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Yoga Nidra: Mit dem Schlaf der Yogis zur tiefen Regeneration

by Stefanie Busch

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Meditation
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Durch die Technik des Yoga Nidra können wir nicht nur Körper, Geist und Seele vollständig regenerieren, sondern auch unser Unterbewusstsein neu beschreiben, d. h. überholte und nicht erwünschte Gedankengänge oder Kindheitsmuster ändern wie ein Computerprogramm, das umprogrammiert wird. Wir fassen einen kurzen Entschluss, also ein „Sankalpa”, während des yogischen Schlafs, das kann z. B. sein: „Ich bin vollkommen Gesund“ oder „Ich bin in allem, was ich beginne, erfolgreich“.

Transkription

Hallo und herzlich Willkommen zur Tiefenentspannung Yoga Nidra.

Nicht ganz wach,

Nicht ganz weg.

Als Yoga Nidra wird die Methode und zugleich der Zustand zwischen Wachsein und Schlaf beschrieben,

Die eine tiefgreifende,

Integrale Tiefenentspannung ermöglicht.

Vorstellbar ist Yoga Nidra als eine Form der Meditation,

Die Körper und Geist auf allen Ebenen hilft,

Zu entspannen.

Komm in eine liegende Position,

Die Beine liegen etwas auseinander,

Deine Füße fallen locker nach außen,

Die Arme gerne etwas weiter weg von deinem Körper,

Lass deine Handflächen nach oben zeigen,

So können sich die Schultern besser entspannen.

Alternativ kannst du die Hände auch auf die Brust oder den Bauch legen.

Wenn du möchtest,

Kannst du deine Augen schließen.

Sage dir innerlich,

Ich bin während der ganzen Übung wach und bewusst.

Werde ruhig und friedlich,

Stelle dir vor,

Dass sich mit dem Einatmen Ruhe in deinem ganzen Körper ausbreitet.

Mit dem Ausatmen sage dir,

Loslassen.

Achte jetzt auf Geräusche in deiner Umgebung,

Ohne dass du über diese Geräusche nachdenkst.

Zuerst achte auf Geräusche außerhalb des Raumes,

Jetzt auf Geräusche in deinem Zimmer,

Stelle dir den Raum,

In dem du gerade legst,

Vor deinem inneren Auge vor,

Stelle dir die Decke vor,

Die Wände,

Die Tür,

Die Fenster und den Fußboden,

Sehe dich selbst hier im Zimmer liegen,

Visualisiere deinen eigenen,

Liegenden Körper,

Wie ein Beobachter.

Nimm nun die Stellen wahr,

An denen der Körper die Unterlage berührt,

Wandere mit der Aufmerksamkeit zu deinem Atem,

Ohne ihn zu verändern.

Nimm den Atem einfach nur wahr,

In deiner Nase,

Im Brustraum,

Im Bauchbereich,

Jetzt kommt der Moment,

In dem du einen Entschluss fassen kannst,

Ein Sankalpa,

Es sollte ein sehr einfacher und kurzer Entschluss sein,

Vielleicht kommt ganz von selbst ein Entschluss aus deinem Unterbewusstsein hervor,

Zum Beispiel,

Ich bin vollkommen gesund oder ich bin in allem,

Was ich beginne,

Erfolgreich,

Es ist wie ein Samen,

Den du in die Erde pflanzt,

Spreche den Entschluss dreimal innerlich vor dich hin,

Überzeugt und entschlossen,

Er wird durch die weiteren Übungen tief im Unterbewusstsein verankert und dort wachsen und gedeihen.

Lass nun deine Wahrnehmung relativ rasch von einem Körperteil zum nächsten wandern,

Benenne im Geiste das jeweilige Körperteil und spüre gleichzeitig hin,

Vielleicht möchtest du sogar Energie in das jeweilige Körperteil senden,

Bewege deine Wahrnehmung zur rechten Hand,

Zum rechten Daumen,

Zeigefinger,

Mittelfinger,

Ringfinger,

Kleinerfinger,

Alle fünf Finger zusammen,

Handrücken,

Handfläche,

Die ganze rechte Hand,

Handgelenk,

Unterarm,

Ellbogen,

Oberarm,

Schulter,

Rechte Achselhöhle,

Rechte Taille,

Rechte Hüfte,

Rechter Oberschenkel,

Knie,

Unterschenkel,

Fußgelenk,

Rechte Ferse,

Fußsohle,

Fußrücken,

Großer Zeh,

Zweiter Zeh,

Dritter Zeh,

Vierter Zeh,

Kleiner Zeh,

Alle fünf Zehen zusammen,

Der ganze rechte Fuß,

Die ganze rechte Körperseite,

Die ganze rechte Körperseite.

