32:02

Weck Deine innere Königin und werde unbeschreiblich weiblich

by Claudia Bechert-Möckel

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Wir schauen in dieser Episode, wer auf Deinem inneren Thron sitzt, wie Du Deine innere Königinnenhaltung findest und wie Du sie schließlich in Dein Leben bringen kannst. Alles beginnt in Dir und auch wenn Du Dich jetzt vielleicht nicht so fühlst, Du hast viel mehr Kraft und Schönheit in Dir, als Du glaubst. Ich lade Dich ein, diese Kraft zu entdecken- aber Vorsicht, das könnte Dein Leben verändern!

Transkription

Wenn Du wie eine Königin behandelt werden möchtest,

Dann sei doch auch mal eine und verhalte Dich nicht wie eine Bettlerin in Deiner Beziehung.

Das höre ich mich immer wieder zu meinen Klientinnen sagen,

Wenn ich mit ihnen daran arbeite,

Aus ihrer inneren Größe heraus zu leben und nicht aus Angst und Kleinheit zu handeln.

Ich habe darüber auch schon in anderen Podcast-Folgen gesprochen,

Was es bedeutet,

Eine Frau zu sein mit allen Facetten,

Die Kraft der Weiblichkeit wirklich zu entfalten,

Das Strahlen und die Schönheit wieder zu entdecken und dieses ganze wunderbare Potenzial,

Das wir haben,

Auch zu leben.

Alles beginnt mit Deiner inneren Haltung und die verändert Dein Verhalten und auch Deine Wirkung im Außen und das ist magisch.

Wir schauen also in dieser Episode,

Wer eigentlich auf Deinem inneren Ton sitzt,

Wie Du Deine innere Königin-Inhaltung wieder findest und wie Du sie schließlich in Dein Leben bringen kannst.

So,

Ihr lieben Mädels,

Diese Woche war Frauentag,

Ganz offiziell,

Wunderbar und für mich ist es ein guter Anlass,

Auch im Nachgang nochmal daran zu erinnern,

Dass wir jeden Tag zu unserem Tag machen können und ich möchte deshalb heute auf einen ganz bestimmten Aspekt der Weiblichkeit eingehen und mit Dir Deine innere Königin entdecken.

Was mir nämlich total auffällt ist,

Dass zwar sehr viel über Gleichberechtigung,

Emanzipation und Gender-Debatten gesprochen wird und es ist auch richtig und wichtig.

Wenn ich dann aber mit meinen Klientinnen spreche,

Dann fällt mir auf,

Dass dann in den Beziehungen dann doch sehr oft verstaubte Rollenbilder gelebt werden.

Das,

Was als Statement nach außen getragen wird an Modernität und Souveränität,

Ist oft gar nicht das,

Was dann in der Beziehung auch gelebt wird.

Und erschreckenderweise finde ich,

Dass oft auch sehr viele junge Frauen,

Die von außen sehr sehr unabhängig wirken,

Sich in Beziehungen kleiner machen als sie sind und anfangen sich zu verstecken,

In verhuschte und angestaubte Rollen zu gehen,

Sich abhängig zu machen und dann doch wieder das zu machen,

Was sie von ihren Müttern aus Versehen übernommen und gelernt haben und von anderen Rollenvorbildern natürlich auch.

Und auch,

Was uns von der Gesellschaft beigebracht wurde.

Denn nach wie vor werden Männer und Frauen ganz anders sozialisiert.

Auch wenn diese Rollen aufweichen,

Werden Mädchen oft immer noch erzogen vor allem lieb und süß zu sein,

Nicht zu wild zu sein und auch nicht anzuecken und Jungs werden ermutigt,

Sich durchzusetzen und stark zu sein.

Diese Prägungen,

Sie haften uns offenbar immer noch an,

Auch wenn das manchmal auf den ersten Blick gar nicht so scheint.

Das heißt jetzt natürlich nicht,

Dass wir gleicher werden sollen.

