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Mindful Bites - Vipassana. Sieh die Dinge, wie sie sind.

by Daniela Barchasch

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Meditation
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Vipassana - ich sehe die Dinge, wie sie wirklich sind. Tust du das denn? Oder legst du über vieles deine eigenen Wahrheiten? Verstrickst dich oft in Interpretationen, die vieles nur erschweren? Warum es so wichtig für unsere innere Freiheit ist, uns von genau diesen Annahmen frei zu machen, davon erzähle ich dir in dieser Podcast-Folge. Und noch viel mehr, denn Wissen bringt hier wirklich nichts. Lass uns gemeinsam eine Übung in deinem Alltag etablieren, die es wirklich bringt.

Transkription

Du hörst Mindful Minutes mit mir,

Daniela Barchasch,

Der Gründerin von Evakuera Coaching und des Mindful Members Clubs.

Jede Woche spreche ich mit dir darüber,

Wie du dein Leben grundlegend bewusster positiv gestalten kannst,

Auch wenn die Umstände und Vorbedingungen nicht unbedingt so prickelnd sind.

Und das Ganze machen wir auf der Basis von Persönlichkeitsentwicklung durch Meditation und Achtsamkeit und der buddhistischen Psychologie.

Wie kannst du also ein glückliches Leben leben?

Denn das ist meiner Meinung nach überhaupt kein Zufall.

Und du kannst das auch und ich bin hier,

Um dir das zu zeigen.

Hallo,

Hier ist Dani und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Mindful Minutes.

Tja,

Es ist Freitag,

Ich nehme die Folge auf für Sonntag und es ist etwas ganz Besonderes bei mir.

Das hat es in den letzten dreieinhalb Jahren nicht gegeben.

Nicht,

Dass ich alleine bin,

Darum geht es gar nicht.

Also ja,

Ich bin alleine,

Mein Mann ist gerade einkaufen gefahren,

Aber meine Tochter ist im Kindergarten seit dieser Woche.

Und ich habe wirklich dreieinhalb Jahre das Ganze arrangiert,

Das Ganze sortiert,

Hier geordnet,

Versucht zu organisieren,

Dass ich eben zum einen Mama bin und immer dann,

Wenn sie mich braucht und gerade besonders blöd war es,

Wenn sie eben krank wurde,

Wenn ihre Krankheit mit reinkam,

Aber auf der anderen Seite,

Dass ich eben auch meinen eigenen Weg gehen kann.

Was nicht funktioniert oder einfach sehr zeitraubend ist,

Sehr zeitintensiv ist und ich diese Zeit ja bis vor kurzem noch gar nicht so sehr hatte,

Dass ich trotzdem mich dran setze und das ist so ein Motivationsschub.

Also danke für die Nachrichten,

Die ich bekomme.

Ich freue mich über jede Nachricht,

Auch wenn ich nicht immer jede Nachricht beantworten kann.

In der letzten Folge ging es um das Thema Zeitmanagement und diese Folge ist auch wichtig und hängt irgendwie mit der damit zusammen,

Weil ich mich gefragt habe und viele von euch sich das auch fragen,

Wie schaffen wir das eben in einem vollen Alltag trotzdem unsere Praxis unterzubringen bzw.

Bewusster zu leben.

Bewusst zu leben ist die Grundlage von allem.

Es ist die Grundlage von allen Möglichkeiten,

Die wir haben.

Wenn wir etwas in unserem Leben verändern wollen,

Müssen wir ganz oft uns verändern und dafür brauchen wir einfach mehr.

Bewusstheit für die Dinge,

Die passieren.

Sagt erst mal so etwas aus wie Einsicht,

Oder?

Ich sehe die Dinge,

Wie sie sind.

Wir wollen heute nicht nur in der Theorie bleiben,

Sondern wir wollen heute auch eben in die Praxis übergehen.

Deswegen möchte ich dir am Ende eine ganz ganz kleine Technik mitgeben,

Die du jederzeit und überall machen kannst,

Auch in einem sehr vollen Alltag und die so wichtig ist und wirkungsvoll ist.

