
Dankbarkeitsmeditation
by Tanja Hirsch
In dieser entspannenden Meditation führe ich dich durch eine Dankbarkeitspraxis auf allen Ebenen. Eine regelmäßige Dankbarkeitspraxis kann sich positiv auf dein Wohlbefinden und deine allgemeine Zufriedenheit, sowie dein Glücksempfinden auswirken. Ich wünsche dir ganz viel Freude dabei. Die Hintergrundmusik ist von www.bensound.com
Transkription
Für deine Meditation finde eine aufrechte Sitzposition deiner Wahl.
Gekreuzten Schienbeinen leicht erhöht setzen,
Damit deine Knie entspannt Richtung Boden sinken können und du dich hier schön aufrichten kannst.
Du kannst dich aber auch auf einen Stuhl setzen,
Was sich für dich heute gut anfühlt.
Und wenn du deine Position gefunden hast,
Dann schließ sanft deine Augen.
Spür die Verbindung deiner Sitzbeinhöcker zu deiner Unterlage und richte deine Wirbelsäule nach oben hin auf.
Schieb den Scheitel in Richtung Decke.
Schaff hier ganz viel Länge in deiner Wirbelsäule.
Kannst hier die Schultern mal hoch zu den Ohren bewegen mit der Einatmung und mit der Ausatmung,
Dass sie nach hinten unten sinken.
Bleib ganz aufrecht in deiner Wirbelsäule und bring deine linke Hand auf dein Herz in der Mitte deiner Brust und deine rechte Hand über deine linke.
Mit geschlossenen Augen beginn hier sanft in deinen Herzraum ein- und auszuatmen,
In deinen Brustkorb.
Spür das sanfte Heben und Senken deines Oberkörpers durch deine Atmung.
Spür den Kontakt deiner Handfläche zu deiner Brust,
Während du hier ganz entspannt ein- und ausatmest.
Das kann sich erstmal ungewohnt anfühlen.
Vielleicht kannst du dich hier hinein entspannen,
Innerlich ganz weich und annehmend werden.
Lass den Atem wieder ganz frei fließen.
Bring deine ganze Aufmerksamkeit in deinen Herzraum.
Bring deine ganze Wahrnehmung jetzt in dein Herz,
Wenn du den Atem ganz frei und entspannt fließen lässt.
Wie fühlst du dich in diesem Moment?
Wie fühlt sich dein Herz an?
Kannst du wahrnehmen,
Wie du dich gerade fühlst oder bist du hier noch blockiert?
Vielleicht kannst du gar nichts wahrnehmen und das ist auch vollkommen in Ordnung.
Vielleicht kannst du hier schon wahrnehmen,
Was gerade präsent ist an Emotionen,
An Gefühlen in dir.
Egal,
Ob du sie normalerweise als positiv oder negativ bewerten würdest,
Erlaub dir mal für einen Moment alles da sein zu lassen,
Ganz ohne Bewertung.
Wie fühlst du dich auf einer Skala von 1 bis 10?
Wie zufrieden bist du in diesem Moment,
Ohne es anders haben zu wollen?
Nimm das einfach mal ganz objektiv wahr.
Bleib mit deiner Aufmerksamkeit in deinem Herzraum und während du hier weiterhin ein und ausatmest in deine Hände,
Nimm dir hier einen kleinen Augenblick Zeit,
Dankbarkeit in deinem Herzen zu spüren.
Ich werde dich durch verschiedene Bereiche führen und wir beginnen bei uns selbst.
Es gibt so viele Dinge,
Die wir für selbstverständlich nehmen.
Nimm dir hier mal ein paar Augenblicke Zeit,
Alles wahrzunehmen,
Was dein Körper jeden Tag leistet,
Ohne dein Zutun und für was wir unendlich dankbar sein können.
Dass wir sehen können,
Dass du mit deinen Augen diese wundervolle Welt wahrnehmen kannst.
All die Farben,
All die Eindrücke,
All die Momente und Erlebnisse.
Dieses Geschenk sehen zu können.
