
Geführte Morgenmeditation: Ruhiges, gelassenes Herz
by Anita Slowig
Dies ist ein Mitschnitt einer live angeleiteten Morgenmeditation. Fühle Dich herzlich eingeladen, mitzumeditieren. Richte Dir vorab ein ruhiges Plätzchen ein, an dem Du ungestört meditieren kannst. Wir beginnen zunächst mit einer klassischen Achtsamkeitsmeditation inklusive Herzaktivierung und wechseln dann in eine Visualisierung.
Transkription
Einen schönen guten Morgen und herzlich willkommen zur Morgenmeditation.
Schön,
Dass du wieder dabei bist.
Ich mag dich einladen,
Platz zu nehmen auf deinem Meditationskissen.
Kannst aber natürlich auch einfach auf deinem Stuhl meditieren oder einfach auf deinem Bett sitzen bleiben.
Beginne im ersten Schritt damit deine Augen zu schließen und indem du das tust,
Denkst du ganz automatisch dein liebevolles Gewahrsein,
Deine Aufmerksamkeit nach innen.
Achte darauf,
Dass deine Wirbelsäule gut aufgerichtet ist.
Ziehe einatmend deine Schultern zu den Ohren und ausatmend senkst du deine Schultern nach hinten unten und schaffst so mehr Raum in deiner Brust,
In deinem Herzen.
Lenke deine Aufmerksamkeit hin zu deiner Sitzfläche und spüre die Verbindung zwischen deinem Gesäß,
Dein Gesäßknochen und deinem Meditationskissen,
Der Unterlage unter dir.
Nimm die Kontaktfläche ganz bewusst wahr.
Überall da,
Wo du eine Verbindung spürst zum Boden.
Wenn du auf einem Stuhl sitzt,
Dann nehme noch mal ganz bewusst die Verbindung deiner Fußsohlen zum Boden wahr und über diese Kontaktflächen kannst du alles ablassen,
Alles abgeben,
Was du für diese Meditation nicht mehr brauchst.
Lasse ganz bewusst mit jeder Ausatmung immer mehr los und lass abfließen,
Was du nicht mehr brauchst.
Lenke deine Aufmerksamkeit nun im nächsten Schritt zu deinem Geist und schau mal,
Wie du heute so da bist,
Was in deinem Kopf los ist.
Vielleicht gibt es Pläne für den Tag,
Listen mit Dingen,
Die du zu erledigen hast.
Vielleicht sind da auch Gedanken an gestern,
Die vergangene Woche,
Schöne Erinnerungen oder nicht so schöne Erinnerungen.
Nimm alles wahr,
Aber lasse es so gleich wieder ziehen.
Verbinde dich im nächsten Schritt mit deinem Atem und beginne deinen Atem zu beobachten.
Kleb dich an deinem Atem.
Nimm den natürlichen Fluss des Atems wahr.
Es gibt nichts zu tun,
Außer wahrzunehmen und sein zu lassen.
Beobachte,
Wie es dich atmet.
Im nächsten Schritt wollen wir ein wenig darüber reflektieren,
Was sich alles in unserem Leben verändert und zu beginne mit der Reflektion über die Veränderung,
Das Kommen und Gehen deines Atems,
Deiner Gedanken,
Deiner Gefühle,
Das Kommen und Gehen der Tage und Nächte,
Das Kommen und Gehen der Jahreszeiten,
Der Menschen in deinem Leben,
Das Kommen und Gehen der Aufgaben deiner Jobs,
Das Kommen und Gehen in der Gesellschaft,
In der Geschichte.
Die Veränderung im Leben ist die einzige Konstante.
Alles kommt und geht.
Denke nun an jemanden,
Der ein ruhiges Herz hat,
Der ausgeglichen ist,
Gleichmütig,
Ausgewogen,
Liebevoll und präsent,
Inmitten aller Höhen und Tiefen des Lebens,
Der mit einem ruhigen und gelassenen Herzen das Kommen und Gehen des Lebens wahrnehmen kann.
Nimm wahr,
Wie es ist,
Sich in der Nähe eines solchen Menschen aufzuhalten.
Was es mit dir macht,
Jemand dessen Herz so ruhig und großzügig ist,
So weit und schön,
Dem es gelingt,
Mit einem ruhigen und gelassenen Herzen zu leben.
Anstatt sich ständig aufzuregen,
Sich in negativen Gedanken und Gemütszuständen zu verstricken,
Reflektiere über die Vorteile eines ruhigen,
Friedvollen Herzens,
Eines gelassenen,
Ruhigen Herzens in der Familie,
In der Gemeinschaft,
In deinem Körper.
Denke nun an einen Menschen,
Den du gern hast,
Bei dem es dir leicht und warm ums Herz wehrt,
Bei dem du natürliche Liebe und Wohlwollen verspürst.
Und wenn du magst und es sich gut für dich anfühlt,
Dann leg gerne eine Hand oder beide Hände auf dein Herz,
Auf deinen Herzraum und stell dir den Menschen ganz genau vor,
In allen Details und wünsche diesem Menschen ein ruhiges und friedvolles Herz.
Schicke diesem Menschen deine guten Wünsche und sage dir,
Mögest du das Kommen und Gehen aller Dinge im Leben mit Gleichmut und Gelassenheit sehen und sehe den Menschen auch in seinen schweren Zeiten,
Was auch er,
Wie du,
Krankheit,
Verlust und Umar erlebt.
Und so schicke ihm einen weiteren Wunsch und sage dir,
Mögest du ruhig und gelassen bleiben inmitten aller Dinge des Lebens,
Wie Kommen und Gehen,
Mögest du mit einem wohlwollenden und friedlichen Herzen leben.
Spüre deinen guten Wünschen nach und stell dir vor,
Dass diese Person dich ganz liebevoll anschaut und dir genau das Gleiche wünscht.
Nimm diese guten Wünsche an und halte sie in deinem Herzen und so sage dir,
Möge auch ich das Kommen und Gehen aller Dinge mit Gleichmut und Gelassenheit sehen,
Möge auch ich ruhig und gelassen bleiben inmitten aller Dinge des Lebens,
Die Kommen und Gehen,
Möge auch ich mit einem wohlwollenden und friedlichen Herzen leben.
Halte diese guten Wünsche in deinem Herzen und nimm diese Übung auch mit in deinen Alltag,
Immer dann,
Wenn es dir an Ruhe und Gelassenheit mangelt.
Erinnere dich daran,
Dass auch du dieses gelassene,
Ruhige und friedliche Herz hast,
Mögest auch du ruhig und gelassen bleiben inmitten aller Dinge des Lebens,
Die Kommen und Gehen.
Löse ganz langsam deine Handhaltung wieder auf und leg deine Hände entspannt auf deinem Oberschenkel ab und beginne,
Deinen Atem zu steuern.
Vertiefe deinen Atem und folge dem spontanen Impuls,
Dich zu bewegen.
Lass die Bewegung weiter durch deinen Körper fließen und löse ganz langsam deine Sitzhaltung auf.
Atme nochmal ein und strecke dich,
Atme aus und komm ganz langsam in deinem Tempo wieder zurück in deinen Raum und ganz zum Schluss öffnest du ganz sanft und behutsam deine Augen.
Treffen Sie Ihren Lehrer
More from Anita Slowig
Ähnliche Meditationen
Ähnliche LehrerInnen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
