33:49

destressU - Mindful (Self-)Leadership

by Nadine Horn

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Wir müssen heute mit hohen Belastungen umgehen und komplexe Herausforderungen bewältigen. Wie der Blick nach innen hier hilft, verrät Liane Stephan in dieser Folge. Liane ist Geschäftsführerin der Awaris GmbH, Mitbegründerin der Initiative „Inner Green Deal“ und Co-Autorin mehrerer Studien, die zeigen, wie innere Bewusstheit zu mehr Outcome für das Individuum und letztlich für die Gesellschaft führt.

Transkription

Und in dem Moment,

Wo ich merke,

Ich kann was,

Ich bin erfolgreich,

Ich kann mich wirklich einsetzen mit dem,

Was mir auch am Herzen liegt.

Und wenn dann Menschen noch das Gefühl haben,

Sie sind wirklich in der Zugehörigkeit,

Können sich austauschen,

Ohne dass es komische Reaktionen darauf gibt.

Ich glaube,

Dann haben wir eine Kultur geschaffen,

Wo eigentlich Unternehmen mehr leisten können,

Als sie glauben.

Herzlich Willkommen bei Thisstressyou,

Dem Podcast für weniger Stress im Job.

Ich bin Nadine Kurz und ich bin mit der Mission unterwegs,

Mehr Bewusstheit für unsere Stressmuster im Alltag zu schaffen.

Dazu spreche ich in diesem monatlichen Interview-Podcast mit inspirierenden Menschen aus Wirtschaft und Gesundheitsbranche,

Die von ihren erprobten Strategien für weniger Stress und mehr Gesundheit im Job berichten.

Du darfst dich also auf reichlich Expertenwissen freuen.

Wir müssen heute und in Zukunft mit hohen Belastungen und immer komplexer werdenden Herausforderungen umgehen lernen.

Doch meist befinden wir uns hier eher in einem reaktiven Modus und verkehren das Potenzial oder auch die Kraft,

Die in jedem von uns steckt,

Sinnvolle Veränderungen für uns und unser gesellschaftliches System einzuleiten.

In der heutigen Podcast-Folge spreche ich dazu mit Liane Stephan.

Liane setzt sich mit ihrer Arbeit für ein Umdenken in der Gesellschaft hin zu mehr Bewusstheit,

Gemeinschaft und Verantwortung ein.

Ihren größten Hebel sieht sie dabei vor allem in den Führungskräften.

Liane ist Geschäftsführerin der AWARIS GmbH,

Mitbegründerin der Initiative Inner Green Deal und Co-Autorin mehrerer Studien,

Die zeigen,

Wie innere Bewusstheit zu mehr werteorientiertem Handeln führt.

Sie berichtet im Gespräch unter anderem,

Warum die Werthaltung von Führungskräften von besonders großer Bedeutung für nachhaltigen Wandel ist,

Welche wichtigen Fähigkeiten eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis ausbildet,

Warum Veränderungen bei uns selbst beginnt und weshalb uns ein Miteinander insgesamt stärker macht.

Viel Freude beim Reinhören!

Heute begrüße ich Liane Stephan im Podcast.

Liane,

Schön,

Dass du da bist.

Gerne,

Ich freue mich.

Liane,

Du arbeitest seit über 30 Jahren mit Führungskräften und Organisationen und dabei beschäftigen dich vor allem die Themen Mindfulness und auch Cultural Change.

Du hast zu den Auswirkungen von Achtsamkeit auf Führung,

Zusammenarbeit und Leistung schon einige Studien begleitet und auch eine Initiative ins Leben gerufen,

Mit der du dich für ein besseres Morgen für uns als arbeitende Gesellschaft und auch für unseren Planeten einsetzt.

Da würde ich mal direkt mit der ersten Frage starten.

Was würdest du sagen,

Könnte man dich im positiven Sinne auch als Aktivistin bezeichnen?

Also ich bin auf jeden Fall sehr aktiv.

Heißt das auch,

Dass man gleich eine Aktivistin ist?

Also ich würde sagen,

Im klassischen Sinne,

Wenn ich jetzt an Greta denke,

Die ja auf der Klima-Ebene eine Aktivistin ist,

Glaube ich,

Bin ich keine.

Vielleicht auch,

Weil das Wort Aktivismus nicht ganz so in meine Philosophie passt,

Ich glaube,

Dass so ein mittlerer Weg eher der Weg ist,

Der uns insgesamt als Gesellschaft,

Ob Führungskräfte,

Ob Unternehmen,

Ob Gesellschaft,

Ob Familien besser stehen würde,

Wo wir sozusagen nicht nur nach vorne stürmen,

Ich glaube,

Das braucht es auch,

Aber ich glaube,

Es braucht auch viel den mittleren Weg,

Wo wir eher schauen,

Dass wir uns wieder bewusster werden,

Was wir alles haben und dann auf eine etwas,

Ich sage mal,

Fast sanftere Art und Weise Transformationen von innen nach außen triggern oder angehen und nicht so sehr nur nach vorne preschen.

Aber ich glaube,

Die braucht es auch,

Damit Aufmerksamkeit entsteht.

