18:59

Achtsames Laufen

by Kathrin Wibbing

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4.7
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Aktivität
Meditation
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Ich lade dich zu einer besonderen Reise ein. Erlebe den jetzigen Augenblick beim Laufen oder natürlich auch beim Walken oder Wandern. Du kannst diese Folge im Sitzen hören oder nimm sie gerne auf deinen nächsten Ausflug in den Wald mit. Gemeinsam fokussieren wir uns auf unseren Atem und die 5 Sinne. Viel Freude dabei! Ich bin neben Yoga- und Meditationsleiterin auch leidenschaftliche Läuferin und ich liebe es im Wald die Sinne zu spüren.

Transkription

Ich begrüße dich heute ganz herzlich zu einer ganz besonderen Folge.

In dieser Folge geht es um das achtsame Laufen.

Das Besondere an dieser Folge ist,

Dass du es sowohl auf der Matte trainieren kannst,

Als auch beim Laufen selber.

Du kannst gerne auch auf der Matte es ausprobieren und es dann mit zum Laufen nehmen.

Vielleicht reicht dir auch einmal die Anleitung und du kannst beim nächsten Lauf mithilfe dieser Anleitung von selbst ins achtsame Laufen kommen.

Probiere es einfach aus.

Wenn du diese Folge auf der Matte machst,

Kann ich dir empfehlen,

Diese vielleicht auch draußen zu machen.

Wir gehen auf unsere Sinne ein und dort ist das Erlebnis dann intensiver.

Du kannst es aber auch gerne drinnen üben.

Und wenn du die Folge beim Laufen hören möchtest,

Empfehle ich dir eine Strecke zu nehmen,

Die du gut kennst.

Also eine,

Wo du auch nicht groß auf Autos achten musst oder auf den sonstigen Straßenverkehr.

Wähle vielleicht eine schöne Runde durch den Wald,

Die du schon häufig gelaufen bist.

Und lass dich mal überraschen,

Ob du vielleicht während dieser Runde auch etwas Neues entdeckst,

Weil du mit ganz anderen Sinnen an diese Runde herangehst.

Wenn du auf der Matte sitzt,

Dann setze dich bequem hin.

Lass die Wirbelsäule aufrecht,

Vielleicht setzt du dich auch auf einen Stuhl.

Mach es so,

Wie es für dich passt.

Und auf der Matte kannst du gerne die Augen schließen.

Wenn du die Folge beim Laufen hörst,

Dann lausche einfach und folge den Anweisungen.

Ich wünsche dir jetzt viel Freude.

Lenke zunächst einmal deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.

Lass den Atem so fließen,

Wie er jetzt fließt.

Spüre den Einatem und den Ausatem.

Bleibe für einen Moment bei dieser Atmung,

Bei dieser Beobachtung.

Du brauchst den Atem jetzt nicht verändern.

Einfach nur deinen Atem beobachten.

Den Einatem und den Ausatem.

Bleibe bei deinem Atem.

Nimm nur den Atem wahr.

Und dann lenke jetzt die Aufmerksamkeit auf deinen Körper.

Spüre als erstes mal zu deiner Haut,

Zu deinem Tastsinn.

Spüre mal zu deiner Haut,

Dort wo sie nicht bedeckt ist.

Vielleicht im Gesicht oder an den Händen.

Vielleicht auch an den Armen oder Beinen.

Spüre ganz intensiv zu deiner Haut und spüre die Luft auf deiner Haut.

Und dann spüre einmal die Kleidung auf deiner Haut.

Nimm einmal wahr,

An welchen Stellen du Kleidung trägst und nimm die Kleidung einmal ganz bewusst wahr.

Spüre die Kleidung auf deiner Haut.

Spüre einmal nur zu deiner Haut.

Und dann spüre auch einmal ganz bewusst zu deinen Füßen.

Und spüre hier ganz intensiv,

Nimm deine Füße wahr.

Vielleicht bist du barfuß,

Vielleicht trägst du Socken,

Vielleicht hast du Schuhe an.

Nimm ganz bewusst deine Füße wahr.

Spüre sie.

Und dann lenke deine Aufmerksamkeit einmal zu deinen Augen,

Zu deinem Sehsinn.

Wenn du die Augen geschlossen hast,

Dann öffne sie jetzt einmal.

Und dann schau dich in deiner Umgebung um.

Schau einmal,

Was du siehst.

Bewerte es nicht,

Sondern schau es dir einfach nur an.

Welche Farben siehst du in deiner Umgebung?

Welche Formen siehst du in deiner Umgebung?

Kannst du etwas Neues entdecken in deiner Umgebung?

Lenke die ganze Aufmerksamkeit auf den Sehsinn.

Und schau einfach hin,

Was du siehst.

Was kannst du sehen?

Und wenn du auf der Matte bist,

Kannst du die Augen jetzt wieder schließen.

Wir kommen zu unserem nächsten Sinn.

Der Riechsinn.

Lenke deine Aufmerksamkeit auf deine Nase.