Männer und Frauen sind verschieden,

Aber sie sind gleichwertig und ich finde,

Dass die Polarisierung auch erhalten bleiben sollte,

Weil sich daraus auch die Anziehungskraft speist.

Aus der Verschiedenheit.

Mir gefällt für eine Beziehung auf Augenhöhe das Bild von König und Königin und gerade wir als Frauen,

Da dürfen wir uns alle gerne immer wieder daran erinnern und uns fragen,

Ob wir auf unserem inneren Thron auch wirklich sitzen und aus unserer Größe heraus handeln oder ob wir gerade von der Angst gesteuert werden oder von der Kleinheit,

Unseren inneren Kritikern,

Von unseren Selbstzweifeln und viel mehr.

Stecke deine innere Königin,

Das ist das Motto dieser Folge und das ist übrigens auch für Männer interessant.

Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben?

Hast du dich das auch schon mal gefragt?

Vielleicht gehst du jetzt in Gedanken all die Herzensmenschen durch,

Die dir was bedeuten,

Aber warte mal bitte,

Wie wäre es,

Wenn du deinen Fokus mal vom Außen nach Innen wendest?

Wer müsste denn der wichtigste Mensch in deinem Leben sein?

Hm,

Vielleicht ploppt da ein vorsichtiges Ich in dir auf?

Wie schön,

Du weißt es,

Aber lebst du es auch?

Bist du der wichtigste Mensch,

Die wichtigste Menschin in deinem Leben?

Ich glaube,

Diese Haltung scheint vielen von uns etwas zu egoistisch.

Man traut sich das ja kaum zu sagen,

Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben.

Denn wir sind es gewohnt,

Von außen nach innen zu denken und auch zu leben.

Vorhin nach dem Motto,

Wenn ich die Welt,

Die Männer,

Die Frauen oder XY dazu bringe,

Mich toll zu finden,

Dann darf ich eventuell auch selbst daran glauben,

Dass ich es wirklich bin.

Und dann strengen wir uns an,

Erwartungen zu erfüllen und Bedürfnisse anderer,

Um etwas zu bekommen,

Das unseren inneren Wert auffüllt.

Das mag auch kurzfristig funktionieren,

Ist aber a.

Anstrengend und b.

Machen wir uns abhängig.

Wieso bitteschön?

Solltest du auf Dauer jemandem wichtig und wertvoll sein,

Wenn du dir doch deines eigenen Wertes nicht bewusst bist?

Natürlich,

Ganz klar,

Wir wünschen uns alle Liebe,

Anerkennung und Aufmerksamkeit,

Das ist total normal.

Aber der Weg,

Wie wir da hinkommen,

Das ist das Entscheidende.

Er funktioniert nämlich auf die gelingende Weise genau anders herum.

Wenn du aufhörst zu fragen,

Wie soll ich sein,

Dass du mich liebst,

Und stattdessen fragst,

Wie müsste eine Beziehung sein,

Damit ich mich wohlfühlen kann,

Oder wie will ich sein,

Anstatt wie sollte ich sein,

Dann lenkst du den Fokus deiner Aufmerksamkeit von außen nach innen,

Und dann ist dein Schwerpunkt in dir selbst,

Dann strahlst du dir Haltung aus,

Ich nehme mich selbst wichtig,

Im Außen ist es spürbar,

Als dann solltest du mich auch wichtig nehmen.

Und so bekommst du genau die Anerkennung und Wertschätzung,

Die Liebe und die Aufmerksamkeit,

Die du dir selbst gibst,

Auch von anderen noch dazu.

Aber du jagst eben nicht mehr danach oder bettelst darum,

Du darfst es erwarten.

Das ist der erste Schritt auf deinem Weg zur inneren Königin.

Die Reise zum inneren Thron.

Ich möchte dich zu einer kleinen Imaginationsübung einladen,

Bei der du deine Königinnenhaltung entdecken kannst.