Ich glaube,

Für die Masse ist das vielleicht nicht der Weg,

Sonst hätten wir ganz viele Aktivisten,

Aber die Frage ist,

Wer kehrt dann das auf,

Was sie auch zum Teil hinterlassen?

Da gibt es einen schönen Spiegelartikel darüber,

Dass Aktivismus und Aktivisten ja gar nicht negativ sind,

Sondern eben sehr positiv,

Wie du das gesagt hast.

Man kommt so ins Handeln und dagegen sind die Attentisten diejenigen,

Die sich zurücklehnen und Sachen aussetzen.

Und so erlebe ich dich,

Wie ich dich so verfolge auf Social Media und ja auch schon seit einigen Jahren auch persönlich hier und da mal wieder treffe,

Gar nicht,

Sondern du bist da ja sehr umtriebig und möchtest was bewegen und was erreichen.

Vor allen Dingen so im Führungsbereich,

Da hast du ja dich auch sehr spezialisiert.

Umdenken in Richtung gesellschaftliche Verantwortung herzustellen.

Magst du dann nochmal so ein bisschen erzählen,

Warum ist das für dich so wichtig und wie bist du da drauf gekommen?

Also erst mal glaube ich,

Lebensgeschichtlich habe ich sehr früh angefangen,

Mich selbst zu führen.

Das habe ich sehr früh gelernt.

Und von daher hat mich das eigentlich schon als Jugendliche sehr stark interessiert,

Wie einerseits Menschen sich selbst führen,

Wie gehen die eigentlich so durchs Leben und können ihren Pfad finden oder auch nicht verlieren.

Ich habe dann immer früher Menschen beneidet,

Die schon mit sieben Jahren wussten,

Dass sie Trompeter werden und das dann auch geworden sind.

Und dann habe ich gedacht,

Wie geht das,

Dass man das so herausfindet?

Also das hat mich schon immer interessiert,

Schon früher.

Und dann,

Als ich mit den Unternehmen in Kontakt kam,

War einfach das auch viel das Thema.

Also wie geht eigentlich Führung?

Ich meine,

Wandel in Unternehmen ist ja schon immer Thema.

Nur dass das jetzt natürlich nochmal viel stärker und in einer höheren Geschwindigkeit passiert.

Und heute denke ich einfach,

Führungskräfte sind nach wie vor,

Auch wenn sich die Rolle sehr stark verändert hat,

Dennoch wie so Akupunkturpunkte von einem Organismus.

Also je nachdem,

Wie die ihre Handlungen setzen,

Hat das einen Impact auf das Team,

Auf die Organisation,

Auf die Kultur und damit natürlich auch auf die Gesellschaft.

Und ich habe einfach die Idee,

Es ist gut da anzusetzen,

Wo der größte Impact oder der größte Einfluss möglich ist.

Und das ist eben nach wie vor in der Führung.

Auch wenn Führungskräfte jetzt in der Organisation,

Diese Führungskraft,

Die alles bestimmt,

Die gibt es nicht mehr oder die sollte es nicht mehr so geben.

Also dass viel Augenhöhe und miteinander geteilt wird und die Führungskraft nicht mehr unbedingt der Experte ist.

Und dennoch hat die Führungskraft sehr viel Einfluss auf die Kultur.

Und Achtsamkeit bedeutet ja erst mal nichts anderes,

Als dass ich lerne,

Bewusst die Realität so zu sehen,

Wie sie ist.

Und das ist ja gerade für Führungskräfte essentiell.

Wenn ich immer nur mit einer Erwartung oder mit der Brille in eine Situation einsteige,

Dass ich eigentlich schon weiß,

Wie die Situation endet,

Dann versäume ich ja ganz viel.

Dann sehe ich die Ressourcen nicht.

Dann bin ich einfach in so einem Tunnelblick und schaue nicht rechts und links daneben.

Und Achtsamkeit ist eine Art und Weise,

Sehr viele Fähigkeiten zu erlernen,

Die dazu beitragen,

Dass ich eben gut in Kontakt bin,

Dass ich die Situation so erfasse,

Wie sie ist und nicht so,

Wie ich sie gerne hätte und dann enttäuscht bin.

Also all diese Fähigkeiten werden über Achtsamkeit trainiert,

Emotionale Intelligenz und positive Sichtweisen,

Die heutzutage in der hohen Komplexität wesentlich sind,

Um mit dem Team gut zu arbeiten.

Und das motiviert mich sehr.

Also einfach,

Weil ich daran glaube,

Dass in jedem Mensch so viel steckt und oft der Glaube ist.

Also erlebe ich jetzt zum Beispiel,

Dass immer noch Führungskräfte denken,

Mitarbeiter sind faul,

Wenn die im Homeoffice sind.

Ich weiß gar nicht,

Wie so ein Menschenbild entstehen kann,

Sondern die Idee zu haben,

Jeder arbeitet wirklich von Herzen gerne und bringt gerne Leistung,

Wenn die Rahmenbedingungen so da sind,

Dass sie auch anerkannt werden und dass sie mit Respekt behandelt werden.

