
Der Angst vor dem Tod begegnen Meditation
by Matthias Weh
Dies ist eine Aufnahme meiner Live Meditation bei Insight Timer zum Thema der Angst vor dem Tod begegnen. In dieser Meditation geht es weniger um die Angst, sondern mehr um die Verbindung zwischen den Menschen die bereits gegangen sind und unserem eigenen Übergang ins Nachleben. Möge die Meditation euch dienen und euren Weg erleichtern.
Transkription
Wenn du soweit bist,
Wenn ihr soweit seid,
Dürft ihr die Augen schließen und dann lenke zunächst einmal deine Aufmerksamkeit nach innen und du kannst dir dabei vorstellen,
Dass du wie ein Fensterchen oder wie eine Türe zu deinem Inneren öffnest und durch sie hindurchsteigst und so ganz tief,
Ganz bewusst bei dir ankommst und dann lenke zunächst einmal deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem und verfolge dabei,
Wie der Atem über die Nase,
Den Hals bis in die Lungen in dich hinein strömt und lass den Atem dabei noch ein wenig tiefer werden,
Sodass er bis in deinen Bauchraum hinein strömt und beobachte beim Atmen einmal ganz bewusst die vielen kleinen Berührungspunkte,
Die zwischen der Atemluft und deinem Innenleben entstehen,
Die kleine,
Wertvolle,
Fröhliche Erfahrungsfunken deines Lebens,
So dürfen dir viele kleine Atemluftberührungspunkte in dir aufleuchten und wenn du magst,
Darfst du mit der Atemluft die Qualität der Gelassenheit in dich aufnehmen und innerlich ganz gelassen werden,
Alles loslassen und dir ganz entlauben,
Erlauben,
Dich ganz zu entspannen,
Ganz tief abzutauchen und dann öffne dich in deinem Inneren für die Wahrnehmung,
Lenke deine Aufmerksamkeit zu deinem Herzen hin und stell dir dabei vor,
Dass sich dein Herz öffnet,
Wie eine Lotusblüte den morgendlichen Sonnenstrahlen gegenüber,
Dass dein Herz und deine Liebesfähigkeit ganz weit wird,
Sich in deinem ganzen Körper,
Von deinem Herz ausgehend,
Ausdehnt,
Wie sanfte,
Goldene Nebelschwaden,
Die diese Liebe ganz fein in all deine Körperzellen tragen und dann tauche einmal hinein in deinen Herzraum,
In diesen Raum in deinem Herzen,
Der deiner Liebe geweiht ist,
In dem all die wertvollen Gedanken,
All die wertvollen Menschen einen Platz haben dürfen,
Ein Wohlfühlort,
Und du darfst dich nun an diesem Ort ein wenig niederlassen und diese Liebe ganz bewusst in dich aufnehmen und auftanken.
Und wenn du magst,
Dann rufe nun einmal innerlich einen lieben und wertvollen Menschen zu dir,
Der bereits seinen Körper abgelegt hat,
Ein Menschen,
Der dir nahe stand,
Der dir wichtig war und für den du ganz viel Liebe in deinem Herzen trägst,
Vielleicht auch ein Haustier,
Erlaubt dir in deinem Herzraum dieses Wesen in seiner strahlenden Leuchten und Form zu sehen,
In all seiner Pracht und Liebe.
Wenn du magst,
Dann darfst du dieses Wesen innerlich darum bitten,
Dich auf deinem Weg zu begleiten,
Dich zu unterstützen und für dich da zu sein,
Wenn deine Zeit kommt.
Und erlaub dir einfach die Antwort von diesem Wesen in deinem Herzen zu spüren,
Wie ein Echo eurer Liebe auslicht,
So dürft ihr Weggefährten sein,
Über dieses Leben hinaus,
Wenn du magst,
Darfst du dir noch ein wenig Zeit mit diesem besonderen Menschen,
Diesem besonderen Freund geben,
Noch etwas sagen,
Was dir auf dem Herzen liegt,
Dich bedanken oder vielleicht einfach eine stille Umarmung teilen.
Du darfst nun,
Wenn du magst,
Aus dieser Szene wie ein Bild formen,
Das du in deinem Herzraum anhängen darfst,
Die Gewissheit begleitet zu sein,
Behütet und geborgen zu sein.
Wenn du magst,
Darfst du deinen Herzraum und auch dieses Bild in Liebe einhüllen,
Wie in einen goldenen Nebel,
Der sich in dir ausbreiten darf und der in dir leuchten darf.
Innerlich sitzen hier nun viele Menschen beisammen,
Tragen dieses Leuchten in sich und schau einmal innerlich um dich herum zu all dem Trost und der Gewissheit und dem Leuchten.
Wenn du magst,
Darfst du die leuchtenden Verbindungen zwischen den vielen Menschen sehen,
Die Beziehung,
Die Liebe,
Die über dieses Leben hinaus geht.
Du darfst dieses Leuchten wieder sanft in deinen Herzraum zurückkehren und du darfst langsam wieder in deinen Körper zurückkehren.
Dann nimm dir noch einen Augenblick und beobachte einfach deine Präsenz und dann lenke deine Aufmerksamkeit einmal zu deinen Händen und Füßen,
Wo du wieder leicht bewegen darfst und dann nimm einmal zwei bis drei tiefe Atemzüge bis in den Bauchraum hinab.
Wenn du magst,
Darfst du dich recken und strecken und wenn du soweit bist,
Deine Augen wieder öffnen.
Ja,
Herzlich willkommen zurück.
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