Für diese Übung ist es wichtig,

Dass du ein bisschen Zeit und Ruhe hast,

Also mach sie nicht während des Autofahrens oder bei anderen Tätigkeiten,

Die Aufmerksamkeit fordern.

Wenn es gerade ungünstig für dich ist,

Dann mach diese Übung später noch einmal,

Wenn du mehr Zeit und Raum dafür hast.

Los geht's.

Schließe deine Augen und atme tief ein und wieder aus.

Und noch einmal tief ein und wieder ausatmen.

Die Welt da draußen mag für einen Augenblick ohne dich auskommen.

Es gibt nichts für dich zu tun,

Außer deine Aufmerksamkeit nun nach innen zu richten und zu beobachten,

Welche Bilder in dir aufsteigen wollen und sich zeigen werden.

Du musst dich nicht besonders darum bemühen.

Alles ist genau so wichtig,

Wie es dir in diesem Moment möglich ist.

Stell dir nun einmal vor,

Du bist auf einer magischen Reise,

Bei der es darum geht,

Dein inneres Schloss zu entdecken.

Stell dir vor,

Wie du durch Landschaften wanderst,

Über Berge und Täler vielleicht,

Oder wie du mit einem Schiff zu einer geheimnisvollen Insel schipperst,

Auf der dein inneres Schloss steht.

Vielleicht befindet es sich auch in einem lauschigen Wald oder ganz oben auf einem hohen Berg.

Lass deine Fantasie einfach freien Lauf.

Dein Unterbewusstsein wird alles ganz genau so einrichten,

Wie es für dich stimmig ist.

Du bist also unterwegs auf deiner magischen Reise hin zu deinem inneren Schloss.

Und als du endlich ankommst,

Schaust du dich erst einmal ganz genau um.

Du stehst am Eingang deines inneren Schlosses.

Was siehst du?

Was kannst du um dich herum wahrnehmen?

Wie fühlst du dich in diesem Moment?

Und während du dich noch umschaust,

Öffnet sich das Tor zu deinem inneren Schloss langsam,

Und dein magischer Begleiter taucht dort auf und winkt dir zu.

Dein magischer Begleiter kann ein Mensch sein oder auch ein stolzes Tier,

Eine Fee,

Ein Engel,

Ein Fabelwesen oder irgendeine Märchengestalt.

Lass dich auch hier ganz von deiner Fantasie leiten und schau,

Welche Bilder auftauchen werden.

Staunend folgst du der magischen Begleitung auf dem Weg zum Thronsaal und schaust dich dabei ganz genau in deinem inneren Schloss um.

Gefällt es dir hier?

Ist es prachtvoll?

Welche Farben kannst du wahrnehmen?

Welche Formen?

Im Thronsaal angekommen wirst du freundlich empfangen,

Und alle,

Die sich hier versammelt haben,

Freuen sich,

Dich zu sehen.

Und freuen sich,

Dass du endlich angekommen bist.

Schon so lange haben sie hier auf dich gewartet.

Spürst du die Freude?

Und vielleicht ist es auch für dich ein bisschen wie nach Hause kommen.

Ein freundliches,

Warmes Licht flutet durch die großen Fenster des Thronsaals herein.

Und während du in kostbare Gewänder gehüllt wirst,

Kann es sein,

Dass Verwundung in dir auftaucht und du dich fragst,

Wo war ich nur die ganze Zeit,

Wenn ich doch eigentlich hierher gehöre.

In die kostbaren Gewänder gehüllt schreitest du dann durch den Saal und kannst dich vielleicht jetzt schon auch ein bisschen mehr mit der Rolle der inneren Königin anfreunden,

Auch wenn es noch ein bisschen ungewohnt ist.

Und dann entdeckst du ihn,

Deinen inneren Thron.

Vielleicht steht er auf einem Podest mitten im Thronsaal,

Vielleicht steht er auch an einer Wand oder an einer anderen Stelle.

Schau dir deinen inneren Thron genau an.

Wie ist er beschaffen?

