09:37
09:37

Der Einfachste Weg Zur Stabilität: Gewohnheiten schaffen

by Felix Schaefer

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.5
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
166

In diesem Talk werden Sie erkennen, wie wertvoll es sein kann, wenn Sie dauerhafte Gewohnheiten schaffen. Sie werden außerdem verstehen, den Unterschied zwischen guten und schlechten Gewohnheiten zu erkennen. Zuletzt werden Sie lernen, gesunde Gewohnheiten miteinander zu verbinden.

Transkription

Du wachst auf,

Gehst auf die Toilette,

Machst dir ein Getränk,

Checkst dein Handy durch,

Ziehst dich an,

Frühstückst und gehst zur Arbeit.

All diese Handlungen musstest du nicht bewusst wählen,

Um sie zu tun.

Sie alle geschehen automatisch,

Sie sind Gewohnheiten,

Im Guten wie im Schlechten.

Aber wie kannst du die Kraft der Gewohnheiten zu deinem Vorteil nutzen und deine persönliche Entwicklung ein ganzes Stück einfacher machen?

Heute sprechen wir also über Habits.

Wir werden versuchen zu verstehen,

Wie viel Einfluss Gewohnheiten tatsächlich auf unser tägliches Leben haben.

Unser Ziel ist es zu lernen,

Wie man Gewohnheiten schafft und vor allem,

Wie man sie beibehält.

Wir werden uns auch ansehen,

Welche deiner bestehenden Gewohnheiten dir wirklich helfen und welche nicht.

Gandhi sagte,

Deine Überzeugungen werden zu deinen Gedanken,

Deine Gedanken werden zu deinen Worten,

Deine Worte werden zu deinen Handlungen,

Deine Handlungen werden zu deinen Gewohnheiten,

Deine Gewohnheiten werden zu deinen Werten und deine Werte werden zu deinem Wunsch.

Benutzen wir die Gewohnheiten,

Um eine positive Veränderung zu schaffen.

Zunächst einmal,

Was ist eine Gewohnheit?

Eine Gewohnheit ist eine automatische Verhaltensreaktion,

Die regelmäßig wiederholt wird und unterbewusst durch äußere und innere Auslöser entsteht.

Es geht darum,

Dass du etwas automatisch tust,

Ohne darüber nachzudenken zu müssen.

Schauen wir uns ein paar unterschiedliche Arten von Gewohnheiten an,

Um mehr Klarheit zu gewinnen.

Die ersten Gewohnheiten,

Die ich erwähnen möchte,

Sind mentale Gewohnheiten.

Dabei handelt es sich um automatisch ablaufende Denkprozesse,

Die als Reaktion auf bestimmte Handlungen auftreten.

Wenn du dich zum Beispiel hinsetzt,

Um zu meditieren,

Wenn du nachts ein Tagebuch schreibst oder wenn du mit deinen Kollegen deine täglichen Witze machst,

Sind das alles mentale Gewohnheiten.

Emotionale Gewohnheiten werden durch Angst,

Freude,

Furcht,

Wut und so weiter ausgelöst.

Ein Beispiel wäre die Gewohnheit,

Eis zu essen,

Wenn du traurig bist.

Arbeitsgewohnheiten sind automatische Reaktionen bei der Arbeit,

Zum Beispiel sich an den Schreibtisch zu setzen,

Den Computer zu öffnen,

Die E-Mails zu checken oder zur ersten Pause zu einer bestimmten Zeit aufzustehen.

Soziale Gewohnheiten beziehen sich auf Orte,

Die du in deiner Freizeit besuchst,

Zum Beispiel gehst du jeden Freitag in dieselbe Bar.

Soziale Gewohnheiten können auch sein,

Dass du automatisch gerade stehst oder Augenkontakt herstellst,

Wenn du dich unterhältst.