Wie müsste denn aus deiner Einschätzung so eine Rahmenbedingung aussehen,

Dass Menschen sagen,

Ich arbeite von Herzen gern?

Wie muss die Kultur sein,

Die die Führungskräfte etabliert?

Also ich glaube,

Erst mal glaube ich ja,

Jeder Mensch ist anders.

Also die einen brauchen engere Frames,

Also einen engeren Rahmen,

Weil sie gar nicht so selbst organisiert sind.

Und andere brauchen ganz viel Autonomie.

Also ich glaube,

Es gibt nicht diese eine Kultur,

Sondern es gibt einen Rahmen,

In dem sozusagen genau das stattfinden darf,

Dass jeder,

Je nachdem,

Welche Talente jemand mitbringt natürlich auch,

Aber auch die Art und Weise,

Wie jemand arbeitet,

Dass es die Möglichkeit gibt,

Das herauszufinden und dann diese Menschen an den bestmöglichen Platz zu setzen,

Wo sie genau das auch tun können,

Anstatt zu sagen,

Es gibt diesen Platz und da musst du jetzt einfach rein und egal,

Ob du dafür talentiert bist oder nicht,

Mach mal die Buchhaltung.

Ach so,

Habe ich nie gelernt,

Aber egal,

Gut,

Mache ich jetzt.

Also ist jetzt ein Extrem,

Aber dass wir wirklich gucken,

Wozu ist dieser Mensch wirklich hilfreich?

Was kann der Beitrag dieses Menschen für das Unternehmen sein?

Und in dem Moment,

Wo ich merke,

Ich kann was,

Ich bin erfolgreich,

Ich kann mich wirklich einsetzen mit dem,

Was mir auch am Herzen liegt,

Ein besseres Potenzial,

Outcome kann es gar nicht geben.

Und wenn dann Menschen noch das Gefühl haben,

Sie sind wirklich in der Zugehörigkeit,

Also sie können wirklich entspannen,

Weil sie merken,

Sie können miteinander wirklich sich austauschen,

Ohne dass es Ironie oder Arroganz oder komische Reaktionen darauf gibt,

Sondern sie können das wirklich sagen,

Was sie denken und was sie fühlen.

Ich glaube,

Dann haben wir eine Kultur geschaffen,

Wo eigentlich Unternehmen mehr leisten können,

Als sie glauben,

Dass das dadurch ausgelöst wird.

Die meisten denken,

Das ist ja alles so Soft Skills und wozu braucht man das eigentlich?

Aber letztendlich kennen wir das auch aus der Familie,

Da wo wir entspannen können,

Wo wir uns wohlfühlen,

Tragen wir auch am meisten dazu bei,

Dass etwas wachsen kann.

Und da,

Wo ich mich unwohl fühle oder wo ich Dinge unterdrücken muss,

Andauernd bin ich damit beschäftigt,

Andauernd zu unterdrücken und ein Teil meiner Leistung ist damit beschäftigt und weniger mit der Sache an sich.

Und da hilft Mindfulness,

Den Führungskräften das zu kreieren?

Ich glaube,

Dass Mindfulness eine Grundfähigkeit ist.

Ich glaube,

Das heißt nicht,

Mindfulness löst alles,

Auf keinen Fall.

Aber durch das Thema Achtsamkeit oder Gewahrsein bekommen Führungskräfte auf jeden Fall eine Wahrnehmung oder eine Beobachtungsfähigkeit,

Die ihnen ermöglicht,

Sich im Handeln selbst zu beobachten und dadurch auch noch mal die Richtung zu wechseln.

Das ist noch mal was anderes,

Als wenn ich mich hinsetze und im Nachgang etwas reflektiere.

Sondern heute geht es ja darum,

Kann ich im Moment eigentlich mein Verhalten verändern?

Und ich glaube,

Da trägt Achtsamkeit einen ganz großen Teil dazu bei.

Ich kann mich ja nicht verändern,

Wenn ich nicht weiß,

Was ich tue.

Ich muss ja erst mal sehen,

Wie bin ich eigentlich und was tue ich und wie tue ich die Dinge.

Wenn mir das bewusst wird,

Dann kann ich anfangen,

In diesem Bewusstsein auch Dinge wirklich neu zu gestalten.

Wenn mir nicht bewusst ist,

Wie ich in Beziehungen trete,

Dann kann ich auch diese Beziehungen nicht verändern.

Das kann ich nur,

Wenn mir das in dem Moment bewusst wird.

Ich glaube,

So ein hohes Level an Bewusstsein brauchen wir heute in der Komplexität,

In der die meisten Unternehmen agieren,

Weil wir sonst einfach erschlagen werden und nur noch auf Reizreaktionsmechanismen alles aufbauen,

Also im Autopiloten alles abspulen,

Weil so viele Reize auf uns einstürmen,

Dass wir nicht mehr unterscheiden können,

Was ist eigentlich jetzt wesentlich und was nicht.

Sie haben auch mit der Avaris GmbH,

Mit deinem Kollegen Christian Gidi,

Programme auf die Beine gestellt,

Wo Führungskräfte Mindfulness erlernen können.