Gefällt dir,

Was du siehst?

Ist dein innerer Thron aus Holz oder vielleicht aus Gold?

Ist er reich verziert oder eher einfach und stilvoll?

Schau dir deinen inneren Thron genau an und wenn du magst,

Verändere ihn nach deinen Wünschen,

Bis sich alles stimmig für dich anfühlt und du gerne dort Platz nehmen möchtest.

Und wenn du soweit bist,

Schau dich jetzt nochmal um in deinem Thronsaal und dann besteigst du im Klang von feierlicher Musik deinen inneren Thron und die innere Königin in dir erwacht.

Jetzt nimm nun deinen Platz auf dem inneren Thron der Königin ganz ein und probiere die Haltung aus,

Die am besten für dich passt.

Vielleicht brauchst du noch ein Kissen oder etwas anderes,

Das für dich wichtig ist,

Um dich ganz und gar wohl und zufrieden auf deinem inneren Thron fühlen zu können.

Dann kommt dein magischer Begleiter und trägt feierlich deine Königin in Krone herbei.

Schau sie dir an,

Wie sieht sie aus?

Ist deine Krone vielleicht üppig und reich verziert,

Besetzt mit Edelsteinen und Diamanten?

Oder ist es eher ein funkelndes Diadem,

Das auf deinem Kopf sitzt?

Spüre nun einmal in dich hinein,

Wie ist es,

Auf deinem inneren Thron Platz zu nehmen und dich mit deiner Königin in Haltung vertraut zu machen.

Spürst du die Würde,

Die Kraft und die Freude?

Siehst du,

Wie aufrecht du da sitzt,

In voller Schönheit?

Du bist hier,

Endlich,

Du bist ganz und gar wunderbar.

Eine stolze Königin,

Die liebt,

Die dient und die führt.

Die sanft ist und auch klar,

Die hingebungsvoll sein kann,

Aber auch machtvoll und kämpferisch,

Wenn es sein muss,

Um ihr Reich zu verteidigen.

Eine Königin,

Die Einladungen ausspricht und die auch etwas erwarten darf.

Eine Aura von Liebe,

Würde und innerer Größe hüllt dich dabei ein.

Und während du dir diese feierliche Szene ganz genau vorstellst und vor dir siehst und auch die Menschen erkennen kannst,

Die dich auf deinem Thron umringen,

Um dich zu feiern,

Sich mit dir zu freuen und dir zuzujubeln,

Stellst du dir vor,

Wie du alles in ein goldenes,

Warmes Licht tauchst.

Sehr warm und sehr,

Sehr angenehm.

Du bist ganz und gar wunderbar,

Aufrecht und schön,

Stolz und stark,

Liebevoll und klar,

Würdevoll.

Du bist eine Königin,

Du sitzt auf deinem inneren Thron,

Wann immer du möchtest.

Deine Schönheit,

Deine Kraft,

Deine Liebe und deine Würde strahlen von deinem Herzen ausgehend auch über dich hinaus aus,

So sehr,

Dass jeder es wahrnehmen kann.

Spüre in dich hinein und verankere dieses Gefühl und diese innere Haltung mit einem Wort oder einer Überschrift,

Die dir jetzt gerade in den Sinn kommt.

Wann immer du an dieses Wort oder diese Überschrift denkst,

Kannst du wieder hierher an dein inneres Schloss zu deinem inneren Thron kommen und den Platz der Königin einnehmen.

Nun aber wird es Zeit zurückzukehren ins Jetzt und Hier.

Ich werde nun von drei bis eins rückwärts zählen.

Bei eins bist du wieder ganz wach.

Drei,

Zwei,

Eins,

Atme tief ein und öffne deine Augen.

Ich hoffe,

Du konntest dich auf diese Visualisierungsübung einlassen.

Wenn das nicht so gut geklappt hat,

Dann wiederhole die Übung einfach zu einem anderen Moment.

Die Werte der Königin.

Hast du dich schon mal mit deinen inneren Werten beschäftigt?

