34:30

Gesund Arbeiten | Leichtigkeit einladen

by Nadine Horn

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In dieser Folge spreche ich mit Tim Lagerpusch. Tim ist Unternehmer, der die Herausforderung kennt, Familie und Beruf zu vereinbaren. Tim teilt mit uns, wie er es schafft, trotz hoher Anforderungen zuversichtlich zu bleiben. Er erzählt, warum es ihm wichtig ist, das Leben auch mal leichter zu nehmen und den Dingen öfter mal ihren Lauf zu lassen. Dabei gibt er Einblicke in die Grundprinzipien, die ihm helfen, Balance für sich zu finden und sich nicht vom Druck überrollen zu lassen. Viel Freude beim Reinhören!

Transkription

Hallo und herzlich willkommen im Besser Gesund Arbeiten Podcast.

Hier hörst du Menschen aus der Praxis,

Die ihre Erfahrungen mit dir teilen.

Ich bin Nadine und ich arbeite mit Teams und Führungskräften an ihrem Sweetspot,

Wo Arbeit hochproduktiv ist und gleichzeitig Spaß macht.

Heute spreche ich mit Tim Lagerbusch.

Tim ist Unternehmer mit Leib und Seele und genauso leidenschaftlicher Papa eines kleinen Sohnes.

Tim erzählt heute,

Wie er versucht,

Dass Unternehmer da sind und seine kleine Familie unter einen Mut zu bringen.

Er erzählt,

Was ihm dabei hilft,

In beiden Welten präsent zu bleiben und seine Energie so weit es geht hochzuhalten.

Welche Stolpersteine da Tim im Weg liegen und wie er damit umgeht,

Teilt er in dieser Folge.

Ich freue mich,

Dass du heute dabei bist.

Wir sitzen hier zusammen an einem besonderen Ort.

Wir treffen uns im Podcaststudio der Zukunft Personal Europe in Köln.

Herzlich willkommen.

Hi Nadine,

Freue mich hier zu sein in der Messehalle.

Tolle Stimmung hier.

Ganz freu mich,

Dass ich hier mit dir sprechen darf.

Freut mich auch sehr.

Wie ist es für dich,

Heute hier zu sein?

Erzähl mal,

Du hast ja schon Berichte,

Du hast schon ein paar Leute getroffen.

Ja,

Ist aufregend.

Du gehst durch die Gänge,

Triffst natürlich sofort Bekannte aus der Branche,

Aus denen auch heute zu Besuch sind,

Als Aussteller und als Gäste.

Jetzt musste ich gerade eben schnell mal mich durchwühlen hier oder schnell durchflitzen bis zu unserem Podcast statt.

Und nachher hoffe ich,

Dass ich hier noch viele tolle Gespräche habe.

Es ist ja immer spannend in der Messe,

Da kommen so viele Leute zusammen,

Auch die man ganz lange nicht gesehen hat und auch viele zufällige Begegnungen.

Die liebe ich da immer.

Cool.

Ja,

Nochmal herzlich willkommen.

Erzähl mal,

Aus welcher Welt kommst du denn heute Morgen?

Also heute Morgen,

Ich bin jetzt gerade,

Wie du schon in der Einführung gesagt hast,

Der kleine Junge,

Bin gerade in der Kita-Eingewöhnung.

Letzte Woche höchstwahrscheinlich.

Und deswegen komme ich jetzt gerade direkt von der Kita hier in die Messehalle und habe nun drei Wochen Kita-Eingewöhnung Stückchen für Stückchen mit begleitet.

Immer ein bisschen die Zeit ausgeweitet.

Deswegen bin ich gerade so in der Kita-Welt,

Auch die letzten drei Wochen,

Sehr stark wieder auf der Kinder- und Spielplatz-Welt unterwegs gewesen.

Spannend ist in diesen Welten hin und her zu tauchen.

Ja.

Und in welcher Welt bist du unterwegs,

Wenn du nicht in der Welt deines kleinen Sohnes bist?

Was machst du da gerade aktuell?

Da war ich jetzt,

Also ich bin Wirtschaftsingenieur,

Diplom Wirtschaftsingenieur von der Uni-Ausbildung her und habe davor auch eine Bankkaufmannenausbildung gemacht.

Sehr breit angelegt,

Bin in einem Unternehmen aufgewachsen,

Zu Hause mit der Familie,

Mit einem Transportunternehmen,

Wo immer Firma war.

So habe ich halt eben viele Sachen erlebt und da hat sich im Werdegang einiges ergeben,

Was eigentlich auf der Bandbreite sehr breit anmutet oder aussieht.

Von einem Gründerzentrum an der Universität bei uns in Karlsruhe,

Was wir aufgebaut haben und sehr erfolgreiche aufgebaut haben.

Und dann verschiedene Projekteinsätze als bei Unternehmensberatungen in ganz verschiedenen Unternehmen,

Von einer Versicherungsunternehmen über ein Schadenssanierungsunternehmen bei einer Fluggesellschaft in Mexiko habe ich was mitgemacht als Beispiele.

Und dann haben wir unser eigenes,

Aus dem Gründerzentrum heraus,

Unser eigenes E-Commerce-Startup,

Ein Marktplatz für kleine Boutiquen gegründet,

Was ich auch bis zu einer gewissen Größe mit aufgebaut habe.

