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Ängste reduzieren - glaube nicht alles, was du denkst

by Sofia Borodulina

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Meditation
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Wenn wir plötzlich von Ängsten überwältigt werden, dann dreht sich der Kopf vor lauter negativer Gedanken. Der Geist erzählt uns eine Geschichte nach der anderen und wenn wir ihm zu viel Glauben in solch einem Moment schenken, dann entsteht eine Angstspiralle, die nur schwer auszuhalten ist. In dieser Meditation führe ich dich durch eine Übung, die es dir erlaubt in einem Moment der Angst dich auf das Jetzt zu fokussieren und den Geschichten in deinem Kopf damit den Nährboden zu entziehen.

Transkription

Hi,

Hier ist Sophia.

Da uns Gefühle der Panik oder Angst mitten am Tag erwischen können,

Es ist gut ein paar Instrumente zur Hand zu haben,

Im Jetzt zu bleiben und zu sehen,

Was denn wirklich passiert und nicht den Geschichten zu glauben,

Die unser Geist uns erzählt darüber,

Was er glaubt,

Was jetzt geschieht.

Also,

Lass uns anfangen.

Finde eine Position,

Die bequem ist,

Aber in der du auch wach bleiben kannst.

Wenn du gerne deine Augen schließen möchtest,

Dann kannst du das jetzt tun.

Und wenn nicht,

Dann kannst du einfach ganz leer in den Raum blicken.

Am besten blickst du dann nach unten,

Dann kann dich auch nichts ablenken.

Wir fangen damit an,

Indem wir einfach in unsere Hände hinein spüren.

Bemerke einfach,

Was du spürst.

Was geht gerade in deinen Händen vor,

In deinen Fingern,

In deiner Handinnenfläche,

Auf deinem Handrücken.

Wenn du nicht richtig spüren kannst,

Was in deinen Händen vorgeht,

Dann versuch doch zu spüren,

Was deine Hände berühren.

Wie fühlt sich diese Oberfläche an?

Es geht hier nicht unbedingt darum,

Was dein Geist über die Hände denkt,

Sondern schau,

Ob du wirklich deine Aufmerksamkeit in deine Hände bringen kannst.

In das,

Was sie empfinden.

Wie sich das anfühlt,

Was auch immer sie berühren.

Und jedes Mal,

Wenn du merkst,

Dass dein Geist dich versucht,

In irgendwelche Geschichten reinzuziehen,

Irgendwelche Sorgen dir vorzutragen oder Ängste,

Schau wirklich,

Ob du deine Aufmerksamkeit auf deine Hände lenken kannst,

Anstatt deinem Geist und deinen Gedanken zu folgen.

Bring deinen Fokus in deine Hände.

Und jetzt versuchen wir das Gleiche mit unseren Füßen zu machen.

Das heißt,

Versuche deine Aufmerksamkeit,

Deinen Blick,

Deine Konzentration auf deine Füße zu lenken.

Spüre richtig rein,

Wie sich der Kontakt mit dem Boden,

Teppich,

Der Wiese,

Wo auch immer du gerade bist,

Wie sich dieser Kontakt anfühlt.

Vielleicht spürst du einen Druck oder eine Textur,

Wärme oder Kälte.

Erlaube es dir einfach,

In deinen Füßen anzukommen.

Rücke all die Geschichten,

Die dir dein Geist erzählt,

In den Hintergrund.

Und bringe die Füße in den Vordergrund.

Sie werden zum Objekt deiner Aufmerksamkeit.

So,

Als nächstes lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf unseren Bauch,

Auf die Magengegend.

Und erlaube deinem Bauch so richtig weich zu werden,

Sich zu entspannen.

Oft ist es der Magen,

Der dich sofort bemerkbar macht,

Wann immer wir Ängste empfinden.

Können wir jetzt eine kleine Pause und lassen sich entspannen.

Wann immer wir ein Gefühl der Panik oder starker Sorgen empfinden,

Tendieren wir dazu sehr oberflächlich zu atmen.

Schau wie das ist,

Wenn du richtig ein- und ausatmest.

