47:25

Einschlafmärchen & Abendmeditation: Das hässliche Entlein

by Alexandra Matthes

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.8
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
11.3k

Lasse Dich von mir in den Schlaf begleiten. Nach einer meditativen Entspannungs-Sequenz erzähle ich Dir das Märchen "Das hässliche (junge) Entlein", frei nach Hans Christian Andersen. Du darfst jederzeit einschlafen, denn Du kannst sicher sein, dass es gut ausgehen wird. Ich wünsche Dir eine gute Nacht und schöne Träume!

Transkription

Das hässliche junge Entlein frei nach Hans Christian anlassen mit einer meditativen Abendentspannung zur feierlichen Verabschiedung des Tages.

Setze dich zu Beginn noch einmal aufrecht auf dein Bett mit möglichst geradem Rücken,

Aber dennoch ganz locker.

Versuche,

Eine Haltung der heiteren Gelassenheit einzunehmen.

Lasse deinen Blick langsam durch den Raum gleiten.

Aufrecht,

Friedlich,

Freundlich.

Wenn es zu dunkel ist,

Dann erspüre den Raum.

Nimm ganz bewusst deine Gegenwart wahr,

Deine Umwelt,

Das,

Was dich umgibt.

Senke dann den Blick und nimm dich selbst wahr,

Wie du jetzt gerade da sitzt.

Wenn du möchtest,

Dann liege eine Hand flach auf dein Herz und spüre deinen Körper in Dankbarkeit.

Nimm deinen Atem wahr,

Deinen Herzschlag und dann nimm ein paar tiefe und vollständige Atemzüge.

Genieße diese Atemzüge und begleite doch das nächste Ausatmen mit einem Seufzen.

Dann recke und strecke dich noch einmal oder gähne.

Und jetzt ist dieser wunderbare Moment gekommen,

An dem du dich ganz feierlich hinlegen und es dir unter deiner Bettdecke gemütlich machen kannst.

Finde eine bequeme Position und nimm dir deinen Platz und schließe dann ganz sanft deine Augen.

Spüre die Matratze,

Die Decke,

Lasse deinen Körper ganz schwer werden.

Lasse alle noch vorhandene Anspannung los und vielleicht spürst du schon die Müdigkeit,

Die angenehme Trägheit.

Was alles darf sein,

Denn der Tag ist vorbei und du darfst jederzeit einschlafen.

Ob jetzt oder später,

Lass dich einfach überraschen.

Wie nebenbei kommen dir vielleicht noch der eine oder andere Gedanke an den Tag in den Sinn.

Welche Bilder sind es bei dir,

Die dir zum heutigen Tag einfallen?

Was war heute besonders?

Was hat dich heute beschäftigt?

Und auch hier,

Während du dir die Bilder deines Tages noch mal ins Gedächtnis holst,

Betrachte sie mit der inneren Haltung der heiteren Gelassenheit.

Und wofür bist du heute besonders dankbar?

Versuche mindestens drei Dinge zusammenzubekommen.

Vielleicht sind es ja sogar noch viele,

Viele mehr.

Dann blende die Bilder und Gedanken des Tages wieder aus.

Der Tag ist vorbei und es gibt jetzt nichts mehr zu tun,

Außer zu entspannen und mehr und mehr zur Ruhe zu kommen,

In dich selbst einzutauchen.

Vielleicht merkst du schon,

Wie dein Körper noch schwerer wird.

Angenehm schläfrig,

Ganz geborgen und sicher,

Wohlig weich,

Mit jedem Atemzug entspannter.

Dein Geist,

Wie eine Wolke,

Schwebt in eine wundervolle Landschaft,

Mitten in der Natur.

Da darfst du belauschen und beobachten,

Was vor sich geht.

Es war so herrlich,

Draußen,

Auf dem Lande.

Es war Sommer,

Das Korn stand gelb,

Der Hafer grün und der Storch ging auf seinen langen,

Roten Beinen und plapperte ägyptisch.

Denn diese Sprache hatte er von seiner Frau Mutter gelernt.

Rings um die Äcker und die Wiesen gab es große Wälder und mitten in den Wäldern tiefe Seen.

Ja,

Es war wirklich herrlich,

Da draußen,

Auf dem Lande.

Mitten im Sonnenschein lag dort ein altes Landgut,

Von tiefen Kanälen umgeben.

Und von der Mauer bis zum Wasser herunter wuchsen große Klettenblätter,

Die so hoch waren,

Dass kleine Kinder unter den höchsten aufrecht stehen konnten.

Es war ebenso wild darin wie im tiefsten Walde.