Wie offen sind die dafür?

Also ich würde sagen,

Unterdessen kann man zumindest mal sagen,

Achtsamkeit ist kein Spooky Thing mehr.

Also das ist wirklich angekommen und es wird auch nicht mehr belächelt.

Es ist sicherlich bei den einen Unternehmen schon ganz stark integriert,

Bei anderen weniger,

Aber es ist etwas,

Worüber man sprechen kann unterdessen.

Das war noch vor acht Jahren,

Zehn Jahren völliges Tabuthema.

Das ist es nicht mehr.

Und in den Trainings selbst oder in den Programmen selbst gibt es natürlich immer Führungskräfte,

Die sagen,

Was ist das denn jetzt oder soll ich mich jetzt auf ein Kissen setzen und eine Pluderhose anziehen und Räucherstäbchen anmachen?

Die gibt es immer noch.

Aber letztendlich dadurch,

Dass wir einen sehr neurophysiologischen Ansatz haben,

Neurowissenschaftlichen Ansatz und den Menschen auch erklären,

Was wirklich passiert.

Also nicht einfach nur irgendwie irgendwelche netten Worte benutzen,

Sondern wirklich auch Tatsachen einfach anführen.

Dadurch beruhigen sich ja viele Ingenieur-Gehirne sofort,

Weil sie es auch verstehen.

Da legen wir auch Wert drauf.

Das machen wir jetzt nicht nur,

Um zu überzeugen,

Sondern man kann es einfach ganz nüchtern erklären,

Was passiert.

Und dann,

Weil wir eben biologische Wesen sind als Menschen und dann macht das alles Sinn plötzlich.

Und dann sind die auch sehr offen,

Die Menschen.

Und im Gegenteil,

Also wollen dann eher noch mehr als weniger.

Ihr habt zusammen mit BCG,

Mit der Boston Consulting Group,

Auch mal geguckt,

Wie wirkt das eigentlich?

Was habt ihr rausgefunden?

Wir haben ja unterschiedliche Studien schon gemacht und sind auch dabei,

Weiter noch welche zu entwickeln.

In unserer ersten großen angelegten Studie,

Da haben wir ja unser,

Ich sage mal,

Flaggprogramm,

Flaggschiffprogramm,

Working Mind,

Mit vielen Führungskräften gemacht.

Und da war also natürlich als erstes erst mal,

Dass Stresswahrnehmung sich verändert.

Also ich weiß gar nicht,

Ob der Stress sich letztendlich als Stress verändert,

Aber die Wahrnehmung dessen hat sich verändert.

Dann haben viele beschrieben,

Dass sie eine viel größere Akzeptanz haben,

Also besser beurteilen können,

Auch wo sie beeinflussen können und wo auch nicht.

Und das plötzlich dann so stehen lassen können.

Ah,

So ist das hier.

Und jetzt kann ich mir überlegen,

Dass ich anders mit den Dingen in Beziehung treten kann,

Anstatt an den Dingen immer zu rütteln und sich unglaublich aufzuregen und Energie da rein zu investieren.

Was wir auch,

Was ich auch sehr stark ausgeprägt hat,

Ist die Fähigkeit,

Sich zu fokussieren.

Also die Möglichkeit,

Dass ich wirklich an einer Sache arbeite und die Ablenkung,

Die dann kommt,

Relativ schnell bemerke und quasi den Fokus immer wieder einfangen kann.

Diese Fähigkeit hat sich deutlich gestärkt.

Und die Freude.

Also das war auch ein großer Impact,

Dass die Menschen sagen,

Sie können plötzlich sich über kleine Dinge wieder mehr freuen und haben so eine generelle,

Positivere Gestimmtheit,

Was ja tatsächlich auch wissenschaftlich bewiesen ist,

Dass Achtsamkeit das eben auch hervorbringt.

Das war so eine generelle Studie.

Da gibt es auch noch andere Themen,

Die sich verbessert haben.

Und da haben wir auch zum Teil noch mal anderthalb Jahre später nachgefragt und wir waren erstaunt,

Dass bei den Führungskräften doch vieles geblieben ist an Routinen,

Die sie sich angewöhnt haben,

Wie zum Beispiel viermal am Tag die Augen schließen und mal durchatmen oder in der Mittagspause um den Block gehen,

Die Push Notifications ausschalten.

Also sehr alltagstaugliche Dinge,

Die sie tatsächlich auch nach anderthalb Jahren immer noch genutzt haben,

Was ja sehr schön ist und schön war zu hören.

Dann haben wir mit BCG noch eine Studie zum Thema kollektive Intelligenz gemacht.

Die sind,

Da haben wir Tests vom MIT genutzt,

Die also schon validiert sind.

Lego Play ist dabei und bestimmte Gruppenaufgaben,

Die haben wir quasi vor dem Training gemacht und dann nach dem Training.

Und das war ein ziemlich starker Impact.

Also noch mal zu sehen,

Dass die Menschen,

Die achtsam sind und bewusst sind,

Relativ schnell gut in eine Beziehung kommen,

Miteinander arbeiten und dann tatsächlich auch einen besseren gemeinsamen Outcome haben.

