
Reines Gewahrsein
Eine Einladung den natürlichen Frieden deines Geistes ohne Mühe und ohne etwas zu verändern zu erfahren.
Transkription
Nehme eine angenehme Haltung an und beginne den Körper deutliche zu spüren.
Bemerke wie der Boden dich trägt und lasse dich tragen.
Und wenn du dich tragen lässt,
Dann bemerkst du,
Wie sich dein Körper immer noch mehr entspannt.
Spüre die innere Beweglichkeit der Wirbelsäule und wo du Steifheit spürst und Starrheit.
Schau,
Ob du etwas weicher werden kannst.
Erlaube dein Gewahrsein vom Kopf,
Von der Beschäftigung mit den Gedanken und den Geschichten in eine freundliche Präsenz innerhalb des Körpers zu sinken.
Innerhalb der vielen Körperempfindungen werde dir des Atems gewahr.
Der Fluss des Ein- und Ausatems sind unsere Anker,
Der Anker,
Der dir hilft,
Den Geist immer wieder zurück in diesen Moment zu bringen.
Das Wichtigste hier ist die bedingungslose Freundlichkeit,
Eine Gewaltlosigkeit mit dir selbst.
Bemerke,
Wo du den Atem spüren kannst und während du einatmest,
Werde dir das ganze Körper bewusst und wenn du ausatmest,
Werde dir das ganze Körper bewusst.
Und mit dem Einatmen ist da ein Willkommen heißen,
Dich selbst willkommen heißen,
Dir selbst den Raum geben,
Den du brauchst in diesem Augenblick.
Und mit dem Ausatmen verbindest du Loslassen,
Druckloslassen,
Beurteilungloslassen,
Erwartungloslassen.
Du brauchst keinerlei Anstrengung zu machen,
Einfach im Atem ruhen,
Mit dem Atem tanzen und körperlich ganz präsent sein,
Ohne irgendetwas festzuhalten.
Gebe dir die Erlaubnis,
Nichts zu tun und runterzuschalten vom Tun,
Vom Kontrollieren,
Vom Irgendwohin gelangen zu wollen.
Einfach nur hier sein,
Einfach nur der sein,
Der du bist in diesem Augenblick und bemerken,
Dass da Raum ist für dich,
Dass du dir selbst diesen Raum geben kannst.
Kannst du dir es erlauben,
Einfach zu sein,
Ohne Druck,
Diesen Moment so sein lassen,
Wie er ist,
Die Körperempfindungen so sein lassen,
Wie sie sind,
Deine Gefühle so sein lassen,
Wie sie sind,
Die Geräusche,
Die du hörst,
Ein radikales Erlauben dieses Augenblicks,
So wie er ist.
Und wenn immer du bemerkst,
Dass du abschweifst,
Dass du Worte oder Bilder,
Den inneren Dialog betonst,
Er in den Vordergrund kommt,
Dann mach da gar kein Problem daraus,
Lasse das einfach geschehen und erlaube dir dann,
Zurück in den Körper zu gehen,
Erlaube dir wieder im Atem zu ruhen,
So dass die Gedanken einfach kommen und gehen können,
So wie Wolken die vorbeiziehen.
Du lehnst sie nicht ab,
Aber du greifst auch nicht nach ihnen.
In diesem nicht wertenden Wachengewahrsein,
In dieser offenen Freundlichkeit darf alles so sein,
Wie es ist,
Nichts ist ausgeschlossen.
Im Grunde genommen entdecken wir,
Dass dort die Fähigkeit zur bedingungslosen Liebe ist und je mehr du das zulässt,
Umso freier bist du in diesem Augenblick.
Bemerke,
Wie im Fluss deiner Erfahrungen nichts Festes ist,
Nichts Beständiges,
Sondern dass da Bewegung,
Fluss,
Veränderung ist und immer wieder zurückkehren zu dem Ja,
Zu dem Ja für diesen Augenblick.
Je mehr du Ja sagst,
Je mehr du diesen Augenblick erlaubst,
Umso mehr bemerkst du,
Dass da etwas anderes noch ist,
Etwas,
Was sich nicht verändert.
Der Raum,
Der wissende Raum,
In dem deine Erfahrungen kommen und gehen,
Die grenzenlose Weite deines eigenen Gewahrseins,
Sowie der Himmel,
Sowie die Tiefe des Ozeans,
Die unberührt bleibt durch die Bewegungen auf der Oberfläche,
Öffne dich für diese grundlegende Stille,
Diese grundlegende Weite,
Öffne dich für die Präsenz des reinen,
Absichtslosen Gewahrseins,
Das dein wahres Zuhause ist,
Und spüre diese Geräumigkeit mit deinem ganzen Körper,
Von den Füßen zum Scheitel,
Ruhe in dieser Stille,
Die allem unterliegt,
Die Fülle,
Die jenseits von Worten ist,
Ruhe im natürlichen Frieden,
Den wir in diesem Augenblick miteinander teilen,
Und kehre immer wieder zum Atem zurück und bemerke dann den Raum,
Aus dem der Atem kommt und wieder geht,
Die zeitlose,
Freundliche Präsenz,
Die wahre Natur deines Geistes,
Nichts zu tun,
Nichts zu verstehen,
Einfach hier sein,
Einfach du selbst sein,
Ohne Mühe,
Ohne Druck,
Und wenn du die Augen geschlossen hast,
Lade ich dich ein,
Sie jetzt zu öffnen und umherzuschauen,
Dabei aber den Kontakt mit dieser Weite nicht zu verlieren,
Und schaue auf die Dinge und bemerke,
Dass sie auch in der Natur des Friedens sind,
Dass sie auch Erscheinungen im reinen Gewahrsein deines Geistes sind,
Nicht von dir getrennt.
Wenn du jetzt tust,
Was du zu tun hast,
Erinnere dich,
Dass die natürliche Stille,
Der natürliche Frieden in deinem Geist,
In deinem Herzen immer verfügbar ist,
Immer da ist im Hintergrund,
Immer sanft strahlt und dich immer wieder willkommen heißt,
Wenn du dich nur öffnest.
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