Gehe nun mit deiner Wahrnehmung zur linken Hand,

Zum linken Daumen,

Zeigefinger,

Mittelfinger,

Ringfinger,

Kleinerfinger,

Alle fünf Finger zusammen,

Handrücken,

Handfläche,

Die ganze linke Hand,

Handgelenk,

Unterarm,

Ellbogen,

Oberarm,

Schulter,

Rechte Achselhöhle,

Rechte Taille,

Rechte Hüfte,

Rechte Oberschenkel,

Knie,

Unterschenkel,

Fußgelenk,

Linke Ferse,

Fußsohle,

Fußrücken,

Großer Zeh,

Zweiter Zeh,

Dritter Zeh,

Vierter Zeh,

Kleiner Zeh,

Alle fünf Zehen zusammen,

Der ganze linke Fuß,

Die ganze linke Körperseite,

Die ganze linke Körperseite.

Gehe nun zur Rückseite des Körpers,

Zur rechten Gesäßhälfte,

Zur linken Gesäßhälfte,

Das ganze Gesäß,

Der untere Rücken,

Der mittlere Rücken,

Der obere Rücken,

Die Wirbelsäule,

Das rechte Schulterblatt,

Das linke Schulterblatt,

Der ganze Rücken,

Der ganze Rücken,

Der Nacken,

Der Hinterkopf,

Der Scheitelpunkt des Kopfes,

Die ganze Rückseite des Körpers,

Die ganze Rückseite des Körpers.

Wandere weiter zur Stirn,

Zur rechten Augenbraue,

Zur linken Augenbraue,

Zum Punkt zwischen den Augenbrauen,

Rechtes Auge,

Linkes Auge,

Rechte Wange,

Rechtes Ohr,

Linke Wange,

Linkes Ohr,

Rechtes Nasenloch,

Linkes Nasenloch,

Die Nasenspitze,

Die ganze Nase,

Die ganze Nase,

Oberlippe,

Unterlippe,

Zähne,

Zunge,

Mundinnenraum,

Kinn,

Hals,

Rechte Brust,

Linke Brust,

Bauch,

Unterleib,

Die ganze Vorderseite des Körpers,

Die ganze Vorderseite des Körpers.

Nehme nun die großen Körperteile wahr,

Rechter Arm,

Linker Arm,

Beide Arme zusammen,

Rechtes Bein,

Linkes Bein,

Beide Beine zusammen,

Das Gesäß,

Der Rumpf,

Der ganze Kopf,

Der ganze Körper,

Der ganze Körper.

Nehme den Raum wahr,

Der vom Körper aus gefüllt wird.

Nehme nun wieder den Körper wahr und nun wieder den Raum,

Der den Körper ausfüllt.

Nehme wahr,

Wo der Körper die Unterlage berührt,

Den Hinterkopf in Verbindung zur Unterlage,

Schulterblätter in Verbindung zur Unterlage,

Die Ellbogen und die Unterlage,

Die Handrücken und die Unterlage,

Das Gesäß und die Unterlage,

Die Waden und die Unterlage,

Die Fersen und die Unterlage.

Nehme gleichzeitig alle Punkte wahr,

An denen der Körper den Boden berührt.

Wandere mit der Aufmerksamkeit zu den Augenlidern,

Fühle die schmale Linie zwischen dem oberen und dem unteren Lid.

Nehme wahr,

Wie sich beide berühren.

Gehe nun weiter zu den Lippen,

Spüre den Zwischenraum zwischen den Lippen.

Nehme wieder den Atem wahr,

Fühle wie der Atem in die Nase einfließt,

Wie sich die Bauchdecke hebt und wie der Atem wieder herausfließt,

Wie sich die Bauchdecke dabei senkt.

Ändere nichts an deinem Atem,

Lass ihn einfach geschehen,

Stelle sicher,

Dass du wach bist.

Sage dir innerlich,

Ich bin ganz wach.

Erwecke nun das Gefühl von Schwere in deinem Körper.

Der Körper ist so schwer,

Dass er immer tiefer in die Unterlage sinkt.

Spüre die Schwere im ganzen Körper.

Schwer,

Schwer.

Erwecke in allen Teilen deines Körpers ein Gefühl von Leichtigkeit,

Von Schwerelosigkeit.

Dein Körper ist ganz leicht,

Er scheint über dem Boden zu schweben.

Leicht,

Leicht.

Erwecke ein Gefühl von Kälte im Körper,

Wie ein eiskalter Wind,

Der um dich weht.

Dein ganzer Körper ist kalt,

Kalt.

Erwecke ein Gefühl von Wärme im Körper.

Stelle dir vor,

Du befindest dich in der Sauna oder in der Wüste.

Dein ganzer Körper ist warm,

Warm.