Also zum Beispiel am Anfang gab es Tests,

Da haben die sich in der Gruppe immer den gesucht,

Rausgesucht oder die Person gesucht,

Von der sie glauben,

Die kann das am besten lösen.

Und das war aber ein ganz schlechtes Ergebnis.

Und dann in dem Moment,

Wo sie als Gruppe das gelöst haben,

Gemeinsam war ein viel besseres und schnelleres Ergebnis da.

Und das war eben auch durch dieses Achtsamkeitstraining sehr spürbar.

Interessant.

Du hast es gerade schon beschrieben.

Einige bleiben da dran.

Wie schaffen die das?

Also das ist auch unterschiedlich.

Es gibt viele Unternehmen,

Die haben unterdessen so eine Grassroot Initiative.

Das heißt,

Da gibt es einfach irgendeinen Head of Mindfulness und dann gibt es da auch Angebote oder die haben eine Plattform,

Wo sozusagen immer die neuesten Forschungsergebnisse drinstehen oder haben regelmäßige Treffen.

Dann gibt es aber auch Abteilungen,

Die einfach sagen,

Zweimal die Woche machen wir zusammen eine Praxis.

Das gibt es auch.

Also da findet so jedes Unternehmen seinen Weg,

Je nachdem,

Wie organisiert die sind,

Um das Thema weiterzutragen.

Und dann gibt es aber auch Einzelne,

Die einfach bestimmte Routinen in den drei Monaten sich angewöhnt haben und die dann auch beibehalten.

Oder privat weitermachen.

Manche bauen aber auch Programme auf.

Also wir haben auch so Programme nach dem Programm nochmal vereinzelt so über einen längeren Zeitraum gestreckt.

Und dann nehmen die daran teil.

Manche nehmen an unseren Morning Sessions jetzt immer teil,

Sind dann immer eine halbe Stunde morgens dabei.

Also ich glaube,

Da gibt es viele Wege.

Wir bieten was an.

Aber es gibt ja auch viele,

Die dann privat in irgendeiner Form mit dem Thema weitermachen möchten.

Wie würdest du das einschätzen?

Muss da eine Offenheit vom Unternehmen da sein?

Wenn jetzt zum Beispiel die Hörerinnen und Hörer,

Die jetzt hier zuhören,

Nicht zur Führungsriege gehören zum Management und auch gerne für sich da so eine Achtsamkeitsroutine etablieren wollen?

Du meinst die Akzeptanz innerhalb des Unternehmens?

Ich meine,

Wenn das Unternehmen da noch gar nicht so weit ist,

Aber vielleicht man selbst da sich dazu auf den Weg bringen möchte.

Ja,

Das kommt ja auch darauf an,

Wie transparent dann der Einzelne damit ist.

Aber es gibt natürlich viele,

Die auch das Gefühl haben,

Wenn sie darüber reden,

Werden sie ein bisschen komisch angeschaut.

Oder dass es peinlich ist oder irgendwie so.

Ich glaube in der Tat,

Diejenigen,

Die sehr einsam damit sind,

Also die nicht gleich so Gefährten finden.

Ich glaube,

Da ist es manchmal sehr,

Sehr schwer,

Die Akzeptanz dafür zu finden.

Also selbst in Unternehmen sogar,

Die schon Achtsamkeit etabliert haben,

Wenn ich dann so einzelne Führungskräfte habe,

Die aber mit ihrem Team oder mit dem Umfeld noch nicht gearbeitet haben auf dieser Ebene,

Dann sagen die schon,

Oh,

Mir fällt das aber jetzt schwer,

Auch selbst in mein Team reinzubringen,

Weil ich gar nicht weiß,

Welche Worte ich benutzen kann,

Ohne dass das irgendwie komisch rüberkommt.

Oder dass die Angst da ist,

Dass sie dann irgendwie denken,

Ich wäre irgendwie ein Softie oder so.

Diese Worte werden ja dann oft benutzt.

Also ich glaube,

Das ist nicht so einfach,

Wenn das nicht schon eine Akzeptanz gefunden hat.

Ich fand den Gedanken von dir gerade interessant zu sagen,

Wenn da nicht so ein Gefährte dabei ist.

Also wenn man einen Gefährten hat,

Mit dem man das zusammen macht und einfach mal so in die Welt oder auch in Meetings trägt zum Beispiel,

Könnte ich mir vorstellen,

Finden es vielleicht erst mal alle komisch.

Aber wenn das dann irgendwie schon normal ist bei den beiden,

Die das dann immer wieder machen.

Vielleicht schließen sich dann welche an.

Und es gab schon,

Also wirklich,

Ich habe schon viele Unternehmen erlebt,

Die,

Wo irgendwie eine Person angefangen hat und die jetzt eine riesen Grassroot-Initiative haben mit 1000,

2000 Leuten weltweit.

Also das kann auch ganz schnell wachsen,

Wenn die richtigen,

Ich sage mal,

An den richtigen Stellen sozusagen das offiziell wird.

Und willst du mal mitmachen und du mitmachen und dann treffen die sich erst mal online und dann plötzlich wächst das.

