
Innere Kind Meditation - Geborgenheit und Vertrauen
by Pia Baur
In dieser Visualisierung baust du eine sichere und liebevolle Verbindung zu deinem inneren Kind auf. Geborgenheit, Vertrauen und Fürsorge kannst du dadurch aus dem Innen entwickeln. Finde dafür einen gemütlichen, entspannten und aufgerichteten Sitz oder lege dich hin.
Transkription
Namaste.
Diese innere Kinnverbindung und Visualisierung hilft dir,
Fürsorge,
Bindung zu dir,
Vertrauen und Geborgenheit aufzubauen.
Finde dafür eine sitzende Haltung,
Vielleicht im Schneidersitz etwas erhöht,
Auf einem Kissen oder im Liegen,
Indem du deine Füße nach außen fallen lässt.
Entspann deine Hüftmuskeln,
Drehe deine Hand Innenflächen Richtung Decke und lass deine Schultern schwer weg von den Ohren zum Boden sinken.
Wenn du sitzt,
Lass dein Becken schwer werden,
Richte deine Wirbelsäule auf,
Drehe deine Hand Innenflächen auf deinen Oberschenkeln Richtung Decke oder lege beide Hände aufeinander,
Wie eine Schale in deinen Schoß.
Dann atme,
Wenn du so weit bist,
Tief ein,
Durch die Nase und durch den Mund aus,
Lass alle Muskeln los.
Entspanne,
Atme nochmal tief ein und durch den Mund aus,
Entspanne und bring immer mehr Fokus auf dich und deinen Körper.
Beim nächsten einatmen,
Durch die Nase und beim Ausatmen durch den Mund,
Lass deine Schultern nochmal schwer werden,
Lass sie nach hinten unten sinken und dann atme langsam durch die Nase bewusst ein und aus,
Ohne den Atem kontrollieren zu müssen.
Entspanne deine Gesichtsmuskeln,
Entspanne den Herzraum,
Deinen Brustkorb,
Lass ihn durch den Atem immer weiter werden und entspanne.
Entspanne deinen Bauchraum,
Lass ihn weich werden,
Alle Organe darunter und die Bauchdecke,
Lass den ganzen Vordern,
Oberkörper weich werden.
Entspanne in deinem ganzen Körper,
Lass los.
Nun stelle dir eine Wiese vor,
Eine Wiese in deinen eigenen Vorstellungen,
In deinem eigenen Lieblingsumfeld,
Dort wo du dich wohl fühlst.
Wie sieht deine Wiese aus,
Welche Farben kannst du sehen,
Gibt es dort Bäume,
Gras,
Blumen,
Steine,
Felsen,
Wasser?
Wie sieht deine Wohlfühlwiese,
Auf der du dich völlig entspannen kannst,
Aus?
Wenn du auf dieser Wiese bist,
Welche Temperatur ist im Außen,
Welche Wohlfühltemperatur kannst du fühlen?
Vielleicht scheint die Sonne,
Vielleicht gibt es ein paar Wolken.
Was wäre dein Wohlfühlwetter,
Das du selbst spüren kannst?
Und nun schaust du in die Mitte der Wiese und erkennst,
Dass dort ein kleines Lebewesen,
Ein Kind spielt,
Ganz mit sich beschäftigt.
Du gehst ein paar Schritte auf das Kind zu und beobachtest,
Was dieses Kind gerade macht oder tut.
Das Kind schaut auf und du erkennst eine große Ähnlichkeit.
Es ist dein inneres Kind.
Du selbst weißt,
Welches Alter dieses Kind gerade hat.
Mit der eigenen Fürsorge des Erwachsenen Ichs,
Der Teil,
Mit dem du gerade dein inneres Kind,
Dein Kind auf deiner Lieblingswiese besuchst,
Beobachtest du mit Einfühlungsvermögen,
Mit Neugier,
Interesse und Fürsorge,
Wie es deinem inneren Kind gerade geht,
Wie schaut es,
Wie verhält es sich und wie fühlt es sich.
Auch wenn du heute vielleicht zum ersten Mal den Kontakt aufgebaut hast,
Kann es sein,
Dass es völlig reicht,
Dem Kind zu signalisieren,
Dass du da bist,
Ohne etwas verändern zu müssen.
Mit deiner Liebe,
Mit deiner Hingabe und deiner Fürsorge,
Dass du einfach nur da bist.
Wenn es dir möglich ist,
Dann gehe gerne zwei Schritte auf das Kind zu.
Würde dein inneres Kind gerne gehalten werden oder an der Hand genommen werden,
Gehe dem Bedürfnis deines inneren Kindes nach.
Das,
Was du deinem inneren Kind gerade schenken kannst.
Volles Mitgefühl und deine Geborgenheit.
Und nun sage zu diesem inneren Teil,
Deinem inneren Kind,
Durch ein lautes Ja in deinen Gedanken.
Ja,
Ich sehe dich.
Ja,
Ich höre dich.
Ja,
Ich bin immer für dich da.
Wiederhole diese Sätze oder ein reines Ja.
Ja,
Ja,
So dass es dein Kind hören kann.
Noch mehrmals in deinen eigenen Gedanken.
Ja,
Ich sehe dich.
Ja,
Ich höre dich.
Ja,
Ich bin immer für dich da.
Ja,
Ich halte dich.
Kannst du das Kind halten und spüren,
Ob sich eine Verbindung zwischen euch aufbaut?
Halte diese Verbindung noch etwas?
Ja,
Ich halte dich für immer.
Ich bin für dich da.
Und dann langsam mit Liebe löse dich wieder von deinem inneren Kind.
Signalisiere ihm oder ihr,
Dass du immer wieder kommst und dass dieses Vertrauen aufgebaut werden kann,
Diese eigene innere Fürsorge immer mehr aufzubauen.
Beobachte nochmal,
Wie sich das Kind nun langsam wieder zurück zur Mitte der Wiese gesellt.
Vielleicht fühlt es sich nun anders.
Vielleicht schaut es anders.
Vielleicht bewegt es sich anders.
Und mit diesem Wissen,
Dass du wiederkommst,
Verlasse nun selbst langsam wieder deinen Lieblingsort,
Diese wunderschöne Wiese.
Komme langsam wieder im Hier und Jetzt in deinem Raum an und fühle einmal und spüre einmal nach,
Wie du als dein erwachsenes Ich dich nun fühlst.
Lass den Atem langsam etwas tiefer fließen.
Bring kleine Bewegungen in Zehen und Finger,
Hände und Füße.
Schenke dir nochmal selbst ein fürsorgliches,
Inneres Lächeln.
Wenn du liegst,
Drehe dich gern einmal auf die rechte Seite,
Mach dich ganz klein und wenn du soweit bist,
Dann komm noch ein letztes Mal zum Sitzen.
Atme nochmal tief ein und tief aus und bedanke dich mal bei dir selbst,
Dass du dir an deinem eigenen inneren Ort,
Deinem eigenen inneren Kind diese Fürsorge und Geborgenheit selbst schenken kannst.
Denn das ist das größte Geschenk,
Was wir uns selbst machen können,
Um wieder Vertrauen in uns,
In andere,
In das Leben aufzubauen.
Ich bedanke mich herzlich bei dir fürs Meditieren mit mir und verabschiede mich mit Namaste.
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