Ziehe nun deine Sinne zurück und konzentriere auf den Raum,

Den du hinter deinen geschlossenen Augen sehen kannst.

Dieser Raum wird Chitt Akasha genannt,

Übersetzt der Raum des Bewusstseins.

Nimm diesen Raum immer deutlicher wahr.

Ein unendlich großer Raum,

Unendlich weit,

Unendlich tief,

Unendlich breit.

Schau genau hin,

Aber lass dich nicht ablenken.

Schaue so hin,

Als wenn du dir einen Film ansiehst.

Bleib achtsam und fahre fort.

Du bist an einem Hafen und gehst an der Ufermauer entlang,

Wo viele Segelboote festgemacht sind.

Dein Boot liegt wie alle anderen ruhig im Wasser.

Es hat einen hohen und starken Mast und ist aus Holz gebaut.

Obwohl dir das Boot noch fremd ist,

Hast du Vertrauen zu ihm und bist gleichzeitig neugierig,

Wie du deine erste Reise auf einem Segelboot bestehen wirst.

Mit einem vorsichtigen Schritt vom Land auf das Boot,

Über ein kleines Brett am Bug,

Betrittst du eine neue Welt.

Deine mitgebrachten Sachen verstaust du in der Kajüte und nimmst deinen Platz im Cockpit ein.

Der Skipper wirft den Motor an und ihr fahrt langsam aus dem Hafen hinaus ins offene Meer.

Das Tuckern des Motors und die an das Boot klatschenden Wellen sind die einzigen Geräusche,

Die du wahrnimmst.

Nachdem du den Hafen hinter dir gelassen hast,

Wird das Großsegel gesetzt.

Der Motor schweigt jetzt und du nimmst die neuen Geräusche des Windes in den Segeln,

Am Mast und an den Leinen wahr.

Möwen fliegen schreiend um das Boot herum.

Der Wind wird stärker,

Je weiter du dich vom Ufer entfernst.

Das Boot liegt leicht schräg und macht gute Fahrt und du freust dich über die strahlende Sonne,

Den blauen Himmel,

Die Möwen,

Das Schiff und über dich selbst,

Dass du das alles genießen darfst.

Du erblickst in weiter Ferne die Silhouette der Stadt mit ihren Kirchtürmen,

Nimmst die Ruhe während der Reise als großes Geschenk an,

Die Geräusche der Natur,

Das Plätschern der Wellen und die vereinzelten Schreie der Möwen.

Es wird dir immer vertrauter,

So dass du eins wirst mit allem um dich herum,

Mit dem Schiff,

Den Segeln,

Dem Wasser,

Dem Wind,

Dem Himmel,

Den Wolken.

Komm nun zurück zur Chittakascha,

Dem Raum des Bewusstseins,

Dem dunklen Raum,

Den du mit geschlossenen Augen siehst.

Bleibe noch einen Moment in diesem Raum,

Ruhe dich in diesem Raum aus,

Betrachte alle Farben und Muster,

Die auftreten.

Erinnere dich jetzt wieder an deinen Entschluss vom Anfang,

Dein Sankalpa,

Das heißt die Absicht,

Die von Herz und Verstand geformt wird.

Es ist wie ein feierliches Gelübde,

Eine Entschlossenheit oder ein Wille.

Wiederhole diesen Entschluss noch dreimal in tiefer Überzeugung.

Du pflanzt deinen Entschluss damit in ein wohl vorbereitetes Feld.

Komm langsam wieder in deinen Körper zurück,

Vertiefe deinen Atem,

Mit jedem Atemzug kommt mehr Frische in deinen Körper,

Streck deine Glieder,

Genieße noch einen Moment das angenehme Gefühl der Ruhe.

Ich verabschiede mich von dir.

Namaste.

4.7 (293)

Neueste Bewertungen

Claus

October 8, 2025

Sehr empfehlenswert und entspannend!

Michael

August 18, 2025

Yoga Nidra bringt mich zur Ruhe, zu mir selbst. Danke für diese tolle Meditation.

Bjoern

November 19, 2024

Danke

Tina

May 31, 2024

Wunderbar, Dankeschön

Tina

March 2, 2024

Sehr schön, sehr wohltuend, vielen herzlichen Dank 🙏🏼🌺🙏🏼

Regine

January 13, 2024

Angenehme Stimme!

Sari

September 29, 2023

War super, bin eingeschlafen, durfte mein Handy gerade unter meinem Bett vor holen . Kurz gesagt, konnte App nicht mehr schließen und Handy ausschalten.

Antje

September 11, 2023

Sehr gut. Vielen Dank 🙏

Babs

August 4, 2023

Wundervoll

Stefan

July 31, 2023

Beruhigend und klar

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