Spür die Dankbarkeit in deinem Herzen für dieses Geschenk,
Deine Augen.
Genauso dankbar können wir sein für das Geschenk unserer Ohren,
Wie schön es ist,
All diese Klänge,
Musik,
Naturgeräusche,
Stimmen mit unseren Ohren zu hören und wie wir all diese Dinge oft als selbstverständlich sehen und wir erst merken,
Wie kostbar sie waren,
Wenn wir sie nicht mehr haben.
Nimm dir hier einen Moment Zeit,
Diese Dankbarkeit für deine Ohren wahrzunehmen,
Für die Fähigkeit hören zu können.
Genauso dankbar kannst du auch für deine Nase sein,
Für die Fähigkeit riechen zu können.
Den Geruch von frisch gebackenen Semmeln oder einer Blumenwiese,
Frisch gemähtem Gras,
Einem Wald,
Dem Meer,
Die salzige Luft,
All die Gerüche,
Die uns berühren,
Die uns Erinnerungen schenken.
Spür diese Dankbarkeit für einen Moment in deinem Herzraum,
Auch die Fähigkeit,
Dass wir schmecken können,
All diese unendlich vielen Geschmäcker auf dieser Welt,
Das leckere Essen,
Das wir tagtäglich zu uns nehmen.
Spür die Dankbarkeit auch hierfür in deinem Herzraum,
Auch die Fähigkeit,
Dass wir tasten können,
Dass wir Dinge mit den Händen fühlen können,
Mit unserer Haut.
So ein Riesengeschenk.
Und nicht nur das physische Fühlen,
Sondern auch,
Dass wir fähig sind,
Emotionen zu fühlen.
Wie wertvoll es eigentlich ist,
Egal ob positiv oder negativ,
Dieses Geschenk,
Emotionen mit anderen Menschen oder dir selbst zu teilen,
Wie wertvoll es in Wirklichkeit ist.
Nimm die Dankbarkeit dafür in deinem Herzen wahr und finde jetzt drei Sachen,
Für die du an dir selbst besonders dankbar bist.
Drei Eigenschaften,
Die du an dir selbst besonders gerne magst.
Vielleicht bist du besonders empathisch,
Vielleicht bist du ein guter Zuhörer,
Vielleicht bringst du andere Menschen zum Lachen,
Vielleicht kannst du gut kochen,
Vielleicht bringst du Leichtigkeit in das Leben anderer Menschen,
Vielleicht kannst du singen,
Malen,
Menschen überzeugen,
Vielleicht kannst du gut mit Kindern umgehen,
Was auch immer dir gerade in den Sinn kommt.
Finde drei Sachen und spüre diese Dankbarkeit für dich selbst,
Für diese drei Eigenschaften in deinem Herzraum.
Versuche diese Eigenschaften nicht nur abzuhaken,
Sondern wirklich in deinem Herzen zu spüren.
Dankbarkeit für dich selbst wahrzunehmen.
Nimm dir hier nochmal einen Moment Zeit,
All die Dinge an dir selbst wert zu schätzen.
Dankbarkeit für deinen gesunden Körper zu spüren,
Für all die wundervollen Dinge,
Die dein Körper Tag und Nacht leistet,
Ohne dass du irgendwas dazu beitragen musst.
Dass dein Herz schlägt,
Dass du atmest,
Dass dein Stoffwechsel funktioniert.
Spüre diese Dankbarkeit für deine Gesundheit ganz präsent in deinem Herzen.
Kommen wir von uns selbst zu unserer Familie.
Für die Menschen,
Die uns sehr nahe stehen,
Mit denen es aber nicht immer einfach ist.
Nimm dir hier ein paar Augenblicke Zeit,
Um die Dankbarkeit für deine Familie in deinem Herzen zu spüren.
Und wer auch immer für dich deine Familie ist,
Es müssen nicht immer die Eltern sein.
Du kannst hier die Bilder in deinen Kopf rufen von den Personen,
Die dir am allernahesten stehen,
Die dir ganz verbunden sind und die dir immer das Beste wünschen.