Da bin ich halt in eine Pause und dann kam ein weiteres Projekt und so habe ich jetzt auch als aktuell mein zweites Projektmanagement,

PMO oder Transformation Management Office Freelance Projekt in einem Unternehmen,

Was ich begleite auf dem Weg in die Eigenständigkeit.

Jetzt geht es gerade da so rum,

Wie geht es weiter?

Also auf dieser Gratwanderung zwischen verschiedenen Projekten und dem Unternehmerdasein,

Das sei jetzt ja so ein Freelance-Einzelunternehmerdasein.

Das vorher mit dem eigenen Unternehmen und dem Startup hat mir auch sehr,

Sehr gut gefallen und das würde ich gerne wieder haben.

Und jetzt ist so der Weg gerade wieder auf einer Gabel,

Wo geht es weiter?

Ja,

Das klingt wahnsinnig spannend.

Da hast du ja wirklich einen Weg hinter dir und auch bestimmt noch einen ganz tollen Weg vor dir.

Du hast ja echt schon total viel gemacht auf den unterschiedlichsten Ebenen,

In den unterschiedlichsten Bereichen.

Was würdest du denn sagen,

Wie hat auch dein kleiner Sohn diese Zeit für dich verändert?

Was hat das in deinem Leben bewirkt?

Erzähl mal ein bisschen darüber.

Ich erinnere mich noch gut zurück an die Zeit,

Als mein Mitgründer sein erstes Kind bekommen hat.

Mittlerweile haben die drei und wie ich damals verschiedene Dinge mit dem,

Wie man morgens pünktlich da sein kann,

Morgens um neun ein Team-Meeting machen kann oder ob man das nicht kann,

Weil die Kita und das Hinbringen zur Tagesbetreuung noch im Weg ist,

Habe ich einfach nicht richtig verstehen können.

Da war ja mein Baby die Firma und da habe ich alles eingesetzt und auch sieben Tage die Woche von den Zeiten eigentlich nur noch außenrum geschlafen.

Ansonsten war alles Firma und konnte das selber noch nicht so nachvollziehen in der Rückbetrachtung.

Das Gleiche ist jetzt bei mir eben auch passiert mit unserem Kleinen.

Er hat schon stark den Fokus verändert und diese eigene gespürte Wichtigkeit,

Die Freibäume zu nehmen,

Um die Zeit mit ihm zu verbringen,

Zu machen.

Manchmal ja zwangsmäßig,

Weil einer muss ihn betreuen.

Andere Sachen ist,

Da könntest du und das ist einfach eine wahnsinnige Freude,

Das in der Entwicklung mitzuerleben und in Interaktion zu gehen.

Ich habe mehrfach immer probiert,

Auch auf dem Weg bis jetzt,

Jetzt ist er drei Jahre und drei Monate alt,

Auf dem Weg immer auch mal Meetings oder Arbeit parallel,

Also im Zusammensein mit ihm dann zu machen und wie wahrscheinlich jeder andere das jetzt nachvollziehen kann,

War das wahnsinnig schwierig,

Also das direkt nebeneinander zu machen.

Er wollte dann auch immer in den Bildschirm,

Wollte Tastaturtippen mitmachen,

Hat sich aufmerksam gemacht.

Da habe ich gemerkt,

Das zu kombinieren bringt nichts.

Auf parallele Telefonate auf den Spielplatz zu führen für intensive Themen und nicht nur ganz kurz einen Termin abzustimmen,

Sind Sachen,

Die tue ich nicht mehr.

Also die lasse ich weitestgehend raus und teile die Zeit.

Gleichzeitig ist aber was Spannendes in der Rückbetrachtung,

Wie ich aufgewachsen bin,

Wir haben halt gewohnt neben unserem Büro,

Neben der Firma.

Und so war immer mein Opa war ja da drin und mein Vater auch und die Mitarbeiter,

Mannschaft kannte ich alle,

Bin mit denen aufgewachsen,

Also die kennen mich länger,

Als ich mich an die erinnern kann und da war das eben anders.

Da ist man,

Ich würde es gerne noch mal so zurückspulen oder nochmal mit betrachten,

Also das fand ich auch sehr spannend,

Dass ich ja da irgendwie drinnen aufgewachsen bin und die haben mich da in den Mülleimer im Büro gesteckt und ich bin in dem Büro hin und her geflitzt und wir konnten da auch arbeiten.

Das war natürlich ein anderer Kontext,

Ist auch ein anderer Kontext,

Als jetzt in meiner Rolle,

Wenn ich als Freelance in dem Unternehmen Vollgas mitwirke,

Die dann da auch immer sagen,

Bringen den Kleinen noch mit zur Arbeit,

Aber mit dem muss dann einer was machen,

Den kannst du vielleicht nur zu Besuch bringen mal kurz,

Aber nicht da parallel mit ihm arbeiten.

So sind das verschiedene Aspekte,

Die irgendwie spannend sind.

Aber ich fand das damals und in der weiteren Betrachtung,

Als ich in der Schule war und andere Mitschüler auch mal so gefragt habe,

Was die Eltern machen und haben viele halt gesagt,

Ich bin da nie,

Ich war da nie mit im Büro bei meinem Vater oder kenne das da gar nicht und das war eben ganz anders als bei mir.

