Lektion 1
Yoga Stunde zum Element Wasser (Teil 1)
Wasser in der Yogapraxis
Sich mehr mit dem Wasserelement zu verbinden, gibt uns das Gefühl im Flow zu sein, lässt
unsere Bewegungen weich und fließend werden und stärkt die Wahrnehmung für die
emotionalen Prozesse in uns. Das Becken und die Hüfte entsprechen auf der körperlichen
Ebene diesem Element. Indem wir mehr ins Fühlen kommen, anstatt alles zu zerdenken,
werden wir sensibel für das was innerhalb und außerhalb von uns vorgeht. Wasser verbindet
uns mit dem Genuss, der Lust und dem Gefühl von Lebendigkeit, solange es in uns frei
fließen kann. Bewegen wir uns zu wenig oder gar nicht, beginnt auch der Körper star,
unflexibel und hart zu werden.
Lektion 2
Yoga Stunde zum Element Erde (Teil 2)
Das Element Erde steht nicht nur für den Boden unter uns, sondern für alles was in seiner
Form stabil, dauerhaft und fest ist. Im Körper sind es beispielsweise alle Strukturen, die aus
Mineralien bestehen, wie Knochen, Gelenke oder Zähne aber auch alle groben Bestandteile
des Körpers wie Muskeln, Sehnen und Bänder.
Die Erde verleiht uns das Gefühl von Erdung und Verbundenheit zu unserem Körper und
unserer Umwelt. Es gibt uns Bodenständigkeit und Halt, Vertrauen in das Leben, Ruhe und
Gelassenheit, Geduld und Durchhaltevermögen. Eine gute Erdung bringt uns komplett in das
Hier & Jetzt und lässt uns gegenwärtig im Körpergefühl ruhen.
Häufig fehlt uns eine gute Verbindung zur Erde, denn wir leben in einer eher kopflastigen
Leistungsgesellschaft und statt im Moment zu sein, sind wir geistig meist schon im nächsten.
Unsere Aufmerksamkeit bündelt sich daher hauptsächlich im Oberkörper bzw. im Kopf.
Unsere Atmung ist eher kurz und flach und fließt kaum noch bis in unsere unteren
Extremitäten hinein. Indem wir das Erdelement stärken können wir wieder zunehmend den
gesamten Körper bewohnen und uns verbunden fühlen mit uns selbst und unserer Umwelt.
Lektion 3
Yoga Stunde zum Element Feuer (Teil 3)
In dieser Woche stärken wir das Element Feuer in uns. Ein Flow in dem die Drehungen / Rotationen im Vordergrund stehen. Wir werden auch Bhastrika eine Pranayama (Atemtechnik) einsetzten.
Das Element Feuer steht für die transformierende Kraft, die alle Unreinheiten im
Körper verbrennt und für die Verdauung von Information in From von materieller und
geistiger Nahrung zuständig ist. Ist das Feuerelement in uns in Balance schenkt es
uns Leidenschaft und Begeisterung, Tatendrang und Wärme. Im Yoga spricht man
von Tapas, der inneren Hitze bzw. Disziplin, die uns für etwas begeistert und uns bei
der Sache hält. Wir sind im wahrsten Sinne Feuer und Flamme und richten unsere
gesamte Kraft auf diese Sache. Feuer ist daher kreativ und kann den Nährboden für
Neues bereiten, indem es Altes, was ausgedient hat verbrennt und uns hilft die
Vergangenheit los zu lassen.
Lektion 4
Yoga stunde zum Element Luft (Teil 4)
Diese Yogastunde ist dem Element Luft gewidmet. In unserer Atmung spiegelt sich unser momentaner Gemütszustand wider. Atmen wir kurz oder flach sind wir gestresst, haben Angst oder sind blockiert, atmen wir
tief und lang, sind wir entspannt und ausgeglichen. In diesem Flow, werden wir mit einer fokussierten ruhigen Atmung Körper und Geist stärken. Luft unser Lebenselixier. Wir atmen vom ersten bis zum letzten
Tag. Daher ist eine bewusste Atmung das A und O unseres Seins. Der Atem ist der Schlüssel, der uns durch die gesamte Praxis trägt. Er hilft uns die Asanas zu verfeinern und Raum in verschiedenste Bereiche
unseres Körpers zu bringen. Der Atem zeigt sich in der Kontraktion und der Expansion der Lunge, der Muskeln, des faszialen Gewebes und der Gelenke. Beispielsweise können wir den Raum zwischen den einzelnen
Wirbelkörpern erhöhen, indem wir mit Hilfe des Atems und der Muskelkraft unsere Wirbelsäule aufrichten und verlängern. Durch den Atem lernen wir aufmerksam, ruhig und fokussiert durch die Yogasequenz zu fließen und selbst kraftvolle Asanas mühelos auszuführen. Mit Hilfe des Atems können Körper und Geist zur Ruhe
kommen. Daher führt uns das Luftelement auf der Reise nach Innen und schenkt sowohl dem Körper als auch dem Geist den Raum und die Freiheit die sie brauchen.
Lektion 5
Yoga Stunde zum Thema Äther / Raum Teil 5
Äther als Träger des Klangs und somit der Raum für Kommunikation repräsentiert sich als Element im 5. Chakra (Vishuddha/ Hals). Wir nehmen es als Ton über unseren Hörsinn wahr. Gleichzeitig ist er aber auch der Raum der Stille. Wenn wir in unserer Praxis den Moment der Stille zulassen, geben wir unserem Bewusstsein die Möglichkeit Körper und Geist zu vereinen. Äther nährt die Fähigkeit wirklich auf die Signale unseres Körpers, unsere innere Stimme, unsere Ideen und unsere Gefühle zu hören.