
Inneres Kind Meditation
Diese Meditation kann dir dabei helfen, Kontakt zu deinem inneren Kind aufzunehmen. Unser inneres Kind ist nicht nur wichtig, wenn wir auf unsere Vergangenheit schauen, sondern auch auf unsere Zukunft. Die Meditation ist offen gehalten, das heißt, du kannst während des Meditierens schauen, inwiefern du Kontakt zu deinem inneren Kind aufnehmen möchtest.
Transkription
Hallo und schön,
Dass du da bist.
Heute gehen wir gemeinsam in eine Meditation für dein inneres Kind.
Bevor es losgeht,
Möchte ich noch mal ganz kurz den Rahmen zeichnen.
Wenn es um das Thema inneres Kind geht,
Dann kann das für manche Menschen eine super schöne Erfahrung sein und für andere wiederum eine schmerzliche.
Das heißt,
Egal wo du dazuzählst oder irgendwo dazwischen oder vielleicht hast du auch gar kein Gefühl noch für dein inneres Kind.
Ich würde dich in dieser Meditation dazu einleiten,
Einfach zu schauen,
Wie fühlst du dich dabei,
Wie geht es dir damit und dir auch immer den Raum geben,
Gegebenenfalls die Meditation abzubrechen,
Sie vielleicht ein andermal wieder zu probieren,
Aber ganz ohne Zwang,
Ganz ohne Druck hier an die Sache ranzugehen und vor allem immer dabei mit dir in Kontakt zu bleiben.
So viel schon mal vorab und dann mache es dir wie immer bequem.
Vielleicht willst du dich diesmal hinlegen,
Auch zudecken,
Schauen,
Dass dir warm ist.
Manchmal kann es bei emotionalen Themen auch ein bisschen körperlich kalt werden.
Also mach es dir bequem,
Hinsetzen,
Hinlegen,
Was auch immer,
Deck dich zu und wenn du soweit bist,
Dann geht es los.
Vielleicht schüttelst du noch mal ein bisschen den Körper oder atme es bewusst mal durch den Mund aus und so heißt.
Und dann komm gerne für dich in der Stille an und vielleicht magst du die Hände auf den Körper legen,
So um ganz bei dir zu sein und dir gleichzeitig auch so ein bisschen Unterstützung zu schenken,
Zuneigung zu schenken.
Verbinde dich mit deiner Atmung.
Nimm wahr,
Wie sie in den Körper zieht und wie sie den Körper wieder verlässt.
Erlaube dem Körper dabei weich zu werden,
Richtung Boden,
Richtung Unterlage zu sinken.
Vielleicht lockerst du deinen Kiefer noch mal auf.
Bleib noch ein wenig bei deiner Atmung.
Und dann lenkt den Blick gerne nach innen zu deiner inneren Landschaft und schau darauf,
Was verspürst du gerade in diesem Moment,
Was ist präsent.
Und erlaube dem,
Was da ist,
Auch da zu sein.
Jedes Gefühl hat seine Berechtigung,
Auch wenn wir vielleicht nicht immer alles willkommen heißen,
Sind alle Teile eines großen Ganzen.
Schenke dir noch drei bewusste Atemzüge.
Und dann widmen wir uns jetzt deinem inneren Kind.
Und wie du damit Kontakt aufnimmst,
Ist so ein bisschen dir überlassen.
Du kannst dir entweder vor deinem inneren Auge ein Kind vorstellen.
Du kannst dir auch dich als Kind vor deinem inneren Auge vorstellen.
Du kannst dafür einen Gegenstand verwenden oder einen Ort.
Also es muss auch nichts Menschliches sein,
Es muss keine menschliche Form haben.
Und vielleicht ist es auch ein Punkt in dir drinnen.
Vielleicht brauchst du hier nochmal einen Moment,
Um zu überlegen,
Was ist dein inneres Kind für diese Meditation.
Oder vielleicht hast du schon ein konkretes Bild vor Augen und verbindest dich mit diesem Bild.
Das muss auch gar nicht zu kompliziert sein,
Dass du hier jetzt nicht für immer dein Bild festlegst.
Also finde einfach eine Kontaktzone,
Die sich für dich gerade passend anfühlt.
Welche Emotionen kommen hoch,
Wenn du dich mit deinem inneren Kind befasst und mit ihm Kontakt aufnimmst?
Was strahlt dein inneres Kind aus?
Was braucht dein inneres Kind?
Das kann einfach Zuneigung sein oder guter Zuspruch.
Es kann eine Umarmung sein.
Du kannst hier nichts falsch machen,
Sondern hör einfach darauf,
Was dein Bedürfnis ist.
Denn das innere Kind ist auch Teil von dir.
Wenn du für dich herausgefunden hast,
Was du deinem inneren Kind vermitteln möchtest,
Dann tu das auch gerne.
Vielleicht sprichst du gedanklich mit deinem Kind,
Vielleicht schenkst du ihm eine Umarmung.
Das kannst du auch einfach machen,
Indem du dich selbst in den Arm nimmst.
Vielleicht spielst du mit deinem inneren Kind,
Vielleicht unterhältst du dich oder hörst ihm einfach zu.
Lass dich gerne auf die Erfahrung ein,
Auch wenn es sich vielleicht ein bisschen seltsam anfühlt.
Wie geht es deinem inneren Kind jetzt,
Nachdem du ihm etwas gegeben hast,
Dich deinem inneren Kind gewidmet hast?
Was macht diese Erfahrung mit dir?
Was passiert auf deiner Gefühlsebene?
Was kannst du vielleicht auch auf körperlicher Ebene wahrnehmen?
Und dann erlaube dem Bild deines inneren Kindes langsam in den Hintergrund zu verschwinden und löse dich davon.
Mit dem Wissen,
Dass du es jederzeit wieder besuchen kannst und dass du es damit nicht alleine lässt.
Beobachte allmählich deine Atmung und schenke dir bewusste Atemzüge,
Ganz bequem ein- und ausatmen.
Vielleicht gibst du ein wenig Druck aus über die Hände auf den Körper oder nimmst dich hier in den Arm,
Streichelst dich,
Schau einfach,
Was fühlt sich für dich gerade passend an.
Vielleicht magst du durch die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen.
Komm gerne allmählich wieder in den Raum zurück.
Vielleicht bewegst du Finger und Zehen ein wenig,
Nimmst die Temperatur um dich herum wahr,
Geräusche,
Die du vielleicht wahrnehmen kannst.
Wenn du soweit bist,
Öffne allmählich deine Augen,
Vielleicht blinzelst du erst mal,
Schaust dich um.
Vielleicht magst du dich ein wenig regeln und strecken,
Um auch körperlich wieder ins Hier und Jetzt zu kommen.
Ich hoffe,
Die Meditation hat dir gefallen,
Du kannst sie gerne jederzeit wiederholen und ich bin mir auch sicher,
Dass die Erfahrung auch oft anders sein wird.
Ich finde,
Das innere Kind ist ein super wichtiges Thema,
Egal wie alt wir sind,
Weil es wird immer Teil von uns sein und das leitet uns vielleicht mehr,
Als wir manchmal denken.
Ich bin mir sicher,
Dass sich dein inneres Kind gefreut hat,
Dass du gerade ein wenig Zeit mit ihm verbracht hast.
Danke für die gemeinsame Praxis,
Ich wünsche dir noch einen ganz schönen Tag und bis bald.
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