
Wenn dir alles zu viel wird - Eine SOS-Meditation zur Erdung
Diese kurze SOS-Meditation unterstützt dich in Momenten, in denen alles zu viel wird. Durch sanftes Atmen, Körperwahrnehmung und beruhigende Worte hilft sie deinem Nervensystem, sich zu regulieren und wieder ins Gleichgewicht zu finden. Ideal für Zeiten von Überforderung, Anspannung oder emotionalem Chaos, wann immer du eine kleine Auszeit brauchst. Du darfst loslassen, durchatmen und einfach sein.
Transkription
Hi,
Ich bin Sarah und wenn du dich gerade überfordert fühlst,
Wenn alles laut ist,
Zu schnell,
Zu viel,
Dann ist diese Meditation für dich.
Hier darfst du ankommen,
Du musst nichts analysieren,
Du musst nichts verändern,
Du darfst einfach nur sein.
Lass uns jetzt gemeinsam einen Moment schaffen,
In dem dein System durchatmen kann.
Einen sicheren Raum,
In dem du dich wieder spüren darfst.
Also mach es dir jetzt mal so bequem wie möglich.
Setz dich hin oder liege so,
Wie es sich für dich gerade gut anfühlt.
Und dann atme.
Einfach genau so,
Wie du gerade atmest.
Da ist kein richtig,
Kein falsch.
Nur du und dieser Moment.
Und wenn du magst,
Lass deinen Blick ganz sanft zur Ruhe kommen.
Und wenn du soweit bist,
Schließe deine Augen.
Spüre die Unterlage unter dir.
Spüre die Berührungspunkte deines Körpers mit der Fläche unter dir.
Das Gewicht deines Körpers.
Und dann nimm einen etwas tieferen Atemzug.
Und mit dem Ausatmen,
Lass alles ein kleines bisschen weicher werden.
Dein Körper trägt so vieles.
Spannung,
Gedanken,
To-dos,
Reize.
Und manchmal ist das mehr,
Als er gleichzeitig halten kann.
Und dennoch gibt es tief in dir ein Feld,
Das ganz still ist.
Eine Zelle nach der anderen erinnert sich jetzt an diesen Raum.
An Ruhe.
An Regulation.
An das Gefühl von Genug.
Stell dir vor,
Du sprichst zu deinem Körper wie zu einem überreizten Kind.
Nicht mit Druck,
Nicht mit Forderung.
Sondern mit liebevoller Klarheit.
Du darfst jetzt loslassen.
Du darfst jetzt zur Ruhe kommen.
Ich bin hier.
Ich höre dir zu.
Ich bin für dich da.
In deinem Inneren gibt es nämlich eine Erinnerung.
Eine Art innere Vorlage,
Wie Balance sich anfühlt.
Wie sich tiefer,
Ruhiger Atem anfühlt.
Wie sich Klarheit anfühlt.
Wie es ist,
Nicht alles unter Kontrolle haben zu müssen.
Lade deinen Körper einmal ein,
Sich daran zu erinnern.
Nicht als Ziel,
Nicht als Anspruch,
Sondern als Möglichkeit.
Und vielleicht spürst du das in deinem Brustkorb.
Vielleicht im Bauch.
Vielleicht in den Beinen.
Und vielleicht auch gar nicht.
Und auch das ist okay.
Diese Einladung wirkt,
Auch wenn du gerade nichts spürst.
Und nun sprich innerlich zu dir selbst oder vielleicht auch ganz leise für dich.
Ich kehre zurück in meinen Rhythmus.
Ich muss nichts lösen.
Ich darf einfach nur sein.
Mein Körper erinnert sich an Ruhe.
Wenn du magst,
Leg eine Hand auf dein Herz oder deinen Bauch oder beides.
Und spüre einmal den Kontakt.
Die Wärme.
Die Verbindung.
Das Hiersein.
Stell dir vor,
Wie alle Zellen in deinem Körper sich gerade neu sortieren.
Wie ein übervolles Klassenzimmer,
Das langsam wieder still wird.
Nicht durch Kontrolle,
Sondern durch Verbundenheit.
Durch das sanfte Bewusstsein,
Ich bin da.
Ich höre zu.
Alles ist gut.
Und nun nimm noch einmal einen tiefen Atemzug.
Und beim Ausatmen lass alles los.
Und wenn du bereit bist,
Kehre langsam ins Hier und Jetzt zurück.
Bewege deine Finger,
Deine Zehen.
Spüre die Unterlage unter deinem Körper.
Deine Umgebung.
Und wenn du soweit bist,
Öffne ganz sanft deine Augen.
Und ich möchte,
Dass du weißt,
Dass du jederzeit zu dieser Meditation zurückkehren kannst.
Dein Körper erinnert sich.
Und auch du darfst dich daran erinnern,
Dass du sicher bist.
Dass du genug bist.
Und dass du nicht alleine bist.
Danke,
Dass du dir diesen Moment geschenkt hast.
Bis zum nächsten Mal.
Deine Sarah
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