
Fülle Meditation
by Tanja Hirsch
In dieser Meditation laden wir uns über ein Mudra (Handhaltung) mehr Fülle in unser Leben. Denn wenn wir uns auf das fokussieren, das wir bereits haben, können wir auch mehr davon in unser Leben ziehen. Ich wünsche dir ganz viel Freude beim meditieren! Hintergrundmusik: www.bensound.com
Transkription
Für die Meditation finde einen aufrechten Sitz deiner Wahl,
Gerne kannst du in den Schneidersitz kommen,
Dich leicht erhöht setzen,
Dich an einer Wand anlehnen oder auf einem Stuhl sitzen.
Wenn du deine Haltung eingenommen hast,
Richte deine Wirbelsäule nach oben hin auf,
Finde Länge im Oberkörper und gleichzeitig erlaubst dein Becken nach unten zu sinken,
Hier zu entspannen.
Dann schließt deine Augen,
Roll deine Schultern mal hoch zu den Ohren und mit der Ausatmung lass sie nach hinten unten sinken,
Bleib ganz aufrecht im Oberkörper.
Für die Meditation nehmen wir heute eine besondere Geste ein,
Ein Mudra,
Das Dhyana Mudra genannt wird.
Dafür legt deine linke Hand in den Schoß und deine rechte Hand über deine Winkel,
So dass sich die Daumen jetzt berühren und die Hände wie eine Schale in deinem Schoß liegen.
Das Dhyana Mudra ist ein ganz klassisches Mudra,
Das sogar Buddha während seiner Meditation unter dem Feigenbaum verwendet hat,
Das man auch bei ganz vielen Buddha Statuen sieht und dieses Mudra hilft dir,
Dich in dir selbst zu zentrieren und deine eigene Mitte zu finden,
Hilft dir still zu werden,
In einen meditativen Zustand zu gelangen,
Deine Aufmerksamkeit immer mehr von außen nach innen zu richten.
Diese offene Handhaltung symbolisiert,
Dass du offen bist,
Neues zu empfangen in deinem Leben,
Altes loszulassen.
Während du hier mit geschlossenen Augen ganz aufrecht sitzen bleibst,
Richte deine Aufmerksamkeit für einen Moment auf deine Atmung.
Nimm wahr,
Wie dein Atem jetzt gerade fließt.
Atmest du ruhig und gleichmäßig,
Atmest du kurz und flach.
Ohne Bewertung mal für einen Moment beobachten,
Wahrnehmen.
Lass den Atem weiterhin ganz frei fließen und richte deine Aufmerksamkeit auf den Punkt zwischen deinen Augenbrauen,
Der Ort deiner Intuition.
Bleib mit deiner Wahrnehmung bei diesem Punkt.
Wenn du merkst,
Dass dich deine Gedanken vortragen,
Hol dich immer wieder sanft zurück durch deine Atmung,
Indem du die Bewegung deines Atems beobachtest,
Ganz genau wahrnimmst,
Kannst du dich immer wieder in den Moment zurückholen,
Immer wieder präsent werden.
Bleib bei dem Punkt zwischen deinen Augenbrauen.
Ohne irgendwas tun zu müssen,
Komm in einen tiefen Sein-Zustand,
Bei dem du zum Beobachter deiner Gedanken bist.
Du kannst dir vorstellen,
Du sitzt hier an einer Straße und deine Gedanken ziehen wie Autos an dir vorbei.
Du beobachtest,
Dass diese Autos vorbeifahren,
Aber du setzt dich nicht in diese Autos und lässt dich davon tragen von deinen Gedanken,
Sondern du lässt sie einfach vorbeiziehen.
Du nimmst wahr,
Dass da ein Gedanke kommt und dann lässt du ihn einfach wieder gehen und holst dich immer wieder sanft zurück.
Ganz normal,
Dass uns unsere Gedanken ablenken wollen.
Mach das noch für ein paar Minuten ganz in Stille für dich.
Bleib mit der Wahrnehmung beim Punkt zwischen deinen Augenbrauen,
Wenn du zum stillen Beobachter deiner Gedanken wirst.
Bleib ganz präsent,
Ganz in deiner eigenen Mitte.
Vielleicht kannst du wahrnehmen,
Dass die Lücken zwischen deinen Gedanken langsam größer werden.
Genieß diese Stille,
Die Augenblicke zwischen deinen Gedanken,
Diese friedvollen Momente des Seins,
Der Präsenz,
Diese Augenblicke,
In denen nichts fehlt.
Nimm wahr,
Dass die Gedanken deine Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen und dann lässt sie wieder ziehen,
Wie weiße Wolken am blauen Himmel,
Dass sie vorbeiziehen.
Werdet ihr nur deiner Gedanken bewusst,
Wenn sie da sind.
Noch ein paar Momente.
Bleib in diesem meditativen Zustand.
Lös die Aufmerksamkeit von deinem dritten Auge,
Von dem Punkt zwischen deinen Augenbrauen und bring sie zurück zu deiner Atmung.
Nimm deinen Atem wieder ganz bewusst wahr.
Spür das sanfte Heben und Senken deiner Bauchdecke,
Deines Brustkorbs.
Spür dich wieder ganz präsent in deinem Körper.
Wenn immer du soweit bist,
Löst dein Mudra,
Deine Handhaltung langsam auf und komm zurück ins Hier und Jetzt.
Öffne deine Augen.
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