Warum?

Weil natürlich die Sehnsucht ist ja sehr groß.

Die Sehnsucht,

Aus diesem Hamsterrad,

Aus diesem vielen reizüberfluteten Kontexten mal zur Ruhe zu kommen und auch klarer wieder zu sehen.

Die Sehnsucht ist ja bei jedem vorhanden.

Aus meiner Erfahrung schieben ja auch gerne so die Angestellten und Beschäftigten dem Chef,

Den Schwarzen Peter,

Zu und sagen Ja,

Das wird sich bei mir nicht verändern,

Weil wir müssen ständig erreichbar sein und kriegen immer mehr Aufgaben obendrauf.

Was würdest du denen denn empfehlen?

So mit Blick auf die Achtsamkeit,

Was können die so für sich tun,

Um selber so ins Handeln zu kommen,

Um selbstwirksam zu werden?

Also erst mal ist ja wichtig zu verstehen,

Dass die den Chef nicht ändern können,

Aber dennoch haben sie die Verantwortung,

Vielleicht anders in Beziehungen zuzugehen,

Also eine andere Form von Erwartung und Beziehung dazu leben.

Und das verändert ja schon mal was.

Und das Zweite ist,

Dass ja die Achtsamkeit nicht nur dazu dient,

Dass der Chef sich verändert oder alles gleich besser wird,

Sondern dass sie selbst ins Lernen kommen.

Also was ist eigentlich in meiner Macht?

Was kann ich verändern?

Und das auch klar zu benennen,

Mit aller Freundlichkeit dabei und nicht immer versuchen,

Im Außen die Dinge zu ändern.

Natürlich muss immer irgendwas zusammengehen.

Also die Organisation trägt eine Verantwortung für die Rahmenbedingungen und der Einzelne trägt aber auch eine Verantwortung dafür,

Wie wie er oder sie arbeitet.

Und da ist ja ganz viel Luft nach oben oft.

Denn wenn ich immer nur im Außen gucke,

Wer sich alles verändern soll,

Dann fehlt ja irgendwie der Blick auf das eigene Selbst.

Weil meine Veränderung hat ja einen Impact im System.

Und von daher rege ich immer dazu an,

Erst mal dafür zu sorgen,

Dass man selbst einfach zufrieden wird mit dem,

Was möglich ist innerhalb dieses Kontextes.

Und wenn all das nichts nutzt,

Dann muss ich mir ja irgendwann die Frage stellen,

Ob der Kontext noch der richtige ist.

Was aber nicht heißt,

Dass ich nicht so einen Chef auch konfrontieren kann.

Die Frage ist ja auch nur da,

Wie mache ich das?

Und mache ich das immer nur aus der Brille von ich will was haben?

Oder mache ich das aus der gleichberechtigten Brille und sage ich,

Ich stelle einfach meine Beobachtung zur Verfügung und ich kann nicht bestimmen,

Was der andere damit macht.

Aber ich stelle es auf jeden Fall immer wieder zur Verfügung und fresse das sozusagen nicht in mich rein,

Weil ich denke,

Der macht ja sowieso nichts damit,

Weil ich schon im Kopf habe,

Das muss auch gleich ein Ergebnis geben,

Anstatt einfach das immer wieder rüber zu geben,

Was ich sehe und was ich wahrnehme.

Was würdest du sagen,

So aus deiner Einschätzung heraus,

Ist das,

Was so am meisten uns vielleicht auch krank macht?

Also ich glaube,

Dass wir tatsächlich im Moment,

Also durch Covid bedingt und durch die viele,

Zumindest für die Knowledge Worker,

Wissensarbeiter durch die Screen Arbeit,

Dass wir tatsächlich sehr entkörpert sind.

Also wir haben so ein Übermaß an Übergebrauch,

An Aufmerksamkeit,

Weil wir ja immer in den Screen schauen.

Das heißt,

Wir sind immer in der Fokussierung auf ein Meter Distanz bis zum Screen,

Was sehr,

Sehr erschöpfend für unser Gehirn ist.

Und sehr rational unterwegs.

Das heißt,

Wir verbrauchen ganz viel kognitive Kapazität.

Aber wer spürt eigentlich noch seinen Körper?

Also wir haben auch weniger Berührung im Moment.

Also wir gehen ja mehr auf Distanz.

Dann haben wir im Screen die Distanz auch noch rational sehr stark unterwegs,

Also mit dem konzeptionellen Geist.

Aber der Körper,

Wo bleibt der?

Und was spüren wir noch?

Der Körper ist ja eine unglaubliche Ressource.

Das Gehirn hat ja gar nicht so viele Ressourcen.

Der restliche Teil hat ja sehr viele Ressourcen,

Die uns auch viele Signale und Hinweise andauernd permanent geben.

Und das wird im Moment sehr wenig genährt.

Und ich sage immer,

Wir haben so eine,

Unterdessen haben wir eine Kortisol Gesellschaft und wenig Oxytoxin,

Also wenig Bindungs Chemie,

Die ausgeschüttet wird.

Und das,

Glaube ich,

Ist sehr fatal.

