
Somatische Meditation - Ankommen im Körper
Diese somatische Meditation hilft dir dabei, dich und deinen Körper (wieder) anzukommen. Wir nutzen dabei die Kraft des Atems, sowie minimale Bewegung - denn Meditation muss nicht still sein. Sie eignet sich dafür für alle, die stille Meditation eher meiden.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zu deiner Meditation zum Ankommen in deinem Körper.
Dafür lenken wir den Blick auf den Körper,
Die Körperwahrnehmung,
Das was gerade präsent ist.
Zum Ankommen mach es dir bequem,
Du kannst dich gerne hinsetzen oder hinlegen,
Je nachdem wie du besser ankommst und deine Aufmerksamkeit besser bei dir bleibt.
Spür hier im Ankommen deine Unterlage,
Wie sie dich trägt.
Nimm wahr,
Wie der Atem einströmt und wieder aus dir hinauszieht.
Mit deinem Atem als Begleiter erlaube dir,
Für die nächsten Minuten einfach nur hier sein zu dürfen.
Und dann richte die Aufmerksamkeit auf deinen gesamten Körper,
Das heißt nicht auf einzelne Bereiche,
Sondern auf das Ganze.
Spür seine Präsenz,
Wärme,
Vielleicht auch seine Lebendigkeit.
Dein Körper ist hier,
Jetzt,
Lebendig,
Genauso wie er ist.
Und dann lenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem,
Insbesondere auf die Bewegung,
Die dein Atem in dir auslöst,
Das sanfte Heben und Senken von Bauch oder Brustkorb.
Vielleicht spürst du dabei auch,
Wie sich der Rücken oder die Flanken dabei leicht mitbewegen,
Dein Atem massiert deinen Körper von innen,
Ganz natürlich,
Ohne dass du irgendetwas tun musst.
Und vielleicht merkst du,
Wie du mit jeder Ausatmung ein bisschen mehr im Hier und Jetzt ankommst und bleibe mit deinem Fokus noch bei deinem Körper,
Der Atem fließt frei.
Und ich lade dich ein,
Hier in Mikrobewegungen zu gehen,
Das heißt vielleicht einfach nur mal die Finger ganz leicht zu bewegen,
Vielleicht die Zehen wackeln lassen,
Was auch immer dir hier noch einfällt.
Es können auch etwas größere Bewegungen sein,
Wir wollen dabei nur nach wie vor in der Meditation bleiben.
Und dabei spüren,
Wie der Körper reagiert,
Wenn er Raum bekommt,
Wenn er sich auf seine Art und Weise bewegen kann.
Folge dabei gerne deinen Impulsen,
Die entstehen,
Ohne viel nachzudenken.
Alles kann,
Nichts muss.
Und dann kehre allmählich zurück in die körperliche Stille.
Nimm die Empfindungen in deinem Körper wahr.
Wärme,
Kälte,
Schwere Leichtigkeit,
Vielleicht ein Kribbeln oder auch Ruhe.
Erlaube den Empfindungen einfach da zu sein,
Ohne sie verändern zu wollen.
Vielleicht merkst du auch,
Wie sich Wahrnehmungen verändern,
Jetzt wo du wieder mehr und mehr in der Stille ankommst.
Vielleicht gibt es aber immer noch Widerstand.
Beides ist vollkommen in Ordnung.
Und wenn du möchtest,
Bring gerne eine Hand auf dein Herz oder deinen Bauch.
Atme tief ein und aus und sage dir innerlich,
Wenn du möchtest,
Mein Körper ist mein Zuhause.
Ich darf in Frieden mit mir sein.
Schenke dir noch drei bewusste Atemzüge.
Und wenn du möchtest,
Blinzel achtsam auf,
Wenn deine Augen geschlossen sein sollten.
Vielleicht trägst und streckst du dich ein wenig.
Schaust dich in deinem Raum um.
Kommst wieder zu dir.
Vielleicht Hände auf den Herz noch mal ein hier und aus.
Vielleicht Kinn zum Brustkorb.
Eine kleine Verbeugung hier andeuten als Zeichen der Dankbarkeit für den Körper,
Dass er dir das Zuhause für die Meditation war.
Und ich danke dir für die gemeinsame Praxis,
Die geteilte Zeit.
Om Shanti,
Shanti,
Shanti.
Treffen Sie Ihren Lehrer
5.0 (1)
Neueste Bewertungen
More from Doris Müllner
Ähnliche Meditationen
Ähnliche LehrerInnen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
