist,
Schließe langsam und bewusst deine Augen.
Nimm einen Moment,
Dir den Empfindungen deines Körpers bewusst zu werden.
Spüre die Kontaktstellen zwischen deinem Körper und dem Boden,
Dem Kissen oder dem Stuhl,
Auf dem du sitzt.
Spüre das Gewicht deines Körpers und lass es mit jeder Ausatmung etwas tiefer Richtung Erde sinken.
Richte nun deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
Versuche dabei nicht,
Auf eine bestimmte Weise zu atmen.
Sei einfach ein stiller Beobachter deiner eigenen Atemzüge.
Dein Einatmen,
Dein Ausatmen.
Vielleicht stellst du nach dem Ausatmen eine kurze Pause fest,
Bevor deine Lungen sich erneut mit Luft füllen.
Beginne nun in dieser kleinen Atempause deine Atemzüge zu zählen,
Rückwärts von 30 bis 1.
Atme ein,
Atme aus.
30.
Atme ein,
Atme aus.
29 und so weiter.
Zähle jetzt eigenständig und in deinem eigenen Rhythmus weiter.
Es ist nicht wichtig,
Wie gut du zählst und ob und wann du bei 1 ankommst.
Wichtig ist nur die Qualität deines Bewusstseins bei deinem Atmen.
Es kann gut sein,
Dass du dich verlierst oder deine Gedanken dich woanders hinbringen.
Das ist ganz natürlich.
Nimm dies ganz liebevoll wahr.
Lenke deine Achtsamkeit sanft zurück zu deinem Atem und beginne erneut bei 30.
Lass nun das Zählen deines Atems los und lenke deine Achtsamkeit wieder auf dein Atem.
Spüre den Kontakt zu deiner Unterlage,
Mit der Luft,
Die dich umgibt.
Nimm einen tiefen Atemzug und beginne,
Dich ganz langsam zu bewegen.
Spüre hin,
Welche Bewegungen und Dehnungen dein Körper jetzt braucht und tue das,
Was dir gut tut.
Lass die Achtsamkeit,
Die du jetzt geübt hast,
Dich den Rest deines Tages begleiten und denk daran,
Dein Atem ist jederzeit verfügbar und freut sich auf deine Aufmerksamkeit.
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