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Gefühlsmeditation - erkunde dein Innenleben

by Doris Müllner

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Meditation
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Heute geht es um Gefühle. In dieser Meditation erkunden wir unser Innenleben und schauen, was sich da so verbirgt. Ohne zu werten schauen wir, was vielleicht auch etwas dahinter versteckt um unsere innere Landschaft besser kennen zu lernen.

Transkription

Hallo und schön,

Dass du da bist.

Heute gehen wir zusammen in eine kleine Gefühlsmeditation und das Ziel unserer Meditation oder unserer Reflexion heute ist,

Einfach mal zu schauen,

Was wir so in unserem Innenleben erkennen können.

Wir wollen nichts verändern,

Sondern einfach nur mal untersuchen,

Beobachten,

Schauen.

Also wir nehmen eine ganz neutrale Perspektive ein und für den Start mach es dir bequem und schau,

Dass du wirklich komfortabel sitzt oder liegst,

Dich vielleicht einpackst in der Decke mit dem Kissen,

Also auch,

Dass du dir so richtig fein einrichtest,

Auch so einen sicheren Ort für dich schaffst.

Wir gehen ganz langsam an die Sache ran,

Das heißt,

Wenn du bereit bist,

Dann schau erstmal,

Was kannst du auf körperlicher Ebene erkennen,

Das heißt,

Vielleicht schaust du,

Gibt es Verspannungen im Körper oder Muskeln,

Wo du das Gefühl hast,

Die sind gerade aktiv,

Obwohl sie gar nicht benötigt werden,

Vielleicht der Kiefer,

Die Schultern und vielleicht können wir dann so einen leichten Impuls geben,

Dass sich diese Körperteile,

Diese Bereiche wieder ein Stück weit entspannen können.

Wie sieht es mit der Temperatur aus?

Hast du das Gefühl,

Die ist warm,

Die ist kalt,

Neutral?

Wie würdest du deine Temperaturwahrnehmung einschätzen?

Es ist durchaus möglich,

Dass unsere Emotionen auch unsere Temperaturwahrnehmung beeinflussen,

Beispielsweise,

Dass es heiß wird,

Wenn wir vielleicht wütend sind und kalt,

Wenn wir vielleicht traurig sind beispielsweise.

Und wenn du dann langsam ein Bild von deinem Körper hast und dich bereit fühlst,

Dann lass uns gerne unter die Oberfläche schauen,

Zu unserer inneren Landschaft und bevor wir hier irgendwas benennen,

Lade ich dich ein,

Wie vielleicht in einem Museum oder durch die Natur so einen kleinen Spaziergang zu nehmen.

Je nachdem,

Ob du mehr mit Naturbildern was anfängst oder mit Gegenständen oder vielleicht auch mit Wörtern,

Die keine Gefühle sind,

Aber vielleicht eine Assoziation bieten.

Wie sieht deine innere Landschaft gerade aus,

Auf bildlicher,

Auf wörtlicher Ebene?

Nimm dir ruhig Zeit,

Dich hier umzuschauen.

Und wenn du bereit bist,

Vielleicht ergibt sich durch diese Beobachtung die Möglichkeit,

Wieder so eine Schicht nach der anderen abzutragen und weiter ans Innere zu gehen.

Also vielleicht öffnet sich eine Tür oder wir ziehen was auseinander,

Wenn du es verbildlichen möchtest oder du gehst einfach den nächsten Schritt.

Und vielleicht ist es jetzt soweit,

Dieses Gefühl zu benennen.

Oft kann es sein,

Dass wir vielleicht Angst haben,

Die Sachen auszusprechen,

Aber wenn wir das getan haben,

Dann nimmt es den Dingen oft die Macht,

Die sie über uns haben.

Also was kommt jetzt für dich zum Vorschein?

Was ist jetzt da?

Und vielleicht bietet sich dahinter immer wieder die Möglichkeit,

Was anderes zu erkennen.

Vielleicht verbirgt sich hinter der Wut beispielsweise eine Traurigkeit und so weiter.

Wieso Schicht für Schicht schauen wir,

Was ist eigentlich wirklich gerade präsent?

Oder was ist vielleicht die Wurzel von dem,

Wie wir uns fühlen?

Und vielleicht ist das,

Was wir fühlen,

Auch das,

Was an der Wurzel ist.

Aber vielleicht ist es auch verdeckt.

Manchmal kann Yoga dazu beitragen,

Dass wir wie so Schicht für Schicht abtragen,

Was uns beschäftigt beispielsweise.

Und bleibe dann bei dem,

Was gerade präsent ist.

Vielleicht bist du schon bei deinem vermeintlichen Kern.

Vielleicht musst du noch danach suchen.

Und während du das tust,

Schau gerne auch mal,

Was passiert mit deinem Körper.

Schau auf deine Anspannung,

Auf deine Temperaturwahrnehmung.

Vielleicht gibt es auch Tränen beispielsweise.

Also was kannst du auf körperlicher Ebene wahrnehmen?

Wir kommen allmählich zum Ende,

Also schau dich gerne noch mal abschließend um.

Betrachte das Gefühl,

Betrachte dein Bild.

Und dann lass es langsam ziehen und komm wieder zu deinem Körper zurück.

Vielleicht legst du Hände auf den Körper für so eine achtsame Berührung.

Vielleicht gibst du über die Hände ein bisschen Druck aus.

Und schau,

Was ist jetzt auf körperlicher Ebene gerade da und spürbar.

Schenk dir gerne noch mal drei volle Atemzüge.

Und dann,

Wenn du magst,

Streichel dich ein wenig oder schenk dir eine Umarmung,

Um dir auch Dankbarkeit zu zollen,

Dass du jetzt hier dich vielleicht mit einem sehr unangenehmen Thema gerade auseinandergesetzt hast und so oder so einfach Zeit mit dir selbst verbracht hast.

Wenn du wieder im Hier und Jetzt angekommen bist,

Öffne gerne die Augen.

Vielleicht magst du dich ein bisschen bewegen,

Den Kiefer lockern.

Ich hoffe,

Die Praxis konnte dir weiterhelfen und ich danke dir für die gemeinsame Zeit und wünsche dir noch einen schönen restlichen Tag.

© 2026 Doris Müllner. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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