Ich war da immer drin und ich glaube,

Das hinterlässt natürlich auch irgendwie Spüren,

Wenn du in diesem Betrieb immer mit unterwegs bist.

Das hätte ich manchmal auch gerne so,

Jetzt ist unser Kontext so nicht und ist auch alles fein,

Aber so kommen wir oft dann so Betrachtungsweisen mit ins Stil.

Wir waren das eigentlich bei mir,

Hier ist es woanders.

Und wie machst du das denn jetzt mit Leo und Job?

Ja,

Jetzt Leo und Job ist in so einem Einsatz,

Das war natürlich jetzt ganz dankbar,

Dass ich die Zeiten fixer legen konnte,

Als wenn du voll unternehmerisch in deinem ganz jungen Unternehmen mit wenig Mannschaft arbeitest und immer noch ein schlechteres Gewissen hast,

Dass du zu wenig Zeit für die Firma oder fürs Firmenprojekt aufbringen kannst,

Weil du diese Bälle hin und her jonglierst,

Weil das andere dir auch so oder vielleicht sogar noch wichtiger ist.

Jetzt konnte ich halt besser eine Montag bis Donnerstag vier Tage Woche mit Notfall Sprechstunde am Freitag und recht freien Wochenenden gestalten über das ganze letzte Jahr,

Was jetzt in dem Kontext gerade mit Kinderbetreuung parallel sehr gut zusammenpasst.

Und ich bin sehr dankbar,

Dass das so geht.

Und war das so Learning by Doing oder hast du dir Inspiration geholt von rechts oder links,

Wie man das gut machen kann?

Nee,

War schon ein bisschen Inspiration,

Aber schon dann auch Learning by Doing und auch so,

Ja,

Es ist dann so gekommen.

Und ich glaube halt auch daran,

Dass die Dinge oftmals,

Wenn man dann aufnahmebereit ist und dass die Dinge so kommen,

Dass es passt und dass man dafür offen sein muss und dann kommt es auch so.

Ich habe auch gerade diese Pause mit der Kita-Eingewöhnung aktuell,

Die ich jetzt übernommen habe und meine Freundin ist im Büro und kann die vollen Bürozeiten machen und es passt ihr jetzt auch magisch,

Dass ich gerade in dieser Projekt-Neuorientierung bin und passt ihr das gut zusammen?

Also da war aber auch die Frage so,

Wie wollten wir das eigentlich machen?

Und ich hatte es nicht ganz konkret vor Augen.

Es ist dann so passiert.

Es wäre auch in einem anderen Kontext hätten wir es geschafft.

So ist halt viel,

Viel entspannter.

Das kann ich ja auch aus eigener Erfahrung sagen,

Dass es,

Ja,

Ich sage mal schon auch immer ein Balanceakt ist,

Wenn man als Eltern beide berufstätig ist und gleichzeitig ein kleines Kind hat.

Für uns haben sehr viel Strategien,

Vereinbarungen,

Regeln geholfen.

Das ist ja jetzt nicht für jedermann was.

Wie macht ihr das,

Was habt ihr für gut gefunden?

Ich glaube ganz ehrlich ist,

Wenn Arne mich nicht manchmal zurückgeholt hätte oder mit mir das diskutiert hätte oder ihre Meinung klar gesagt hätte,

Dann hätte ich halt viele Sachen vielleicht auch einfach so laufen lassen und wir wären in eine Art Missgut irgendwo reingelaufen.

Also hätte ich mich vielleicht noch mehr dem Job gewidmet.

Und so finden wir die Balance und auch eine Art Arbeitsteilung,

Wenn wir einbringen und abholen und gewissen Zeitfenstern oder auch Jobs oder Aktivitäten und Tasks zu Hause.

Und ich glaube,

Wir sind da ganz gut in einer Arbeitsteilung,

In einer Balance.

Aber es ist natürlich schwer,

Dass manchmal aus der eigenen Perspektive ist ganz oft dieses Gefühl,

Ich mache ja hier an der Stelle viel mehr.

Ich glaube,

Es ist gegenseitig dieses Gefühl.

Also immer wenn man da mittendrin steckt.

Und es ist auch nicht so leicht,

Sich dann in die andere Rolle oder das wirklich dann auch ganz objektiv zu sehen.

Aber so machen wir das.

Und ich finde es auch ganz toll,

Dass wir das so halbe-halbe machen und so würde ich das auch gerne weiter machen wollen.

Ich habe,

Glaube ich,

Jetzt auch verstanden,

Auch nachdem ich,

Das war vor dem aktuellen Projekt,

Von dem ich dir gerade erzählt habe,

Habe ich ein Jahr Elternzeit gemacht,

Übernommen mit der Eingewöhnung in die Tagespflege.

Und dann war ich so auch einfach noch frei.

Kleine Projektchen links und rechts gemacht,

Aber nichts richtig Vollzeit.

Und war dann ganz viel natürlich mit nachmittags unterwegs und auf den Spielplätzen und in dieser Kinder- und Elterngeschichte.

Ich meine,

Dass ich jetzt noch besser nachvollziehen kann,

Was bei manchen Eltern,

Die dann wirklich jahrelang in eine Elternzeitpause gehen und ganz aus dieser Wirtschafts- oder Jobwelt rausgehen,

Also wie sich das anfühlt.

