
Rebounding Für Nervensystemregulation
Rebounding, auch Health Bouncing gennant, beschreibt das sanfte Schwingen oder Federn auf einem Mini-Trampolin oder das Fersen-Wippen auf festem Untergrund wie ich es in diesem Video demonstriere. Durch gleichbleibende, rhythmische Bewegungen stimulieren wir unseren Vagusnerv und finden so zu mehr innerer Ruhe und gesteigerter Körperwahrnehmung. Die Übung ist langfristig am effektivsten, wenn sie täglich für mindestens 14 Tage wiederholt wird. Ganz viel Freude beim mitmachen.
Transkription
Als Rebounding oder auch Health Bouncing wird das sanfte Schwingen oder Federn auf einem Mini Trampolin.
Oder auch das sanfte Wippen oder Federn mit den Fersen auf festem Untergrund beschrieben.
So wie ich es hier im Video demonstriere.
Beim sanften Auf und Ab wird das Gleichgewichtsorgan im Innenohr stimuliert.
Dieses vestibuläre System ist eng verbunden mit Aufmerksamkeit,
Muskeltonus,
Orientierung,
Atemregulation und besonders mit dem autonomen Nervensystem,
Also auch unserem Vagusnerv.
Rhythmische vorhersehbare Bewegungen können dem Gehirn Sicherheit signalisieren.
Viele Menschen erleben dadurch weniger innere Unruhe.
Bessere Körperwahrnehmung.
Ein emotionales Runterfahren.
Oder auch mehr Energie und weniger Erschöpfung.
Bei den rhythmischen Federn arbeitet die Muskulatur mikrorhythmisch gegen die Schwerkraft.
Dadurch entsteht eine leichte Aktivierung des Kreislaufs.
Und oft ein Gefühl von Im-Körper-Ankommen.
Das kann dann ganz besonders hilfreich sein,
Wenn jemand tendenziell viel dissoziiert,
Sich also taub oder von sich selbst und auch von anderen abgeschnitten fühlt.
Chronisch gestresst ist.
Oder auch nach langen Sitzen und fehlender Bewegung in der Tendenz eher dysreguliert.
Wenn man grundsätzlich eher jemand ist,
Der in der Tendenz Richtung Sympathikus oder Fight or Flight geht,
Anstatt in Richtung der Dissoziation,
Kann die Übung natürlich dadurch,
Dass sie anregend ist,
Auch tendenziell reizend oder überreizend wirken.
Also da ist es dann auch ganz wichtig,
Einfach für sich selbst auszuprobieren,
Wie fühle ich mich damit.
Und in welchem Umfang,
In welcher Dauer,
Auf welche Art und Weise kann ich das für mich eventuell gut in meinen Alltag integrieren und für mich nutzbar machen.
Das Nervensystem allgemein reagiert eben oft ganz besonders gut auf einen gleichbleibenden,
Wiederkehrenden Rhythmus,
Auf Vorhersehbarkeit und auf bilaterale Bewegung.
Deshalb können eben auch ähnliche Effekte entstehen durch Dinge wie Schaukeln,
Gehen,
Tanzen,
Hüpfen,
Wiegen oder auch rhythmisches Atmen.
Um dann herauszufinden,
Welche Übungen am besten individuell zu euch passen,
Kommt es dann eben am Ende ganz aufs persönliche Ausprobieren an.
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More from grow.h _ Mona Senger
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