Und nimm einmal ganz bewusst wahr,

Was du riechen kannst.

Du kannst auch gerne ein paar Mal tiefer einatmen durch die Nase,

Damit du riechen kannst.

Rieche einfach.

Vielleicht verändern sich die Gerüche auch mit der Zeit.

Nimm das einfach nur wahr.

Versuche auch hier nicht zu bewerten,

Sondern rieche den Geruch und nimm ihn wahr.

Wenn es dir leichter fällt,

Kannst du den Geruch,

Den du wahrnimmst,

Auch einmal benennen.

Versuche es tatsächlich ohne Wertung.

Was kannst du riechen?

Nimm deinen Geruchssinn wahr.

Ganz intensiv.

Und dann lenke nun die Aufmerksamkeit zu deinem Mund,

Zu deinem Geschmacksinn.

Schmecke einmal in deine ganze Mundhöhle hinein.

Und nimm den Geschmack einfach nur wahr.

Was kannst du schmecken?

Spüre in deine ganze Mundhöhle.

Vielleicht kannst du hier auch eine Veränderung wahrnehmen.

Beobachte die Veränderung einfach nur.

Und dann lenke die Aufmerksamkeit als nächstes zu deinen Ohren,

Zu deinem Hörsinn.

Lausche den Geräuschen,

Den lauten und den leisen.

Höre einfach,

Was du hören kannst.

Nimm die Geräusche einfach nur wahr.

Höre auch einmal auf Geräusche,

Die ganz weit weg sind,

Die du nur in der Ferne hörst.

Und dann lausche auf Geräusche,

Die ganz nah bei dir sind.

Nimm jedes Geräusch einfach nur wahr.

Und dann lausche einmal auf die Stille hinter den Geräuschen.

Es gibt ein Geräusch und dann gibt es Stille.

Höre auf die Stille hinter dem Geräusch.

Hinter jedem Geräusch ist Stille.

Nimm die Stille hinter dem Geräusch eine Zeit lang einfach nur wahr.

Lausche auf die Stille hinter jedem Geräusch.

Ganz ferne Geräusche,

Ganz nahe Geräusche und dahinter die Stille.

Und dann lenke nun die Aufmerksamkeit noch einmal auf deinen Körper.

Nimm deinen Atem wahr.

Spüre das gleichmäßige Fließen deines Atems.

Und dann lenke die Aufmerksamkeit auf die vier Phasen deines Atems.

Den Einatem,

Den Punkt zwischen Ein- und Ausatem.

Den Ausatem und den Punkt zwischen Aus- und Einatem.

Die beiden Umkehrpunkte sind oft nur ganz,

Ganz kurz.

Versuche sie dennoch zu beobachten.

Der Atem fließt ein,

Es gibt einen Umkehrpunkt.

Der Atem fließt nach außen,

Es gibt einen Umkehrpunkt.

Und der Atem beginnt von neuem.

Ein ewiger Kreislauf.

Beobachte eine Weile lang diesen Kreislauf.

Ganz egal wie schnell oder langsam die Atmung jetzt ist.

Spüre weiter deinen Atem,

Bleibe beim Kreislauf des Atems.

Ganz achtsam.

Und dann lenke einmal die Aufmerksamkeit auf deinen Herzschlag.

Nimm deinen Herzschlag einmal wahr.

Das Pulsieren deines Herzens.

Und beobachte das wieder.

Vielleicht ist er gerade ganz ruhig und kaum spürbar.

Oder der Herzschlag ist ganz schnell und deutlich spürbar.

Einfach nur beobachten.

Nimm deinen Herzschlag wahr.

Der Herzschlag,

Der dich am Leben erhält.

Spüre ihn.

Und dann nimm noch einmal deinen ganzen Körper wahr.

Wir sind durch alle Sinne geflossen,

Wir haben den Körper gespürt,

Wir haben den Atem beobachtet.

Nimm einfach noch einmal deinen ganzen Körper wahr.

Mit all seinen Sinnen,

Mit seiner Atmung und dem Herzschlag.

Ganz bewusst,

Ganz achtsam.

Und dann beende diese Übung.

Wenn du beim Laufen bist,

Wünsche ich dir noch einen schöneren weiteren Lauf.

Wenn du auf der Matte übst,

Dann komme nun zum Atem.

Atme tiefer ein,

Wecke deinen Körper über die Atmung auf.

Recke,

Strecke dich.

Und wenn du soweit bist,

Dann öffne deine Augen.

Und komm wieder zurück.

Ganz vollständig im Hier und Jetzt.

Ich wünsche dir nun noch einen schönen Tag.

Namaste,

Deine Katrin.

4.7 (46)

Neueste Bewertungen

Dirk

January 26, 2025

Eine wunderbar ruhige Begleitung bei einem achtsamen Spaziergang. DANKE 🙏

Silke

May 28, 2024

Sehr schön, bitte mehr Laufmeditationen 😃

Heinrita

October 24, 2022

Schön ruhige Stimme 👍

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