
Ein Bewusstsein für Dankbarkeit entwickeln
by Shunya
Mit dieser Meditation richtest du deine Aufmerksamkeit auf das Bewusstsein, welches deine Sinneseindrücke erkennt. Im Buddhismus wird jeder Sinnesquelle ein Bewusstsein zugeordnet (Augenbewusstsein, Ohrenbewusstsein usw.). Werden wir uns diesem Wunder bewusst, können wir Dankbarkeit empfinden und in der Schönheit des Lebens ruhen.
Transkription
Hallo aus Hamburg,
Ich bin Germaine von Buddha Balance und ich freue mich,
Dass du heute mit mir über Dankbarkeit meditierst.
Finde zunächst in deiner entspannten und aufgerichteten Meditationshaltung.
Atme noch einmal tief ein und lasse dann mit dem Ausatmen die Anspannung des Körpers bewusstlos.
Atme noch einmal bewusst und tief ein und lasse mit dem Ausatmen alles los.
Dann lass dein Atem fließen,
Beobachte ihn einfach einen Moment und während du deinen Atem beobachtest,
Mach dir bewusst,
Dass dein Atem dich am Leben hält und dass du dafür sehr dankbar sein kannst.
Du kannst dankbar sein für das Wunder,
Das dein Atem ganz automatisch einströmt und dich ganz ohne dein Zutun,
Ganz von selbst in jedem Augenblick gut mit Sauerstoff versorgt.
Und ebenso wie dein Atem ganz automatisch ein- und ausströmt,
So schlägt auch dein Herz ohne,
Dass du etwas dafür tun musst.
Du kannst dankbar dafür sein,
Dass du deinen Körper spüren kannst,
Dass du deinen Körper wahrnehmen kannst.
Du kannst dankbar dafür sein,
Als Mensch geboren zu sein.
Du kannst dankbar dafür sein,
Dass du deine Welt bewusst erleben darfst.
Du kannst dankbar sein.
Du besitzt ein Bewusstsein für das,
Was du sehen kannst.
Die Schönheit der Natur,
Ein Kunstwerk,
Das Lächeln eines lieben Menschen.
Du besitzt ein Bewusstsein für das,
Was du hören kannst.
Singende Vogelstimmen,
Das sanfte Rauschen des Windes,
Ein harmonisches Musikstück.
Mit dem Bewusstsein für deinen Geschmack kannst du die Süße des Lebens schmecken und deine Mahlzeiten genießen.
Du kannst dankbar sein für das Bewusstsein,
Mit dem du Gerüche wahrnehmen kannst,
Den Duft von Tee oder Kaffee,
Den Duft einer Blume.
Du besitzt ein Tastbewusstsein.
Damit kannst du zum Beispiel einen weichen Stoff begreifen,
Wenn du ihn berührst.
Und du kannst dankbar sein für dein geistiges Bewusstsein.
Mit deinem Geist kannst du tiefe,
Innere Erfahrungen machen,
Wie Glück,
Freude und Frieden.
Du kannst dankbar sein dafür,
Dass du Gelegenheit hast,
An einem ruhigen,
Friedlichen Ort meditieren zu können.
Du kannst dir die Zeit nehmen und in die Stille gehen.
Für Weile,
Für einen Moment,
In dieser Stille,
In dieser Dankbarkeit,
In diesem Moment.
Jetzt richte deine Aufmerksamkeit wieder auf deinen Atem.
Nimm deinen Atem wahr.
Richte deine Aufmerksamkeit auch auf deinen Körper und nimm deinen ganzen Körper wahr.
Und dann komm mit deiner vollen Aufmerksamkeit wieder bei dir in deinem Raum an.
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