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Angst? Einfache Schritte für Entspannung & Lebensfreude!

by Kevin Kockot

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Meditation
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Du erlebst Stress in deinem Leben? Du fühlst wie dich das Gefühl der Angst einschränkt und blockiert? Du bist nicht allein! Tausende sind derzeit durch politische Maßnahmen, Anspannung am Arbeitsmarkt und verschiedenste Erwartungen mit Angst konfrontiert. Dieser Zustand äußert sich in Anspannung, Nervösität, Schlafstörungen und mehr. Die gute Nachricht ist - Du kannst selbstbestimmt gegensteuern. In dieser Aufnahme findest du einfache Erklärungen und Tipps! Probier es aus! Es lohnt sich.

Transkription

Angst wird psychologisch als ein Zustand der Anspannung,

Der Besorgtheit,

Der Nervosität und der inneren Unruhe beschrieben.

Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die übermäßige,

Gedankliche Beschäftigung mit künftigen Ereignissen.

Und genau dieser Punkt ist bereits sehr bezeichnend.

Die übermäßige Beschäftigung mit der Zukunft.

Ein übermäßiges Was-wäre-wenn,

Ein gedankliches Reinsteigern in Zukunftsoptionen.

Diese werden dann in Verbindung mit lebendiger Fantasie sehr negativ ausgeschmückt.

Was könnte passieren,

Wenn dieses oder jenes nicht mehr verfügbar ist?

Was könnte mir passieren?

Was werden die anderen über mich denken?

Was kann mir Peinliches passieren?

Es liegt dabei in der Natur der Sache,

Dass man bei übermäßiger Angst nicht im Moment sein kann.

Es widerspricht sich.

Ein lebendiges Ausfüllen des aktuellen Moments,

Im Hier und Jetzt,

Sorgt dafür,

Dass du gedanklich nicht in der Zukunft sein kannst.

Eine angstbehaftete Beschäftigung mit der Zukunft wird dafür sorgen,

Dass du den aktuellen Moment nicht lebendig ausfüllen kannst.

Woran erkennst du Angst?

Angst zeigt sich oft etwas subtil,

Als Gedanken und Assoziationsketten,

Die dafür sorgen,

Dass du dich mehr und mehr in eine Sache reinsteigerst.

Du wirst es als starke Beschäftigung mit Was-wäre-wenn oder einem Ausmalen des Worst-Case-Szenarios wiederfinden.

Angst lähmt,

Sie macht langsam.

Der Fluss des Lebens ist damit blockiert.

Du wirst einige Dinge gar nicht erst tun,

In der Annahme scheitern zu können.

Angst sorgt dafür,

Dass du dich auf ausgetretenen Faden bewegst,

Anstatt dich in neues,

Unerschlossenes Terrain zu wagen.

Auf körperlicher Ebene wirst du Angst als Anspannung wiederfinden.

Anspannung im Nacken,

In den Schultern,

Teilweise im ganzen Körper,

Dabei sind auch die unbewussten Muskelspannungen des Rückens und des Gesichts teilweise sehr interessant und aufschlussreich.

Was ist der Sinn der Angst?

In der Psychologie wird zwischen Angst und Furcht unterschieden.

Im englischsprachigen Raum wird zwischen Fear und Anxiety unterschieden.

Furcht hat eine tatsächliche Begründung,

Ein Objekt,

Ein Tier,

Eine reale Gefahr,

Die als Auslöser dient.

Die sogenannte Höhenangst ist in diesem Sinne sogar gesund.

Es ist die Furcht vor dem Abstürzen aus einer großen Höhe mit entsprechenden Folgen.

Dieser Mechanismus hat dafür gesorgt,

Dass vor vielen tausend Jahren der Körper in Alarmbereitschaft gesetzt wurde.

Damit konnten wiederum Begegnungen mit wilden Tieren oder anderen Gefahren der Wildnis adäquat beantwortet werden.

Das bedeutet,

Dieser Mechanismus ist in einem gewissen Umfang sogar sinnvoll und war überlebenssichernd.

Doch in der heutigen Zeit wird im Störrauschen der Nachrichten,

Der politischen Entscheidungen und der beruflichen Bedürfnisse ein anderes Bild gezeichnet.

Angst wird hierzu einer belastenden mentalen Wolke,

Die Lebensfreude aussaugt,

Den Schlaf erschwert und den Alltag belastet.

Was kann ich bei Angst tun?

Es mag sein,

Dass Angst durch vielfältige Wiederholungen sich tief in dein Unterbewusstsein und deine Gewohnheiten eingebrannt hat.

Insbesondere wenn du komplett handlungsunfähig bist und vor Angst massiv deinen Alltag einstrengst,

Kann es sinnvoll sein,

Sich professionelle Hilfe durch Anlaufstellen des lokalen Gesundheitsamtes,

Der Krankenkassen,

Des Hausarztes oder Psychologen zu holen.

Diese Menschen werden dir helfen,

Mit deiner Angst umzugehen.

Aber mach dir bewusst,

Diese Menschen handeln nach ihrem Weltbild.