Hier saß eine Ente auf ihrem Nest,

Welche ihre Jungen ausbrüten musste.

Aber es wurde ihr fast zu langweilig,

Bis die Jungen kamen.

Dazu erhielt sie selten Besuch.

Die anderen Enten schwammen lieber in den Kanälen umher,

Als dass sie hinaufliefen,

Sich unter ein Klettenblatt zu setzen,

Um mit ihr zu schnattern.

Endlich platzte ein Ei nach dem anderen.

»Piep,

Piep«,

Sagte es,

Und alle Eidotter waren lebendig geworden und steckten die Köpfe heraus.

»Rap,

Rap«,

Sagte sie,

Und so rappelten sich alle,

Was sie konnten,

Und sahen sich nach allen Seiten unter den grünen Blättern um.

Die Mutter ließ sie sehen,

So viel sie wollten,

Denn das Grüne ist gut für die Augen.

»Wie groß ist doch die Welt«,

Sagten die Jungen,

Denn nun hatten sie freilich viel mehr Platz,

Als wie sie noch drinnen im Ei lagen.

»Glaubt ihr etwa,

Dass dies die ganze Welt ist«,

Sagte die Mutter,

»die erstreckt sich noch weit über die andere Seite des Gartens,

Gerade hinein in das Pfarrersfeld.

« Aber da bin ich noch nie gewesen.

»Nun,

Wie geht es?

«,

Fragte eine alte Ente,

Welche gekommen war,

Um einen Besuch abzustatten.

»Das größte Ei liegt noch da.

« »Wie lange soll das denn noch dauern?

Jetzt bin ich es bald überdrüssig«,

Sagte die Ente,

Die da saß.

»Es will nicht platzen.

« »Doch,

Sieh dir nur die anderen an.

Sind sie nicht die niedlichsten Entlein,

Die man je gesehen?

Sie gleichen allesamt ihrem Vater.

Der Bösewicht kommt nicht,

Mich zu besuchen.

»Lass mich mal das Ei sehen,

Welches nicht platzen will«,

Sagte die Alte.

»Glaube mir,

Es ist ein Kallikutenei.

« Ich bin auch einmal so angeführt worden und hatte große Sorge und Not mit dem Jungen.

Denn ihnen ist bange vor Wasser,

Ich konnte sie nicht hineinbringen.

Ich rappte und schnappte,

Aber es half nicht.

»Lass mich das Ei sehen.

« »Ja,

Es ist ein Kallikutenei.

Lass es liegen und lehre lieber den anderen Kindern schwimmen.

Ich will noch ein bisschen drauf sitzen,

Sagte die Ente.

Habe ich nun so lange gesessen,

So kann ich auch noch einige Tage sitzen.

»Nach Belieben«,

Sagte die Alte Ente und ging von dannen.

Endlich platzte das Ei.

»Piep,

Piep«,

Sagte das Junge und kroch heraus.

Es war sehr groß und hässlich.

Die Ente betrachtete es.

»Es ist doch ein gewaltig großes Entlein«,

Sagte sie.

»Keins von den anderen sieht so aus.

Es muss ins Wasser,

Sollte ich es auch selbst hineinstoßen.

Am nächsten Tage war schönes,

Herrliches Wetter.

Die Sonne schien auf alle grünen Kletten.

Die Entleinmutter ging mit ihrer ganzen Familie zum Kanal hinunter.

»Platsch«,

Da sprang sie ins Wasser.

»Rap,

Rap«,

Sagte sie und ein Entlein nach dem anderen plumpste hinein.

Das Wasser schlug ihnen über dem Kopf zusammen.

Aber sie kamen gleich wieder empor und schwammen ganz prächtig.

Die Beine gingen von selbst und alle waren sie im Wasser.

Selbst das hässliche,

Graue Junge schwamm mit.

»Sieh,

Wie herrlich es die Beine gebraucht,

Wie gerade es sich hält.

Im Grunde ist es doch ganz hübsch,

Wenn man es nur recht betrachtet.

»Rap,

Rap,

Komm nur mit mir.

Ich werde euch in die große Welt führen und euch im Entenhofe präsentieren.

Aber haltet euch immer nahe zu mir,

Damit euch niemand tritt.

Und nehmt euch vor den Katzen in Acht.

« Und so kamen sie in den Entenhof hinein.

Drinnen war ein schrecklicher Lärm,

Denn da waren zwei Familien,

Die sich um einen Aalkopf bissen.

Und am Ende bekam ihn doch die Katze.

