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Atem und Körper erkunden für Eltern (CH-DE)

by MoMento Swiss | Achtsamkeit in Schule & Familie

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4
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Aktivität
Meditation
Geeignet für
Einsteiger
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Eine kurze Achtsamkeitspraxis mit Fokus auf dem Atmen und unseren Körperwahrnehmungen für Einsteiger*innen und alle, die eine kurze Pause machen und sich mit sich selbst verbinden wollen. Speziell geeignet für Eltern, die eines der MoMento-Trainings absolvieren.

Transkription

Praxis,

Atmung und Körper erkunden.

In dieser Praxis wollen wir uns ganz allgemein der Körperwahrnehmung widmen und ihr unsere volle Aufmerksamkeit schenken.

Was spüre ich,

Wo im Körper?

Wir setzen bewusst einen Fokus,

Um unsere Erfahrungen ein bisschen besser zu zentrieren,

Damit es uns einfacher fällt,

Unser Leben zu beobachten und uns nicht zu verlieren in den verschiedenen Ebenen unserer Erfahrungen.

Finde dann eine Position im Sitzen oder Liegen,

Die sich für dich wohlig anfühlt.

Eine Position,

In der du in den nächsten Minuten wach und innerlich präsent sein kannst.

Nimm deinen ganzen Körper wahr,

Wie er da sitzt oder liegt.

Wander mit deiner Aufmerksamkeit einmal ganz bewusst durch den ganzen Körper.

Deine Füsse.

Deine Beine.

Das Becken.

Der Bauchraum.

Der Brustkorb.

Die Wirbelsäule und der ganze Rücken.

Deine Schultern und der Nacken.

Deine Ärmel und Hände.

Dein Kopf.

Das Gesicht und deine Haare.

Den ganzen Körper spüren.

Wenn du deine Aufmerksamkeit so über den ganzen Körper ausspannst,

Was spürst du da?

Ist da vielleicht Wärme?

Oder fühlt sich eine Körperstelle gerade ein bisschen angespannt an?

Vielleicht kannst du auch irgendwo einen Schmerz wahrnehmen.

Eine Stelle,

Die ein bisschen wehtut.

Kannst du das Körperempfinden annehmen,

So wie es ist?

Oder braucht es gerade eine kleine Anpassung?

Eine Veränderung in deiner Position?

Nimm deinen inneren Impuls wahr und überlege dir,

Was es gerade braucht.

Was dir gut tun würde.

Und dann entscheide ich ganz bewusst,

Was dir jetzt gerade gut täte.

Im Übergang vom Alltag in die stille Praxis ist es oft nicht einfach,

Sofort in eine Entspannung und Ruhe reinzufinden.

Oder auch in eine bequeme Haltung.

Das ist auch nicht das Ziel der Praxis.

Es geht vielmehr darum zu erkennen,

Was sich im Moment gerade zeigt.

Und dann zu schauen,

Was es braucht.

Vielleicht braucht es gerade eine Körperveränderung.

Oder vielleicht spürst du auch einen Wunsch nach mehr Ruhe und Glassenheit,

Weil es im Inneren gerade nicht so ruhig ist.

Vielleicht bist du auch erschöpft vom hektischen Alltag.

Vielleicht ist es aber auch nochmal etwas ganz anderes.

Sich diese Zeit zu nehmen,

Zu sich zu kommen und die Verbindung mit unserem Körperempfindung herzustellen,

Kann uns helfen zu erkunden,

Was sich jetzt gerade zeigen will.

Wenn du dich sehr unruhig fühlst,

Dann kann es vielleicht hilfreich sein,

Deinen Fokus nochmal bewusst auf den Atem zu legen.

Die Bewegung im Körper zu spüren.

Das Heben und Senken.

Oder der feine Luftstrom um die Nase.

Oder du kannst auch den Kontakt zum Boden erkunden.

Wie steht mein Körper in Verbindung mit dem Sitz- oder der Liegefläche?

Geht von der Unterlage Wärme aus?

Oder ist sie eher kälter als mein Körper?

Kann ich mein Gewicht dem Boden bewusst übergeben und vielleicht noch etwas mehr loslassen?

Manchmal ist es auch hilfreich,

Weitere Grenzen von unserem Körper mit dem Aussen zu erkunden.

Zum Beispiel den Stoff meiner Hose oder vom Pulli.

Kann ich das Material auf meinen Beinen oder Ärmeln wahrnehmen?

Oder ich ertaste das Material mit meinen Fingern und Händen.

Ganz neugierig erkunden,

Wie es sich anfühlt.

Vielleicht ist der Stoff weich oder eher stiff.

Rau oder geschmeidig.

Wie ist mein Erleben beim Ertasten dieser Oberfläche?

Wenn dir die Taschen die Erkundung zusagt,

Dann kannst du auch noch einen Schritt weiter gehen und zum Beispiel deine Hände gegenseitig erkunden.

Sowohl die Innenfläche als auch die Aussenseite.

Und wenn das eher nicht so dein ist,

Dann machst du einfach weiter,

Wo es dir heute gerade am wohlsten ist.

Wo du einen guten Zugang findest zu deinem inneren Beobachten.

Einfach ganz neugierig bleiben,

Wie wenn du diese Wahrnehmung das allererste Mal erfahren würdest.

Wo bist du gerade mit deiner Aufmerksamkeit?

Hast du dich in deiner Erfahrung irgendwo verloren?

Dann kannst du jederzeit zurückkehren zu deiner Atmung.

Gerade die Atmung ist ein wunderbarer Anker,

Um immer wieder in diese Beobachtungshaltung zurückzufinden.

Jeder Atem ist schliesslich stetig da.

Er kommt und geht und wir müssen gar nichts dazu beitragen.

Was möchtest du noch in deinem Körper weiter erkunden?

Möchtest du gerne nochmal etwas ertasten?

Den Fokus noch einmal auf den Atem richten.

Vielleicht auch auf den Kontakt zum Boden.

Gib dir nochmal eine Zeit.

Gib dir nochmal einen Moment Zeit,

Was für dich jetzt gerade richtig ist.

Und finde dann einen passenden Abschluss für deine Praxis.

Vielleicht möchtest du dich ein bisschen bewegen.

Nochmal tief durchatmen.

Oder auch noch eine kleine Zeit in der Stille sitzen bleiben.

Bis du den Übergang in den Alltag angehen möchtest.

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