Also ich glaube,

Das können wir noch gar nicht abschätzen,

Was das bedeutet,

Dass wir so entkörpert sind und diejenigen,

Die nicht schon Tools an der Hand haben,

Wie sie ihren Körper auch spüren und das auch tagsüber aufrecht erhalten können,

Die sind,

Die sind abends so abgeschnitten zwischen Geist und Körper und sind so erschöpft,

Weil sie eigentlich aus dieser Ressource Körper nichts mehr schöpfen können.

Und ich glaube,

Das ist eine sehr große Gefahr auch für eine große insgesamt Erschöpfung und Depressionswelle,

Die wahrscheinlich noch kommen wird,

Weil wir sind jetzt schon,

Glaube ich,

Sehr an der Grenze.

Und dann kommt dazu,

Dass viele zum Beispiel sind vielleicht anderthalb Stunden zur Arbeit gefahren und wieder zurück.

Die haben jetzt diese Zeit oft geopfert für die Arbeit.

Also die nutzen dann diese drei Stunden nicht für sich,

Sondern hauen sich da auch noch alle Tasks rein.

Viele bewegen sich tagsüber nicht.

Und weil sie an dem Stuhl festkleben,

Ist das eben auch noch sehr ermüdend zusätzlich.

Und die Geschwindigkeit ist auch nicht weniger geworden durch die vielen Meetings,

Weil es kaum noch Zeit zum Abarbeiten ist,

Sondern man jagt so von Meeting zu Meeting.

Und es gibt eigentlich keine Abarbeitungszeit.

Und viele Unternehmen aus meiner Sicht nehmen sich nicht die Zeit,

Wirklich darüber nachzudenken,

Was bedeutet für uns virtuelle Kultur?

Worauf müssen wir uns einigen,

Damit wir alle gesund bleiben und damit wir alle mit dem mit der gemeinsamen Idee solche Tage,

Virtuellen Tage,

Virtuelle Teammeetings wirklich gestalten?

Ist es denn auch für dich persönlich eine Herausforderung?

Absolut.

Also vor dem Screen zu sitzen,

Den ganzen Tag oder von einem Webinar zum nächsten zu gehen,

Ist eine Herausforderung.

Und manchmal gibt es Tage,

Wo ich denke,

So fühlt sich das an,

Wenn man auf nichts achtet.

Aber ich muss schon sagen,

An den meisten Tagen versuche ich sehr aufrecht zu setzen,

Mein Herz zu spüren,

Während ich spreche,

Zwischendurch aufzustehen,

Mein Mittagessen auf jeden Fall,

Wenn nur irgendwie möglich ohne Screen,

Mal rauszugehen,

Um den Block zu gehen.

Also ich versuche das schon möglichst gut beizubehalten oder einen klaren Schnitt zu machen.

Jetzt ist privat,

Jetzt ist nicht mehr alles zwischendurch zu machen.

Also abends irgendwo und ach die E-Mail noch oder das,

Sondern auch klare Phasen von Erholung zu haben.

Ich finde das.

Aber auch mir,

Wie gesagt,

Manchmal schluckt es einfach.

Dann ist es auch so.

Ich finde es auch ganz tröstlich,

Das zu hören.

Also du hast ja gerade von ganz vielen Herausforderungen gesprochen,

Mit denen wir aktuell umgehen müssen.

Und selbst du als Achtsamkeits-Expertin sagst ja,

Es ist auch für mich herausfordernd und mir gelingt es nicht immer.

Aber ich habe da meine Tools an der Hand,

Die dann helfen.

Wie kann das jemand machen,

Der sich damit noch nicht so auskennt?

Also ich glaube,

Was ja ein wesentlicher Punkt der Erschöpfung ist,

Ist ja die Ablenkung.

Und da wir ja die meisten,

Glaube ich jetzt zwischen Teams,

Zoom,

Slack,

Text-Messages,

Also viele Kanäle,

Die wir heutzutage bedienen.

Und ich glaube,

Wichtig ist,

So etwas ganz Pragmatisches zu tun.

Das hat auch erst mal nichts viel mit Mindfulness zu tun,

Wie Push-Notifications ausstellen,

Plinks und Planks und Plunks ausstellen,

Auch mal zwischendurch das Mobile richtig auszustellen und zu sagen,

So zwei Stunden fokussierte Arbeit ohne jegliche Unterbrechung,

Also sich auch zum Beispiel in dem Kalender klare Deep-Work-Phasen einzutragen,

Wo man sagt,

So und diese zwei Stunden,

Da kommt nichts anderes rein,

Außer dass ich an diesem einen Projekt arbeite.

Also einfach zu gucken,

Was hilft mir,

Mich zu fokussieren,

Um möglichst wenig abgelenkt zu sein.

Und ich finde es auch wirklich essentiell,

Dass so viele Menschen wie möglich verstellbare Schreibtische haben,

Also auch mal hoch und runter im Stehen zu arbeiten,

Im Sitzen zu arbeiten,

Also mindestens das.

