
Achtsamkeit und positive Emotionen
by Prasadavati
Diese Meditation leitet durch die Felder der Achtsamkeit (Körper, Gefühlstönungen, Geist - Stimmungen - Emotionen), denen wir mit einer Haltung von positiver Emotionen begegnen. Auf dieser Grundlage ist es möglich Einsichtsaspekte zu kultivieren.
Transkription
Richte die Achtsamkeit auf deinen Körper und beginne beim Kopf mit einem kurzen Bodyscan durch den Kopf,
Gesicht,
Nacken,
Hals und runter durch den Körper.
Nimm die Körperempfindungen wahr bei diesem Bodyscan,
Empfindungen des Kontakts,
Der Körpertemperatur,
Empfindungen von Druck,
Spannung,
Ziehen,
Weichheit,
Was auch immer sich dir zeigt,
Wenn du auf deinen Körper achtest.
Nimm wahr,
Was für Emotionen,
Gedanken vorhanden sind,
Ohne in Erklärungen,
Rechtfertigungen,
Interpretationen einzusteigen.
Stattdessen schaue genauer hin.
Gehe mit diesen Gedanken und Gefühlen körperliche Erscheinungen einher.
Ist da eine Spannung im Körper?
Wo macht sich das Gefühl bemerkbar?
Nimm den Gedanken als Gedanke wahr.
Das Gefühl als Gefühl wahr,
Ohne in die Inhalte einzusteigen.
Benenne den Prozess.
Traurigkeit ist da,
Zufriedenheit ist da,
Unruhe ist da,
Fülle ist da,
Was auch immer.
Ohne es als deins,
Dir zugehörig zu betrachten.
Eine weitere Möglichkeit ist,
Auf die Gefühlstönung des gerade Erlebten zu achten.
Ist es angenehm oder unangenehm oder unbestimmt?
Ohne lange zu suchen oder grübeln.
Unmittelbar wahrnehmen,
Was da ist.
Und nun wende dich positiver Emotion mehr zu.
Spüre nach,
Ist da etwas vorhanden,
Auch wenn es noch so leise oder klein ist.
Spüre den Funke von Metta,
Von Dankbarkeit,
Von Wertschätzung,
Von Offenheit.
Und gib dem etwas mehr Raum,
Zeit,
Deine Aufmerksamkeit.
Spüre in deiner Herzgegend ein Gefühl von Offenheit und Wärme,
Auch Liebe.
Erinnere dich an die Möglichkeit,
Einen tauglichen Geist zu pflegen,
Zu entwickeln.
Und mehr und mehr aus diesen Qualitäten zu leben.
Heilsam,
Schöpferisch,
Offen,
Liebevoll.
Immer wieder entspannen.
Körper,
Herz und Geist.
Innerlich lehne dich zurück.
Entspannt,
Offen.
Geist ist gesammelt,
Positiv ausgerichtet,
Rezeptiv für das,
Was da ist.
Aus dieser entspannten Offenheit,
Dieser Präsenz,
Nehmen wir Geräusche wahr.
Was auch immer an Geräuschen entstehen,
Nehmen sie wahr,
So wie sie sind,
So wie sie erscheinen.
Manchmal sind es Geräusche im eigenen Körper.
Manchmal Geräusche außerhalb des Körpers,
Im Raum,
In der Gebäude oder von draußen.
Manchmal ist es die Stille.
Was ist tatsächlich da?
Nicht die Ursache,
Den Namen des Geräusches,
Nachgeher.
Nur den Klang,
Das Geräusch selbst,
So wie es ist.
Ohne etwas dazuzubringen,
Ohne etwas davon abzuziehen.
Bleib bei deiner direkten Erfahrung des Geräusches oder der Stille.
Wenn du ein Geräusch wahrnimmst,
Darauf achten,
Wie es sich verändert,
Wie die Stille sich verändert.
Dem nicht nachhängen,
Entstehen und vergehen lassen und loslassen.
Ist da ein Suchen oder ein Festhalten,
Bist du noch mit dir in Kontakt.
Und jetzt einfach entspannt sitzen.
Nicht mehr auf etwas Besonderes achten.
Entspannt,
Offen.
Lass auch dein Geist offen und weit sein,
So wie dein Herz.
Wenn du dich in Ablenkung verlierst,
In Gedanken,
Erde dich wieder durch den Körper,
Durch die Atmung.
Wenn die Stimmung,
Die Energie sinkt,
Nochmal Kontakt aufnehmen zu positiver Emotion.
Und immer wieder,
Dann wenn du soweit bist,
Innerlich entspannt zurücklehnen.
Einfach da sein,
Präsent,
Rezeptiv.
In diesem weiten,
Offenen Bewusstsein entstehen Gedanken,
Gefühle,
Empfindungen und sie verändern sich wieder.
Die gehören mir nicht,
Das bin nicht ich.
Es ist nicht nötig,
Sich an irgendwas festzuhalten oder gegen etwas zu sträuben.
Und jetzt,
Egal wie deine Erfahrung jetzt war,
Widme das Gute deiner Praxis,
Deine Bemühungen,
Dein Kontakt zu positiven Werten.
Formuliere für dich eine Widmung,
Dass dieses Gute anderen Wesen dienen möge.
Und halte diese Widmung in deinem Herzen.
Ein Schüler fragt den Meister,
Kann ich irgendetwas tun,
Um erleuchtet zu werden?
Genauso wenig,
Wie du dazu beitragen kannst,
Dass die Sonne aufgeht.
Wozu dann geistige Übungen praktizieren,
Damit du wach bist,
Wenn die Sonne aufgeht?
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