»Seht,

So geht es in der Welt zu«,

Sagte die Entlein Mutter und wetzte ihren Schnabel.

Denn sie wollte auch den Aalkopf haben.

»Braucht nur eure Beine«,

Sagte sie.

»Und neigt euren Hals vor der alten Ente dort.

Die ist die vornehmste von allen hier.

Sie ist aus spanischem geblüht,

Deshalb ist sie so dick.

Seht ihr,

Sie hat einen roten Lappen um das Bein.

Und sie ist so groß,

Dass sie sich nicht mehr bewegen kann.

Seht ihr,

Sie hat einen roten Lappen um das Bein.

Das ist etwas außerordentlich Schönes und die größte Auszeichnung,

Welche einer Ente zuteil werden kann.

Das bedeutet so viel,

Dass man sie nicht verlieren will und dass sie von Tier und Menschen erkannt werden soll.

Rappelt euch,

Setzt die Füße nicht einwärts.

Ein wohlerzogenes Entlein setzt die Füße weit auswärts.

Seht,

So.

Nun neigt euren Hals und sagt »Rapp« und das taten sie.

Aber die anderen Enten ringsumher betrachteten sie und sagten ganz laut.

Als ob wir nicht schon genug wären.

Und pfui,

Wie das eine Entlein da aussieht,

Das wollten wir nicht dulden.

Und zugleich flog eine Ente hin und biss es in den Nacken.

»Lass es gehen«,

Sagte die Mutter,

»es tut ja niemanden etwas.

« »Aber es ist zu groß und ungewöhnlich«,

Sagte die beißende Ente.

»Und deshalb muss es gepufft werden.

« »Es sind hübsche Kinder,

Welche die Mutter hat«,

Sagte die alte Ente mit dem Lappen um das Bein.

»Alle schön,

Bis auf das eine,

Das ist nicht geglückt.

« »Ich möchte,

Dass sie es umarbeiten könnte.

« »Das geht nicht,

Ihre Gnaden«,

Sagte die Entlein Mutter.

Es ist nicht hübsch,

Aber es hat ein innerlich gutes Gemüt und schwimmt so herrlich wie eins von den anderen.

Ja,

Ich darf sagen,

Noch etwas besser.

Ich denke,

Es wird hübsch heranwachsen und mit der Zeit etwas kleiner werden.

Es hat zu lange im Ei gelegen und deshalb nicht die rechte Gestalt bekommen.

Und so zupfte sie es im Nacken und glättete das Gefieder.

»Es ist überdies ein Enterich«,

Sagte sie,

»und darum macht es nicht so viel aus.

Ich denke,

Er wird gute Kräfte bekommen.

Er schlägt sich schon durch.

« »Die anderen Entlein sind niedlich«,

Sagte die Alte.

»Tut nun,

Als ob ihr zu Hause wärt und findet ihr einen Aalkopf,

So könnt ihr ihn mir bringen.

« Und nun waren sie zu Hause.

Aber das arme Entlein,

Welches zuletzt aus dem Ei gekrochen war und so hässlich aussah,

Wurde gebissen,

Gestoßen und ausgelacht.

Und das sowohl von den Enten wie von den Hühnern.

Das arme Entlein wusste nicht,

Wo es stehen oder gehen sollte.

Es war so betrübt,

Weil es so hässlich aussah und vom ganzen Entenhof verspottet wurde.

So ging es den ersten Tag und später wurde es schlimmer und schlimmer.

Das arme Entlein wurde von allen gejagt.

Selbst seine Schwestern waren ganz böse gegen dasselbe und sagten immer,

»Wenn die Katze dich nur fangen möchte,

Du hässliches Geschöpf!

« Und die Mutter sagte,

»Wenn du nur weit,

Weit fort wärst!

« Und die Enten bissen es,

Die Hühner schlugen es und das Mädchen,

Welches die Tiere füttern sollte,

Stieß mit den Füßen nach ihm.

Da lief es und flog über den Zaun.

Die kleinen Vögel in den Büschen flogen erschrocken auf.

»Das geschieht,

Weil ich so hässlich bin«,

Dachte das Entlein und schloss die Augen,

Lief aber gleichwohl weiter.

So kam es hinaus zu dem großen Moor,

Wo die wilden Enten wohnten.

Hier lag es die ganze Nacht.

Es war so müde und kummervoll.

Gegen Morgen flogen die wilden Enten auf und sie betrachteten den neuen Kameraden.

»Was bist du für einer?

« fragten sie und das Entlein wendete sich nach allen Seiten und grüßte,

So gut es konnte.