Also wie auch dieser Zug da irgendwie weiter rattert und man gehört da gar nicht mehr richtig dazu und hat vielleicht Vorstellungen,

Was man alles machen könnte.

Und dann in der Realität,

Wenn es dann wieder darum geht,

Dann geht doch gar nicht alles,

Weil du ja auch mit Vorbedingungen wieder kommst.

Und deswegen glaube ich schon auch,

Dass die Balance zwischen Familie und Beruf für alle gut ist.

Also für alle Mütter und auch für alle Väter,

Für die eigene Balance.

Also auch für die Ausgelastheit,

Welche Gehirnregionen angesprochen werden,

Für das Sich-Selber-Auspowern,

Dass das sehr gut ist.

Also wenn man sich teilt.

Ich glaube,

Die Wirtschaft ist nicht bei uns hier.

Das ist auch anders.

Im Sommer war ich im Urlaub in Stockholm und habe da von Schweden Dinge gehört,

Wo es scheinbar noch präsenter ist,

Das Vereinbaren von Familie und Beruf in den Unternehmen.

Ich glaube,

Hier bei uns ist noch nicht alles so weit,

Wie man sich das so denken könnte.

Also dass die Flexibilitäten da sind,

Dass dann auch in dem Unternehmen das wertgeschätzt oder auch ernst oder überhaupt verstanden wird,

Warum sich Väter oder auch Mütter dann rausziehen müssen mal aus dem Job zu gewisser Zeit.

Also dass da noch mehr in die Richtung passieren kann.

Und was würdest du sagen,

Gibt es für dich so kritische Marker,

Auf die man so achten kann für sich selbst,

Wo man so sagt,

Ah,

Jetzt könnte es kippen.

Jetzt ist es zu viel von dem einen und zu wenig von dem anderen.

Ja,

Es kommt ja manchmal zu Situationen,

Da möchte man eigentlich,

Also hat es sich fest vorgenommen,

Rechtzeitig zu gehen und dann hat man aber da doch dem Meeting noch zugestimmt und noch die Sache und dann gibt es noch was fertig zu machen,

Wo nächsten Tag andere Leute darauf warten würden und so.

Dann macht man das noch und das noch und ist dann irgendwie auch noch ein Gespräch und dann habe ich mich selber dabei ertappt und wollte eigentlich Bescheid sagen,

Dass es später wird.

Nafster,

Das war doch irgendwie nicht gemacht und habe dann eigentlich auch schon ein sehr schlechtes Gewissen und also manchmal reißen halt so Fäden ein.

Es fühlt sich gut an,

Wenn man tatsächlich diese Jonglierbälle oder diese drehenden Teller wie im Zirkus alle am Drehen hat und dann denkt man,

Oh ja,

Klappt ja,

So geht es ja wunderbar und dann reißt es einem auf einmal doch ganz plötzlich irgendwo wieder ein und einer fällt runter.

So und das passiert.

Da habe ich auch schon viel beobachtet von richtigen Routine und mit Agenda und Familiensitzungen und so.

Wir glauben,

Dass wir das halt so auf dem Sofagespräch im täglichen hinbekommen,

Aber guckt dann und bin ganz offen auch für Lösungen,

Was andere dann ganz gut finden und versuche dann mal mit solchen Sachen abzugucken.

Ja,

Da hat ja auch jeder andere Strategien,

Die funktionieren und ich bin so der festen Überzeugung,

Jeder muss da so seinen eigenen Weg oder darf seinen eigenen Weg für sich finden und wenn es funktioniert,

Ist ja total gut.

Du hast jetzt gesagt,

Dass bei dir noch so viel offen ist,

Was jetzt so als nächstes vielleicht kommen mag.

Das könnte ja auch sein,

Dass dann wieder dir was in die Hände fällt oder vor die Füße fällt oder du sagst,

Hey komm,

Auf diesen Zug spreng ich jetzt auf,

Da habe ich jetzt mega Bock drauf und das heißt ja auch oft,

Wenn man wieder was Neues beginnt,

Da muss man auch mal echt ordentlich Zeit rein investieren und Kapazität.

Wie stellst du dir das vor,

Wie das werden wird oder lässt du es einfach auf dich zukommen?

Ich lasse das in gewisser Weise auf mich zukommen und habe da auch gar nicht so ganz konkrete Vorstellungen.

Ich habe natürlich jetzt viel mehr Vorstellungen von dem,

Was ich nicht möchte,

Was ganz früher ohne Familie nicht da war und gewissermaßen die Reiseeinschränkungen,

Was man in der Woche reist,

Also ich beobachte eben auch viele Geschichten und da ist dann ein Teil der Familie ganz,

Ganz viel unterwegs und das lässt sich ja schon irgendwie dann darstellen,

Aber ist jetzt nicht der Weg,

Den wir uns zusammen überlegt haben und deswegen kommt dann jetzt der Job mit gewissen Einschränkungen daher.

Ich habe oft naive und idealistische Vorstellungen,

Auch was ich alles machen wollen würde,

Muss dann oft wieder auf den Boden der Tatsachen so zurück,

Was dann wirklich geht.