Es muss nicht stark sein,

Aber schau einfach wie es sich anfühlt,

Wenn da viel Platz im Bauch entsteht für die Luft.

Wie sich dein Bauch hebt und senkt.

Wie du so richtig durchatmest.

Vielleicht fällt es dir schwer tief ein- und auszuatmen,

Aber versuche es.

Unser Atem hat die Fähigkeit unsere Gefühle zu regulieren.

Und wann immer wir ein paar mal tief ein- und ausatmen,

Beruhigt sich unser Nervensystem.

Beobachte wie der Geist mit seinen Geschichten immer wieder auftaucht,

Mit seinen Ideen und Vorstellungen.

Was alles passieren sollte,

Ein Plan,

Eine To-Do-Liste,

Vielleicht auch Kritik.

Und schau einfach ob jedes Mal,

Wenn das vorkommt,

Wenn dein Geist und seine Geschichten in den Vordergrund rücken,

Ob du da zurück in deine Hände oder deine Füße gehen kannst oder in deinen Bauch.

Was immer sich für dich am natürlichsten angefühlt hat.

Schau ob du deinen Fokus von deinen Gedanken auf deinen Körper verlagern kannst.

Und wenn es nicht sofort klappt,

Mach dir keine Sorgen.

Das ist absolut normal.

Es geht nicht darum es gleich perfekt zu meistern,

Sondern einfach für dich selbst herauszufinden,

Welcher Körperteil denn für dich am besten ein Rückzugsort ist.

Wohin du umschalten kannst.

Wann immer Gedanken aufkommen,

Die dich in Unruhe versetzen.

Vielleicht ist es das Atmen.

Vielleicht hilft es dir einfach tief ein- und auszuatmen.

Was immer für dich funktioniert,

Ist genau das Richtige.

So wir kommen langsam zum Ende unserer Übung,

Die du immer für dich selbst gerne machen kannst.

Und lass mich die Übung damit abschließen,

Dass ich dich daran erinnern möchte,

Dass jedes Mal,

Wenn wir Ängste empfinden,

Sorgen oder eine Panikattacke durchleben,

Dann bringt unser Geist uns eigentlich immer in die Zukunft.

Wir haben das Gefühl,

Da ist eine Bedrohung oder wir haben Erwartungen.

Und in dieser Übung geht es darum,

Durch unsere Achtsamkeitspraxis uns immer wieder daran zu erinnern,

Dass alles okay ist.

Alles ist okay.

Wir sind okay.

Wir sind keiner Bedrohung ausgesetzt.

Das sind meistens Zukunftsvorstellungen,

Die nicht wahr sein müssen.

Und wir nutzen unseren Körper,

Damit wir uns immer wieder in das Jetzt zurückbringen und in einen Körperteil reinspüren,

Der sich neutral oder gut anfühlt.

Und das hilft uns uns immer wieder zu sagen und uns daran zu erinnern,

Dass alles in Ordnung ist.

Es ist alles in Ordnung.

Egal was dir dein Geist sagt.

Sei lieb zu dir und bis bald.

4.6 (109)

Neueste Bewertungen

Regina

February 12, 2025

Lieben Dank für die guten Impulse zu dem Thema. Beim Üben konnte ich mich gut auf meine Hände & den Atem konzentrieren. Schönen Tag noch!

Dagmar

November 1, 2024

Vielen Dank für deine angenehme Stimme und die unaufgeregte und erdende Meditation. Sie hat gut getan!

Dirk

October 29, 2024

Eine schöne und hilfreiche Meditation und eine sehr angenehme Stimme und Stimmung, DANKE

Tina

August 22, 2024

Dankeschön

January 8, 2023

Danke für diese schöne Meditation.. sie hilft mir immer wieder gut meine Sorgen und blöden Gedanken einzufangen.. Danke dafür... Liebe Grüße von Sonja :-)

Annegret

November 17, 2021

Liebe Sofia, vielen Dank für deine wunderbaren Meditationen, du findest auch hier die richtigen Worte! 🙏

Johannes

November 26, 2020

Danke dir

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