»Du bist außerordentlich hässlich«,

Sagten die wilden Enten.

»Aber das kann uns gleich sein,

Wenn du nur nicht in unsere Familie hinein heiratest.

« Das Arme,

Es dachte wahrlich nicht daran,

Sich zu verheiraten,

Wenn es nur die Erlaubnis erhalten könnte,

Im Schilf zu liegen und etwas Moorwasser zu trinken.

So lag es zwei ganze Tage.

Da kamen zwei wilde Gänse oder richtiger wilde Gänseriche dorthin.

Es war noch nicht lange her,

Dass sie aus dem Ei gekrochen waren.

Deshalb waren sie auch so keck.

»Hör,

Kamerad«,

Sagten sie,

»du bist so hässlich,

Dass ich dich gut leiden mag.

Willst du mitziehen und Zugvogel werden?

Nahebei in einem anderen Moor gibt es einige süße,

Liebliche,

Wilde Gänse,

Nämlich Fräuleins,

Die alle »Rap« sagen können.

»Du bist imstande,

Dein Glück dort zu machen,

So hässlich du auch bist.

« »Piff,

Paff«,

Ertönte es eben.

Und die beiden wilden Gänseriche fielen tot das Schilf nieder.

»Piff,

Paff«,

Erscholl es wieder,

Und ganze Schanwilder Gänse flogen aus dem Schilf auf.

Und dann knallte es abermals.

Es war große Jagd.

Die Jäger lagen rings um das Moor herum.

Ja,

Einige saßen oben in den Baumzweigen,

Welche sich weit über das Schilfrohr hin streckten,

Und der blaue Dampf sog in die dunklen Bäume hinein und weit über das Wasser hin.

Zum Moore kamen die Jagdhunde.

»Platsch,

Platsch,

Platsch«.

Das Schilf,

Das Rohr neigte sich nach allen Seiten.

Das war ein Schreck für das arme Entlein.

Es war ein Schreck für das arme Entlein.

Das war ein Schreck für das arme Entlein.

Es wendete den Kopf,

Um ihn unter den Flügeln zu verstecken.

Im selben Augenblick stand ein fürchterlich großer Hund,

Dicht neben dem Entlein.

Die Zunge hing ihm lang aus dem Halse heraus,

Und die Augen leuchteten gräulich.

Er steckte seine Schnauze dem Entlein gerade entgegen,

Zeigte ihm die scharfen Zähne und »Platsch,

Platsch« ging er wieder,

Ohne es zu packen.

»Gott sei Dank«,

Seufzte das Entlein.

»Ich bin so hässlich,

Dass mich selbst der Hund nicht beißen mag.

« Und so lag es ganz still,

Während die Schrotkugeln durch das Schilf sausten und Schuss auf Schuss knallte.

Erst spät am Tage wurde es ruhig.

Aber das arme Junge wagte noch nicht,

Sich zu erheben.

Es wartete noch mehrere Stunden,

Bevor es sich umsah.

Und dann eilte es fort,

Aus dem Moor heraus,

So schnell es konnte.

Es lief über Feld und Wiese.

Da tobte ein solcher Sturm,

Dass es ihm schwer wurde,

Von der Stelle zu kommen.

Gegen Abend erreichte es eine kleine armselige Bauernhütte.

Die war so baufällig,

Dass sie selbst nicht wusste,

Nach welcher Seite sie fallen sollte.

Und darum blieb sie stehen.

Der Sturm umsauste das Entlein so,

Dass es sich niedersetzen musste,

Um sich dagegen zu stemmen.

Und es wurde schlimmer und schlimmer.

Da bemerkte es,

Dass die Tür aus der einen Angel gegangen war.

Und so schief hing,

Dass es durch die Spalte in die Stube hineinschlupfen konnte.

Und das tat es.

Hier wohnte eine Frau mit ihrem Kater und ihrer Henne.

Und der Kater,

Welchen sie Söhnchen nannte,

Konnte einen Buckel machen und schnurren.

Er sprühte sogar Funken.

Aber dann musste man ihn gegen die Haare streichen.

Die Henne hatte ganz kleine,

Niedrige Beine.

Und darum wurde sie Küflchen-Kurzbein genannt.

Sie legte gute Eier,

Und die Frau liebte sie wie ihr Eigenkind.

Am Morgen bemerkte man sogleich das fremde Entlein.

Und der Kater begann zu schnurren und die Henne zu glucken.

»Was ist das?

« sagte die Frau und saß sich ringsum.

Aber sie sah nicht gut,

Und so glaubte sie,

Dass das Entlein eine fette Ente sei,

Die sich verirrt habe.