Vielleicht hast du schon mal von Vipassana gehört,

Denn es gibt extra Vipassana Meditation.

Also ich sehe die Dinge so wie sie sind.

Sehen wir dann in der Regel die Dinge so,

Wie sie sind?

Das große Problem ist,

Wir denken,

Wir tun es.

Und wenn wir uns mal auf diesen Weg begeben haben,

Merken wir,

Nein,

Nicht wirklich.

Schade ist,

Dass in Wahrnehmung Wahr drin steckt und wir tatsächlich davon ausgehen,

Dass das,

Was wir wahrnehmen und was wir daraus mitnehmen,

Dass das die Wahrheit ist.

Doch in ganz vielen Fällen ist es nur eine Interpretation.

Das heißt,

Die Welt,

Wie ich sie sehe,

Sehe ich so,

Weil ich mir selbst eine Brille Aufsätze,

In die positive aber eben auch in die negative Richtung.

Und diese Brille können wir eben absetzen.

Wir können sie anders einstellen.

Wir wollen die Dinge so sehen,

Wie sie wirklich sind.

Und dafür nutzen wir Vipassana.

Und Vipassana bedeutet erstmal nur achtsam sein.

Eine Vipassana Meditation,

Du kennst es vielleicht,

Es gibt diese 10-Tage-Retreats,

An denen so gut wie gar nicht geredet wird oder nur ein klein wenig,

Um sich mal an ganz wichtigen Dingen auszutauschen,

Mit einem Lehrer zum Beispiel.

Und wir fangen an,

Stiller zu werden und leiser zu werden und in uns weniger zu reagieren.

Doch nicht jeder von uns hat diese 10 Tage oder 7 Tage.

Und dennoch ist das so wichtig,

Weil unsere Achtsamkeit zu schulen ist oder klingt oft so banal.

Zumindest sehe ich das oft,

Wenn ich irgendwelche Artikel über etwas lese.

Naja,

Dann müssen wir einfach nur mal achtsamer sein.

Aber wir haben nun mal kein achtsames Gehirn.

Unser Gehirn ist so geschaltet,

Dass wir auf Autopilot laufen,

Dass wir von Gedankengang zu Gedankengang zu Gedankengang springen bzw.

Dann irgendwie die Gefühle da noch mit reinkommen.

Und wenn wir das jetzt also ändern wollen,

Müssen wir einfach nur achtsamer sein.

Und dann,

Denn Wissen ist hier nichts und Praxis ist alles,

Müssen wir uns Momente der Achtsamkeit tagtäglich nehmen.

Die müssen wir uns einräumen.

Das macht unser Gehirn nicht automatisch.

Damit wir bewusster werden,

Achtsamer werden,

Dass sich dann nämlich auch die Strukturen in unserem Gehirn verändern.

Dass wir darauf gepolt werden,

Dass wir tatsächlich die Dinge mehr sehen,

Wie sie wirklich sind.

In welchen Bereichen ist es so wichtig?

Zum Beispiel in der Kommunikation oder Streitgesprächen heißt es,

Wenn wir irgendwelche Kommunikationstechniken lernen,

Wie die gewaltfreie Kommunikation oder Schulz von Thun,

Dass wir doch achtsamer werden müssen hier.

Und auch hier wieder,

Das ist nur so ein kleines Wort oder so ein kleiner Nebensatz in diesen Techniken,

Doch das ist die Grundlage,

Die wir praktizieren müssen,

Die wir üben müssen.

Achtsamkeit,

Dass sich in unserem Gehirn etwas verändert,

In der Welt etwas verändert.

Dass wir nämlich sehen,

Welche verschiedenen Ebenen es in der Kommunikation gibt.

Was machen Worte mit uns oder mit dem Anderen?

Welche Emotionen kommen hier noch mit rein?

Sprich,

Wir sehen nicht nur die Auseinandersetzung,

Sondern wir sehen die verschiedenen Ebenen beim Anderen als auch bei uns selbst.

Damit wir dahin kommen können,

Brauchen wir Achtsamkeit.

Achtsamkeit im Bereich Kindererziehung.