Das ist ja am Anfang,

Das stimmt schon,

Das Recht ist natürlich egal,

Wo man in was Neues dann reinkommt oder was Neues gestaltet,

Dann braucht das extra viel Startenergie und ich glaube,

Es kommt irgendwann der Kontext,

Wo das dann auch wieder geht,

Also noch mehr extra Energie zu geben und jetzt gibt es,

Will nur sagen,

Viele unbekannte Variablen,

Wie die Reise weitergeht und ich bin so,

Ich glaube da fest an die Fügungen,

Dass das Richtige für mich auf den Weg kommt.

Ich fand es halt bisher immer spannend,

Ganz verschiedene Branchen,

Ganz verschiedene Themen,

Ganz verschiedene Leute und was mich immer ganz fasziniert hat,

Sind die Leute halt in den Unternehmen,

Die Kollegen und da Sachen hinzubekommen,

Dass die alle Lust haben und das war sowieso auch faszinierend,

In dem eigenen Startup morgens in die Tür zu kommen und dass dann da Leute sind,

Die an deinem Projekt mitarbeiten.

Ich verstehe jetzt auch andere,

Also ich verstehe jetzt eben auch Mitarbeiter,

Die in der Kindergeschichte sind,

Das ist ja vielleicht auch nicht nur Kinder,

Ist ja auch noch das andere Thema,

Ist ja Elternpflege,

Also Pflegearbeit von Senioren,

Die man ja auch ganz oft vergisst,

Was das eigentlich bedeutet und ich glaube,

Versteht es jetzt viel,

Viel,

Viel besser als noch vor ein paar Jahren,

Dann davor.

Ich bewundere das ja,

Dass du da so total mit dem Flow gehen kannst.

Ich sehe da zum Beispiel ganz anders,

Ich brauche dann immer so ganz viele Planungsschritte und ganz viel Struktur,

Damit ich weiß,

Wenn das eintritt,

Dann passiert das und dann habe ich da eine Lösung für.

Natürlich kann man das Leben nicht so durchplanen,

Deswegen,

Ich finde das total cool,

Hätte ich gerne eine Portion mehr fundiert.

Aber es kommt da einher,

Wenn du mit dem Flow gehst,

Dann geht es oftmals leicht und cool,

Aber es harmoniert natürlich auch nicht mit allen in deinem Umfeld immer.

Also sobald du auch mit Personen bist,

Die stärkere Planung brauchen,

Die bekommen dann da große Unzufriedenheit,

Wenn man so mitsurft und dieses auf der Pelle surfen,

Ist eben auch manchmal,

Dass du aus Versehen runterfällst oder da weißt nicht,

Wie lange die noch geht und dann kommen manche Dinge.

Manchmal ertappe ich mich auch in einem spielerischen Flow und dann blende ich halt alles andere außen herum aus und werde dann manchen anderen Dingen,

Die ich vielleicht noch zu tun habe oder zugesagt habe,

Nicht gerecht.

Ich habe da auch ein schlechtes Gewissen,

Dass ich meine eigenen Dinge da nicht einhalte,

Was ich vorher vorhatte.

Aber dieser Flow,

Der packt einen dann so und dann kommt man mit ins Spielen oder macht kurzfristig noch irgendwas völlig ungeplantes rein und das nimmt dann von anderen Dingen Zeit weg.

Empfindest du überhaupt mal Stress irgendwann?

Ja doch,

Ich habe auch Stressgefühl schon.

Also natürlich vor Deadlines oder wenn du was fertig bekommen wolltest und gerade jetzt noch mal mehr,

Weil vorher hast du dann manchmal hinten das Zeitlimit einfach rausziehen können,

Aber jetzt hast du da halt einen festen Anschlusszeitpunkt und musst dann Dinge bis dahin fertig bekommen und da gibt es dann schon auch dieses Stressgefühl.

Wahrscheinlich ist auch durchaus unterbewusster Stress,

Also bei diesem Thema alle Bälle hochhalten,

Dass man den hat und vielleicht gar nicht so wahrnimmt.

Aber ich hoffe schon,

Dass ich so das merke,

Dass ich hier in einem Burnout reinkomme.

Ja,

Also das würde dir nicht passieren.

Ich hatte während der Kinderzeit,

Also während der puren Elternzeit,

Da hatte ich einmal eine Zeit lang das Gefühl,

Dass ich in so einer Art,

Schwer zu beschreiben,

Aber in so einer Art Burnout vom Eintöning oder von dem nicht ganz ausgelastet sein auf allen Komponenten.

Natürlich zeitlich voll ausgelastet,

Du kannst halt nie weggucken oder einfach so Pause machen.

Dann bist du immer in Action,

Aber das ist eben nicht mit all deinen Sinnen komplett gefordert.

Und da ist so was gekommen wie ein Burnout-Phänomen.

Und wie hast du es gemerkt und was hast du damit gemacht?

Ich konnte auf einmal zeitweise nicht mehr richtig schlafen,

Was ich vorher noch nie hatte und das hat mir schon zu schaffen gebracht.

Und das hat sich so mal von alleine,

Hat sich das wieder in Balance gelöst.

War das Schlafproblem wieder weg und insgesamt fühlte sich wieder alles besser und leichter an.

Aber es waren halt viele Dinge,

Die sich ganz plötzlich auf einmal so mit dem Burnout-Phänomen,

Manche Sachen,

Ganz schwer angefühlt,

Die aber eigentlich Leichtigkeiten sind.

