
Mitfreude: Mudita Meditation - Teil 3 der vier Brahmaviharas
Mudita ist die 3. Meditation der "vier Brahmaviharas". Es ist das Gegenteil von Neid und Eifersucht. Man freut sich über das Glück anderer Personen, gelingt es einem, sie gar als selbst empfunden zu erleben, so ist das Glück des anderen einem so wichtig, wie das eigene. "Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere, und alles, was wir für andere tun, tun wir auch für uns selbst." Thich Nhat Hanh
Transkription
Heute habe ich mir aus den vier Brahma-Viharas oder den Verweilzuständen oder Herzenszustände Mudita gewählt,
Das ist die dritte Qualität.
Und bei Mudita geht es darum,
Uns mit den anderen Personen zu freuen,
Die schönen Momente des Lebens mit den anderen teilen,
Uns begeistern für den Enthusiasmus anderer.
Es wird in der Spiritualität immer das Mitgefühl betont.
Dies gilt es aber nicht nur im Leiden,
Sondern auch im Freuen zu entwickeln.
Es ist die Fähigkeit,
Die Freude,
Das Wohlergehen und das Glück anderer Wesen wertzuschätzen und uns so mitfreuen zu können.
In der Mudita-Praxis beziehen wir uns selbst mit ein und freuen uns an unseren eigenen positiven Absichten,
Fähigkeiten und Handlungen.
Richte dich nun ein.
Du kannst diese Übung in der liegenden Position ausführen oder in deiner gewählten Sitzhaltung.
Spüre in deinen Körper hinein.
Atme.
Lass ganz langsam alle Gedanken los und komm immer mehr bei dir an.
Richte deine Aufmerksamkeit nun ganz auf dich selbst.
Versuche nun für diesen Augenblick ganz in dich und dein Leben hineinzutauchen.
Was bedeutet Freude für dich?
Das Lachen eines Kindes.
Albernheiten,
Wenn du bei einem Brett- oder Kartenspiel mit deinen Kindern oder Partner gewinnst.
Ein toller Abend mit Freunden,
Achterbahnfahrten.
Erinnere dich jetzt an einen Augenblick großer Freude in deinem Leben.
Wo ist dir etwas richtig gut gelungen?
Wo hast du dich wahnsinnig gefreut?
Wo warst du ganz präsent im Hier und Jetzt und konntest diese Freude auch wahrnehmen,
Ja vielleicht sogar auch körperlich spüren?
Versuch dich nun ganz bewusst über die bereits erlebten Augenblicke auch im Hier und Jetzt zu freuen.
Über die Schätze deines Lebens,
Über die Schätze,
Die du in deinen Erinnerungen trägst und wie schön es ist.
Diese hervorzuholen und sich dann wieder zu freuen.
Versuche gleichzeitig Freude und Zufriedenheit an deinen jetzigen Bemühungen zu finden,
An deinen Bemühungen Achtsamkeit und Mitgefühl in dein Leben zu ziehen.
Egal wie gut dir das auch zur Zeit gelingt,
Lass jetzt in dir die heilende Energie der Freude aufsteigen.
Dehne jetzt deine Achtsamkeit noch weiter aus und denke an andere Menschen,
Menschen,
Die du kennst,
Personen,
Die du liebst,
Die dir jeden Tag in deinem Alltag begegnen.
Visualisiere sie,
Reflektiere sie,
Jene Menschen,
Deren Tagesablauf manchmal auch schwer sind und denen du eine höhere Qualität geben könntest.
Die Qualität der Freude,
Der liebenden Güte und des Mitgefühls.
Denke an jene Menschen,
Die auch wie du gerade an sich arbeiten.
Jeder einzelne von ihnen verkörpert das Potenzial,
Das in allen Lebewesen steckt und in Gedanken an dich,
An all die anderen Menschen,
All die anderen Lebewesen.
Lass mit der Freude auch wieder das Mitgefühl hochkommen,
Mitgefühl für dich,
Mitgefühl für alle Lebewesen.
Lass mit Freude mit all diesen Menschen zu,
Freude über die Möglichkeiten,
Die in all diesen Menschen schlummern,
Freude über ihr Wachstum,
Ihr Lernen,
Ihre heilsame Qualität in ihrem Tun.
Mögen alle Lebewesen in Zeiten der Mutlosigkeit in der Lage sein,
Sich an jene Augenblicke der Inspiration,
Der Energie,
Der Großzügigkeit,
Des Friedens oder des Verstehens erinnern.
Mögen sie sich über jene Augenblicke erfreuen und über das allmähliche Erwachen ihres Potenzials.
Mögen sie Freude darüber empfinden,
Dass sie leben und ihr Leben immer wieder neu gestalten können.
Nimm dir nun noch einen Augenblick Zeit und wenn du möchtest,
Kannst du diese Betrachtung auch weiter ausdehnen,
Auf so viele Menschen,
Wie du willst,
Oder du bringst deine Aufmerksamkeit zu dir selbst zurück,
Indem du ein freudiges Gefühl angesichts deiner eigenen Bemühungen aufbringst.
Komm nun langsam wieder in diese Situation zurück,
Beginne deine Zehen und deine Füße wieder zu bewegen,
Bewege auch deine Finger,
Deine Hände,
Strecke und dehne dich,
Atme dabei tief durch und wenn du soweit bist,
Kannst du deine Augen wieder öffnen.
Ich bedanke mich bei dir.
Namaste Deine Stephanie
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