
Anti-Stress Meditation
Wenn du gerade durch eine sehr stressige Situation gehst, die evtl. von Ängsten und Sorgen begleitet wird, dann ist diese Meditation das richtige SOS-Instrument für dich. Gemeinsam üben wir uns darin, dem Stress die Macht zu entziehen, indem wir unsere Achtsamkeit auf positive körperliche Empfindungen oder angenehme Bilder in unserer Erinnerung lenken. Probiere es aus und nimm diese Übung mit in deinen Alltag, wann immer du dich dem Stress entziehen willst.
Transkription
Hi,
Hier ist Sophia.
In dieser Meditation üben wir uns darin,
Mit Stress oder aufkommenden Ängsten besser umzugehen.
In der heutigen Zeit fühlt sich fast jeder von uns gestresst und die Meditation ist ein sehr gutes Instrument,
Um genau damit besser klarzukommen.
In dieser Meditation werden wir uns auf zwei Dinge konzentrieren.
Zuerst werden wir daran arbeiten,
Uns zu erden.
Und das können wir,
Indem wir tief in unseren Körper reinspüren.
So,
Dass wir unseren Körper immer als Rückzugsort nutzen können,
Wann immer wir uns gestresst fühlen.
Und wenn das nicht so gut funktioniert,
Dann können wir alternativ auf Bilder oder Visualisierungen zugreifen.
Danach werden wir uns anschauen,
Wie wir mit Gefühlen von Stress oder sogar Ängsten im Jetzt bleiben können,
Ohne von ihnen wegzulaufen und ihnen damit nur noch mehr Macht über uns zu geben.
Zum Schluss üben wir uns darin,
Wärme,
Liebe und Güte in jede Situation reinzubringen,
Egal wie sich diese anfühlt.
Also fangen wir an.
Mach es dir bequem und versuche deinen Rücken ganz locker gerade zu halten.
So kann dein Atem nämlich viel leichter fließen.
Du kannst deine Augen gern schließen oder sie auch offen lassen.
Nur würde ich dann vorschlagen,
Dass du deinen Blick leicht senkst,
Damit du visuell nicht durch Gegenstände in deiner Umgebung abgelenkt wirst.
Wir starten mit ein paar tiefen Atemzügen.
Obwohl wir alle wissen,
Dass gleichmäßiges und ruhiges Atmen sehr hilfreich ist,
Wann immer wir uns gestresst oder ängstlich fühlen,
Ist es meistens auch das Erste,
Was wir vergessen zu tun,
Sobald wir mit Ängsten oder Stress konfrontiert sind.
Es ist wissenschaftlich erwiesen,
Dass durch tiefes Ein- und Ausatmen sich unser Geist und unser Körper beruhigen.
Lass uns nun versuchen,
Unsere Füße auf dem Boden zu spüren.
Wir spüren,
Wie unsere Füße den Boden berühren und bemerken dabei das Gewicht,
Die Schwere,
Die Härte,
Vielleicht sogar die Vibration des Bodens oder die Kälte,
Die Wärme,
Vielleicht die Weichheit des Bodens.
Was immer für dich in diesem Moment präsent ist und was auch immer du im Moment verspürst,
Bemerke es einfach und verbleib damit für einen Moment.
Merke,
Wie dein Körper sich entspannt und etwas nachgibt.
Bemerke,
Wie sich die Empfindungen in deinen Füßen verändern.
Nun lenke deine Aufmerksamkeit auf deine Hände.
Was spürst du da?
Wärme,
Kälte,
Gleichen Kitzeln oder Zittern?
Spürst du die Schwere deiner Hände?
Fühlt es sich gut an?
Fühlt es sich friedlich an?
Oder fühlt es sich hilfreich an?
Versuche einen Ort in deinem Körper ausfindig zu machen,
Der Entspannung und Ruhe auf dich ausübt.
Oder der sich zumindest entspannt und neutral anfühlt.
Oft sind es die Hände oder die Füße.
Für manche sind es die Hüften oder der Rücken,
Der einen Stuhl angelehnt ist.
Wenn du gerade nicht fündig geworden bist,
Dann versuche einen Ort oder ein Ereignis dir ins Gedächtnis zu rufen,
An dem du dich richtig wohl und entspannt gefühlt hast.
Dieser Ort könnte vielleicht der Strand sein,
An dem du im letzten Sommer Urlaub gemacht hast.
Oder die Natur,
In der du neulich wandern warst.
Oder vielleicht einfach dein warmes Bett,
Letzten Sonntag,
Als du dann endlich ausschlafen konntest.
Erinnere dich an diesen Ort oder an dieses Ereignis und erinnere dich daran,
Wie du dich da genau gefühlt hast.
Nimm dir jetzt ein paar Minuten Zeit,
Um in dem guten Gefühl des Wohlseins,
Der Entspannung,
Der Ruhe zu schwelgen.
