
Abendliche Dankbarkeitsmeditation
Schenke dir ein paar Momente der Dankbarkeit zum Ende deines Tages. Diese Meditation dient dazu, dich mit deiner inneren Empathie und Wertschätzung dir selbst, aber auch anderen gegenüber, zu verbinden. Du kannst die Praxis überall machen, sie ist aber auch dafür geeignet, sie direkt im Bett zu praktizieren. Du wirst dabei von meiner Stimme und sanften Klängen begleitet.
Transkription
Hallo und schön,
Dass du da bist.
Heute gehen wir zusammen in eine abendliche Dankbarkeitsmeditation.
Dafür mache es dir erstmal bequem,
Vielleicht willst du dich hinsetzen,
Ein bisschen erhöhen,
Solltest du am Boden sitzen oder falls du im Bett liegst,
Mache es dir da gerne bequem.
Vielleicht willst du so oder so eine Decke bei dir haben,
Vielleicht auch ein Kissen,
Um es zu umarmen.
Also richte dich hier erstmal ein,
Mach es dir bequem für die nächsten Minuten.
Vielleicht willst du dich nochmal ein bisschen bewegen,
Raum schaffen und gerne so ein paar mal durch den Mund ausatmen.
Die Augen kannst du gerne offen oder geschlossen halten,
So wie es für dich gerade passt.
Dann bring langsam deine Aufmerksamkeit zum Herzraum.
Vielleicht willst du deine Hände darauf auflegen,
Ein Kissen dort positionieren oder die Decke dort ablegen.
Vielleicht nimmst du die Wärme von deiner Decke,
Deinem Kissen oder deinen Händen dort warm.
Und vielleicht spürst du die Welle deines Atems dort.
Die Einatmung,
Der Brustkorb hebt sich vielleicht ein wenig.
Und Ausatmung,
Der Brustkorb zieht sich wieder zusammen.
Nimm die Bewegung deines Atems innerhalb deines Brustkorbs warm.
Verbinde dich mit deiner Atmung.
Diese Bewegung innerhalb unseres Herzraums durch das Ausdehnen der Lunge,
Dieses Pulsierende,
Wird auch im Herzschlag widergespiegelt.
Energie fließt in unseren Brustkorb hinein und Energie fließt dort wieder hinaus.
Vielleicht spürst du dein Herz,
Das dort für dich schlägt,
Dich belebt,
Dich nährt,
Dich liebt.
Bleib noch für ein paar Atemzüge ganz mit deinem Herzraum verbunden.
Und dann such dir gerne ein Symbol aus,
Das deinen Herzraum verbildlicht.
Das kann eine Kugel sein oder ein Herz oder etwas ganz Abstraktes,
Was ganz Individuelles.
Diese Form vibriert mit Liebe,
Mit Empathie und Dankbarkeit in dir.
Vielleicht verbindest du die Vibration mit dem Atem.
Das heißt,
Dein Objekt wird größer mit der Einatmung und zieht sich dann wieder zusammen mit der Ausatmung.
Erlaube dem Atem hier das Tempo anzugeben.
Bleib noch ein wenig bei diesem langsamen Pulsieren.
Und dann lass den Atem gerne frei fließen,
Aber bleib mit der Aufmerksamkeit bei deinem Objekt.
Und vielleicht erlaubst du dem Objekt langsam grösser zu werden und zu expandieren.
Du hast die Kontrolle darüber,
Wie groß es werden soll.
Es kann innerhalb deines Herzraums bleiben,
Es kann aber auch darüber hinaus wachsen.
Du kannst dir die Farbe,
Die Form aussuchen.
Es ist alles dir überlassen.
Hier gibt es keine Begrenzung deiner Fantasie.
Ebenso wenig,
Wie deine Empathie,
Dankbarkeit und Liebe auch keine Grenzen hat.
Vielleicht wird dein Objekt noch grösser als du selbst.
Größer als dein Raum.
Vielleicht grösser als du es wirklich greifen kannst.
Vielleicht nimmst du die Verbindung von anderen Menschen wahr,
Die dein Objekt umschließt,
Wenn du das möchtest.
Du kannst dir auch nur gewisse Menschen vorstellen,
Die du mit einschließt.
Oder du bleibst hier ganz für dich.
Bleib mit deiner Aufmerksamkeit bei deinem Herzraum,
Bei deinem Zentrum.
Und wenn dein Objekt noch weiter wächst,
Dann lass es langsam an einen Punkt verweilen.
Denk daran,
Dass dieses Symbol deine Dankbarkeit nicht quantifiziert,
Sondern uns lediglich darstellt,
Dass sie grenzenlos ist.
Langsam wird deine Kugel kleiner und kehrt zurück zu deinem Herzraum.
Nimm dir dafür ruhig Zeit,
Sie wieder zurückzuholen.
Keine Eile,
Du nimmst dir die Zeit,
Die du brauchst dafür.
Allmählich kehrt die Kugel dann zurück in deinen Herzraum.
Bleib noch ein wenig mit dieser pulsierenden Energie in dir verbunden,
Der Ursprung deiner Liebe,
Dankbarkeit und Empathie.
Du hast so viel zu geben,
Zu teilen und berührst damit auch andere um dich herum.
Und vielleicht haben die Menschen um dich herum jetzt gerade so diesen kleinen Moment der Dankbarkeit mit dir gespürt,
Weil auch sie von der Energie berührt wurden.
Löse langsam die Kugel für dich vor deinem inneren Auge auf.
Mit dem Wissen,
Dass sie immer noch da ist,
Dass wir nur das Symbol,
Das Verbetlichte auflösen und loslassen.
Dankbarkeit ist in dir drin,
Die kann dir niemand nehmen.
Schenke dir hier mit dem Herzraum verbunden noch ein paar Atemzüge.
Bring dann deine Aufmerksamkeit langsam wieder in den Körper.
Kehre zurück zu deinem Atem und nimm wahr,
Wie er durch deinen Körper fließt.
Vielleicht spürst du die Wärme deiner Hände,
Von deinem Kissen oder von deiner Decke.
Vielleicht willst du auch ein paar Mal durch den Mund ausatmen,
Um mögliche Restspannung noch abzugeben.
Vielleicht schenkst du dir ein innerliches oder äußerliches Lächeln als Zeichen der Dankbarkeit für die Liebe,
Die du jetzt geteilt hast.
Mit dir selbst,
Vielleicht auch mit Menschen um dich herum.
Wenn du möchtest,
Öffne langsam die Augen,
Falls sie geschlossen waren und blinzel ein wenig,
Schau dich in deinem Raum um.
Regel und streck dich.
Vielleicht bringst du abschließend die Hände vor dem Herzraum zusammen,
Atmest hier nochmal ein und aus.
Vielleicht verbeugst du dich als Zeichen der Dankbarkeit vor Körper und Geist.
Ich danke dir für die gemeinsame Praxis.
Ich hoffe,
Du fühlst dich jetzt voll Dankbarkeit.
Und dann wünsche ich dir einen schönen Abend und eine gute Nacht.
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