
Schritt für Schritt die Aufmerksamkeit nach Innen lenken
by Sven Sordon
Manchmal fällt es mir schwer bei der Meditation den Fokus zu behalten, gerade dann, wenn der Tag sehr ereignisreich war. Es ist, als könne ich einfach nicht zur Ruhe kommen. Da hilft mir diese Meditation. Sie gehört zu meinen Basics und bietet zum einen einen guten Einstieg in die Meditation, quasi als Einführung in die Hauptmeditation, und zum anderen kann sie auch solo praktiziert werden, wenn mal wenig Zeit vorhanden ist, du aber das Bedürfnis hast, dich zu sammeln.
Transkription
Hi zusammen,
Das ist Goodway Meditation.
Mein Name ist Sven und heute machen wir eine Meditation,
Die absolut zu meinen Basics gehört.
Sie ist ein sehr guter Einstieg in die tägliche Praxis,
Gerade dann,
Wenn es dir mal wieder etwas schwerer fallen sollte,
Dich auf die Meditation einzulassen.
Sie funktioniert allerdings auch alleine ganz gut,
Wenn du mal ein bisschen weniger Zeit hast.
Du lernst dabei,
Wie du deine Aufmerksamkeit langsam von außen abziehst und Schritt für Schritt nach innen richtest.
Probiere es gerne aus,
Lass mir auch gerne Feedback da,
Ich würde mich freuen.
Ansonsten wünsche dir viel Spaß,
Gleich geht es los.
Nimm nun deine bevorzugte Meditationshaltung ein,
Richte deinen Rücken auf,
Rolle deine Schultern zurück,
Lege deine Hände bequem auf deine Oberschenkel und schließe die Augen.
Lasse dir etwas Zeit,
Um zur Ruhe zu kommen.
Wenn du merkst,
Dass du im Körper oder im Geist noch etwas Anspannung empfindest,
Dann versuche doch einmal diese loszulassen,
Indem du dir vorstellst,
Dass bei jedem Ausatmen ein kleines Stück davon abfällt,
Bei jedem Ausatmen ein kleines Stückchen mehr,
Bei jedem Ausatmen ein kleines Stückchen mehr.
Du merkst,
Wie sich langsam in dir die Entspannung ausbreitet.
Mache dir dabei bewusst,
Dass du dir in diesem Augenblick Zeit für dich selbst genommen hast,
Zeit für dich und deine Meditationspraxis.
In dieser Zeit gibt es nichts zu tun.
Es gibt nichts,
Worüber du jetzt nachdenken musst.
Es gibt gerade kein Problem,
Über das du nachdenken musst.
Alles ist in diesem Augenblick gut so,
Wie es gerade ist.
Wir lenken nun unsere Aufmerksamkeit auf unseren Gehörsinn.
Versuche doch einmal wahrzunehmen,
Welche Geräusche sich außerhalb dieses Raumes zeigen.
Jedes Geräusch ist okay.
Jedes Geräusch darf genau so da sein,
Wie es sich zeigt.
Keines dieser Geräusche bringt dich aus der Ruhe.
Ganz im Gegenteil.
Es führt dich noch mehr in die Entspannung.
Versuche nun einmal wahrzunehmen,
Welche Geräusche sich innerhalb dieses Raumes zeigen.
Auch hier ist wieder jedes Geräusch okay.
Jedes Geräusch darf genau so sein,
Wie es sich zeigt.
Jedes Geräusch darf da sein.
Versuche nun einmal zu spüren,
Wie die Luft in diesem Raum deine Haut berührt.
Versuche nun zu spüren,
Wie die Kleidung,
Die du trägst,
Deine Haut berührt.
Stelle dir nun dich selbst vor,
Wie du da während deiner Meditationspraxis sitzt und fahre dort die Konturen deines Körpers ganz sanft nach,
Beginnend bei den Füßen bis hin zum Kopf.
Nimm nun deinen Körper als Einheit wahr.
Lenke nun deine Aufmerksamkeit auf den Atemvorgang.
Versuche nun den Atem wahrzunehmen,
Wie er sich zeigt.
Atmest du tief oder eher flach?
Atmest du schnell oder langsam?
Ist der Atem vielleicht aufgeregt oder leidenschaftlich oder vielleicht doch träge und müde?
Beobachte deinen Atem und benenne ihn für dich mit den passenden Eigenschaften.
Versuche nun einmal wahrzunehmen,
Wo im Körper du den Atem am besten fühlen kannst.
Vielleicht spürst du,
Wie kühle Luft beim Einatmen durch die Nase zieht und die Naseninnenwände streift.
Vielleicht spürst du aber auch die kühle Luft,
Wie sie beim Einatmen durch die Kehle strömt.
Vielleicht spürst du,
Wie sich dein Brustkorb hebt,
Wenn du einatmest,
Und sich wieder senkt,
Wenn du ausatmest.
Vielleicht spürst du das gleiche auch in deinem Bauchraum,
Wie der Bauch sich ausdehnt,
Wenn du einatmest und sich wieder zusammenzieht,
Wenn du ausatmest.
Verbleibe nun mit deiner Aufmerksamkeit bei der Körperstelle,
Bei der du den Atem am besten fühlen kannst und beobachte den Atem und versuche dabei an nichts anderes zu denken.
Gönne dir nun nochmal drei tiefe Atemzüge ganz bewusst,
Bevor wir gleich die Meditation beenden.
Komme langsam zurück in den Raum,
In dem du sitzt.
Spüre die Füße.
Spüre deine Hände wieder.
Fang an,
Die Finger und Fußzehen leicht zu bewegen.
Beginne langsam,
Die Gelenke zu drehen.
Fang an,
Deinen Körper zu strecken und die Augen zu öffnen.
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