Unsere Werte zu kennen und uns zu ihnen zu bekennen,

Das bedeutet,

Dass wir ein Fundament legen,

Das unserem Leben Halt und Orientierung gibt.

Das bedeutet,

Einen Fixpunkt in sich zu haben.

Vielleicht kennst du diese Stehaufmännchen.

Das sind so Spielfiguren,

Die man wegen ihrer nach außen gewölbten Unterseite so lustig hin und her wackeln lassen kann und nach einer Weile finden sie doch wieder in den festen Stand zurück.

Sie kippen niemals um,

Denn sie haben einen festen Kern in sich,

Der gewissermaßen als Schwerpunkt dient und er bringt sie dann immer wieder in ihre Mitte,

Wie sehr sie auch kippeln mögen.

So ungefähr kannst du dir die Wirkung deiner Werte vorstellen,

Wenn du sie gewählt hast und dich zu ihnen bekennst.

Deine Werte helfen dir,

Immer wieder in den aufrechten Stand zu kommen,

Auch dann,

Wenn der Wind des Lebens dich hin und her wirft,

Und das passiert ja gelegentlich.

Dann kannst du dich an deinen inneren Werten orientieren.

Dann findest du die richtigen Entscheidungen,

Die dich in deine Stabilität zurückbringen.

Lass uns doch die Werte der inneren Königin nacheinander einmal anschauen und prüfen,

Was du davon für dich mitnehmen möchtest und welche du vielleicht auch noch dazunehmen darfst.

Da ist zuerst die Liebe,

Natürlich.

Liebe ist alles.

Liebe ist universell,

Zu dir selbst,

Zu anderen,

Zum Leben,

Zur Welt,

Zum Universum.

Liebe ist das magischste Gefühl von allen.

Liebe ist das Gegenteil von Angst.

Doch längst nicht alles,

Was so genannt wird,

Verdient auch den Namen Liebe.

Daher solltest du ganz genau prüfen,

Ob es wirklich Liebe ist,

Die dich leitet,

Oder ob es auch wirklich Liebe ist,

Die dir entgegenkommt.

Liebe lässt nämlich los.

Sie grenzt nicht ein.

Sie verbindet und überwindet Hindernisse.

Sie setzt uns in Bewegung.

Sie lässt uns über uns hinauswachsen.

Sie macht uns größer,

Nicht kleiner.

Was würde die Liebe tun,

Ist eine wunderbare Frage,

Um sich bei Entscheidungen aus dem Herzen heraus leiten zu lassen.

Einen Wert,

Den ich auch sehr wichtig finde,

Ist Würde.

Würde ist so ein recht altmodischer Begriff,

Aber ich liebe ihn.

Würde bedeutet für mich,

Meine innere Größe zu kennen,

Meinen Wert,

Auch wenn mir das Außengerade etwas anderes spiegelt.

Würde bedeutet auch,

Jemanden gehen zu lassen,

Auch wenn es wehtut.

Dinge zu akzeptieren,

Die man nicht ändern kann.

Leidvolle Gefühle anzunehmen und mit ihnen umzugehen.

Würde heißt für mich auch immer wieder zu fragen,

Welche Art von Mensch will ich in dieser Situation sein?

Würde ist nichts Steifes,

Hartes.

Würde ist die Entscheidung,

Seine Handlungen von innen heraus zu wählen,

Anstatt sie sich vom Außen aufzwingen zu lassen.

Respekt und Achtung.

Ich respektiere mich und ich respektiere dich.

Respekt ist unser menschliches Grundbedürfnis,

Geachtet zu werden.

Es ist das Gegenteil von Geringschätzung,

Herablassung,

Demütigung,

Missachtung,

Kränkung oder Misshandlung.

Respekt ist Augenhöhe.

Zu dir selbst und anderen.

Leidenschaft und Hingabe.

Was ist bitteschön so schlimm daran,

Hingebungsvoll zu sein,

Das frage ich mich manchmal.