Wir wollen unsere Kinder heute bedürfnisorientiert erziehen.

Das heißt,

Wir müssen unsere Kinder sehen und uns auch sehen.

In dem Nebensatz,

In dem Ratgeber steht jetzt wieder dran,

Achtsamer werden.

Wie schaffen wir das?

Indem wir Achtsamkeit praktizieren.

Denn wenn wir unsere Kinder bedürfnisorientiert erziehen wollen,

Müssen wir feinfühliger werden auf allen Ebenen.

Wir müssen beobachten,

Wie reagiere ich darauf,

Wenn mein Kind etwas Bestimmtes macht.

Neulich war Clara sehr laut.

Wir hatten Besuch,

Der hat noch geschlafen.

In mir hat es gebrodelt.

Ich bin so groß geworden.

Dani,

Dani,

Leise sein.

Absolut niemanden stören.

Sei niemals ein Störfaktor.

Also meine Themen habe ich auf meine Tochter übertragen.

Bin sauer geworden,

Einen kurzen Moment.

Wofür brauchen wir Achtsamkeit?

Um eben diese verschiedenen Ebenen zu sehen und dann auch zu sehen,

Mist,

Ja,

Ich habe einen Fehler gemacht.

Zu merken,

Wow,

Diesen Fehler muss ich jetzt meiner Tochter gegenüber eingestehen.

Damit sie auch lernt,

Dass wir das durchaus können,

Dass wir Fehler machen dürfen.

Aber Fehler gestehe ich gar nicht so gerne einem.

Ihr seht,

Es sind ganz viele verschiedene Ebenen.

Hier.

Dafür brauchen wir Achtsamkeit,

Um die zu erkennen und uns hier zu verändern.

8.

Achtsam essen abonnieren.

Gefühlsregulation.

Was machen Emotionen mit mir?

Normalerweise laufen die irgendwo im Hintergrund oder springen mal nach vorn und erschlagen uns.

Aber normalerweise regulieren wir nicht unsere Gefühle,

Sondern unsere Gefühle regulieren uns.

Angst zum Beispiel.

Was brauchen wir hierfür?

Achtsamkeit.

Weniger zu reagieren,

Sondern erstmal nur zu beobachten.

Und dieses beobachtende Element,

Das können wir in unsere tagtägliche Praxis einbauen.

Und das ist mein Tipp für dich.

Ich möchte,

Dass du das übst und zwar du suchst dir eine Tätigkeit aus,

Die du tagtäglich machst.

Und diese Tätigkeit kombinierst du mit Achtsamkeit.

Du kannst dir zum Beispiel deine Hände waschen oder du kannst das Brot morgens ganz bewusst schmieren,

Dir Zeit lassen,

Dir merken,

Wie sich das anfühlt,

Wenn du das Messer nimmst,

Wenn du in die Butter oder Margarine reingehst,

Wenn du auf das Brot gehst,

Das hin und her schmieren.

Alles das,

Was eben damit verbunden sind,

Die verschiedenen Ebenen wahrnehmen.

Denn das ist das,

Was die Struktur in deinem Gehirn verändert.

Wie passen?

Ich sehe die Dinge.

Wie sie sind.

Also nimm dir vor.

Dass du das umsetzt.

Und ganz wichtig hier,

Du wirst es vergessen.

Also schaff dir einen Plan.

Mach einen Reminder in dein Handy oder irgendwo anders hin,

Dass du weißt,

Jedes Mal,

Wenn du zum Beispiel sagst,

Ich möchte bewusst Hände waschen,

Dass du dir was an den Spiegel klebst.

Jedes Mal,

Wenn ich das mache,

Bin ich ganz da in dem Moment.

Also danke,

Dass du dir heute die Zeit genommen hast für mich und für dieses so wichtige Thema.

Um achtsamer zu werden,

Müssen wir Achtsamkeit praktizieren.

Tag täglich.

Bis dann.

4.6 (38)

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rahel

July 13, 2025

🌸

Cornelia

November 4, 2021

Hannes

August 29, 2021

Danke...Namaste...🙏💞

Rainer

August 28, 2021

Toll

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