
Yoga Nidra für Teens
by Julia Elena
Breathwork & Meditationen für Teens. Yoga Nidra wird auch der Schlaf der Yogis genannt. Es ist eine Tiefenentspannung, die sich in dein ganzes Körper- und Geistsystem ausbreitet. Das beste daran ist, Du mußt gar nichts weiter tun, als dich hinzulegen und meiner Stimme zu folgen. Ich bin sehr gespannt, wie du dich nach dieser Entspannung fühlst! Viel Spaß beim runterfahren und chillen.
Transkription
Yoga Nidra für Teens.
Yoga Nidra wird auch der Schlaf der Yogis genannt.
Es ist eine Übung der Tiefenentspannung,
Um körperlich,
Geistig und seelisch zur Ruhe zu kommen.
Und nein,
Du schläfst nicht wirklich,
Auch wenn es sich jetzt danach anhört.
Es ist vielmehr eine Übung,
Die dir hilft abzuschalten.
So als ob du dein Handy oder dein Laptop in den Schlafmodus versetzen würdest.
Bei uns Menschen ist das dann noch ein wenig tiefergehend.
Wenn ein Forscher unsere Gehirnströme misst,
Kann er verschiedene Bewusstseinszustände messen.
Im Beta-Zustand sind wir wach und befinden uns in einer normalen Alltagssituation.
Wenn du deine Augen schließt,
Trittst du in den Alpha-Zustand über.
Du bist nun in leichter Entspannung,
Tagträume sind möglich und werden auch Tor zur Meditation genannt.
Es ist der Übergang zwischen Wachsein und Einschlafen.
Im Schlaf oder auch in tiefer Meditation sind unsere Gehirnwellen im Theta-Zustand.
Und im Tiefschlaf oder tiefer Hypnose schalten unsere Gehirnwellen auf den Delta-Zustand um.
Hier ist unser Bewusstsein sozusagen ausgeschaltet und nur unser Unterbewusstsein ist aktiv.
Es ist ein traumloser Schlaf,
Der sehr wichtig für unsere Regeneration ist.
Wenn wir abends schlafen gehen,
Durchlaufen wir all diese Schlafphasen in Zyklen.
Yoga Nidra wird als ein Zustand zwischen Alpha- und Beta-Wellen eingeordnet.
Ein sehr entspannter,
Aber wacher Zustand mit geschlossenen Augen.
Leg dich für die Yoga Nidra-Praxis mit dem Rücken auf den Boden oder auf dein Bett.
Wenn du magst,
Deck dich gern mit einer leichten Decke zu.
Gib deinen Beinen ein bisschen Platz voneinander und lass deine Füße locker auseinanderfallen.
Leg deine Arme etwas vom Körper entfernt ab und dreh deine Handflächen nach oben.
Atme tief durch die Nase ein und über den Mund aus.
Lass deinen Körper ganz schwer und weich werden und in die Unterlage sinken.
Wenn du merkst,
Dass du noch nicht optimal liegst,
Nimm hier die letzten Anpassungen vor.
Ändere deine Position so,
Dass sich dein Körper wohl fühlt und während der Yoga Nidra-Praxis völlig ruhig bleiben kann.
Lass dich jetzt noch ein bisschen mehr in den Boden oder dein Bett sinken.
Schließe sanft deine Augen.
Atme tief durch die Nase ein.
Atme durch den Mund komplett aus und spüre,
Wie deine Sorgen und Anspannungen von dir wegfließen.
Entspanne dich noch ein bisschen mehr.
Es ist wie das Gefühl kurz vor dem Einschlafen.
Der Schlaf kann kommen,
Aber du versuchst während der gesamten Praxis wach zu bleiben.
Durch Yoga Nidra lernen wir mit mehr Fürsorge und Mitgefühl für uns selbst in uns hineinzuhören und zu fühlen.
Wenn Gedanken,
Gefühle,
Bilder zu dir kommen,
Lass sie kommen.
Du fährst einfach mit dem Üben fort.
Jetzt entspanne deinen gesamten Körper.
Konzentrier dich auf Stille.
Spüre deinen Körper von der Oberseite deines Kopfes bis zu deinen Zehenspitzen.
Einatmen und ausatmen.
Nochmal.
Erlaube dir loszulassen.
Sinke tiefer und tiefer in die Entspannung.
Mach dir die Geräusche außerhalb des Raumes bewusst.
Nun mach dir die Geräusche in deinem Raum bewusst.
Spüre in deinen gesamten Körper,
Der ganz ruhig auf dem Boden oder Bett liegt.
Fühle,
Wie dein Körper schwerer und schwerer wird.
Jetzt ist es Zeit für dein Sankalpa.
Ein Sankalpa ist ein kurzer Satz,
Den du dir in der Gegenwartsform sagst,
So als ob er bereits geschehen wäre.
Blick in dich hinein,
In dein Herz und finde etwas,
Was Sinn für dich macht.
Eine kurze,
Positive Aussage.
Zum Beispiel,
Ich bin friedlich.
Ich bin in Sicherheit.
Ich bin glücklich und gesund.
Ich bin positiv und verantwortlich für mein Leben.
Ich habe mit all meinen Plänen und Unternehmungen Erfolg.
Wiederhole dein Sankalpa dreimal für dich selbst,
Mit der Intention und dem Gefühl,
Als ob es bereits geschehen sei.
Ich führe dich jetzt gleich mit meiner Stimme in einem fließenden Tempo durch deinen Körper.
Du musst gar nichts tun.
Du folgst meiner Stimme mit deiner Aufmerksamkeit und wiederholst im Geiste nochmal den Körperteil,
Den ich ansage,
Und lässt dann los.
Mach dir keine Sorgen,
Wenn du nicht jeden Teil deines Körpers fühlen kannst.
