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Meditation für Bewegungsmuffel

by Marleen Menke

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Bewertet
4.9
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Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
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Diese Meditation hilft dabei, wieder sanft und leicht in Bewegung zu kommen. Wir folgen einfach dem natürlichen Lebensfluss. Durch Entspannung findet der Körper in seinen eigenen Rhythmus zurück. Wir lassen los was Bewegung verhindert.

Transkription

Hallo und herzlich willkommen zu unserer kleinen Bewegungsmeditation.

Diese Meditation ist für dich geeignet,

Wenn du vielleicht auch Probleme hast,

Damit dein Körper regelmäßig zu bewegen,

Freude daran zu haben.

Vielleicht fühlst du dich auch immer wieder ein wenig träge und kommst nicht so richtig in die Gänge.

Auch alte Traumata oder festgesetzte Ängste können dafür sorgen,

Dass unser Körper sich gar nicht mehr so richtig bewegen möchte und wir an der einen oder anderen Stelle festhalten.

Das heißt,

In dieser Meditation geht es gar nicht darum,

Unbedingt etwas zu tun,

Sondern wir wollen ganz sanft unserem Körper erlauben,

Wieder in die eigene Bewegung und in den eigenen Rhythmus zu finden.

Es ist,

Als ob du dich wieder mit dem Lebensfluss verbindest und an den Ort in dir findest,

Wo Bewegung etwas ganz Natürliches und Spielerisches und Freudvolles ist.

Wir beginnen einmal im Sitzen und du kannst dir eine angenehme Position für dich auswählen.

Im Schneidersitz oder im Fersensitz oder mit ausgestreckten Beinen und erst einmal kommst du ganz auf deiner Sitzunterlage an und findest eine bequeme Position.

Dafür kannst du auch nochmal die Schultern ein bisschen bewegen,

Die Arme und Beine und erlauben,

Dass dein Körper eine angenehme Sitzposition finden kann.

Und du atmest tief ein und tief aus und du findest dabei deinen eigenen Atemrhythmus von Ein- und Ausatmung.

Und mit deinem Atem bist du sowieso schon mit dem Lebensfluss verbunden und du kannst dich noch ein bisschen mehr auf deinen Atem konzentrieren,

Auf die kleine Bewegung deines Brustkorbes,

Auf das Heben und Senken deiner Bauchdecke und du kannst wahrnehmen,

Welche Körperteile alles bei deiner Atmung beteiligt sind.

Dies alles bewegt sich sowieso den ganzen Tag ohne dein Zutun.

Und mit jedem Ausatmen kannst du die feinen Muskeln in deinem Körper und die ganz feinen Anspannungen in deinen Zellen wie immer noch ein Stückchen mehr loslassen.

Du lässt sozusagen das los,

Was die Bewegung verhindert und du wirst dir gewahr,

Dass dir nichts passieren kann,

Dass du gerade in einem guten und geschützten Raum bist,

Mit dir in deiner Bewegung.

Und vielleicht spürst du jetzt auch schon ein leichtes Hin- und Herwippen in deinem Körper oder ein Schwingen in deinem Oberkörper oder in deinem Becken.

Und du kannst dich dem einfach ganz genüsslich hingeben und die Bewegung mit neuem Atem füllen.

Und wenn dein Körper bisher sich noch nicht bewegen wollte,

Dann gehst du einfach in ein leichtes Kreisen deines Oberkörpers und dann lässt du auch immer wieder los und lässt deinen Körper sich von alleine bewegen.

Und das nächste Ausatmen ist wie eine Erlaubnis für deinen Körper,

Dass er noch ein bisschen mehr loslassen kann und noch ein bisschen intensiver in die Bewegung gehen kann.

Du kannst auch beginnen,

Deine Schultern und deine Arme mit zu bewegen und du folgst einfach mit deiner Aufmerksamkeit der Bewegung.

Es können ganz freie Bewegungen sein in alle Richtungen,

So wie sich deine Arme bewegen wollen gerade und dein Becken.

Und du kannst beginnen,

Deine eigene Lebendigkeit zu genießen,

Dich wohl zu fühlen in deiner Haut,

Den Lebensfluss zu beobachten,

Der einfach durch deinen Körper durchströmt.

Vielleicht sind das auch ganz ungewöhnliche Bewegungen,

Die du vorher noch nie gemacht hast.

Gib dem einfach nach und mit dem nächsten Ausatmen kannst du dann ganz langsam zum Stehen kommen und zwar auf eine bewusste und achtsame Art und Weise.

Es ist wie,

Dass jeder kleine Zwischenschritt deine ganze Aufmerksamkeit bekommt und vielleicht findet dein Körper auch eine ganz neue Möglichkeit aufzustehen,

Die du vorher noch nie entdeckt hast.