Hingabe wird heute leicht mit sich opfern verwechselt.

Aber sich zu opfern,

Das ist von der Angst gesteuert.

Sich hinzugeben,

Dort wo ich mich hingeben möchte,

Das ist eine Wahl.

Hingabe und Leidenschaft kommen aus unserer inneren Größe.

Zu dienen als freiwillige Handlung,

Eine Sache,

Eine Beziehung,

Einem höheren Ziel,

Das ist eine Hinzu-Bewegung,

Die im besten Falle zur Synergie führt.

Und etwas zu geben aus vollem Herzen,

Das ist das größte Geschenk,

Das wir uns selbst und anderen machen können.

Mut und Kraft.

Zur Königinnenhaltung gehören Mut und Kraft genauso wie Liebe und Hingabe.

Du bist ein machtvolles Wesen,

Also zeig das auch.

Mut und Kraft behindern deine Weiblichkeit überhaupt nicht.

Denn wir alle brauchen die Fähigkeit,

Achtung das Wort,

Gesunden Aggression.

Gesunde Aggression ist überhaupt nichts Böses,

Es bedeutet,

Dass du die Fähigkeit hast,

Dich zu schützen und sogar kämpferisch für dich einzutreten,

Wenn es nötig sein sollte.

Denn sonst kann jeder in dein Königinnenreich einmarschieren,

Der das möchte.

Mut und Kraft werden gerne Männern zugeschrieben,

Ich halte das für ein Irrtum.

Frauen sind unglaublich mutig und kraftvoll,

Wenn sie es wagen,

Es auch zu sein.

Eine Königin hat in der einen Hand ein Herz aus Gold als Wahrzeichen ihrer Liebe und Hingabe und in der anderen Hand ein Schwert als Wahrzeichen ihrer Kraft und ihrer Fähigkeit,

Sich zu schützen und Grenzen zu setzen.

Und damit sind wir beim nächsten Punkt,

Die Fähigkeit,

Grenzen zu setzen.

Grenzen setzen hängt eng mit der Fähigkeit zu Mut und Kraft zusammen,

Mit der Fähigkeit zur Autonomie.

Wenn wir Ja sagen wollen,

Mit offenem Herzen,

Dann brauchen wir auch die Fähigkeit,

Nein sagen zu können.

Sonst kann es niemals ein freiwilliges Ja sein.

Dann haben wir ja keine andere Wahl.

Grenzen zu setzen hat auch nichts mit Ablehnung zu tun.

Es bedeutet den Schutz deiner inneren Kraft und deiner Ressourcen.

Denn du entscheidest,

Wo du deine Energie,

Deine Liebe und Kraft hinlenken möchtest.

Hast du keine Grenzen,

Werden sie von anderen bestimmt.

Nicht immer zu deinen Gunsten.

Die Fähigkeit loszulassen.

Wann ist genug genug?

Wann ist die Grenze erreicht und es bemühen aussichtslos?

Wann ist die Hoffnung nur noch eine Illusion?

Freiwillig loszulassen ist so ziemlich das Schwerste,

Was wir Menschen fertigbringen können.

Es hat mit der Fähigkeit zur Akzeptanz zu tun und mit der Tatsache,

Dass unsere Macht auch Grenzen hat.

Ich lasse dich los,

Weil ich dich liebe,

Ist eine Haltung aus wahrer innerer Größe.

Und doch,

Es ist so unfassbar schwer.

Sehr oft halten wir krampfhaft an etwas fest,

Was schon lange nicht mehr zu uns passt.

Was zu viel in uns ist oder nicht mehr zu uns gehören will.

Wir tun das natürlich aus Angst und aus dem Wunsch nach Sicherheit.

Eine ganze Folge habe ich schon zum Thema Loslassen gemacht.

Wenn dich das Thema interessiert,

Ich verlinke sie dir nochmal in den Shownotes dieser Episode hier.