Präventive Gewohnheiten sind Dinge,

Die du tust,

Um ein Ungleichgewicht zu vermeiden,

Zum Beispiel Vitamine einnehmen,

Morgens Sport treiben,

Dir die Hände waschen,

Zähne putzen,

Schlafen gehen und so weiter.

Nahrungsgewohnheiten beziehen sich auf deine Ernährung,

Zum Beispiel kaufst du im Supermarkt automatisch dasselbe Essen ein oder hast eine bestimmte Menge an Essen auf deinem Teller.

Schließlich möchte ich noch negative Gewohnheiten wie Rauchen,

Alkoholkonsum,

Übermäßiges Scrollen auf dem Handy und so weiter erwähnen.

Ich wollte mir die Zeit nehmen,

All diese Gewohnheiten aufzulisten,

Denn es ist wichtig zu verstehen,

Dass dein Leben bereits voller Gewohnheiten ist,

Du schaffst dir Gewohnheiten ob du willst oder nicht und wenn du dir ihrer bewusst bist,

Kannst du die Kontrolle über sie erlangen.

Das ist deshalb so wichtig,

Weil eine Gewohnheit,

Wenn sie einmal wirklich etabliert ist,

Nur schwer zu brechen ist.

Die Stärke von Gewohnheiten ermöglicht Beständigkeit und Beständigkeit ist einer der Eckpfeiler um dein Leben zu stabilisieren und dein Wachstum zu fördern.

Als nächstes möchte ich einen weiteren Vorteil des Verstehens und Schaffens von Gewohnheiten erwähnen.

Wenn du gesunde Gewohnheiten schaffst,

Stehen dir mehr Zeit und mehr Energie zur Verfügung.

Verhaltensweisen,

Die durch Gewohnheiten ausgelöst werden,

Verbrauchen wenig Cognitive Load,

Also sie verbrauchen nicht deine Brainpower,

Deine mentale Power.

Je mehr gesunde Gewohnheiten du also hast,

Desto mehr geistige Kapazität steht dir zur Verfügung.

Jetzt wo du weißt,

Wie wunderschön Gewohnheiten sind,

Wollen wir uns ansehen,

Wie du sie schaffen kannst.

Das allererste,

Was du dir bewusst machen musst,

Ist deine Identität.

Wer bist du im Moment und wer willst du sein?

Sei sehr konkret,

Extrem konkret.

Sag nicht einfach,

Ich will gesund essen oder ich will Bücher lesen.

Sei so konkret wie möglich,

Wenn es um deine Wunschidentität geht.

Und sag nicht,

Ich will,

Sondern ich will ein Mensch sein,

Der … zum Beispiel.

Ich möchte ein Mensch sein,

Der jeden Abend 5 Minuten lang liest.

Das macht deine Ziele greifbar und verankert deine Gewohnheiten rund um deine Identität.

Als nächstes musst du dir darüber klar werden,

Warum du diese Person werden willst.

Warum willst du jeden Abend 5 Minuten lesen?

Auch hier solltest du deine Gründe so genau wie möglich formulieren.

Je konkreter du sein kannst,

Desto mehr Sinn werden deine Ziele für dich im Unterbewusstsein ergeben.

Warum willst du bestimmte Dinge in deinem Leben tun?

Der nächste Schritt,

Um eine Gewohnheit zu schaffen,

Ist es,

Sich 2 bis 3 Monate Zeit zu nehmen.

Es dauert lange,

Gewohnheiten zu schaffen und es kann manchmal harte Arbeit sein.

Diesen Zeitrahmen habe ich mir nicht ausgedacht,

Sondern er ist wissenschaftlich bewiesen.

Es dauert zwar lange,

Aber wenn Gewohnheiten einmal entstanden sind,

Laufen sie nicht nur automatisch ab,

Sondern sind auch sehr schwer zu brechen.

Nimm dir also bewusst vor,

Eine Gewohnheit über mehrere Monate hinweg zu entwickeln.