Spüre dafür entweder in deinen Körper hinein oder geh zurück an diesen wunderbaren Ort in deiner Erinnerung.
Versuche auf jede noch so kleine Empfindung an deinem Wohlfühlort im Körper zu achten und jedem noch so kleinen Detail des positiven Ereignisses in deiner Erinnerung.
Jetzt,
Wo du etwas Zeit an einem angenehmen Ort verbracht hast,
Lass uns deine Aufmerksamkeit auf die Körperteile lenken,
Die sich verängstigt oder gestresst fühlen,
Falls dies momentan der Fall ist.
Wo verspürst du Angst oder Unwohlsein in deinem Körper?
Vielleicht verspürst du ein enges Gefühl in deiner Brust oder deinen Magen fühlt sich verkrampft an.
Vielleicht merkst du auch,
Dass dein Kiefer verspannt ist.
Versuche herauszufinden,
Wo diese Gefühle von Stress oder Angst vorhanden sind und wie sie sich anfühlen.
Achte hierbei ganz bewusst auf einen ruhigen,
Gleichmäßigen Atem.
Schau,
Ob du dieses Gefühl etwas erweichen kannst.
Und dann kehre mit deiner Aufmerksamkeit zurück zu dem Körperteil,
Der sich gut und friedlich anfühlt.
Oder bringe wieder diesen an einen Ort der Erinnerung,
An dem du dich sicher und wohl gefühlt hast.
Spüre die Beständigkeit deiner Füße auf dem Boden.
Spüre in deine Hände und der Beine hinein.
Oder erinnere dich an diesen einen Wohlfühlort.
Und jetzt kannst du in deinem eigenen Tempo zwischen den zwei Orten,
Dem stressigen und ängstlichen und dem ruhigen und entspannten,
Hin und her gehen.
Wenn du keine stressigen oder ängstlichen Gefühle empfindest,
Dann verbleibe doch einfach an diesem angenehmen Ort in deinem Körper oder deinem bildlichen Wohlfühlort.
Ansonsten pendle einfach zwischen den zwei Polen,
Ohne Druck auf dich selbst auszuüben.
Wenn du bemerkst,
Dass unangenehme Gefühle aufkommen,
Schau,
Ob du sie einfach so sein lassen kannst,
Wie sie sind.
Denke über sie nicht nach.
Verfolge sie nicht.
Lass dich nicht von ihnen einnehmen.
Lass sie einfach so sein,
Wie sie sind.
Beobachte sie,
Anstatt dich mit ihnen zu identifizieren.
Es sind nur Gedanken,
Die kommen und gehen.
Achte auf deinen Atem.
Atme ganz bewusst und ruhig.
Spüre in deinen Körper hinein.
Manchmal,
Wenn wir uns sehr gestresst oder ängstlich fühlen,
Hilft es uns zu sagen,
Das ist schon okay.
Oder das ist auch nur eine Erfahrung und wird vorbeigehen.
Oder ein einfaches ich schaffe das.
Such dir aus,
Was sich gut und authentisch für dich anfühlt.
Und sag es für dich selbst laut auf.
Jetzt lass uns etwas lebende Güte und selbst gegenüber aufbringen.
Es ist schwer,
Sich ängstlich zu fühlen.
Und es ist schwer,
Sich gestresst zu fühlen.
Schau,
Ob du dir selbst etwas Liebe geben kannst.
Was auch immer sich richtig und echt für dich anfühlt.
Mach es.
Du kannst zum Beispiel deine Hand auf deinen Bauch oder dein Herz legen,
Wenn du magst.
Und dich daran erinnern,
Dass du bereits durch so vieles gegangen bist und so vieles erreicht hast.
Du kannst auch gerne ein paar bekräftigende Sätze aufsagen,
So dass wir möglichst Frieden empfinden.
Oder möge ich mich immer sicher fühlen.
Und beobachte einfach,
Was immer für dich gerade präsent ist.
Wenn es etwas angenehmes ist,
Dann genieße es.
Und wenn nicht,
Dann kannst du dir selbst sagen,
Was auch immer ich gerade empfinde.
Möge ich dir in Liebe begegnen.
Wir kommen nun langsam zum Ende unserer Übung.
Aber wenn du magst,
Dann verbleibe doch noch etwas in den angenehmen Gefühlen.
Entweder durch die Verbindung deiner Füße auf dem Boden oder durch deinen Wohlfühlort.
An diesen kannst du übrigens auch immer in Windeseile mit Hilfe deiner Gedanken zurückkehren.
Und wenn du soweit bist,
Kannst du gern jederzeit deine Augen öffnen und diese Meditation langsam beenden.
Komm gern wieder zu dieser Übung zurück,
Wann immer du dich gestresst oder ängstlich fühlst.
Bis bald.
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