Und was ich auch sehr,

Also als was jetzt auch erst mal nichts mit Mindfulness zu tun hat,

Ich versuche zum Beispiel Meetings,

Wo ich nicht was mitschreiben muss oder was sehen muss,

Alle am Telefon zu machen,

Sodass ich dann mit dem Telefon spazieren gehen kann und mich bewege und nicht alle Meetings immer nur am Screen sind.

Und wie gesagt,

So simple Sachen wie mal die Augen schließen am Tag,

Um den Block gehen,

Also all diese Dinge wirklich zu tun und nicht nur zu denken,

Das wäre schön,

Wenn,

Sondern sich wirklich zu zwingen,

Das auch zu tun oder nach der Arbeit noch mal rauszugehen.

Ich glaube,

Das sind einfach kleine,

Essenzielle Dinge,

Die aber total wichtig sind,

Weil im Büro konnten wir immer zum nächsten Büro gehen oder in die Cafeteria.

Da gab es das ja selbstverständlich,

Aber das fällt jetzt eben alles weg.

Ja,

Oder auch klare,

Wenn Kinder da sind,

Ganz klare Zeiten zu haben,

Wo man wirklich sich den Kindern widmet,

Wirklich widmet und dann aber auch die eigene Arbeit abschaltet.

Ja,

Ja,

Vielen Dank für die vielen Tipps darüber,

Was Mindfulness im Unternehmen,

Warum das für Führungskräfte wichtig ist,

Wie sich das auswirkt,

Auch auf Führung,

Wie auch Führung anders gedacht werden kann und welche kleinen Sachen man auch tun kann,

Um einfach mal einen Moment innehalten zu können,

Um mal so aus dem Hamsterrad auszusteigen.

Ich finde,

Da hast du schon einen ganz,

Ganz großartigen Überblick geliefert.

Ich würde so gerne mit dir noch über so viele andere Themen sprechen,

Wo du auch aktiv bist und sicherlich auch ganz,

Ganz viele tolle Sachen zu erzählen kannst.

Nur leider ist die Zeit dann auch immer so schnell wieder vorüber.

Hast du denn noch irgendwas,

Was du dazu ergänzen oder was du da noch mal besonders betonen möchtest?

Vielleicht einfach noch mal betonen,

Dass ich glaube,

Dass wir insgesamt als Menschen uns manchmal viel zu viel um uns selbst drehen und dadurch nicht sehen,

Was wir eigentlich alles für eine oder was jeder Einzelne eigentlich für eine Kraft hätte,

Wirklich etwas für die Gesellschaft zu tun und beizutragen.

Wir halten uns oft mit Beschwerden und mit dem Negativen auf,

Was wir nicht bekommen oder was andere bekommen.

Und ich würde mir einfach sehr wünschen,

Dass wir wirklich die anderen sehen,

Dass die genauso leiden,

Wie wir leiden,

Dass die genauso nach Glück streben,

Wie wir auch streben und dass es viel mehr Konsens gibt im Sinne von Gespräche,

Dass wir alle wieder in Kontakt kommen miteinander,

Um eigentlich das,

Was es zu bewältigen gibt,

Auch in Zukunft,

Gibt ja nicht nur den Klimawandel,

Auch noch andere Dinge,

Dass wir das einfach alle gemeinsam wirklich schaffen.

Weil ich glaube,

Dass das mehr als nötig ist und nicht so sehr uns Feindbilder aufbauen.

Das ist wirklich mein Wunsch und ich glaube nach wie vor,

Dass Achtsamkeit und Mitgefühl dazu viel beitragen kann.

Vielen,

Vielen Dank.

Danke dir.

Ich habe mich riesig gefreut,

Liane als Gast im Podcast zu haben.

Was sind deine Gedanken zu diesem Thema?

Wo konntest auch du aktiv werden und durch mehr Bewusstheit über dein Potenzial etwas in deinem inneren und äußeren System verändern?

Alle Links zum Teil deiner Gedanken findest du in den Show Notes,

Wie auch den Link zur Homepage der Avaris GmbH.

Dort kannst du die Studienergebnisse nachlesen und weitere Impulse für bewusstes Arbeiten und werteorientierte Organisationsentwicklung erhalten.

Darüber hinaus bist du herzlich eingeladen,

Kostenlos an den von Liane erwähnten Morning Sessions zur Etablierung oder Festigung deiner individuellen Achtsamkeitspraxis teilzunehmen.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest,

Wie ein Achtsamkeitskonzept innerhalb des Unternehmens etabliert werden kann,

Höre doch mal rein in Podcast Folge 11.

Da berichtet Organisationsentwickler Nils Behlig von seinen Erfahrungen als interne Achtsamkeitsbeauftragter.

Die Folge verlinke ich dir ebenfalls in den Show Notes.

Und falls du neue Podcast Episoden nicht verpassen möchtest,

Kannst du diese auch ganz bequem per Mail in dein Postfach erhalten.

Melde dich dazu einfach über den Link in den Show Notes an.

Ich freue mich sehr,

Dass du heute reingehört hast an diese Folge und natürlich auch,

Wenn du beim nächsten Mal wieder mit dabei bist.

Bei Distress You,

Dem Podcast für weniger Stress im Job.

© 2026 Nadine Horn. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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