
So Ham Meditation Einführung zur Urklang Meditation
by Ulrike Lerch
Diese tiefe Meditation beinhaltet die vier Seelenfragen und den gesamten Ablauf der Urklang Meditation, bekannt als Primordial Sound Meditation. Anstelle des individuellen Mantras, kann das Mantra SO HAM angewandt werden. Diese Meditation kann als tägliches Ritual morgens und am späten Nachmittag praktiziert werden.
Transkription
Hallo Namaste.
Lasst uns mit unserer Meditation beginnen.
Bitte nimm jetzt eine aufrechte bequeme Sitzposition ein.
Schließe sanft deine Augen.
Atme ein paar mal tief durch und erlaube deinem Körper sich dort zu entspannen,
Wo du gerade sitzt.
Lass einfach alles los,
Was in diesem Moment nicht wichtig ist.
Erlaube deiner Atmung ganz normal zu sein,
Ohne sie in irgendeiner Weise zu kontrollieren.
Sei dir einfach des Atems bewusst.
Beobachte einfach nur den Atem,
Wie er ganz natürlich ein- und ausströmt.
Bringe deine Aufmerksamkeit jetzt zu deinem Herzzentrum.
Werde dir deines Atems hier an dieser Stelle bewusst.
Wir werden uns still gedanklich die vier Seelenfragen stellen.
Stell dabei einfach die Frage und höre auf die Antwort,
Die sich dir zeigt,
Die genau aus diesem Bereich deines Herzens kommt.
Sei einfach offen,
Ohne zu urteilen,
Ohne zu bewerten.
Wenn wir diese Frage zum ersten Mal stellen,
Können Empfindungen,
Bilder,
Gefühle und Gedanken auftauchen und wir können unserer Antwort eine Erfahrung zuordnen.
Und wenn wir uns mehr und mehr auf diese Frage einlassen,
Verblassen die Erfahrungen und wir ruhen im Sein.
Die erste der vier Seelenfragen lautet,
Wer bin ich?
Die zweite Seelenfrage lautet,
Was will ich?
Was sind meine innersten Wünsche?
Auch hier empfangen wir diese Frage im Bereich unseres Herzens.
Wir erlauben allen Empfindungen,
Bildern,
Gefühlen und Gedanken zu uns zu kommen.
Es sind Erfahrungen im Bewusstsein.
Sie werden erscheinen und wieder verschwinden.
Nehmt einfach wahr,
Was kommt,
Ohne irgendetwas zu erzwingen.
Was will ich?
Während sich unser Bewusstsein entwickelt,
Wird sich auch das,
Was wir uns wünschen,
Verändern und weiterentwickeln.
Die dritte Seelenfrage lautet,
Was ist mein Auftrag?
Was ist meine Aufgabe?
Wie kann ich meine individuellen,
Einzigartigen Fähigkeiten anwenden,
Um mir selbst und anderen hilfreich zu sein?
Was ist mein Dharma?
Diese Frage und die Antwort gehören zum Bereich der Erfahrung,
Die sich ständig verändert.
Die vierte Seelenfrage lautet,
Wofür bin ich dankbar?
Wofür bin ich dankbar?
Lasst diese Fragen wie Kieselsteine in den ruhigen Teich eures Bewusstseins fallen.
Indem wir diese Seelenfrage stellen und der Antwort zuhören,
Ohne zu urteilen oder zu bewerten,
Beginnen wir,
Die tieferen Ebenen unseres Seins zu erforschen.
Wir beginnen,
Uns selbst wieder zu entdecken,
Wer wir wirklich sind.
Jetzt werden wir weiter in uns gehen und versuchen,
Die verschiedenen Qualitäten unserer Selbstwahrnehmung zu spüren,
Indem wir uns vorübergehend von diesen Eigenschaften des Egos lösen.
Wir beginnen zu erkennen,
Dass das,
Was wir als Ich bezeichnen,
Eine Erfahrung,
Im Zeitverlauf ist.
Dieses Wesen,
Das wir als unser Selbst bezeichnen,
Verändert sich ständig,
Es entwickelt sich weiter.
Wiederhole jetzt gedanklich,
Ich bin,
Gefolgt von deinem Vor- und Nachnamen.
Lass alle Qualitäten,
Eigenschaften und Situationen zu dir kommen.
Erkenne sie,
Die Qualitäten,
Die mit diesem Namen in Verbindung stehen.
Lass jetzt deinen Nachnamen weg und wiederhole nur,
Ich bin und deinen Vornamen.
Wiederhole gedanklich nur deinen Vornamen.
Erkenne diese angenommene Identität durch die Qualitäten,
Eigenschaften,
Die du mit diesem Namen in Verbindung bringst,
Mit denen du dich identifizierst.
Nun lasse deinen Vornamen weg und wiederhole nur,
Ich bin.
Ich bin,
Ohne Namen,
Ohne Eigenschaften,
Einfach nur ich bin.
Ich bin ist das Licht des Gewahrseins,
Das sich mit einer ganz bestimmten Wahrnehmung verbindet.
Es wird zur Erfahrung von ich bin.
Jetzt lassen wir auch ich bin fallen und wiederholen gedanklich nur den Sanskrit-Klang dieser Erfahrung.
Aham.
Aham.
Aham.
Und von diesem Moment an rufen wir gedanklich das Mantra Soham oder unseren persönlichen Urklang zu uns.
Wir lauschen seinem Klang und beobachten es,
Ohne es zu erzwingen und ohne uns an diesem Mantra festzuklammern.
Wenn wir während der Meditation abgelenkt werden,
Richten wir jedes Mal unsere Aufmerksamkeit wieder auf die stille Wiederholung des Mantras.
Erinnere dich immer daran,
Dass die Wiederholung des Mantras sanft und entspannt ist.
Ich werde euch ein Zeichen geben,
Wenn unsere Meditationszeit zu Ende ist.
Soham.
Soham.
Wir lassen jetzt ganz sanft das Mantra wieder los,
Bleiben weiterhin mit geschlossenen Augen sitzen und verweilen noch in diesem Zustand des Seins.
Ich ruhe in der Existenz.
Ich ruhe im Bewusstsein.
Ich ruhe im Sein.
All dies beschreibt einen einzigen Zustand des Seins,
Den wir im Sanskrit mit Sat-Chit-Ananda bezeichnen.
Ein Moment der Glückseligkeit.
Um unsere Meditation zu beenden,
Spüren wir folgende Qualitäten auf der Ebene des Körpers,
Der Emotionen und des Verstandes und rufen sie jetzt als fortwährende Intentionen in unser Bewusstsein.
Wir spüren und erkennen einen freudigen,
Energievollen,
Gesunden Körper.
Wir wiederholen diese Worte noch einmal gedanklich und spüren dabei einen freudigen,
Energievollen,
Gesunden Körper.
Wir spüren ein liebendes,
Mitfühlendes und offenes Herz.
Wir spüren in uns und erkennen dieses liebende,
Mitfühlende und offene Herz.
Und wir erkennen einen klaren,
Aufmerksamen und kreativen Verstand.
Einen klaren,
Aufmerksamen und kreativen Verstand.
Wir spüren die Leichtigkeit des Seins als einen immerwährenden Zustand.
Wir bringen beide Hände vor unser Herzzentrum,
Verneigen uns und bedanken bei uns selbst mit Namaste für die Zeit und die Aufmerksamkeit,
Die wir uns gewidmet haben.
Kehre nun sanft zur Wahrnehmung deines Körpers zurück,
Berühre deinen Körper sanft und öffne langsam deine Augen.
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