Der nächste Schritt besteht darin,

Deine Gewohnheit so klein wie möglich zu gestalten.

Es ist nicht wichtig,

Jeden Abend 5 Minuten zu lesen.

Es ist wichtig,

Dass du dein Buch automatisch zur Hand nimmst.

In unserem Beispiel solltest du es dir zur Gewohnheit machen,

Jeden Abend 3 Sätze deines Buches zu lesen.

Natürlich wirst du fast jeden Abend mehr lesen,

Aber das spielt keine Rolle.

Deine Gewohnheit ist es,

3 Sätze zu lesen,

Was es deinem Kopf extrem leicht macht,

Sich darauf einzustellen.

Jetzt möchte ich erwähnen,

Wie Cues dir helfen können,

Gewohnheiten zu schaffen.

Ein externer Gewohnheitsanreiz liegt vor,

Wenn es eine externe Umgebung gibt,

Die den Anreiz auslöst.

Lass mich dir 2 Beispiele geben.

Wenn ich in den Wald gehe,

Möchte ich anfangen zu Joggen.

Und wenn ich auf der Couch liege und einen Film schaue,

Möchte ich anfangen zu Naschen.

In diesen beiden Beispielen werde ich durch eine äußere Umgebung zu einer Handlung veranlasst.

Ein interner Hinweis ist ein Gefühl,

Das dich dazu bringt,

Etwas zu tun.

Wenn du dich zum Beispiel müde fühlst,

Gehst du automatisch ins Bett.

Ein internes Gefühl kann dich also auch zu einer Handlung veranlassen.

Jetzt wo du die Cues kennst,

Kannst du sie zu deinem Vorteil nutzen.

Du kannst Cues nutzen,

Um bewusst neue Gewohnheiten zu schaffen.

Besonders die Orte,

Die du bereits regelmäßig besuchst,

Sind großartige Anhaltspunkte,

An die du leicht Gewohnheiten knüpfen kannst.

Das bringt mich zu meinem nächsten Punkt,

Nämlich eine Gewohnheit an ein bereits vorhandenes Verhalten anzuknüpfen.

Du willst eine Sprache lernen?

Lege deinen Sprachkursbuch neben die Toilette und verbinde deine morgendliche Toilette mit der neuen Gewohnheit,

Zwei Minuten lang zu lernen.

Das macht es viel einfacher,

Neue Gewohnheiten zu schaffen.

Apropos einfach.

Ich möchte dich dazu ermutigen,

Deine Gewohnheiten so bequem und einfach wie möglich zu gestalten.

Sieh die Schaffung von Gewohnheiten nicht als etwas an,

Das ein Kampf sein muss.

Menschen mit guten Gewohnheiten werden oft so angesehen,

Als hätten sie eine übermäßige Willenskraft.

In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall.

Ihr Verhalten ist oft mühelos,

Weil sie schon seit Jahren ihren Hinweisen folgen.

Eine weitere gute Methode ist es,

Eine schlechte Gewohnheit zu ersetzen.

Nimm dir an,

Du trinkst jeden Morgen Kaffee und willst es dir zur Gewohnheit machen,

Statt dessen lauwarmes Wasser mit Kurkuma zu trinken.

Dann kannst du den Heißwasserkessel und die Kurkuma vor deine Kaffeemaschine stellen.

Deine alten und neuen Gewohnheiten sind jetzt extrem gleich in Bezug darauf,

Wo sie stattfinden und wie lange sie dauern.

Ersetzen ist großartig,

Denn es macht es einfacher,

Eine gute Gewohnheit zu bilden und eine schlechte loszuwerden.

4.5 (14)

Neueste Bewertungen

ChrisTine

January 21, 2025

Sehr interessant und hilfreiche Tipps 👍😊 jetzt muss ich es nur noch umzusetzen versuchen 🙈🤗 Dankeschön!

Markos

March 27, 2024

Sehr cool!

© 2026 Felix Schaefer. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else