Und da konnte ich dann diese Dinge auch mal mehr nachvollziehen,

Was ich von Anfang an gehört hatte.

Also aus Burnout-Phänomenen,

Wie das dann so ist oder was da passiert.

Und da möchte man halt nicht hinkommen.

Und deswegen ist halt diese Balance und diese Leichtigkeit,

Ist ja auch nicht so leicht immer,

Finde ich,

In der Zweisamkeit zusammen als Eltern,

Diese Leichtigkeit wieder zu finden.

Also manchmal denkt man sich,

Wahnsinn,

Wir hatten doch mal so eine Leichtigkeit und jetzt gibt es da diese ganzen Dinge zu regeln und zu machen.

Und da kommen dann oft so ganz ernste Stresspunkte hoch.

Und da sagt man sich,

Warte mal,

Da hätten wir doch früher einfach drüber gelacht.

Dieses mal wieder lachen,

Sagt sich auch so leicht,

Aber das immer wieder zu finden überhaupt,

Ist gar nicht so leicht.

Also zusammen in so einer Leichtigkeit.

Immer der eine irgendwas mental im Kopf hat,

Was noch gemacht werden muss oder was vielleicht gerade anders laufen sollte und so.

Und dann habe ich mich schon selbst beobachtet,

Wie Dinge so ernst werden.

Da bin ich auch oft für Tipps oder versuche Sachen abzugucken.

Lachen hilft ja viel.

Wenn die Kinder lachen,

Wenn wir lachen,

Mal lachen und lächeln,

Hilft ja viel fürs allgemeine Leben.

Und da beobachten ich sowieso in den Straßen und so viele ernste Gesichter,

Die auch nicht einfach mal mehr so lachen.

Und das würde aber allen guttun.

Es stimmt.

Also das finde ich auch nochmal ganz schön,

Dass du sagst,

Dass das Miteinander lachen,

Spaß haben,

Humorvoll sein,

Leichtigkeit einnäht.

Und du hast recht.

Ich glaube,

Wir machen das alle viel zu wenig.

Und wenn du jetzt sagst,

Das ging von alleine wieder weg,

Dieses Gefühl.

Oder wenn du auch sagst,

Ich habe dann Stress,

Dann merke ich das,

Aber dann löst sich es wieder.

Ich könnte mir vorstellen,

Es geht vielen Menschen vielleicht nicht so,

Dass es von alleine geht oder dass es leicht zu handeln ist.

Was würdest du den Menschen raten,

Denen das vielleicht nicht so leicht fällt wie dir oder wo die Umstände vielleicht nicht so sind,

Dass man die so stark gestalten kann wie als selbstständiger Unternehmer?

Ich bin auch sogar tatsächlich,

Als ich da wirklich so schlecht schlafen konnte,

Bin ich dann zu meinem Hausarzt mal gegangen und habe dem das erzählt.

Aber bei dem kam keine richtige Lösung.

Er hat mein Blut untersucht und sagte,

Das sieht alles gut aus.

Und das ist wohl Stress,

Hat er dann gesagt.

Und hatte da keine Lösungsphänomene.

Als ich nur gemerkt habe,

Dass wenn man wieder in einem Jobprojekt wirklich drin ist und sich da auch dahin geht und in diesem neuen Kontext unterwegs ist,

Das war auf einmal wieder so ein schönes allgemein kaputt sein,

Aber es ist zum Schlafen gehen.

Also wirklich müde zu sein in allen Komponenten,

Dass man müde ist und nicht mehr kann.

Und das war gut.

Das hatte ich halt zeitweise,

Als ich nur Kinderbetreuung und Haushalt gemacht habe,

War ich manchmal einfach noch wach.

Schwer zu beschreiben.

Sollte aber nicht schlafen.

Und die anderen Tipps,

Ich weiß nicht,

Ich bin selber persönlich so zögerlich zu psychologischer Unterstützung.

Also kamen dann ja auch Angebote,

Gibt es dann ja,

Die du auch so siehst.

Und da dann in die Gespräche reinzugehen,

Habe ich jetzt nicht gemacht.

Da kriege ich natürlich viele als Tipps,

Dass das hilft,

Gut ist.

Ich glaube schon,

Dieses drüber sprechen hilft.

Also was ich dann auch so gesagt habe,

Stimmt,

Ich habe da eine konkrete Lösung auch da,

Die zwischendurch sich gut anfühlte.

Da habe ich mal ein paar Telefonate gemacht mit alten Bekannten auch aus der Jobwelt und mit denen mal tiefergehend telefoniert,

Wirklich mal mit Zeit.

Und das waren auch coole Gefühle danach.

Also weil ich das zwischendurch gar nicht mehr gemacht hatte,

Dass man da wieder so in den Themen und dann also aber auch nicht sich verkaufen müssen,

Sondern so offene Gespräche,

Wo man einfach ganz ehrlich alles sagen kann.

Die waren gut,

Die da zu finden.

Also das ja in dem Sinne dann sprechen mit Freunden,

Wo man über alles reden kann.

Das hilft sicherlich.

Ja,

Danke dir.

