
Atemmeditation (Anapanasati)
by Sandra Nietz
Dies ist eine 20-minütige Atemmeditation (Anapanasati). Anapanasati ist eine buddhistische Meditationstechnik, bei welcher die Konzentration auf den Atem gelenkt wird. Mit jedem Atemzug wird bei dieser Technik der Geist immer konzentrierter und einpünktiger.
Transkription
Anapanasati ist eine buddhistische Meditationstechnik,
Bei welcher die Konzentration auf den Atem gelenkt wird.
Mit jedem Atemzug wird bei dieser Technik der Geist immer konzentrierter,
Immer einpünktiger,
Komme in eine für dich angenehme Sitzposition.
Dein Becken ist aufrecht,
Der Rücken gerade,
Der Brustkorb leicht geöffnet,
Deine Schultern sind locker,
Dein Scheitel strebt nach oben,
Deine ganze Körperhaltung ist aufrecht,
Wach und lebendig und gleichzeitig so entspannt wie möglich.
Überprüfe,
Ob du für die Meditation bewegungslos sitzen bleiben kannst.
Wenn du deine Sitzhaltung gefunden hast,
Dann lasse während der nächsten Atemzüge mit der Ausatmung die noch vorhandene Anspannung aus deinem Körper hinaus fließen.
Richte nun deine Konzentration auf das natürliche Ein- und Ausfließen deines Atems.
Verändere nichts an deiner Atmung.
Nimm einfach nur wahr,
Wie der Atem ganz von alleine ein- und ausströmt.
Deine Aufgabe besteht nur in der Beobachtung und Wahrnehmung des Atems.
Spüre,
Fühle,
Beobachte wie der Atem ein- und ausströmt.
Er fließt ganz von alleine,
Ohne dein Zutun.
Erlaube deinem Körper den Atemrhythmus vorzugeben.
Suche dir ein Körperteil aus,
In welchem du die Empfindungen beobachten magst.
Vielleicht ist dies die Nase,
Der Rachen,
Der Hals,
Dein Brustkorb oder dein Bauchraum.
Spüre den Luftstrom des ein- und ausfließenden Atems oder das Heben und Senken des ausgewählten Körperbereiches.
Werde zum Beobachter des Kommens und Gehens deines Atems.
Wenn du wahrnimmst,
Dass du mit deiner Aufmerksamkeit und deinen Gedanken woanders gelandet bist,
Dann lenke deine Konzentration freundlich,
Aber bestimmt wieder zurück auf deinen Atemfluss.
Richte nun deine Konzentration auf den Bereich zwischen Nase und Oberlippe.
Beobachte hier den ein- und ausströmenden Atem.
Spüre den Windhauch deines Atems.
Beim Einatmen ist der Atem etwas kühler,
Beim Ausatmen etwas wärmer.
Nimm wahr,
Ob der Atem tief und ruhig fließt.
Nimm wahr,
Ob er flach ist.
Nimm wahr,
Ob er schnell oder langsam ist.
Nimm einfach nur wahr,
Ohne Bewertung oder Veränderung.
Halte deine ganze Aufmerksamkeit im Bereich zwischen Oberlippe und Nase.
Wann immer du feststellst,
Dass dein Geist woanders gelandet ist,
Kehre zurück zur Wahrnehmung deines Atems.
Bleibe bei dir und der Wahrnehmung deines Atems für die nächsten Minuten in Stille.
Tauche mit deinem Bewusstsein wieder in deinen ganzen Körper ein.
Spüre ihn wieder als Ganzes.
Wenn du soweit bist,
Bringe kleine Bewegungen in deinen Körper hinein und komme wieder ganz an.
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