Spüre diese Dankbarkeit in deinem Herzen für die Menschen,
Für deine Familie und auch für deine Freunde,
Für all die Menschen,
Die dir nahe stehen,
Die sich mit dir freuen,
Wenn du dich freust,
Die für dich da sind,
Wenn es dir schlecht geht,
Die dich aufmuntern,
Wenn du am Boden bist.
Nimm dir einen Moment Zeit,
Die Dankbarkeit für deine Freunde und für deine Familie wirklich zu spüren.
Die nächste Sache,
Für die wir Dankbarkeit empfinden,
Sind all unsere Erfahrungen,
Unsere Momente und Erkenntnisse in unserem Leben.
Wir verbringen so viel Zeit,
Irgendwo hin zu rennen,
Etwas zu erreichen,
Dass wir oft,
Wenn wir diese Erfahrungen gemacht haben,
Unser Ziel erreicht haben,
Die Sachen für selbstverständlich nehmen.
Nutz diese Meditation,
Mal all die Momente in deinem Leben,
Die besonders waren,
Wertzuschätzen,
In dein Gedächtnis zu rufen und tiefe Dankbarkeit dafür zu verspüren,
Dass du all das erleben durftest.
Vielleicht war es eine besondere Umarmung,
Eine besondere Verbundenheit mit einem Menschen.
Vielleicht war es ein Sonnenuntergang,
Der Moment,
In dem du das erste Mal das Baby von deinem besten Freund oder deiner besten Freundin gesehen hast.
All die Momente,
Die sich tief in deinem Herzen verwurzelt haben,
In denen du ganz präsent warst und ganz mit dir verbunden,
In dem du pure Freude und Dankbarkeit gespürt hast.
Nimm dir einen Moment Zeit,
Um dich in diesen Erinnerungen zu schwelgen,
Dass es nicht selbstverständlich ist,
Dass wir dieses Leben führen,
Sondern dass es das größte Geschenk ist,
Am Leben zu sein,
All diese Erfahrungen machen zu dürfen,
Durch diese Wellen an Emotionen zu gehen,
Durch die Freude,
Durch die Trauer,
Diese ganze Bandbreite,
Die das Leben wirklich ausmacht,
Die Echtheit,
Die uns alle miteinander verbindet,
Wenn wir die Masken fallen lassen.
Spür diese Dankbarkeit tief in deinem Herzen verwurzelt und spür,
Wie sie sich ausbreitet,
Wie sie deinen ganzen Herzraum einnimmt.
Dann kommen wir zum letzten Punkt,
Die materiellen Dinge,
Die eigentlich auch am wenigsten wichtig sind in unserem Leben,
Den wir aber oft einen viel zu hohen Stellenwert geben.
Nimm dir einen Moment Zeit für all die Dinge,
Die du in deinem Leben besitzt.
Vielleicht ist es dein Bett,
Deine Wohnung,
Dein Handy,
Deine Badewanne,
Vielleicht ein Instrument,
All die schönen Dinge,
Die du dir in deinem Leben erschaffen hast.
Nimm die Dankbarkeit dafür tief in deinem Herzen wahr.
Vielleicht merkst du auch in Relation,
Dass sie nicht vergleichbar sind mit den Sachen,
Die das Leben wirklich lebenswert machen.
Spür auch hier die Dankbarkeit tief in deinem Herzen verwurzelt.
Genieße dieses Gefühl der Dankbarkeit noch für ein paar Momente.
Spür,
Wie sich die Dankbarkeit,
Dieses Gefühl der Dankbarkeit in deinem ganzen Körper ausbreitet.
Beginne deine Aufmerksamkeit wieder auf deinen Atem zu richten.
Beginne tief in beide Hände ein- und auszuatmen.
Sanfte Heben und Senken,
Deine Brust wieder wahrzunehmen.
Deine Aufmerksamkeit wieder zurück in den Moment.
Komm zurück in deinen Körper.
Wann immer du soweit bist,
Öffne langsam deine Augen,
Löse die Hände und komm zurück ins Hier und Jetzt.
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