»Das ist aber ein seltener Fang«,

Sagte sie.

»Nun kann ich Enteneier bekommen,

Wenn es nur eine Ente gibt.

« »Nun kann ich Enteneier bekommen,

Wenn es nur kein Enterich ist.

« »Das müssen wir erproben.

« Und so wurde das Entlein für drei Wochen auf Probe angenommen.

Aber es kamen keine Eier.

Und der Kater war Herr im Hause.

Und die Henne war die Dame.

Und immer sagte sie »Wir und die Welt«.

Denn sie glaubte,

Dass sie die Hälfte seien.

Und zwar bei weitem die beste Hälfte.

Das Entlein glaubte,

Dass man auch eine andere Meinung haben könnte.

Aber das litt die Henne nicht.

»Kannst du Eier legen?

« fragte sie.

»Nein.

« »Dann wirst du die Güte haben,

Zu schweigen.

« Und der Kater sagte »Kannst du einen krummen Buckel machen,

Schnurren und Funken sprühen?

« »Nein.

« »So darfst du auch keine Meinung haben,

Wenn vernünftige Leute reden.

« Und das Entlein saß im Winkel und war bei schlechter Laune.

Da fiel die frische Luft und der Sonnenschein herein.

Es bekam solch sonderbare Lust,

Auf dem Wasser zu schwimmen,

Dass es nicht unterlassen konnte,

Dies der Henne zu sagen.

»Was fällt dir ein?

« sagte die Henne.

»Du hast nichts zu tun.

Lege Eier oder Schnurre.

« »Aber es ist so schön,

Auf dem Wasser zu schwimmen«,

Sagte das Entlein.

»So herrlich,

Es über dem Kopfe zusammenschlagen zu lassen und auf den Grund zu tauchen.

« »Ja,

Das ist ein großes Vergnügen«,

Sagte die Henne.

»Du bist wohl verrückt geworden.

« »Frage den Kater danach.

Er ist das klügste Geschöpf,

Das ich kenne.

Ob er es liebt,

Auf dem Wasser zu schwimmen oder unterzutauchen?

Ich will nicht von mir sprechen.

Frage selbst unsere Herrschaft,

Die alte Frau.

Klüger als sie ist niemand auf der Welt.

Glaubst du,

Dass sie Lust hat,

Zu schwimmen und das Wasser über dem Kopfe zusammenschlagen zu lassen?

»Ihr versteht mich nicht«,

Sagte das Entlein.

»Wer soll dich denn verstehen können?

Du wirst doch wohl nicht klüger sein wollen als der Kater oder die alte Frau.

Von mir will ich gar nicht reden.

Bilde dir nichts ein,

Kind.

Und danke deinem Schöpfer für alles Gute,

Das man dir erwiesen hat.

Bist du nicht in eine warme Stube gekommen und hast du nicht eine Gesellschaft,

Von der du etwas profitieren kannst?

Aber du bist ein Schwätzer und es ist nicht erfreulich,

Mit dir umzugehen.

Mir kannst du glauben.

Ich meine es gut mit dir.

Ich sage die Unannehmlichkeiten und daran kann man seine wahren Freunde erkennen.

Zieh nur zu,

Dass du Eier legst oder Schnurren und Funken sprühen lernst.

»Ich glaube,

Ich gehe hinaus in die weite Welt«,

Sagte das Entlein.

»Ja,

Tu das«,

Sagte die Henne.

Und das Entlein ging.

Es schwamm auf dem Wasser,

Es tauchte unter,

Aber von allen Tieren wurde es wegen seiner Hässlichkeit übersehen.

Nun trat der Herbst ein.

Die Blätter im Walde wurden gelb und braun,

Der Wind fasste sie,

Sodass sie umhertanzten und oben in der Luft war es sehr kalt.

Die Wolken hingen schwer von Hagel und Schneeflocken und auf dem Zaun stand der Rabe und schrie vor lauter Kälte.

Ja,

Es froh einen schon,

Wenn man nur daran dachte.

Das arme Entlein hatte es wahrlich nicht gut.

Eines Abends,

Die Sonne ging so schön unter,

Kam ein ganzer Schwarm herrlicher,

Großer Vögel aus dem Busch.

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

Das Entlein schlief,

4.8 (76)

Neueste Bewertungen

Ilo

March 3, 2024

Die warme Stimme mit pointierter Stimmführung sind wie immer ruhegebend - danke!

Heinke

July 2, 2023

Sie hatm

© 2026 Alexandra Matthes. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 35 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else