Yin und Yang,

Das Sanfte und das Klare,

Das alles lebt in dir und gehört zu den Facetten deiner Weiblichkeit.

Das alles darf auch geliebt werden.

Frage dich also,

Welche dieser Werte liebe ich bereits?

Welche darf ich noch dazunehmen?

Welche möchte ich leben,

Um mich groß und vollständig zu fühlen?

Wenn ich diese Werte leben würde,

Welcher Mensch wäre ich dann,

Zu mir und anderen?

Wenn mein Handeln von Liebe,

Würde,

Respekt,

Leidenschaft und Hingabe,

Mut und Kraft,

Der Fähigkeit Grenzen zu setzen und loszulassen,

Bestimmt würde?

In welchen Situationen habe ich diese Werte schon einmal gelebt?

Und wie hat sich das angefühlt?

Und vergiss nie,

Dass es bei diesen Werten darum geht,

Sie von innen nach außen zu lieben.

Also zuerst einmal zu dir selbst liebevoll,

Respektvoll,

Hingebungsvoll und auch klar zu sein.

Und natürlich zu anderen.

Wer sitzt auf deinem inneren Thron?

Meine Erfahrungen aus der Arbeit mit meinen Klientinnen zeigen mir,

Dass es oftmals sogar andere Menschen sind,

Die sie auf ihren inneren Thron gesetzt haben.

Den Partner vielleicht,

Die Kinder,

Die Eltern,

Wen auch immer.

Sie sind zu Dienerinnen geworden,

Bedürfnisse erfüllerinnen,

Ja-Sagerinnen,

Die darauf warten,

Etwas von der Gunst der auf den Thron gehobenen abzubekommen.

Das ist traurig.

Es macht abhängig und klein.

Und wenn du dich dabei wiederfindest,

Dann erlaube dir deinen inneren Thron selbst wieder einzunehmen und dir die Würde und den Wert zu geben,

Den du verdient hast.

Einfach,

Weil es dich gibt.

Üben,

Üben,

Üben,

Das ist lästig,

Aber notwendig.

Denn es ist noch keine Königin vom Himmel gefallen.

Und auch ich darf immer wieder üben,

Meine innere Haltung und das Königinnengefühl einzunehmen.

Und hier von mir drei Tipps,

Die dabei helfen können.

Verankere deine Königinnenhaltung Wenn wir einen Anker setzen,

Dann können wir ein bestimmtes Gefühl oder eine innere Haltung immer wieder zurückholen.

Das ist magisch und es hat damit zu tun,

Dass unsere Körperzellen intelligent sind und unser Unterbewusstsein uns durch Visualisierung unterstützt.

Erinnere dich doch mal an eine ganz bestimmte Situation,

In der du deine wahre Königinnenhaltung schon einmal hattest und auch ganz deutlich spüren konntest.

Schließ deine Augen und mach dich noch mal mit dieser Vorstellung vertraut.

Gehe ganz tief rein in die Erinnerung und spüre nach,

Wie es sich damals in dir angefühlt hat.

Du kannst auch die Visualisierungsübungen aus dem ersten Teil des Podcasts machen,

Beides ist möglich.

Hauptsache du spürst dein Königinnengefühl und wenn du es ganz stark spüren kannst,

Dann verbinde es mit einer Körpergeste.

Das kann eine geballte Faust sein,

Oder ein Streicheln am Arm,

Oder auch ein Daumen hoch.

Das spielt keine Rolle.

Diese Körpergeste,

Die du wählst,

Das ist jetzt dein innerer Anker.

Wenn du diesen inneren Anker ein paar Mal aufgeladen hast,

Also noch ein paar Mal das Gefühl hervorrufst und es mit der Körpergeste verbindest,

Dann kannst du den inneren Anker jederzeit abrufen.

Probiere es einfach aus.

Du bist in einer schwierigen Situation und du fühlst dich irgendwie nicht richtig gut?

Mach die Körpergeste und hol dir so das gute Gefühl zurück.

