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Wenn Angst Leiser Wird - Eine Somatische Abendpraxis

by Sarah Schaefer

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Meditation
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Diese sanfte Abendmeditation unterstützt dich dabei, nach einem vollen oder unruhigen Tag wieder in deinem Körper anzukommen und dein Nervensystem zu beruhigen. Wenn Angst, innere Unruhe oder Anspannung am Abend spürbar werden, lädt dich diese somatische Praxis dazu ein, nichts wegzudrücken. Stattdessen wirst du durch achtsame Körperwahrnehmung, Atembeobachtung, sensorische Erdung und eine beruhigende Hand-aufs-Herz-Praxis begleitet. Diese Meditation kann besonders unterstützend sein, wenn du dich abends angespannt fühlst, schwer abschalten kannst, mit Gedankenschleifen kämpfst oder dein Körper noch im Stress des Tages festhängt. Eine ruhige Praxis für Angst, innere Unruhe, Nervensystem-Regulation, Erdung, Entspannung und einen sanften Übergang in den Abend oder Schlaf.

Transkription

Hi und willkommen zu Guided by Sarah Schäfer.

Schön,

Dass du dir diesen Moment nimmst.

Gerade heute Abend,

Wenn vielleicht noch vieles vom Tag nachhallt.

Jetzt gerade gibt es nichts weiter zu tun,

Außer dass du dir diesen Moment schenkst.

Dieser Raum gehört nur dir.

Finde nun eine Position,

Die sich gut anfühlt,

Entweder liegend oder bequem sitzend.

Leg deine Arme irgendwo ab,

Wo es sich für dich gut anfühlt,

Vielleicht auf deinem Bauch oder einfach neben deinem Körper.

Dein Körper weiß nämlich ganz genau,

Wie er heute Abend getragen sein möchte.

Und bevor wir jetzt beginnen,

Nimm einfach mal wahr,

Wo du gerade bist.

Den Raum um dich herum,

Das Licht,

Eventuelle Geräusche,

Die Temperatur auf deiner Haut.

Und spüre auch einmal die Unterlage unter dir,

Vielleicht dein Bett,

Das Sofa,

Den Boden.

Spüre,

Wie diese Fläche dich trägt.

Du kannst dich einfach fallen lassen,

Das Gewicht deines Körpers einfach sinken lassen,

Mit jedem Atemzug noch ein bisschen mehr,

Noch ein kleines bisschen mehr.

Und wenn es sich für dich okay anfühlt,

Dann dürfen deine Augen sich jetzt langsam schließen,

Falls sie nicht sowieso schon geschlossen waren.

Und jetzt bring deine Aufmerksamkeit mal ganz sanft zu deinem Atem.

Wo spürst du ihn gerade am deutlichsten?

Vielleicht im Bauchraum,

In der Brust,

Seitlich an den Rippen?

Lass deinen Atem einfach kommen und gehen,

In seinem eigenen Tempo.

Er weiß ganz genau,

Was er tut.

Du musst ihn nicht führen oder kontrollieren.

Vielleicht fühlt sich dein Atem an wie eine Welle im Meer,

Die sich erhebt und wieder zurückzieht,

In einem sanften,

Stetigen Rhythmus.

Und vielleicht kannst du dir auch sagen,

Dass jedes Ausatmen eine kleine Einladung ist,

Noch ein bisschen mehr loszulassen.

Und wenn du spürst,

Dass heute Abend Angst da ist,

Dann darf sie das sein.

Du musst sie nicht versuchen wegzuschicken oder zu verstehen,

Zu analysieren.

Schau einfach mal hin und spüre,

Wo sie sich gerade in deinem Körper zeigt.

Vielleicht als Enge in der Brust,

Als schwerer Klumpen im Magen oder ein feines Vibrieren,

Diese innere Anspannung,

Die sich nicht so richtig benennen lässt,

Aber immer da ist.

Bleib einmal einen Moment bei dieser Empfindung,

Um sie ganz genau wahrzunehmen.

Einfach als das,

Was gerade da ist.

Und jetzt erweitere deine Aufmerksamkeit ein bisschen.

Gibt es irgendwo in deinem Körper einen Bereich,

Der sich ruhiger anfühlt?

Stabiler?

Vielleicht sind es deine Beine,

Schwer und warm.

Oder dein Rücken,

Sicher getragen von der Unterlage.

Oder auch deine Hände,

Die sich vielleicht einfach neutral anfühlen.

Lass beides gleichzeitig existieren.

Die Unruhe oder Angst und auch die Stille.

Es ist kein Widerspruch,

Sondern dein Nervensystem,

Was gerade lernt,

Dass es für beides Platz gibt.

Ich möchte dich jetzt einladen,

Einem einzigen Sinneseindruck zu folgen.

Eventuell ist es ein Geräusch,

Etwas Vertrautes in der Ferne,

Wie das Ticken einer Uhr.

Oder vielleicht ist es auch die Stille selbst.

Vielleicht einer Berührung,

Dem Gefühl von einem Stoff auf deiner Haut,

Der Wärme einer Decke.

Oder der Temperatur.

Kühl oder warm.

Irgendwo in deinem Körper.

Such dir einen dieser Sinneseindrücke aus und bleib dabei.

Verankere ihn in dir.

Verankere dich im Hier,

Im Jetzt,

In diesem Moment.

Du bist gerade hier und du bist gerade sicher.

Und wenn es sich stimmig anfühlt,

Dann lege gerne eine Hand auf deine Brust oder deinen Bauch.

Spüre die Wärme unter deiner Hand.

Den leisen Rhythmus des Atems darunter.

Das Heben und das Senken.

Und bleib einfach eine Weile dabei.

Du musst nichts weiter tun und nichts weiter denken.

Bleib einfach bei dir in diesem ruhigen Rhythmus.

Und mit jedem Ausatmen darf der Tag ein bisschen weiter sinken.

Du musst ihn nicht festhalten.

Er darf jetzt gehen.

Er ist vorbei.

Und du hast für heute mehr als genug getan.

Und du kannst in diesem angenehmen Zustand der Ruhe verweilen,

Solange du möchtest.

Vielleicht schläfst du dabei ein oder du spürst eine tiefe innere Ruhe.

Egal was,

Beides ist genug.

Beides ist gut.

Und ich möchte,

Dass du weißt,

Dass du jederzeit hierher zu dieser Meditation zurückkommen kannst.

Wann immer ein Abend sich schwer anfühlt,

Unruhig,

Zu laut oder einfach zu viel.

Gute Nacht.

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