Das,

Was ich jetzt so rausgehört habe in unserem Gespräch,

Was du auch mit reinbringst,

Ja,

Das hast du jetzt gar nicht Tipp genannt,

Aber ich sage mal,

Dass es vielleicht auch Tipps sind,

Von denen man profitieren kann,

Ist zum einen zuversichtlich bleiben,

Sich so ein bisschen auch dem Leben anvertrauen,

So mit dem Flow gehen,

Dass es schon werden wird.

Das ist so das eine.

Das andere,

Was du beschrieben hast,

War auch so,

Hey,

Eine Leichtigkeit einladen,

Über einfach mal miteinander wieder lachen,

Dinge nicht so ernst nehmen.

Und das andere,

Ja,

Wirklich immer wieder ins Gespräch gehen,

Wenn man merkt,

Oh,

Da habe ich jetzt vielleicht ein bisschen über die Stränge geschlagen,

Das war vielleicht noch ein Schritt zu viel oder wenn ich körperliche Symptome merke,

Dass irgendetwas aus der Balance ist,

Sprechen,

Weder mit dem Partner,

Mit Freunden oder vielleicht auch mit Menschen,

Die professionell dafür ausgebildet sind.

Ja.

Was würdest du denn so zum Abschluss noch mal sagen,

Was gehörte für dich so zu einem ausbalancierten und ich sage mal möglichst stressfreien,

Also manchmal ist der Stress auch gut und mögen wir das gern und brauchen wir auch,

Aber was gehört für dich zu so einem Leben dazu,

Wo alles so im Balance ist?

Ja,

Da gehören so eine Menge Sachen dazu natürlich.

Da gehört also dieses,

Dass es nicht zu verbohrt und zu ernst wird auf jeden Fall als eine Kernkomponente dazu.

Also Dinge,

Wenn alles ganz,

Ganz schwer ist und ganz ernst ist,

Irgendwie zu sehen,

Wie kann man die doch wieder leicht sehen oder mal leicht drüber hinwechseln.

Dann gehört,

Glaube ich,

Auch wichtig Ernährung,

Sich Zeit für gutes Essen und Trinken zu nehmen.

Also,

Wo ich jetzt gerade wieder mal ein paar mal mehr gekocht habe,

Habe ich wieder gemerkt,

Okay,

Das hat halt schon einen gefühlten Effekt auf das Essen und auf das Wohlbefinden danach,

Wenn man aus verschiedenen Komponenten das jetzt wirklich mal ein bisschen komplizierter als sonst zubereitet hat.

Und das,

Diese Gesinnung so zu Hause in der Familie zu haben,

Ist,

Glaube ich,

Auch für eine langfristige Balance oder auch sowieso die tägliche Balance sehr wichtig und sehr gut.

Und dann,

Glaube ich,

Die Zeit sich zum Schlafen,

Also dieses Schlafen nicht auszulenden,

Zu sagen,

Ich komme auch mit ganz wenig Schlaf klar,

Ich schaffe das schon alles,

Sondern den Schlaf,

Auch diese Träumzeit als wertvolle Zeit zu erachten,

Also dieses ins Bett gehen und dann schlafen,

Dass das keine verpasste Zeit ist,

Sondern wertvoll ist,

Das habe ich auch zwischendurch mal vergessen gehabt oder ausgeblendet gehabt und habe das wieder mehr durch die Familie,

Wieder mehr gelernt und finde das ganz wertvoll.

Ja,

Und dann das Miteinander,

Dinge thematisieren und über Ebenen zu sprechen,

Also emotional zu sprechen,

Da habe ich auch immer noch einen Lernbedarf oder kann da immer noch zu lernen oder mich wieder irgendwie neu ausrichten und das oft auch,

Also üben,

Trainingsbewerb kann man vielleicht auch sagen,

Das dann manchmal zu tun.

Also vielleicht auch Dinge nicht lange,

Wenn man die sieht und sagt,

Die möchte ich eigentlich anders,

Nicht so hinzunehmen und sagen,

So ich lasse es mal erstmal immer durchgehen,

Sondern frühzeitiger anzusprechen,

Das ist was,

Was ich üben kann persönlich,

Also dieses frühzeitiger als zu lang.

Und ja,

Und dann irgendwie mit,

Und dann aber gleichzeitig auch natürlich diese Philosophie zu haben,

Wenn mal eine Kugel runterfällt oder ein Teller,

Also ein Temtem mal runterfällt,

Dass das immer mal passieren kann und dass da nicht für alle gleich der Topf zusammenbricht,

Sondern dass das so gegenseitig ist,

Also man springt mal gegenseitig füreinander ein.

Ja,

Das ist die Balance und natürlich der Job,

Da sind wir auf dieser Jobperspektive,

Wir sind ja Zukunftspersonal,

Das spielt natürlich auch eine Riesenrolle und ich finde es halt ganz traurig,

Wenn man diese Studien liest und dann 60,

70 Prozent der Leute sagen,

Sie wollen eigentlich den Job gar nicht machen,

Weil sie in der Firma unzufrieden sind,

In ihrem Job unzufrieden sind,

Aber sie haben Bedingungen,

Trauen sich nicht,

Können nicht wechseln,

Sind dann trotzdem noch da,

Also dass diese Antwort kommt,

Macht einen ganz traurig,

Weil ich glaube,

Das,

Wo du beruflich eingebunden bist,

Spielt natürlich zu deiner gesamten Balance auch eine Riesenprominente bei und das spiegelt sich dann wieder auch in deinem freien Leben,

Wie zufrieden du in deinem Job bist.