Du wirst sehen,

Es funktioniert,

Aber vorher musst du natürlich den Anker setzen und ihn ein paar Mal aufladen.

Mein persönlicher Anker ist keine Körpergeste,

Sondern ein sehr besonderer Ring.

Den habe ich mir in einer Zeit gekauft,

Als ich mich nach einer wirklich schwierigen Phase entschlossen habe,

Zu neuen Ufern aufzubrechen.

Ich habe mit diesem Ring eine Art inneres Mantra verbunden.

Du kennst den Satz schon.

Ich stehe auf meinem heiligen Grund.

Ich erhöhe mich nicht und ich erniedrige mich nicht.

Ich bin hier,

Um ganz und gar ich selbst zu sein und meine Einzigartigkeit in die Welt zu bringen.

Zu meinem Wohle und zum Wohle aller.

Das ist sowas wie mein inneres Motto.

Und inspiriert dazu hat mich ein Buch von Brene Brown.

Wenn dich das interessiert,

Dann hör nochmal in die Folge zu Offenheit und Verletzlichkeit rein.

Wann immer ich also zu etwas Ungewissem aufbreche,

Wann immer ich Angst habe und ich kann dir sagen,

Ich kenne die Angst wirklich gut,

Wann immer es schwierig ist in meinem Leben,

Ist dieser Ring mein Anker.

Es ist sowas wie ein Reminder.

Er erinnert mich daran,

Dass ich eine Wahl habe,

Welche Haltung ich zu dieser Sache einnehmen will.

Dass ich zwar nicht alles ändern kann,

Aber dass ich bestimme,

Welche Art von Mensch ich in dieser Situation sein will.

Und für alle unter euch,

Die neugierig sind,

Ich stelle euch ein Bild von meinem Ring,

Den ich als Anker nutze,

Auf Instagram.

Wenn du wie eine Königin behandelt werden willst,

Dann sei auch eine.

Ich sage es gerne nochmal und vergiss es bitte nie.

Bevor du von anderen respektvoll und liebevoll behandelt wirst,

Darfst du es erst einmal auch zu dir selbst sein.

Und last but not least,

Noch ein Tipp,

Wenn es schwierig wird,

Wenn du nicht mehr weiter weißt,

Wenn alles unter dir wackelig wird,

Frag dich bitte trotz deiner Angst und trotz deiner Unsicherheit,

Was würde meine innere Königin jetzt tun?

Das ist ein ziemlich guter Wegweiser.

Und was Beziehungen angeht,

Denk daran,

Du hast einen Schatz zu verschenken.

Und das,

Was du zu geben hast,

Ist so wertvoll,

Das solltest du nicht einfach irgendwem vor die Füße werfen.

Ein paar persönliche Worte noch von mir zum Schluss.

Inspiriert haben mich zu dieser Folge ein paar der unglaublichsten weiblichen Wesen.

Freundinnen,

Aber vor allem auch Klientinnen,

Die ich auf ihrem Weg begleiten durfte,

Ihre innere Krone wieder zu richten und ihre Einzigartigkeit in Würde zu leben.

Ich bin immer wieder total beeindruckt von eurer Größe,

Eurem Mut,

Eurer Hingabe und eurer Kraft,

Wenn sie erst in Fahrt kommt.

Ich habe unendlich viel von euch gelernt und es gibt mir so viel zurück.

Danke an Anna,

Sophia,

Rebecca,

Christine und all die anderen,

Die sich jetzt angesprochen und gemeint fühlen.

Ihr seid wunderbar,

Vergesst das nie.

Und das gilt natürlich auch für dich,

Wenn du das jetzt hörst.

Fühlt euch alle gemeint und umarmt.

4.8 (62)

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Katharina

September 3, 2025

Danke!

Yvette

July 2, 2024

Ich mag deine offene, ehrliche und liebevolle Art deiner Podcasts sehr und nehme immer etwas davon mit in meinen Alltag.

Renata

September 1, 2022

Magisch🙏🏻

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