Und du richtest dich langsam auf.

Deine Wirbelsäule dehnt sich wie nach oben aus und du wirst ganz groß und ganz breit.

Und dann kannst du beginnen,

Auch deine Füße und deine Beine mit einzubeziehen,

Indem du ihnen einfach die Erlaubnis gibst,

Sich zu bewegen.

Das können ganz feine Mikrobewegungen sein oder sind sehr starke,

Kräftige,

Schnelle Bewegungen.

Vielleicht möchte sich auch deine Stimme dazu bewegen und du kannst tief ausatmen und dabei seufzen und alles,

Was jetzt noch festhält an deinem Hals,

An deinem Kopf,

An den Schultern,

Am Bauch,

An der Hüfte und den Oberschenkeln,

Den Knien,

Den Füßen einfach mit einem tiefen Seufzer nach unten in die Erde geben.

Und mit dem nächsten Einatmen beginnst du eine leichte,

Wippende Bewegung mit deinem ganzen Körper.

Es beginnt ganz,

Ganz zart und wird dann langsam immer mehr.

Es ist wie ein Schütteln,

Was von deinen Füßen zu deinen Beinen geht,

Zu deinem Becken.

Und deine Finger und Hände machen auch mit.

Die Handgelenke schütteln sich.

Die Unterarme und Oberarme bis zu den Schultern.

Alles steigt nun ein in ein Schütteln,

In eine Auf- und Abbewegung.

Und auch wenn die am Anfang vielleicht ein bisschen anstrengend ist,

Bleib einfach dabei und atme tief.

Und mit jedem Ausatmen fließt einfach die Energie,

Die jetzt noch festhält,

Nach unten in den Boden ab.

Alles,

Was gerade fest und verkrampft ist und vielleicht auch einfach alles,

Was alt ist,

Was du jetzt nicht mehr brauchst.

Und du schüttelst weiter deinen ganzen Körper in der Intensität,

Die dir gerade gut tut.

Und du bleibst noch ein bisschen dabei und atmest tief ein und tief aus.

Und wieder tief ein und tief aus.

Und das Ausatmen kannst du beim nächsten Mal noch ein bisschen länger machen und mit einem richtigen Seufzer nach außen geben.

Tief einatmen und aus.

Und du bleibst noch ein paar Sekunden dabei beim Schütteln deines Körpers.

Deine Schultern,

Deine Arme,

Deine Beine,

Dein Becken,

Deine Oberschenkel,

Die können richtig nochmal Bewegung vertragen.

Und denk daran,

Dass du gar nichts tun musst.

Du lässt einfach nur das,

Was festhält,

Locker.

Und dann kannst du von der schüttelnden Bewegung in eine freie Bewegung übergehen.

Schau,

Was deine Arme machen möchten.

Schau,

Was dein Becken machen möchte.

Schau,

Was deine Beine machen möchten.

Und geh dem einfach nach und bleib noch ein bisschen in dieser feurigen Energie.

Und beobachte,

Wie der Fluss durch deinen Körper fließt und alles mitnimmt,

Was sich bewegen möchte.

Und dann kannst du noch einmal ganz bis zum Rand deiner Haut gehen und ganz in die Bewegung reingehen.

Die letzten paar Sekunden.

Und mit dem nächsten Ausatmen kannst du langsam ruhiger werden.

Und überall,

Wo du gerade deine Muskeln angespannt hast,

Dürfen diese nach unten sinken.

Als ob du ganz in deiner Mitte ankommst.

Mit allen Bewegungseindrücken,

Die du gerade gesammelt hast.

Und dann kannst du auch noch einmal deine Knie entspannen,

Dass du entspannt und aufrecht gleichzeitig stehst.

Und erlaube dir,

Dieses innere Gefühl von Bewegungsfreude und Leichtigkeit in dir zu speichern und zu behalten und einfach mit durch deinen Tag zu nehmen.

4.9 (17)

Neueste Bewertungen

Milena

October 24, 2025

Was für eine erfrischende meditation,genau was ich gebraucht hab. Leichtigkeit, schütteln, atmen. Herrlich! Es hat sich so natürlich und befreiend angefühlt 💖

Tina

April 6, 2024

Danke, das hat Spaß gemacht

Anette

February 5, 2024

Vielen Dank für diesen Impuls! Du hast mich früh am Morgen zum Tanzen gebracht! Mit einem Glücksgefühl starte ich in diesen Tag!

Melek

January 26, 2024

Wundervoll

Antje

July 1, 2022

Was für ein lebendiges Geschenk an mich. Danke💖

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