Also da irgendwie ehrlich zu sich zu sein und zu sagen,

So ich muss da jetzt was ändern oder will was anderes finden,

Weil das Leben ist beschränkt und die Zeit ist beschränkt,

Das ist auch wichtig für die Balance,

Glaube ich,

Dass man das dann später nicht bereut oder sagt,

Ich habe das zu lange gemacht und sich dann aber auch in neue Positionen oder auch lernen willig zu sein und was Neues zu lernen und wenn Veränderungen kommen,

Mit den Veränderungen mal mitzugehen,

Das zum Mögen,

Weil es ist ja auch viele,

Die wollen sich gar nicht verändern und haben dann immer Angst vor Veränderungen,

Dass das auch besser für das balancierte Leben da ist.

Dinge passieren und man dann auch sich da irgendwie neu ausrichten und neu adaptieren muss,

Regelmäßig,

Als so nur ab und zu zu tun,

Wo es dann immer weh tut.

Danke dir,

Das klang sehr inspirierend für mich,

Vielleicht hast du da noch mal so einen Wunsch,

Den du vielleicht an die Hörerschaft richten möchtest?

Ich glaube,

Da hat keiner von uns die Musterlösung.

Man guckt halt links und rechts und sieht dann da vermeintlich überall,

Also teilweise Sachen,

Wo es schlechter funktioniert,

Aber man sieht halt auch diese vermeintlichen perfekten Familien und wo es dann astrein alles läuft und ich glaube,

Das ist ganz perfekt,

Also manche laufen halt vielleicht mal auf der Welle,

Wo es ganz toll,

Richtig toll läuft,

Aber alle,

Egal wen man hier so drumherum sieht,

Haben mit diesen Herausforderungen zu tun,

Zu kämpfen und viel ist im stillen Käpperlein und da wird nicht so drüber gesprochen und dieses ehrliche,

Also ich finde die Gratwanderung auch schwer,

Zwischen dem ehrlich drüber sprechen und dem nicht so jammern oder nur die Schlechten,

Also es bringt natürlich auch Spaß,

Die guten Sachen zu erzählen und nicht so viel über die Schlechten zu erzählen.

Aber sich untereinander da auszutauschen und auch ehrlich zu sich zu sein und dann vertrauensvolle Gespräche zu finden oder auch den anderen zuzuhören und das irgendwie wirklich auch ernst zu nehmen,

Da kann man dann auch einen Beitrag leisten für die Leute um einen drumherum.

Ich glaube,

Jeder hat für jeden von uns immer mal wieder eine Lösung,

Also die eigentlich auf der Hand liegt und die man auch im Allgemeinverständnis kennt,

Aber manchmal wieder irgendwie vergessen hat oder zurückgeschoben hat.

Und so können wir uns halt gegenseitig inspirieren und auch manchmal aus diesen Orientierungstiefpunkten,

In den Punkten,

Wo alles ganz schwer erscheint,

Wieder rausheben,

Was ja auch schwer ist.

Es ist immer so leicht gesagt,

Du siehst das doch mal locker und mach doch mal so.

Was kommt der bei dem,

Der in der Schwierigkeit drin ist,

Dann auch schwer an oder ist auch nicht der richtige Ratschlag?

Da habe ich auch so eine Lösung dafür.

Aber das Miteinander und dann auch so generationsübergreifend,

Also andere Familien,

Aber vielleicht auch mit den alten Leuten,

Das war es,

Was man von denen,

Bin ich immer wieder auch baff,

Was man von denen dann teilweise so lernen kann und dann Geschichten mitnehmen kann und wie die rückbetrachtend auf ihr Leben gucken,

Diese Gespräche mit Senioren,

Wo auch immer man die haben kann,

Draußen im Café,

In der Kneipe,

Also die ja viel alleine unterwegs sind,

Das ist auch,

Glaube ich,

Gut für die Gesellschaft.

Also allen mal ein Ohr zu schenken und einfach mal zu schnacken und dann auch so auf der Straße nicht auf den Boden zu gucken,

Sondern sich anzugucken und mal ein Lächeln zu verteilen.

Das ist ja das,

Was man sieht,

Wenn alle so ernst gucken und man lächelt mal rein,

Auch wenn das kein direktes Lächeln zurückgibt,

Aber ich glaube,

Es gibt einen Impuls,

Der dann wieder eine Wirkung entfaltet.

Ja,

Danke dir,

Tim,

Für deine Gedanken.

Für mich war ganz,

Ganz viel dabei bei unserem Gespräch.

Danke dir für deine Zeit und wir hören uns gleich nochmal in der nächsten Folge in 7 Fragen an.

Ja,

Danke Nadine,

Dass ich hier bei dir ins Mikro sprechen durfte und dass ich dabei sein durfte.

Sehr,

Sehr gerne.

Wenn du mehr über Tims persönliche Toolbox erfahren möchtest,

Dann hör doch gerne rein in den zweiten Teil dieser Folge,

Der im nächsten Monat erscheint.

Ich freue mich sehr,

Dass du heute reingehört hast und natürlich auch,

Wenn du beim nächsten Mal wieder mit dabei bist beim Besser Gesund Arbeiten Podcast.

© 2026 Nadine Horn. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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