
Erwecke Das Innere Feuer In Dir!
Wir beginnen mit einer Atemübung im Sitzen und gehen im Anschluß in eine geführte Meditation, die du im Liegen ausführen kannst. Das Thema dieser Episode ist das Feuer Element, es steht für die transformierende Kraft, die alle Unreinheiten im Körper verbrennt und für die Verdauung von Information in Form von materieller und geistiger Nahrung zuständig ist. Ist das Feuerelement in uns in Balance schenkt es uns Leidenschaft, Begeisterung, Tatendrang und Wärme.
Transkription
Namaste und herzlich willkommen.
Wir werden uns mit dem Thema Feuerelement auseinandersetzen.
Alles,
Was mit Energie,
Kraft,
Stärke,
Mut,
Aktion,
Willen und Durchsetzungsvermögen zu tun hat,
Gehört zu dem Feuerelement.
Feuer und Flamme für das Leben.
Die Lebenskraft fließt durch alle Lebewesen.
Die Sonne brauchen wir zum Leben,
Ihre Wärme,
Ihr Licht und ebenso kann uns das Sonnenfeuer verbrennen,
Zerstören oder austrocknen.
Das Feuer der Transformation verbrennt schonungslos das Alte,
Um fruchtbaren Boden für Neues zu schaffen.
Wenn zum Beispiel eine Herausforderung im Leben auf uns zukommt,
Brauchen wir das Element Feuer in uns,
Um sie anzupacken und gelassen zu meistern.
Manchmal brauchen wir auch eine Herausforderung,
Um unser inneres Feuer zu entdecken und wieder zu beleben.
Wenn im Leben allerdings zu viel auf uns zukommt und wir die Verbindung zu uns selbst verlieren,
Nicht mehr spüren,
Atmen,
Innehalten,
Dann können wir ausbrennen und unser Feuer versiegt.
Mit der darauf abgestimmten Atmung und Fokussierung wird die geistige Ebene aktiviert.
Und mit der Atmung beginnen wir heute auch.
Ich stelle dir Bastrika vor.
Man könnte auch der Blasebalg dazu sagen oder die Blasebalgatmung.
Es ist eine tiefe Bauchatmung.
Es wird durch die Nase wie ein Blasebalg regelmäßig ein- und ausgeatmet.
Bei dieser Atmung ist die Einatmung genauso wichtig wie die Ausatmung.
Das Zwerchfell und die Bauchmuskeln arbeiten im Einklang.
Komm in eine aufrechte,
Sitzende Position.
Du kannst die Hände erstmal so ganz locker auf den Oberschenkeln ablegen,
Die Arme sogar lieber ein bisschen näher am Körper.
Wenn die Arme,
Die Hände zu weit vorn sind,
Hast du noch Spannung in den Armen,
In den Schultern.
Also nimm sie gerne ein bisschen weiter nach hinten.
Und dann schau mal auf deine Bauchdecke.
Und dann beginnst du mal zu atmen.
Durch die Nase ein und wieder durch die Nase aus.
Und versuche mal wirklich so tief zu atmen,
Dass du spürst und sogar siehst,
Wie die Bauchdecke sich beim Einatmen anhiebt.
Und beim Ausatmen senkt sich die Bauchdecke wieder.
Schaffe eine Balance vom Anheben deiner Bauchdecke und wieder ins Körperinnere hinein sinken lassen.
Und auch die Ein- und Ausatmen gleichmäßig tief.
Du kannst dir wirklich mal so ein Blasebalg vorstellen.
Dieser Blasebalg,
Das ist jetzt dein Bauch.
Wir können auch bei dieser Pranayama die Geschwindigkeit einfach anpassen.
Am Anfang solltest du nicht zu lange diese Übung machen,
Weil es einfach dazu kommen kann,
Dass es dir schwindlig wird,
Dass es schwummerig wird.
Also mach am Anfang einfach ein bisschen weniger.
Atme dann wieder zwischendurch.
Ganz normal.
Aber wir können auch versuchen mal das Tempo so ein bisschen zu erhöhen.
Das kannst du einfach mal für dich etwas ausprobieren.
Bastrika ist eine Reinigungsübung.
Der Blasebalg erhöht die Luftzufuhr in den Körper,
Um auf körperlicher und feinstofflicher Ebene innere Hitze zu erzeugen.
Durch den beschleunigten Luftaustausch in den Lungen steigert sich der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut.
Durch das intensive Hinunterziehen von Sauerstoff in den Bauch entsteht ein Vakuum,
Welches bewirkt,
Dass der ganze Sauerstoff in den Körper hinein strömt.
Beim Einziehen des Bauches wird Sauerstoff und Prana,
Die Lebensenergie,
Durch die feinstofflichen Kanäle hochgedrückt und dadurch wird das innere Feuer von Körper und Geist entfacht.
Der Stoffwechsel angeregt und Abfallstoffe und Gifte werden herausgeschwemmt.
Richte dich nun für die Entspannungsphase ein.
Mach es dir so richtig bequem.
Du kannst die Beine ganz leicht öffnen und die Füße locker zur Seite fallen lassen.
Die Arme ein bisschen weiter weg von deinem Körper.