Das lässt manchmal solche Qualitäten wie Einfühlsamkeit nicht in vollem Umfang zu.

Trotzdem kannst du dort oft sehr gute und praktische Tipps und Vorgehensweisen bekommen,

Wie du konkret mit deiner Angst umgehen kannst.

Wenn du feststellen solltest,

Dass die Angst dein Leben momentan nicht dominiert,

Aber beeinflusst oder du auf einen Termin in einem der oben genannten Anlaufstellen warten musst,

Kannst du das Thema selbst in die Hand nehmen.

Als erstes empfehle ich dir,

Dich zunächst einmal an das Gefühl der Entspannung zu erinnern.

Du wirst es sicher in deinem Leben schon einmal erlebt haben.

Ein schöner Sommertag auf einer Wiese am Badesee,

Eine schöne Massage oder das Gefühl wohlig warm nach einem harten Arbeitstag einzuschlafen.

Um dieses Gefühl wiederzuerlangen,

Kann es sinnvoll sein,

Den Zugang über die Entspannung des Körpers zu ermöglichen.

Dort wiederum bietet sich die progressive Muskelentspannung nach Jakobsen an.

Diese Methode wird seit über 100 Jahren sehr erfolgreich angewendet.

Vorteil ist,

Du bestimmst den Vorgang selbst.

Du erlebst die bewusste Entspannung der Muskulatur deines Körpers.

Darauf folgt die bewusste Entspannung des Geistes.

Das bedeutet,

Anders als in anderen Techniken geht es nicht darum,

Den Geist mit Geschichten oder Vorgehensweisen zu stimulieren.

Die Verbindung zwischen Körper und Geist ist hiermit hergestellt und führt zu einem insgesamten Gefühl der Entspannung,

Des Loslassens und der Ruhe.

Probier es aus!

Ich habe diese Methode mit über 1500 Leuten in der Praxis durchgeführt.

Die Resonanz ist sehr gut.

Ich habe auch einen Kurs zu diesem Thema erstellt.

Wenn du möchtest,

Schau gerne vorbei.

Was kannst du ansonsten tun?

Es gibt Dinge,

Die du machen kannst,

Die dir helfen werden,

Besser mit Angst umzugehen.

Ein altes Stichwort sagt,

Der einzige Weg,

Deine Angst zu überwinden,

Ist,

Durch die Angst hindurchzugehen.

Du hast zum Beispiel Angst davor,

Jemanden nach Hilfe zu fragen?

Wenn du es trotzdem tust,

Wirst du es als sehr befreiend erleben.

Du kannst dir das vorstellen wie eine kalte Dusche.

Am Anfang ist es unangenehm und unschön.

Doch danach denkst du dir,

Super,

Dass ich es gemacht habe.

Ein befreiendes und erlösendes Gefühl begleitet dich.

Dieses Gefühl ist die Orientierung,

Die Belohnung für mutiges Handeln und den Sprung über den eigenen Schatten.

Ansonsten bietet sich an,

Zeit in der Natur zu verbringen.

Man sagt,

Dass die Natur in ihrer Ursprünglichkeit und ihrem Wesen dicht an der Urquelle allen Seins ist.

Diese Verbindung,

Diese Erdung,

Der Ausgleich,

Die Balance über diese Naturerfahrung,

Sei es Wandern,

Fahrradfahren,

Schwimmen,

Kanufahren,

Bootfahren,

Angeln oder einfach Meditation im Wald,

Ist wie eine Dusche,

Die dafür sorgt,

Dass angstmachende Gedanken sich nicht an dir festsetzen werden.

Probier es aus.

Bonus-Tipp.

Power-Pose.

Hast du schon einmal probiert,

Mit heruntergezogenen Mundwinkeln und hängenden Schultern die Emotionen Freude zu verkörpern?

Probier es aus,

Du wirst es nicht schaffen.

Der Körper ist verbunden mit den Emotionen und deiner Haltung insgesamt.

Das bedeutet,

Mach dir bewusst,

Dass du diesen Prozess auch zu deinen Gunsten nutzen kannst.

Die amerikanische Sozialpsychologin Amy Cuddy fand heraus,

Dass die sogenannte Power-Pose dazu beiträgt,

Dass offene und raumeinnehmende Körperhaltungen zur Zunahme des Testosteronspiegels und zur Abnahme des Stresshormons Cortisol führen sollen.

Die Forschungen in diesem Gebiet laufen noch.

Doch was hindert dich daran,

Dich vor den Spiegel zu stellen,

Die Hände in die Hüften zu stemmen,

Die Schultern nach hinten zu bringen,

Deinen Kopf aufzurichten und einmal zu schauen,

Wie du dich fühlst?

Du wirst feststellen,

Dass das bisherige Gefühl der Angst nicht mehr so präsent oder so stark sein kann wie zuvor.

Du hast also mit einer kleinen Bewegung eine große Änderung herbeigeführt.

Weg von der Angst,

Hin zu mehr Selbstbewusstsein,

Stärke,

Mut und Freude.

Du wirst dich besser fühlen.

Probier's aus!

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