Wiederhole einfach den Körperteil einmal für dich im Geist,
So wie ich ihn aufsage,
Und lass dann los.
Bleibe wach und aufmerksam.
Stell dir vor,
Deine Lebensenergie fließt wie heilendes,
Goldenes Licht von einem Körperteil zum nächsten und schenkt dir Gesundheit und Kraft.
Bring deine Aufmerksamkeit zur rechten Hand,
Zum Daumen der rechten Hand,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger.
Kleiner Finger,
Handfläche,
Handrücken,
Handgelenk,
Unterarm,
Ellenbogen,
Oberarm,
Schulter,
Achsel,
Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Fußknöchel,
Fußspann,
Rechter großer Zeh,
Zweiter,
Dritter,
Vierter und fünfter Zeh.
Bring deine Aufmerksamkeit zur linken Hand,
Zum Daumen der linken Hand,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleiner Finger,
Handfläche,
Handrücken,
Handgelenk,
Unterarm,
Ellenbogen,
Oberarm,
Schulter,
Achsel,
Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Fußknöchel,
Fußspann,
Linker großer Zeh,
Zweiter,
Dritter,
Vierter und fünfter Zeh.
Spüre jetzt den hinteren Teil deines Körpers,
Hinterkopf,
Nacken,
Rechtes Schulterblatt,
Linkes Schulterblatt,
Die ganze Wirbelsäule,
Rechte Hüfte,
Linke Hüfte,
Rechte Gesäßhälfte,
Linke Gesäßhälfte,
Rechter Oberschenkel,
Linker Oberschenkel,
Rechte Wade,
Linke Wade,
Rechte Ferse,
Linke Ferse,
Rechte Fußsohle,
Linke Fußsohle.
Spüre nun den vorderen Teil deines Körpers,
Scheitelpunkt deines Kopfes,
Stirn,
Rechte Schläfe,
Linke Schläfe,
Rechtes Ohr,
Linkes Ohr,
Rechte Augenbraue,
Linke Augenbraue,
Den Punkt zwischen deinen Augenbrauen,
Rechtes Auge,
Linkes Auge,
Rechtes Nasenloch,
Linkes Nasenloch,
Die ganze Nase,
Rechte Wange,
Linke Wange,
Oberlippe,
Unterlippe,
Beide Lippen zusammen,
Kinn,
Hals,
Rechtes Schlüsselbein,
Linkes Schlüsselbein,
Rechter Arm,
Linker Arm,
Rechte Brust,
Linke Brust,
Herz,
Solaplexus,
Oberer Bauch,
Bauchnabel,
Unterleib,
Rechte Hüfte,
Linke Hüfte,
Beginn der Wirbelsäule,
Rechtes Bein,
Linkes Bein,
Rechter Fuß,
Linker Fuß.
Fühle den ganzen Körper,
Den ganzen Körper,
Den ganzen Körper.
Spüre deinen Atem.
Fühle,
Wie er natürlich ein- und ausströmt.
Ändere den Rhythmus nicht.
Lass es ganz natürlich geschehen.
Bleib dir deiner Atmung bewusst.
Fühle das Sanfte auf und ab von Bauch und Brustkorb.
Stell dir eine Atemwelle vor,
Die durch deinen Körper geht.
Atme aus und die Welle fließt nach unten und nimmt alle Spannungen weg.
Atme ein und die frische Welle fließt durch deinen Körper nach oben und bringt Ruhe,
Gesundheit und Kraft.
Stell dir nun deinen perfekten Lieblingsort vor.
Ein Ort der Entspannung,
Der Kraft und der Sicherheit.
Vielleicht ist es ein tiefblauer Ozean mit einem weißen Sandstrand.
Die warme Sonne scheint auf dich herab.
Oder ein grünes Feld mit einem blauen,
Wolkenlosen Himmel über dir.
Vögel singen,
Eine sanfte Brise weht.
Oder ein hoher Baum,
Der sich bis zum Himmel erstreckt und Wurzeln fest in den Boden gepflanzt hat.
Oder ein plätschernder Gebirgsbach.
Kühles Wasser fließt über die Felsen.
Oder eine kuschelige Decke um dich herum.
Dein warmes Lieblingsgetränk in deinen Händen.
Egal wie dein perfekter Lieblingsort aussieht,
Stell ihn dir so genau wie möglich vor und bleib dort eine Weile.
Genieße deinen perfekten Lieblingsort,
An dem du dich glücklich,
Sicher und geborgen fühlst und deine Batterien aufladen kannst.
Nun kehre mit deiner Aufmerksamkeit langsam zurück.
Erinnere dich an deinen Sankalpa,
Den positiven Satz,
Den du dir zu Beginn gesagt hast.
Wiederhole ihn noch einmal mit der Intention und dem Gefühl,
Dass es bereits Wirklichkeit geworden ist.
Lass deinen Atem langsam tiefer werden.
Bring dein Bewusstsein zurück in deinen Körper,
Der hier ganz entspannt liegt.
Mach dir den Raum bewusst,
In dem du liegst.
Die Feecken,
Die Decke,
Den Boden und werde dir der Geräusche wieder bewusst.
Lass dir Zeit.
Jetzt beginne dich sanft und langsam zu bewegen und zu strecken.
Reib deine Hände aneinander und erzeuge so Wärme.
Leg deine warmen Handflächen nun über deine Augen.
Während die Wärme nachlässt,
Massiere sanft dein Gesicht.
Nun zieh deine Knie an dich heran und roll langsam auf eine Seite.
Wann immer du dich bereit fühlst,
Öffne langsam wieder deine Augen.
Deine Yoga-Nidra-Praxis ist nun beendet.
Namaste.
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