Lass die Handinnenflächen nach oben zeigen,
Sodass sich das Schultergelenk und auch die Schulterblätter richtig entspannen können.
Sie können richtig tief in die Matte hinein sinken.
Wenn du magst,
Kannst du deine Augen schließen.
Atme tief durch.
Lass nun vor deinem inneren Auge ein Lagerfeuer oder ein Kaminfeuer entstehen.
Sieh das Feuer und die Flammen ganz lebhaft vor dir,
Wie sie züngeln im Feuerschein.
Du kannst in deiner Vorstellung allein am Feuer sitzen oder vielleicht sind auch noch andere Personen dabei,
Die mit dir ums Feuer sitzen.
Nimm das Feuer in seinen verschiedensten Aspekten bewusst wahr,
Zum Beispiel das Strahlen,
Den Widerschein der Flammen,
Den Unterschied zwischen der Helligkeit und der Dunkelheit.
Vielleicht spürst du die Wärme auf deiner Haut,
Deinem Gesicht.
Vielleicht spürst du,
Dass die vom Feuer abgewandte Körperseite sich etwas kühler anfühlt.
Vielleicht hörst du auch das Knistern des Holzes.
Werde dir jetzt verschiedener Eigenschaften des Feuers bewusst und nimm sie mit offenem Geist,
Mit offenem Herzen in dein Gewahrsein auf,
Zum Beispiel das Gefühl von Wärme und Geborgenheit,
Gemütlichkeit,
Das Strahlen,
Das Leuchten,
Das Licht.
Werde dir auch der transformatorischen Kraft des Feuers bewusst.
Etwas vorhandenes,
Grobstoffliches wird verbrannt und dabei entsteht Licht und Wärme und das grobstoffliche wird transformiert in etwas subtileres,
Feinstoffliches.
Die Entsprechung des Feuers im Menschen hat ihren Sitz im Manipura Chakra.
Es befindet sich im Solaplexus,
Dem Energiezentrum im Bauchbereich.
Du kannst dir jetzt dort,
Wenn du möchtest,
Feuer und Flammen vorstellen oder auch einfach nur mit deiner Achtsamkeit und Bewusstheit im Bauch Wärme,
Kraft und Energie spüren.
Sei mit deiner ganzen Achtsamkeit und Bewusstheit im Bauchbereich.
Stelle dir vor,
Mit jeder Einatmung wird diese Feuerkraft in dir stärker.
Mit jeder Ausatmung lässt du diese Kraft,
Die Energie,
Das Strahlen des Feuers durch deinen ganzen Körper,
Durch dein ganzes Sein strömen.
Einatmen,
Die Kraft des Feuers im Bauchbereich wird stärker.
Die lebensspendende Kraft und damit die Energie,
Die Fähigkeit,
Unsere Talente,
Unsere Vorstellungen tatkräftig im Leben umzusetzen.
Mit jeder Ausatmung schickt diese Kraft,
Diese Energie,
Die reinigende,
Transformatorische Kraft,
Die alles verbrennt,
Was belastet oder blockiert durch dein ganzes System.
Mit jeder Einatmung ziehst du Kraft des Feuers in den Bauch und lässt sie dort stärker werden und ausatmend schickt sie energetisierend und transformatierend in dein ganzes System.
Ist das Feuerelement in Balance?
Dann sind wir leidenschaftlich bei allem,
Was wir tun.
Wir wissen,
Was wir wollen und kommunizieren klar und direkt.
Wir fühlen uns vital,
Sind inspiriert und können uns kreativ ausdrücken.
Ist das Feuerelement zu stark in uns ausgeprägt,
Reagieren wir schnell wütend.
Wir handeln egoistisch oder rücksichtslos,
Streben mit allen Mitteln nach Macht und Anerkennung und sind von Natur aus nervös und gereizt.
Haben wir zu wenig Feuer?
Zeigt dich das durch Trägheit,
Lethargie oder Desinteresse?
Wir fühlen uns müde und leblos,
Wirken auf andere eher kühl und reserviert,
Sind unmotiviert oder gar handlungsunfähig.
Lasse dein inneres Feuer nicht aus den Augen,
Arbeite damit,
Kümmere dich darum.
Schau,
Dass es immer in Balance ist.
Ausgeruht und mit neuer Energie beginnst du nun,
Deine Zehen und deine Füße wieder zu bewegen.
Bewege deine Finger,
Deine Hände,
Atme tief ein und spann alle Muskeln ganz kräftig an und wieder lösen.
Noch einmal tief einatmen,
Spannung und wieder locker lassen.
Streck die Arme weit über den Kopf,
Bewege dein Becken,
Deine Wirbelsäule,
Stelle deine Füße auf,
Lass die Knie zur einen Seite fallen und zur anderen Seite.
Komm wieder zurück zur Mitte und öffne deine Augen.
Dreh dich ganz auf die Seite,
Stütz dich ab,
Komm in eine sitzende Position.
Wir atmen gemeinsam,
Nimm die Arme,
Einatmend über die Seite,
Streck dich ganz weit nach oben,
Ausatmen,
Nimm die Hände zu deinem Herzen.
Noch zweimal tief einatmen.
Namaste,
Ich bedanke mich ganz herzlich bei dir und wünsche dir eine wundervolle Zeit,
Deine Stefanie
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